Der Arzt Dr. Amberg (Werner Stock) wacht in einem Krankenhausbett im westfälischen Morwede auf, ohne zu wissen, wie er dort hingekommen sein könnte. Der ihn behandelnde Dr. Friebe (Christian Brückner) berichtet Amberg, er sei von einem Auto angefahren worden. Er selbst erinnert sich an ganz andere Dinge. So war er auf das opulente Grundstück des äußerst eigenwilligen Barons Malchin (Günter Mack) gerufen worden, wo Bakteriologin Bibiche Tsanaris (Iris Berben) am Getreide experimentierte. Der Baron, der in Deutschland offenbar die Monarchie wieder einführen will, sieht in seinem unehelichen Sprössling Federico (Lorenzo Flaherty) den künftigen König von Gottes Gnaden. Um das Volk hinter sich und seine Idee zu bringen, will er die halluzinogenen Eigenschaften eines Getreideparasiten nutzen, der unter dem Namen Sankt-Petri-Schnee bekannt ist. Von Amberg erwartete der Baron, die von Tsanaris hergestellte Droge an den Bewohnern des Landguts zu testen. Aber ist das tatsächlich alles so passiert? Oder handelt es sich lediglich um wirre Fieberträume eines Schwerkranken, wie der Kollege Friebe behauptet?
Die deutsche TV-Produktion basiert auf dem gleichnamigen, erstmals 1933 veröffentlichten Roman von Leo Perutz.