G.I. Joe 2: Die Abrechnung
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Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 29. März 2013
[...]Zwar knüpft „Retaliation“ an die losen Fäden von „The Rise of Cobra“ an, wirft ansonsten aber eher einen verschämten Blick über die Schulter, wie auf den Kumpel, der einen hinter’m Rücken gerade mit irgendeiner geekig-freakigen Aktion lächerlich macht, während man versucht, die Schulschönheit mit Coolness zu beeindrucken.[...]Die Regenbogenfarbbombe, die „The Rise of Cobra“ auf der Leinwand explodieren ließ, wird ansonsten auf Erdfarben runtergegradet, die Aufträge der Joes werden von abgespacten futuristischen Gadgets nur noch peripher unterstützt, statt das Superduperbeschleunigungsanzüge und sonstige geht-nicht-gibt’s-nicht-Technik die Gefechte bestimmen.

„G.I. Joe: Retaliation“ macht auf Kriegsactioner, wie ihn die „Call of Dutys“ und „Battlefields“ und „Medal of Honors“ nowadays definieren, wirkt geradezu verlegen und in „hoffentlich geht das gut…“-Haltung zusammengekauert, wenn er Namen wie Snake Eyes, Storm Shadow, Hard Master oder Cobra Commander erstmals erwähnen und’s mit denen auch noch ernst meinen muss. Die Joes im ersten Teil waren dieser ultrakrasse und von allem abgesonderte Kampfhaufen, eine betont internationale und multikulturelle Eingreiftruppe im globalen Einsatz gegen das Böse, im Nachfolger nun weicht dieser etwas akzentuiertere Ansatz einem eher plumpen Soldatenstolz, einem strammstehenden und brav salutierenden Vaterlandsdienst mit stars’n’stripes-Patriotismus und auf den unterbetonten persönlichen Ebenen der Joes einer militärischen Komplexbewältigung, bis die Fronttauglichkeit mit zackigem Gruß anerkannt und geehrt wird. Wohl auch eine Reaktion der Macher, das uramerikanische Kulturgut des Spielzeuginfanteristen nach den vor allem national enttäuschenden Einspielzahlen des Vorgängers nun ordentlich und sachgemäß auf Publikumswirksamkeit zu trimmen. So richtig störend oder zu sehr ins politisch-konservative (Rechts)Extrem gedacht wird’s nicht in „G.I. Joe: Retaliation“, und doch stand es den Joes im Vorgänger besser, sich in dieser Hinsicht ein bißchen bedeckter und weniger mit in Wort und Tat mitwehender Flagge zu präsentieren.[...]

[...]The Heavys ♫How You Like Me Now♫ dröhnt über den Abspann von „G.I. Joe: Retaliation“ und diese Songauswahl kann eigentlich kein Zufall sein: Jon M. Chus Sequel ist im Grunde die ständige Frage und verzweifelte Antwortsuche, ob er’s denn nun besser macht als Teil Eins, ob man ihn so präsentiert denn nun lieber mag, diesen irrsinnigen Kosmos aus Supersoldaten, Ninjas, Cobra Commandern und nuklearer Megabedrohung. Eine recht missliche Lage, aus der sich der Film nie befreien kann, denn natürlich ist man geneigt zu sagen, dass mehr handgemachte Action gegenüber dem CGI-Overkill von „The Rise of Cobra“ ein deutlicher Pluspunkt ist – aber es passte da halt, dass die Joes ihre Basis unter dem Wüstensand verbargen, die Schurken ihr Hauptquartier unter’m Nordpol, es schuf überhaupt erst einen eigenen Kosmos, wie konsequent Stephen Sommers sein Material hochpushte und ohne Rücksicht immer noch beklopptere Szenen aneinander klatschte. „Retaliation“ ist viel gebremster, eigenschaftsloser, das Soap-mäßige Figurenkonstrukt der ersten Runde weicht in dieser Zweiten ein paar Blassnasen, zwischen denen man sogar Channing Tatum vermisst, aber im allgemeinen die Kernigkeit des Erstlings fehlt, der auf Helden- und Schurkenseite mit Marlon Wayans, Sienna Miller, Christopher Eccleston, Dennis Quaid, Adewale Akinnuoye-Agbaje und Joseph Gordon-Levitt auftrumpfte, und der bei allem Kinderquatsch mehr Härte und Konsequenz in den Actionszenen bot, egal um wie vieles echter die nun in „Retaliation“ sind. Der bleibt am Ende ein solider Krachbummfilm mit Figuren, die wie zufällig komische Namen tragen und teils ein bißchen schräg ausschauen.[...]
mercedesjan
mercedesjan

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3,0
Veröffentlicht am 28. März 2013
Nach dem großen Erfolg von „Transformers“ wollte der Spielzeughersteller Hasbro wohl auch mit G.I. Joe richtig Kasse machen. Dies gelang allerdings nur bedingt, denn mit Einnahmen von 300 Millionen Dollar kam der erste G.I. Joe-Film nicht an die Einspielergebnisse eines „Transformers“ heran, aber es war wohl genug um dem Film eine Fortsetzung zu bescheren. Allerdings mit radikalen Änderungen: Nicht nur das Team hinter der Kamera wurde ausgetauscht, sondern auch die Leute vor der Kamera. Einige wenige blieben erhalten, wie Channing Tatum, andere, wie Marlon Wayans, mussten ihren Platz räumen. Für sie sind unter anderem die Allzweckwaffe Dwayne Johnson und die Action-Legende Bruce Willis mit an Bord. Das steigerte die Hoffnung, das Teil 2 besser werden würde als sein Vorgänger, der einfach weit davon entfernt war gut zu sein mit seiner bunten Optik, den teils trashigen Effekten und seinen übertriebenen, futuristischen Gadgets. Bei mir bekam „G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra“ dadurch nur eine 5/10.

Deshalb ging ich ohne große Erwartungen ins Kino und tatsächlich konnte mich „G.I. Joe 2: Die Abrechnung“ positiv überraschen, da er mit seiner düsteren Auslegung, als Actionstreifen deutlich besser funktioniert als sein Vorgänger.

Ursprünglich sollte „G.I. Joe 2: Die Abrechnung“ bereits im Juni 2012 in die Kinos kommen, dann wurde der Film aber um neun Monate verschoben, was Marketingtechnisch sicherlich nicht die klügste Wahl war (Die Verschiebung wurde erst einen Monat vor Erscheinen des Films bekannt gegeben). Offiziell war die 3D-Konvertierung der Grund für die Verschiebung, im Netz hingegen wurde fleißig gemutmaßt ob nicht noch mehr Szenen mit Channing Tatum gedreht werden, der in der Ursprungs-Version gleich zu Beginn das zeitliche segnet. Dies war ein Problem, da Tatum inzwischen zu einem echten Star geworden war, und man ihn nicht so einfach verschwinden lassen wollte. So gibt es nun vor seinem Tod noch einige wenige Szenen mit ihm zu sehen (Wie beispielsweise das Call of Duty Spiel mit Dwayne Johnson). Da werden sich die Macher sicherlich grün und blau geärgert haben, das sie Tatum bereits so früh ins Gras beißen ließen, gerade da man erst im fertigen Film sieht, wie gut Tatum und Johnson doch harmonieren. Diese Kombination hätte sicherlich für viel Schwung gesorgt. Die Lücke die Tatum hinterlässt, wird von keinem der Neuzugänge zufriedenstellend ausgefüllt. Dwayne Johnson hingegen meistert seine Aufgabe als neuer Hauptdarsteller mit Bravour. Die Allzweckwaffe ist inzwischen ja ein Garant für klingelnde Kinokassen und gerettete Film-Franchises (wie Fast&Furious). Bruce Willis hingegen diente wohl eher als Marketing-Antreiber, denn obwohl er auf den meisten Postern im Vordergrund steht, kommt ihm im Film nur eine kleine Nebenrolle zugute, die er mit seiner gewohnt coolen Ausstrahlung und seinen trockenen Sprüchen garniert.

Die 9 monatige Wartezeit hat sich gelohnt wenn es um die 3D-Effekte geht. Hier sieht man das auch konvertierte Filme in 3D gut aussehen können, wenn man es anständig macht und sich die Zeit dafür nimmt. Gerade die spektakuläre Gebirgsszene sieht in 3D klasse aus. Einzig bei einigen schneller geschnittenen Actionszenen verliert man ab und an die Übersicht. Kein 3D eines Hobbits, aber eine solide Präsentation. Und wo wir gerade beim Thema Optik sind: Die Effekte sind im Vergleich zum ersten Teil deutlich besser gelungen und haben nun keinen Trash-Faktor mehr. Gerade die Sprengung Londons sieht super aus. Auf grüne Nanomites hat man hier zum Glück verzichtet. Generell kommen solche futuristischen Gadgets nur noch selten zu trage, wie bei der Maske des falschen Präsidenten oder den explodierenden Fliegen. Insgesamt wirkt der Film geerdeter und dadurch stimmiger als sein Vorgänger.

Der Regisseur der sich dafür verantwortlich zeigt ist Jon M. Chu, der mit seinen bisherigen Filmen, der Step-Up-Reihe und dem Justin Bieber-Film, für wenig Begeisterung sorgte, hier aber einen besseren Job abliefert als sein Vorgänger Stephan Sommers.

Jedem Kinobesucher dürfte außerdem bereits von vorneherein klar sein, das sich dieser Film nicht durch seine durchdachte Story auszeichnet. Ein typischer Hirn aus-Action rein Film eben. Mal abgesehen von der Gebirgs-Szene sind die Actionsequenzen allerdings meistens ziemlich austauschbar.

Wie auch im Vorgänger kommt auch hier der Humor nicht zu kurz. Die Actionfilm typischen Oneliner, für die sich meistens Bruce Willis und Dwayne Johnson verantwortlich zeigen, zünden, anders als im von mir viel kritisierten Stirb Langsam 5. Dennoch ist G.I. Joe 2 noch längst kein guter Film. Das Potenzial der Kombination Johnson/Tatum wird nicht genutzt, der Film hat doch gerade in der ersten Hälfte des Films die ein oder andere Länge, die Eröffnungssequenz ist schwach und wirkt völlig deplatziert, da die dort stattfindende Geiselbefreiung für den weiteren Verlauf des Films nicht relevant ist und das Ende ist ebenfalls enttäuschend, aus dem man sicherlich noch mehr hätte herausholen können, das stattdessen aber extrem vorhersehbar und unspektakulär verläuft.

Fazit: Nein, „G.I. Joe 2: Die Abrechnung“ ist nicht der heilige Gral der Hirn aus-Actionfilme. Dafür macht der Film einfach zu viele Dinge falsch. Durch die neue Ausrichtung ist der Film trotzdem unterhaltsam und allemal besser als sein Vorgänger. Nun werden die Einspielergebnisse zeigen, ob die G.I. Joes noch ein drittes Mal auf die Kinoleinwand dürfen. Auf Grund der erhöhten Einnahmen durch den 3D Zuschlag dürfte das allerdings das kleinste Problem sein und ich würde mich nach diesem Teil nicht einmal mehr Beschweren wenn noch eine Fortsetzung erscheinen würde, die die Trilogie dann abschließen würde.

Wertung: 6/10
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

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2,0
Veröffentlicht am 30. Mai 2013
"G.I. Joe 2: Die Abrechnung" ist leider eine enttäuschung geworden...teil 1 war um weiten besser! die story gefehlt mir garnicht. einzig positiv zu erwähnen in dieser fortsetzung ist die action, die war wieder ganz oke!
Cain23
Cain23

7 Follower 37 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 28. März 2013
Habe den Film gestern in der Premiere gesehen ubd hatte eh nicht so hohe Erwartungen, aber selbst die wurden unterschritten. Die Schauspieler hatten sichtlich ihren Spaß, aber bei einen so schlechten Drehbuch kann auch kein Channing, Tatum, Dwain Johnson oder Bruce Willis was machen. Die sind auch, neben der Action, das einzig gute am Film. Es scheibt wie bei einen Puzzle, wo man ein Teil da reinstecken will wo es nicht reinpasst. Also spart euch die Karte.
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