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No Use For A Name
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0,5
Veröffentlicht am 1. November 2025
Über diesen Film gibt's nicht viel zu sagen. Es handelt sich um einen reinen Torture-Porn-Streifen, der sich komplett der Gewalt hingibt und sich nix, aber auch gar nix um ausgefeilte Figurenzeichnung, tiefgründige philosphische Ansätze oder auch nur eine halbwegs plausible Rahmenhandlung schert.
Somit sind die Folterszenen der eigentliche Inhalt. Gerade diese sind aber (wie leider so oft) von unserer gutherzigen FSK exzessiv zensiert worden, so dass von diesen wirklich gar nichts übrig bleibt. Sie nimmt den Bohrer in die Hand - Cut - legt den Bohrer wieder auf die Seite und der Typ hat drei Löcher im Oberschenkel. Dazwischen fehlt alles komplett!
Über die Sinnhaftigkeit solcher Gewaltexzesse kann man natürlich geteilter Meinung sein und lebhaft streiten, ich will das aber an dieser Stelle nicht diskutieren. Fakt is jedoch, dass diese Folterpornoszenen durch die Beschneidung schlichtweg ihren Sinn und ihre Daseinsberechtigung verlieren, was den Film in der Konsequenz überflüssig macht.
Auf dem Papier sind es nur 4 Minuten weniger Laufzeit. Das hört sich erstmal nicht viel an, aber gerade hier mal 2 Sekunden und dort 4 Sekunden machen den Unterschied, das läppert sich. Die Uncut-Version gibt's im einschlägigen Fachhandel für 55 (!) Euro, das dürfte dann auch nur was für echte Genre-Liebhaber sein. Ich jedenfalls werde so viel Geld nicht bezahlen und demnach landet diese FSK18-Version umgehend im Gulli und ich ärgere mich ein weiteres Mal über eine selbsternannte und vollkommen willkürlich handelnde Zensurbehörde in einem demokratischen Land....