ES
Durchschnitts-Wertung
4,1
2095 Wertungen

94 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 11. Oktober 2017
Also man Hand ans Herz , was sollen denn diese 1 1/2 Sterne Bewertungen , die hier ein paar User verteilt haben ?!
Das ist absoluter Quatsch, das sollte euch bewusst sein, oder ? Allein wenn hier die Story nicht gefallen sollte , so ist die Darstellerleistung , Szenenbild, Kamera und Sound mit mindestens 3* zu bewerten.
Meiner Meinung nach ist dies der beste Film des Jahres , noch vor" Get Out" , was das Mystery-Horror-Thriller Genre angeht. Der Film ist einfach nur super unterhaltend , fesselnd , lustig und schockierend zugleich. Es sind die Feinheiten , mit der hier die Charakter erzählt werden und den "Club der Verlierer" von Beginn an sympathisch macht.
Dafür liebe ich KINO.
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2017
Andy Muschietti ist mit „Es“ in den deutschen Kinos. Am Drehbuch hat Cary Fukunaga (Regie für „Jane Eyre“ 2011, „True Detective“ 2014) mitgearbeitet.

USA, Ende der 1980er: Teenager Bill (Jaeden Lieberher) verliert seinen jüngeren Bruder Georgie (Jackson Robert Scott) spurlos. Mit sechs weiteren Schulkameraden geht Bill einige Monate später schrecklichen Ereignissen nach, die sich in seinem Heimatort Derry alle 27 Jahre zu wiederholen scheinen.

„Es“ tritt mit tricktechnisch sowie farblich aufwendigem Kino-Gewand an und hebt sich schon deshalb deutlich von der früheren TV-Verfilmung ab („Stephen Kings Es“, 1990). Das sollte jedoch selbstverständlich sein, es ist schließlich 27 Jahre später.

Der Blut-Level wird in der harmlos beginnenden Teenie-Story recht früh mit dem Verschwinden von Georgie klargestellt und später ordentlich erhöht. In vielen einfallsreich gestalteten Einstellungen nimmt aber ein Horror seinen Lauf, der eher auf atmosphärische Intensität setzt und weniger aus blutigen Schockelementen besteht. Ansehnlich eingeschleust sind die späten 1980er: Filmmusik und Schwenks mit dem Kamerakran erinnern an Filme dieser Zeit. Im Kino der fiktiven Stadt Derry läuft „A Nightmare on Elm Street“. Nett.

Die Charaktere (auch die der Erwachsenen) sind leider sehr eindeutig, meist nur an einem Merkmal unterscheidbar und gehen sehr wenig in die Tiefe. Gut gelungen ist dennoch die Darstellung über das Zusammenwachsen der Gruppe um Bill. Es sind die vielen, reichlich bebilderten und straight erzählten Umstände, welche die Teenager einander finden lassen. Die sehr guten schauspielerischen Leistungen - offensichtlich hat der argentinische Regisseur ein Händchen für die Anleitung der vielen Jugendlichen - lassen die Figuren näher an das Publikum.
Muschietti hat das Entscheidende aber an anderer Stelle geleistet: Die Verwebung von Coming-of-Age mit Ängsten, dem realen Bösen in Form von Jugendlichen sowie Erwachsenen, mit Erscheinungen des fantastischen Bösen in Form von Ilusionen und des Clowns Pennywise (Bill Skarsgård) ist eine herausragende Komposition, die viele Produktionen in den Schatten stellt, welche durch ausgelutschte Szenarien mit Grusel-Häusern, Clowns, Hexenbüchern lieblose und lediglich blutrünstige Genre-Totgeburten erzeugen.

„Es“ setzt zwar keine neuen Maßstäbe, ist aber durch die erzählerische Komplexität sehenswert.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2017
Stephen Kings Buch hat über 1000 Seiten. In "Es" kriegen wir die erste Hälfte geboten und ich kannte den Stoff davor nicht. Wer oder was is Es? Woher kommt Es? Was genau will Es? Genaue Antworten gibt es auf diese Fragen am Ende leider nicht wirklich. Und da wird es auch extrem schwer den Film zu bewerten, denn es ist so als würde man nur einen halben Film bewerten.

Bill Skarsgård spielt den Clown Pennywise herausragend und genau so stark sind auch die fabelhaften Kinderdarsteller. Allen voran Sophia Lillis und Jeremy Ray Taylor, von denen wir hoffentlich noch viel mehr sehen werden. Für das Horrorgenre haben die Charaktere zudem wirklich viel Tiefe. Doch genau da erkennt man die Besonderheit von "Es". Dieser Film ist nämlich kein Horrorfilm, sondern ein Coming of Age Film mit verschiedenen Elementen.
Die Drama-Elemente: Der Film zeigt die Gruppe von Jugendlichen, die sich den Namen Loser-Club geben. Man erfährt wie sie zusammenkommen, wer jede Person ist und mit welchen Problemen und Ängsten diese zu kämpfen haben - da ist der Film richtig stark.
Die Komödien-Elemente: Es gibt auch einen komödiantischen Einschlag, welcher exzellent funktioniert. Er ist zwar streng genommen ein wenig unter der Gürtellinie ("Deine Mutter Witze"), doch das funktioniert nun mal. Wir sehen uns Jugendliche an und da wären intellektuelle Witze fehlplatziert. Der Humor wurde jedoch gerade noch gut dosiert, sodass es auf keinen Fall eine Komödie ist, sondern ein Drama.
Die Horror-Elemente: Fangen wir mit den guten Seiten an. Es gibt enorm viele kreative Einfälle und vieles wurde effektiv umgesetzt. Die Effekte sehen zum Großteil sehr gut aus und da die Kinder mit relativ verschiedenen Ängsten zu kämpfen haben, kriegen wir auch Abwechslung geboten. Doch der Zuschauer hat nicht unbedingt immer Angst, da es nicht seine Ängste sind und man ganz genau weiß es ist nicht real, sondern nur ein Film. Da es sehr viele Figuren gibt, kann man allerdings nicht immer mitfiebern und somit ist an vielen Stellen "Es" ein Film der interessant ist, aber nicht unbedingt Angst macht.
Der Clown hat etwas lustiges und schockierendes zugleich. Er hat etwas anziehendes und trotzdem fürchtet man sich vor ihn. Ich persönlich fand Pennywise unglaublich interessant und man sieht ihn zum Glück auch relativ viel. In seiner Mimik und Gestik fabelhaft, würde es mich nicht wundern wenn hier und da eine Nominierung für Skarsgard auftaucht. Das handeln der Figuren ist meistens nachvollziehbar und nicht unlogisch, aber leider nicht immer.
Die Figuren sagen immer sie sollen sich nicht aufteilen und trotzdem machen sie es mehrmals - und das erinnert an das übliche dumme Handeln von Figuren in Horrorfilmen und das hätte nicht sein müssen, besonders da der Film bis auf im letzten Drittel ohne dummes Handeln der Figuren auskommt.
Dadurch, dass der Film allerdings Drama und Horror ist, ist der Rythmus des Films ungleichmäßig, das ist allerdings egal, er muss aber von einem Genre ins andere springen. Und so kann er keinen Spannungsbogen durchgängig halten, was an sich nicht schlimm ist, aber eine bestimmte Folge hat: Er muss seine Spannung immer wieder aufbauen. Und er lässt sich nicht die Zeit langsam eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, sondern probiert schnell Spannung und Hektik zu erzeugen um direkt danach einen Jumpscare einzusetzen, den man leider relativ oft erahnen kann. Die interessantesten Szenen, sind die, die nicht auf Jumpscares setzen sondern auf unerwartete und unangenehme Szenen (Bad-Szene) oder intensive Dialogszenen zwischen Clown und Kindern.
Ein weiteres Merkmal ist, dass der Film in den 80ern spielt. Es ist schwer einem Film einen alten Stil zu verpassen, ohne dass es so aussieht als würde man probieren dem Film einen Stil zu geben. Man hat beim Schauen das Gefühl einen alten Spielberg zu gucken - auf dieser Ebene ist der Film grandios.

Fazit: Der Stil der 80er und alle Darsteller sind herausragend. Der Horror ist zum Teil kreativ und mit Es sehr stark, setzt aber zu viel auf Jumpscares und lässt sich nicht immer genügend Zeit eine durchdringende Atmosphäre aufzubauen. Am Ende bleiben viele Fragen offen und der Film macht definitiv Lust auf mehr. Allerdings muss man hervorheben, dass der Horror manchmal mehr interessant als beängstigend und zur Hälfte ein sehr starkes Drama ist. Seinem Riesen-Hype wird er nicht immer gerecht - ein starker Film ist er trotzdem.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017
Egal was ihr darüber denkt oder sagt.
Den alten Klassiker fand ich um weiten besser. Der klassiker ist wärmer und ehrlich gesagt - der Clown ( Tim Curry) hatte seine Rolle ausgezeichnet rüber gebracht.

Hatte wenigsten mit der Neuauflage auf etwas gehofft, was ich noch nicht gesehen hatte, wie zb. an das Buch zu halten ! Auch hier würden diese leider nicht erfüllt.
Von daher ist die Neuauflage nur Geldmacherrei, mehr Brutalität und schon pervers - viele hatten sich eben was anders erhofft.

Der zweite Teil wird ein Flopp, dass kann ich euch jetzt schon schreiben.
Matthias B.
Matthias B.

12 Follower 54 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017
Was war das nun? Grussel oder Komödie? Der Film ist ganz ok , mehr aber auch nicht. Die 1. 15 Minuten waren ok. Dann flachte der Film völlig ab und ab der Jagt auf ES war es i.o. Mir fehlte einfach ein Spannungsaufbau und gute Charakterzeichnung der Kids. Anschauen kann man sich ihn aber schon.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 8. Oktober 2017
Der Trailer sah sehr viel versprechend aus, aber in Wahrheit ist der Film mega langweilig...
Ich kann die Aufregung anderer nicht nachvollziehen, manche Szenen sind völlig über trieben und der Rest ist tot langweilig.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 7. Oktober 2017
Guter Horrorfilm mit einer besseren Coming of Age Geschichte

Um es vorweg zu nehmen: "Es" ist eine gute Buchverfilmung, die das wichtigste aus dem Buch behält, aber auch unnötige und teils verstörende Passagen weglässt.
Der vor "Es" mir unbekannte Schauspieler Bill Skarsgård funktioniert klasse und seine Gestik und Mimik ist wirklich großartig. Es ist spannend anzusehen, wie schnell der Clown von niedlich zu schaurig springt.
Insgesamt ist der Film aber nicht so gruselig und erschreckend, wie ich ihn mir erhofft und vorgestellt hatte. Ich bin wirklich nicht schwer zu erschrecken und falle oft auf viele Jumpscares rein, aber in "Es" habe ich mich nur ca. 1-3 Mal richtig erschrocken. Für mich ist "Es" aber auch mehr als nur ein stumper Horrorfilm, sondern es geht viel mehr um die Geschichte rund um den Club der Verlierer.
Die Horrorelemente wirken teilweise etwas statisch und werden linear hintereinander abgefertigt. So werden die verschiedenen Ängste der Kinder oft unmittelbar aufeinanderfolgend abgehakt und man versteht erst nach einer gewissen Zeit, worauf der Film überhaupt hinaus will.
Die düstere Kamera gefällt mir wirklich gut, doch am Ende wirkt es fast wie ein deutsche Romantikkomödie mit viel Kitschelementen und einem übermäßig hellen Bild.
Das Kostüm ist wirklich großartig und die Atmosphäre der 80er Jahre wird sehr gut rübergebracht und erinnert mich persönlich ein wenig an "Stranger Things"
Mit dem Ton wird bei den Horrorszenen sehr viel gearbeitet und viel Schrecken baut sich auch nur über diese oft sehr lauten und schrillen Töne auf.
Die Effekte sind auch solide, jeddoch gibt es auch Szenen, in denen das CGi etwas in die Jahre gekommen wirkt. Eine Szene ist aber wirklich toll gemacht und wird mir wohl als die beste Szene des Films in Erinnerung bleiben. spoiler: (Ich meine die Szene in der Garage)


Insgesamt ist "Es" ein guter Film, den man auf jedenfall gesehen haben sollte. Trotzdem hat der Film einige Probleme und wirkt teilweise wie eine Aneinanderreihung mäßiger Horroszenen. Die Dialoge sind oft auch nicht besonders stark und man kann sich teilweise etwas gelangweilt fühlen. Wer aber nicht auf der Suche nach einem brutal Angst erzeugenden Film ist, dem kann ich diesen Film wirklich empfehlen.
Emanuel N.
Emanuel N.

3 Follower 24 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 7. Oktober 2017
Nach einem schwachen Trailer wurde ich dann doch positiv vom Film überrascht. Der ist um Welten besser als der originale. Was mich dann doch störte, war, dass die Gruselszenen nicht perfekt saßen, sondern plötzlich irgendwie daherkamen. Hier hätte er nochmal kräftig überarbeitet gehört. Ansonsten passte hier eigentlich alles. spoiler: An "The Conjuring 2" (meinen Lieblingshorrorfilm) kam er zwar nahe ran, aber von den Gruselszenen war "Es" deutlich schwächer.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. Oktober 2017
Mega gut!
Der Film ist eindeutig horror. Ich bin ein großer Liebhaber von Horrorfilmen und ich hatte nach keinem Horrorfilm bis jetzt alpträume aber nach "Es" hatte ich echt Angst gerade eben weil der Film so psycho ist.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 4. Oktober 2017
Kann ein Film FSK 16 ein vernünftiger Horrorfilm sein? Leider nein. Die jungen Leute vertragen viel Blut (Hektoliterweise), leider bleiben aber die echten Schockmomente und Grausamkeiten (wie im Buch beschrieben) aus. Als nächstes stellt sich die Frage, wie das Thema Sexualität in dem Film umgesetzt wird. Das Buch ist da ja nicht gerade zimperlich. Nun ja, außer einem Kuß auf die Lippen, ganz am Ende des Films (natürlich ohne Zunge) ist nicht viel übriggeblieben. Von mir gibts gutgemeinte 2 Sterne. Die Settings waren ok. Im Ganzen tuts auch, wenn man sich den Film im TV reinzieht. Der Film ist prüde und bieder, paßt sich zu sehr an, schade, wieder eine Chance vertan.
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