Death Note
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118 Wertungen

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Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 1. September 2017
Kennt man das Meisterwerk von Tsugumi Ohba und Takeshi Ohbata nicht, und lässt den Film als solches stehen mag er als Horror-Splatter-Film befriedigend funktionieren, doch auch hier geht noch deutlich mehr nach oben.

Wenn man allerdings von der Realverfilmung von Death Note spricht, spoiler:
erwartet man als Fan des Orginals auch etwas, dass dem Nahe kommt.
Keiner der Charaktere entspricht mehr als dem Namen dem Orginal. Charakterlich sind die Figuren null zu vergeleichen.
Während Light im Orginal wirklich ein Genie ist, der charakterlich zu jedem Zeitpunkt bereit wäre seinem Vater das Leben zu nehmen für sein Dasein als Kira, ist er im Film eher ein verweichlichter Trottel von dem gesagt wird er sei super intelligent. Von der Intellegenz seh ich nichts im Film.
Ryuk wirkt in den ersten Momenten als könnte er Spaß bringen, schnell vergisst man aber das er überhaupt existiert. Auch er entspricht null dem Orginal, versucht Light im Film zu überreden das Heft weiter zu geben, während er im Orginal recht viel Spaß gegen seine Langeweile findet.
L ist eben so ein großer Schatten seiner selbst wie Light. Vorallem seine Wutausbrüche und Nervenzusammenbrüche passen null zu dem eigentlich so rationalen und gerade auf zwischenmenschlicher Ebene oft sehr distanzierten L.
Und was soll Mia? Soll sie Misa darstellen? Wenn ja haben die Autoren die Persönlichkeiten von Light und ihr ganz schön vertauscht, denn Mia wirkt im Film deutlich mehr wie Kira und nutzt Light mehr aus als andersherum.
Das fesselnde an Death Note ist das Katz und Maus Spiel zwischen L und Light, welches in Film nicht wirklich existiert. Überhaupt die Zwischenmenschlichen Beziehungen machen Death Note interessant. Im Film wirken sie lächerlich.

Für mich hat der Film nicht den Namen Death Note verdient und sollte auf keinen Fall als die Realverfilmung zum Anime/Manga angepriesen werden, denn als solche ist sie eine Verschandelung des Meisterwerks und ich kann mir nur spärlich vorstellen das die Beiden Autoren für so einen Mist ihr Go gegeben haben...
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 30. August 2017
Ich glaube manchmal sollte man einfach was neues auch als was neues betrachten und nicht gleich darauf hinweisen wie wenig es mit dem Original zu tun und es ohne Grund schlecht machen.
Ich finde den Film echt klasse und auch wenn er wenig mit dem Original zu tun kann man doch sagen dass die neuen Ideen sehr gut umgesetzt wurden, mit tollen Schauspielern und noch besserem Soundtrack.
Tinyghost
Tinyghost

16 Follower 72 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. August 2017
Die aktuelle Realverfilmung von Regisseur Adam Wingard basiert auf der erfolgreichen japanischen Manga-Vorlage „Desu Nōto“ („Death Note“, 2003-2006), welche aktuell 12 Bände aufweist. Zudem gibt es u.a. einen japanischen Zweiteiler als Realfilm, sowie eine Anime-Serie (37 Episoden) und Computerspiele basierend auf dem Stoff.

Der Umfang der Vorlage als auch die Prämisse der Geschichte verlangen eine tiefgründige Auseinandersetzung und differenzierte Figurenzeichnung. Hier liegt das Hauptproblem der aktuellen Netflix-Produktion: Im Eiltempo rast der Film durch die Story, kaum bleibt Zeit für Figuren und das Hinterfragen der Ereignisse:

Ein Junge gerät an ein mysteriöses Buch, voller seltsamer Regeln und Seiten mit diversen handschriftlich eingetragenen Namen. Bald darauf erscheint ihm eine dämonenhafte Gestalt. Der Teenager erfährt von dem unheimlichen Geschöpf, dass jeder Mensch dessen Name er im Buch einträgt, sterben wird. Und dass er ebenfalls definieren kann, wie derjenige stirbt. So macht Light das naheliegende, und schickt erstmal den Schulbully als Testobjekt ans Messer. Und es funktioniert. Als er zusammen mit seiner Freundin, welche er in sein düsteres Geheimnis einweihte, nun diverse Verbrecher und Übeltäter sterben lässt, kommt ein ebenso mysteriöser Agent auf ihre Spur. Die Jagd beginnt.

Die Macht, welche dieses Buch verleiht, verlangt unweigerlich eine moralische Auseinandersetzung. Inwieweit darf ein Mensch über Leben und Tod anderer Menschen entscheiden? Was sind die Konsequenzen davon? Diese und andere wichtige Fragen dieser sehr spannenden Prämisse werden im Film von 2017 jedoch nur gestreift, tatsächlich gibt es gerade einmal einen kurzen Dialog dazu, welcher jedoch vor allem auch wegen der Hast der Handlung nur oberflächlich geführt wird. Die Hauptfiguren, allen voran der Protagonist Light (Nat Wolff), bleiben dabei eher blass. Auch funktioniert der Junge kaum als Identifikationsfigur. Seine Motive – ob gut oder böse – bleiben derart schwammig, dass ein Mitfühlen nicht möglich ist.

Dies ist schade, denn die Originalstory bietet eigentlich die nötige Tiefe und Ernsthaftigkeit um die Thematik angemessen zu behandeln. Doch wie schon in der Einleitung erwähnt, nimmt sich das Original auch die nötige Zeit dafür.

Auf der Habenseite ist „Death Note“ durchaus sehr unterhaltsam und nie wirklich langweilig. Die cinematographische Inszenierung zeigt ein erstaunlich gutes Niveau für diese Netflix-Produktion, welche nie im Kino erscheinen wird. Kamera und Schnitt überzeugen. Auch das Setdesign wurde sichtbar aufwendig gestaltet. Die Special Effects, allen voran die Darstellung des Todesdämonen Ryuk, sind gelungen. Der Film ist solide inszeniert. Ihm mangelt es einfach an Zeit für dieses komplexe Thema als auch für die dazu so notwendige Charakterzeichnung. Das beweist bereits die erste Szene: bevor man die Hauptfigur überhaupt kennenlernt, fällt ihr buchstäblich aus heiterem Himmel das Death Note in die Hände, nur wenig später stirbt das erste Opfer. Quasi noch am gleichen Tag hat Light bereits eine Freundin, die begeistert am düsteren Treiben teilnimmt. Und so weiter, und so fort. Das Ende bleibt offen, wodurch sich „Death Note“ eher wie ein unfertiger Serienpilot anfühlt. Mehr wie immer auf tinyghost.de
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 26. August 2017
Also (L) war zu emotional und Light wurde nicht so Intelligent wie im Anime dargestellt und der Shinigami hatte fast keine Rolle im Film gehabt
blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. August 2017
US-Neuverfilmung des japanischen Manga-Klassikers „Death Note“ hat leider, bis auf die geklaute Grundidee, nicht mehr viel mit dem Original zu tun. Die Story wurde leider komplett verändert....und alleine das ist einfach schon unglaublich. Die Amis hatten einen tollen erfolgreichen Anime und 3 japanische Death Note Filme theoretisch als Vorlage gehabt und schaffen es nicht daraus etwas zu machen, sondern erfinden einfach eine neue schlechtere Geschichte... Da werden sich wohl so ziemlich alle Death Note Fans über diesen Film ärgern.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. August 2017
Der Film hat rein garnix mit dem Anime zutun. Leute guckt euch lieber den Anime und danke an Hollywood für den "schönen " Film. ...
Luke-Corvin H
Luke-Corvin H

405 Follower 474 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 15. Oktober 2017
Es ist immer schwer eine Vorlage zu Verfilmen die eine großen Fan-Gemeinde hat. Es wird sich beschwert das die Besetzung nur US-Amerikaner sind oder die Handlung so umgeschrieben wurde das es nichts mit der Vorlage gemeinsam hat. Irgendwie verständlich aber man muss auch bedenken das es auch ums Geld geht. Na ja ich stehe dazu das es egal ist Hauptsache es wird ein toller Film aber dennoch hätte ich mir einen Twist gewünscht die in der Vorlage vorkamen aber im Netflix-Film heraus geschrieben wurden. Der Film ist ziemlich einfach Aufgebaut und hat auch wenige blutige Stellen. Von den Charakteren hätte ich mir gewünscht, dass man vielleicht mehr darauf eingehen könnten um zu verstehen wieso der Charakter so handelt. Jedoch konnte mich Lakeith Stanfield, Willem Dafoe und Shea Whigham während der anderen Schauspieler untergingen. Mein Fazit: Ein einfacher Jugendfilm die Vor allem Gerne-Liebhaber gerne haben würden. Für mich bleibt der Film ein Gernefilm mit wenige tiefgang der Charaktere.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 23. November 2015
Ich habe Death Note geguckt UND gelesen und bin sehr enttäuscht von der Wahl für den Schauspieler für Light... :( Sie hätten Zac Efron nehmen sollen, er sieht zehntausend Millionen mal mehr wie Light aus als der andere Saftsack... Ich hoffe sie ruinieren diese tolle Serie nicht...
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