ES
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4,1
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 6. Oktober 2017
Mit "Es" haben wir nun die zweite Verfilmung des Romans vom Horrormeister Stephen King, jedoch kann man dies kaum ein Remake nennen, es ist eher eine Neuinterpretation des Romans. Die alte Verfilmung zu "Es" aus dem Jahre 1990 ist leider ziemlich schlecht gealtert und vor allem im zweiten Teil kommt es zu einigen sehr lächerlichen Szenen und Tim Curry als Clown "Pennywise" ist meiner persönlichen Meinung nach einfach nicht furchterregend, er wirkt mehr wie ein Kasperclown und nicht wirklich bedrohlich.
Dennoch war meine Freude auf diese Neuverfilmung wirklich groß. Die Trailer sahen allesamt super aus und Bill Skarsgård als "Pennywise" sah wirklich spitze aus.

Tatsächlich wurde ich überhaupt nicht enttäuscht und sogar positiv überrascht: "Es" ist absolut großartiger Film geworden. Er ist nicht nur ein großartiger Horrorfilm, sondern ein gelungener Genre-Mix aus Horror und Coming of Age-Drama. Normalerweise tue ich mich mit Genre-Mixes ziemlich schwer. "Get Out" hatte erhebliche Probleme mit dem Mix aus Horror und Komödie, da die komödiantischen Aspekte meist die Atmosphäre zerstört haben und dem Film etwas die Ernsthaftigkeit nahm. Nicht hier bei "Es": Die Coming-of-Age und Comedy-Elemente sind so gut vom Horror getrennt, dass die Horror-Szenen ihre gewünschte Wirkung erzielen und die Comedy-Elemente eher in den ruhigeren Szenen stattfinden, quasi als eine Art Durchschnaufpause. Dies ist erstmal ein Aspekt der mich fasziniert hat, doch noch viel wichtiger sind die Charaktere.

Alle Charaktere sind famos porträtiert und sind unglaublich liebenswürdig. Jeder hat seine Eigenheiten weswegen er gemobbt wird und daraus schließt sich eben der "Loser's Club" und ich konnte nicht anderes als sie alle sofort in mein Herz zu schließen, was auch an den großartigen Performances von allen Seiten aus lag. Diesen Jungdarstellern steht eine große Schauspieler-Karriere bevor, da bin ich mir sicher!
Ansonsten passt so ziemlich alles. Das Kostümdesign ist immer überzeugend und die albtraumhaften Visionen der Kinder sind schockierend und großartig inszeniert. Die Cinematografie ist wunderschön, die Kameraführung hat mich schwer beeindruckt (später durfte ich herausfinden dass der Kameramann meines Lieblingsfilms "Oldboy" (2003) hier für die Kamera zuständig war...) und generell bleibt die Spannung stets auf einem sehr hohen Level mit extrem intensivem Soundtrack untermalt. Zwar schleichen sich die ein oder anderen Längen in den Film, was nicht hätte sein müssen, aber bei all dem was der Film liefert ist dies absolut kein Problem. Ich bin nun extrem gespannt auf den zweiten Teil und würde ihn am Liebsten sofort sehen, doch leider müssen wir uns noch zwei Jahre gedulden. Zwei Jahre Zeit diesen Film mehrmals zu sehen!

Fazit: Großartiger Mix aus Horrorfilm und Coming of Age-Drama mit fabelhaften Jungdarstellern. Unbedingt anschauen!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 2. Oktober 2017
Super toller Film sehr gruselige aber spannend und toll gemacht hätte ich nicht gedacht :) ist einer der besten Filme aller Zeiten
Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2017
Das Buch gehört zu meinen Lieblingsbücher. Ich weiss daher nicht, ob ich DESHALB den Film so gut, bzw. deshalb so schlecht bewerte...Schon die 1. Verfilmung finde ich richtig klasse (Ich LIEBE Tim Curry). Pennywise ist bedeutend schockierender als der 1. Film (Tim Curry war eher so psycho). Die Special-Effects sind super geil. Was mich allerdings störte, war die insgesamt doch sehr oberflächliche Behandlung der Personen. Alle werde nur ganz kurz erklärt (wenn überhaupt). Dadurch kann man manchmal kaum mit den Figuren mitfiebern. Schade. Es fehlte einfach "das Herz" beim Film. Eine Grundsubstanz. Schade. Dennoch sehenswert.
The Dark Future
The Dark Future

2 Follower 4 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2017
Im großen und ganzen eines der besseren Remakes die bisher gedreht wurden. Kulisse, Penny und Atmos sind gut gelungen. Was mir nicht gefiel, die erste hälfte ist ein durcheinander, kein richtiger Aufbau. Dann diese "Steinschlacht" Szene, eine unpassendere Hintergrundmusik konnte man dafür nicht einbauen noch dazu die runtergepitchte "Fick dich, du Schlampe", das ist derart doof und unpassend, dies hätte man weitaus besser umsetzen können! Die Szenen mit Henry Bowers waren eindeutig zu kurz und abrupt.

Gute 3,5 Sterne; der Hype um den Film völlig Fett und ein Vergleich mit Conjuring: NEIN, bitte nicht
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2017
Ich hatte etwas mehr erhofft in dem Film. Da er aber ab 16 Jahren frei gegeben wurde, kann ich mehr eine Horror-Comedy vorstellen. Ich fand trotz allem die alte Version besser als jetzt die neue Version. Aber es hat schließlich jeder seine Meinung darüber.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2017
"Meine Fans werden den Film lieben!" - mit diesen Worten kommentierte der Schöpfer von ES, Stephen King die Neuverfilmung von Andy Muschietti. Aus diesen Worten kann man entnehmen, dass der Autor, in Einem von wenigen Fällen, mit der (Eigen)-Interpretation und Umsetzung des Regisseurs im Großen und Ganzen zufrieden war. Und dies ist in erster Linie das Wichtigste.
Wer die Erstverfilmung aus dem Jahre 1990 gesehen hat und diese zum Vergleich heranzieht, wird einen Quantensprung hinsichtlich Detailarbeit und Effekte feststellen. Diese Zeit, vor genau 27 Jahren, seitdem ES zum letzten Mal bei den Zuschauern erschienen ist, haben die Macher dazu genutzt den Horror-Clown realer und glaubwürdiger erscheinen zu lassen.
Pennywise (ES), dargestellt von Bill Skarsgard, erinnert in seiner Art sich zu bewegen und der verniedlichten Sprechweise an den von Heath Ledger verkörperten Joker aus The Dark Knight.
Die Handlung, welche durch teilweis orientierungslose Szenenübergänge, weniger nach dem Motto: Schlag auf Schlag folgende Schockmomente aufgebaut ist, wird in regelmäßigen Abständen durch nicht ganz jugendfreie Witze "aufgelockert", was man so von Kindern in diesem Alter nicht erwarten würde.
Dies hat leider den Nachteil zur Folge, dass der Zuschauer die sprühenden Angstfunken von ES nicht tief genug verspürt und dadurch der Horror-Kick ausbleibt.
Fazit: Teil 1 der Neuverfilmung von Stephen King´s ES kann sich durchaus in das Regal der Horrorfilme aus den letzten Jahren - ohne Abstand zu halten - einreihen. In das von King verwendete Wort: "lieben" sollte man voreilig jedoch nicht zu viel hineininterpretieren!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2017
Die Romane von Stephen King sind i.d.R. nur ab 18 verfilmbar. Jeder, der ES wirklich erleben möchte, sollte das Buch lesen, oder zum Hörbuch greifen. Warum bei einer so tollen Vorlage so vieles geändert oder weggelassen wird, bleibt mir ein Rätsel. Macht doch lieber eine Miniserie daraus, um dem Umfang des Buches und den Hintergründen der Jugendlichen und ES gerecht zu werden. Hatte im Kino, bedingt durch die Langeweile, Zeit genug, um auf die Reaktionen des Publikums zu achten. Niemand schien wirklich erschrocken oder mitgerissen zu sein. Aber heutzutage wird ja jeder zweite Film, der anläuft so gehyped, als wäre es etwas noch nie dagewesenes. Allen die den Film gut fanden sei es gegönnt. Für mich eine der schlechtesten Adaptionen zusammen mit Rhea M.
Csöpi
Csöpi

14 Follower 48 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. September 2017
Dem Film gelingt die schwierige Aufgabe, die Essenz des Stephen-King-Romans in Filmsprache zu übersetzen. Die Entscheidung, sich nur auf die Handlung der Kinder zu fokussieren, war absolut richtig, denn dadurch wird das Werk ungemein verdichtet und entwickelt über seine gesamte Laufzeit einen richtigen Sog durch seine tolle Atmosphäre. Auch wenn man die Handlung - falls man das Buch gelesen hat - schon kennt, wird einem nie langweilig, da man in die Welt des Buches erneut eintaucht und sich in sie zurückversetzt fühlt. Dass die Umsetzung so stimmig geraten ist, liegt an den vielen Dingen, die der Film richtig macht: Das Setting, die Darsteller (die Interaktion und Dialoge zwischen den Kindern sollte man einmal als Vorbild für deutsche Filme mit Jugendlichen sehen; hier wirkt nichts hölzern oder künstlich...) und die fantastische Kameraarbeit lassen Kings Buch zum Leben erwecken.
Auch wenn einige zu drastische Szenen verständlicherweise gestrichen/verändert wurden, spart der Film nicht an Härte - die Umsetzung des "Clowns" ist meiner Meinung nach außerordentlich gut gelungen - sowohl von technischer, als auch schauspielerischer Seite.
Ein wenig enttäuschend jedoch war, dass sich der Film zu stark auf Jumpscares (die mit beinahe immer gleichem Muster eingeleitet werden) fokussiert - auch wenn es in Anbetracht der Vorlage nicht unpassend ist und Es dadurch immer unberechenbar wirkt, hätte man sich zur Spannungsentwicklung hier weniger auf die plötzlichen Schocker verlassen können.
Des Weiteren hätten etwas weniger 'Ex Machina' dem Film sicherlich nicht geschadet, aber das ist alles Meckern auf sehr hohem Niveau.
Ansonsten kann man allerdings behaupten, dass der Film immer wenn er mehr in Richtung 'Coming Of Age' geht noch mehr überzeugt als in den Horrorszenen.

Fazit: Eine der besten Stephen-King-Adaptionen, die sehr viel richtig macht und lediglich in der Gestaltung der Gruselszenen kleinere Mängel hat.
blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 30. September 2017
Wie schon erwähnt schafft es der Film leider nicht wirklich Spannung aufzubauen, sondern zieht sicht die meisste Zeit nur so dahin. Auch fand ich, dass viele Szenen einfach nicht glaubwürdig rüber kamen. Langweilige Szenen waren zu lang und spannende Momente zu kurz. Persönlich würde ich auch sagen, dass es eher ein Teenie-Grusel Film geworden ist...also kein geiler Horror-Schocker !
Movie_Master
Movie_Master

14 Follower 33 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 30. September 2017
Mit 197 Millionen Aufrufen in nur 24std ist „ES“ Rekordhalter auf der Klickliste der Filmtrailer, sowie der größte Hype 2017. Die TV Serie Stephen Kings „IT“ (1990) ist für mich unvergesslich und Tim Curry als Pennywise war so furchteinflößend aber auch witzig. Nun endlich das lang ersehnte Remake. Der Film ist ganz gut was den Horrorfaktor angeht und die neue Version von Pennywise gefällt mir sehr gut. Allein schon die Szene mit Georgie und seinem Boot fand ich richtig erschreckend. Dennoch habe ich im laufe des Films und auch gegen Ende keine richtigen Jumpscares gehabt. Eher gelacht, weil es stellen gab die sehr witzig waren. Die Neuverfilmung ähnelt mehr an einem Stand by Me + Stranger Things. Bin gespannt auf „ES“ Kapitel2, den Club der Verlierer im Erwachsenen alter zu sehen und Pennywise der wieder zurückkehrt.
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