Neueste Kritiken: Event Horizon - Am Rande des Universums
Event Horizon - Am Rande des Universums
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Casey 08
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3,5
Veröffentlicht am 23. Dezember 2025
Wenn ich jetzt jemanden erzähle, dass Paul W. S. Anderson einen guten Film hat, werden alle mich als verrückt erklären aber es stimmt auch wenn es über 25 Jahre her ist. Wenn man den Film aber sieht, kommt niemand auf diesen Regisseur denn er ist komplett anders als alle anderen Werke von ihm. Im Grunde ist das zwar auch nur ein zusammengeklaue von bekannten Sci-Fi/Horrorfilmen was aber überraschend gut funktioniert. Die Atmosphäre ist super und alles ist schön düster. Die Effekte sind sehr gut und der Grusel packt einen richtig. Dazu hat er manchmal sehr brutale Szenen und die Darsteller sind fantastisch. Sam Neill ist wie immer toll und Laurence Fishbourne der immer sympathischer wurde funktioniert auch gut.
Insgesamt ist es ein guter Film der tolle Effekte, eine fantastische Atmosphäre und brutale Bilder bietet.
einiges verstehe in den film nicht!! allein die überschrift am rande des universums! sie sind an den planet neptun, und er steht fast am rande des sonnensystems!!! wieso muss die event horizon extra zum planeten neptun um mit lichtgeschwindigkeit mit hilfe eines künstlichen schwarzen lochs, zum stern proxima centauri?? wieso nicht von der erde aus? und wenn ich das richtig gesehen habe, schwebt doch das raumschiff am planet neptun? wie kann sich da ein schwartzes loch enstehen,wo am ende des film die eine hälfte des schiffes da hinein stürtzt!! seltsam...
Der Anfang war wie ein ganz normaler Sciene-Fiction-Film gestaltet. Dann entwickelte sich jedoch alles zu einem beklemmenden Horrorstreifen im Weltall. Die Konstruktion des Geisterraumschiffs „Event Horizon“ war atmosphärisch dicht und extrem unheimlich. Ich fühlte mich sehr an die Designs von H. R. Giger erinnert. Leider war die Story überhaupt nicht neu, sondern frech von „Sphere“ kopiert. Paul Anderson hat aber trotzdem einen spannenden und zugleich bedrohlichen Science-Fiction-Horrorfilm erschaffen.
Nach all den Jahren: auch 2019 ist event horizon immer noch ein Klassiker. Die Kritik arbeitet sich immer spoiler: noch an dem Film ab! Aber was man event horizon vorwirft kann man fast jedem genre film vorwerfen: viele Muster sind Modifikationen bekannter Vorgänger, es muss halt auch im Nachspielen etwas originell verfahren werden. Die Vermischung von Realität, Traum und Unbewußten erzeugt a la Freud Angst und Grusel. Insoweit kann man feststellen: dieses Raumschiff kann, ähnlich "Solaris", unbewusste Vorstellungen materialisieren, wobei es so ist, dass es zur psychischen Gesundheit unerläßlich ist, dass die Außenwelt und die Innenwelt streng getrennt bleiben. Das Unvewusste muss unter dem Deckel und der Kontrolle des Bewusstseins sein und bleiben, nur im Traum zeigt es mitunter welcher Horror in ihm steckt. Anders als in Solaris werden - konsequent - Traumsequenzen der Mannschaft schon VOR der Ankunft auf event horizon eingespielt. ############# Der Dualimus biophil nekrophil, Tod und Vernichtung gegen Liebe und Synthese ist ja auch uralt. Eventuell hätte man in event horizon (ähnlich Solaris) eine Liebesgeschichte einbauen sollen mit dem Ausblick, durch das Raumschiff wurde zwar das Paralleluniversum "Hölle" bei uns zur Realität, aber um etwas dagegen zu setzten muss nun dringend dieses Universum der Liebe realisiert werden, wie diese 5.te Dimension in INTERSTELLAR. ############ Dies ist also eine psychoanalytische Deutung von event horizon: die Schrecken, tief im Unbewussten von uns allen verborgen, werden wahr: der Superrealist und Superphysiker Dr. Weir wird selber zum "master of desaster". Sehr witzig! Der Film entwickelt seine eigenen Abwehrkräfte gegen die Supermächte "des Bösen", sogar die Filmkritiker reagieren mit nur schlecht verhüllter Zurückweisung des für sie Unvorstellbaren.
Schöner Grusel mit bekannten Gesichtern, der ganz gut zusammengeklaut ist
Die Effekte sind gut, wie erwähnt, es gruselt schön vor sich hin, das Schiff ist auf jeden Fall unheimlich! Die Stars machen ihre Sache gut, der Film macht schon Spaß, die Spannung ist hoch, aber dadurch, das ich weiß, was so alles fehlt und man nie die "Ur"-Fassung sehen wird, ist die Kinoversion einfach zu schwach...
Ich schließe mich den guten Kritiken an: Event Horizon mag sicher klauen, und die Charaktere sind sehr unsympathisch (aber: Genau das die Crew aus diesen sprücheklopfenden Mitgliedern besteht, hilft sich mit dem eher ausgestoßenen Dr. Weir zu identifizieren! Das ist, finde ich, sehr wichtig, wenn es auf das Ende zugeht), aber die Atmosphäre ist genial gelungen. Mir gefällt einfach die vage Erklärung des Films. Da braucht es keine großen Schockszenen (aber vielen Dank für die Infos, liebe Reaktion - ich wusste davon noch gar nicht), einfach die ganze Benommenheit dazu passt wunderbar. Nicht umsonst hat sich ein Spiel wie Dead Space ganz klar Event Horizon zum Vorbild genommen. Ich bin nun auch kein Fan von Herrn Andersons Filme, eigentlich sind sie alle scheußlich - bis auf dieser hier. Wer einen schönen Gruselhorrorfilm sucht, sollte sich unbedingt diesen hier ansehen.
Heute habe ich zum ersten mal Event Horizon gesehen welcher mir von vielen Seiten empfohlen wurde. Ich war sowohl positiv wie auch negativ überrascht von diesem Film.
Kurz zur Handlung (Spoilerfrei): Captain Miller (Lawrence Fishburn) wird beauftragt, mit seinem Team des Rettungsschiffes Lewis & Clark ein Signal der seit Jahren verschollenen Event Horizon zu überprüfen. Dieser war es möglich ein künstliches schwarzes Loch zu erschaffen und damit scheinbar mit Überlichtgeschwindikeit den Weltraum zu durchqueeren. Der Wissenschaftler der die Event Horizon gebaut hat, Dr. Weir (Sam Neil) soll Captain Miller und seine Crew bei ihrem Einsatz begleiten. Tatsächlich werden sie auch fündig, doch stellt sich bald herraus, dass die Event Horizon ein dunkles Geheimniss birgt.
Der Film überzeugt vor allem durch seine tollen special effects sowie der grandiosen Musikuntermalung die eine für mich neue Mischung aus Klassik und modernen Elektro Musik ist. Das Flair auf der Event Horizon ist sehr gelungen und erzeugt jeder zeit ein äußert beunruhigendes Gefühl.
Allerdings ist die Story ziemlich schwach und Lawrence Fishburn der völlig falsche Schauspieler für Captain Miller. Er spielt am Anfang zwar sehr überzeugend den erfahrenen und "harten" Captain sehr überzeugend, jedoch versagt er in meinen Augen kläglich darin im Rest des Filmes Gefühle wie Angst, Entsetzen oder Trauer authentisch rüberzubringen. Ausserdem erfährt man so gut wie nichts über die Crew und es fällt einem dadurch sehr schwer mit ihnen in irgend einer Art mitzufühlen.
Einige Szenen wirken auch extrem überflüssig und unglaubwürdig.
Zwar spielt Realsimus in einem SciFi Film natürlich keine besonders große Rolle, jedoch übertreibt es der Film an einigen Stellen maßlos und in vielen Szenen wird nicht erklärt wieso das gerade mit Person XY passiert, wo er denn jetzt herkommt oder warum er so reagiert.
Alles in Allem halte ich den Film trotzdem für Sehenswert da er sich von dem bekannten Einheitsbrei abhebt und einfach absolut spektakulär aussieht und klingt. Bis zum letzten virtel oder fünftel des Filmes ist Event Horizon auch tatsächlich sehr unheimlich und beunruhigend. Sehr schade, dass das Ende des Filmes extrem vorhersehbar ist und extrem albern wird.
Schon mindestens drei mal habe ich mir diesen Film angesehen und ich hatte erneut Lust ihn mir zu Gemüte zu führen. Und selbst nach mehrmaligem Schauen fühlte ich mich bestens unterhalten und das spricht auf jeden Fall für "Event Horizon". Man hat es hier mit einem echt guten Sci-Fi-Horrorfilm zu tun. Die Story ist gut. Es handelt von einem Raumschiff, welches es fertig bringt, ein schwarzes Loch zu erzeugen und so die längsten Strecken in kürzester Zeit zu absolvieren und auch ganz andere Dimensionen zu erreichen. Ein Team wird zu diesem Raumschiff geschickt, weil es seit Jahren kein Signal von der ursprünglichen Besetzung gibt. Das neue Team bemerkt schnell, dass hier was nicht stimmt und so nimmt das Übel seinen Lauf. Das Böse aus einer anderen Dimension hat sich eingeschlichen und will nun Chaos verbreiten. Wie sehr die Story nun Realität entspricht, vermag ich nicht zu sagen, da Physik überhaupt nicht mein Ding ist. Einige Theorien die es im Film gibt, sind aber vorhanden und das Ganze wurde auf jeden Fall plausibel und recht glaubwürdig rübergebracht. Deshalb gefiel mir die Story auch sehr gut. Die Darsteller sind ebenfalls alle gut. Am besten überzeugen kann Sam Neill, als verrückter Wissenschaftler mit einer Obsession für das was er tut. Daneben glänzt Laurence Fishburne, für den dieser Film auch sicherlich hilfreich in seiner Karriere war. Die restlichen Darsteller spielen ebenfalls alle gut. Die Charaktere sind nicht besonders tiefgründig und auch recht austauschbar. Allerdings wird hier eben mehr Wert auf das Raumschiff gelegt und da die Darsteller allesamt sympathisch agieren, gehen die Stereotypen auch vollkommen in Ordnung. Die Inszenierung ist gut. Es gibt viele eindrückliche Szenen, die mir auch in Erinnerung geblieben sind. So beispielsweise die Szene in der Dr. Weir in den kleinen, engen Schacht kriecht um die Sicherung zu prüfen. Ansonsten fand ich auch den Notruf, welcher erst falsch übersetzt wird und dann später richtig, sehr effektiv. Ebenfalls sehr effektiv fand ich das Videotagebuch der Crew und die Höllenvisionen. Die Atmosphäre ist sehr gelungen. Von Anfang an geht es recht bedrohlich zur Sache. Im Laufe des Films wird es dann immer bedrohlicher, teilweise auch gruselig und die Atmosphäre ist sehr dicht. Richtig gut ist der Unterhaltungsfaktor. Was ich an "Event Horizon" noch immer schätze ist der sehr gelungene Spannungsaufbau. Nachdem kurz die verschiedenen Figuren eingeleitet wurden, erreicht das Team recht schnell das Raumschiff. Ab hier wird die Spannungsschraube bis zum Finale immer weiter angezogen und auch das Finale ist dann noch spannend. Daneben gibt es auch noch eine gute Portion Action. Das Geschehen ist dabei meist sehr ernst und Humor gibt es eigentlich keinen. Die Effekte sehen sehr gelungen aus. Die Raumschiffe und die Szenen im Weltall sehen authentisch aus. Daneben gibt es noch ein paar kurze, aber recht brutal wirkende Splattereffekte, welche ebenfalls sehr gelungen sind. Wie es heißt, ist "Event Horizon" vor Kinostart ziemlich stark geschnitten wurden, nicht nur in Gewaltszenen, aber auch. Diese Szenen wird man aber wohl leider nie mehr zu sehen bekommen, doch gerade was die Brutalität betrifft, interessiert es mich sehr, da ich mir gut vorstellen kann, dass man das ganze Szenario richtig brutal darstellen hätte können. Das Ende ist dann zwar eigentlich ein Happy-End, doch für mich nicht so richtig und als ein wenig offen empfand ich es auch. Der Score zu dem Ganzen ist passend und somit gelungen. Fazit: "Event Horizon" ist im Grunde genommen nur ein B-Movie, hat aber echt gute Effekte, eine interessante Story und einen starken Unterhaltungswert, der gerade durch einen gelungenen Spannungsaufbau zustande kommt. Charaktere sind hier nicht so wichtig, doch die Darsteller machen ihre Sache gut. Fans von Horror, der sich auch gerne mal mit Science-Fiction paaren darf, sollten hier bestens unterhalten werden. Für mich ganz klar empfehlenswert!
Eine Art "Solaris" als Horrorfilm. Das heißt zwar verlorenes Potenzial, aber auch eine für das Genre außergewöhnliche Story, viel Blut, intensive Spannung und eine superbe Atmosphäre. Ungewöhnlicher Sci-Fi-Schocker mit ein wenig Nachwirkung und eine nette Alternative zu dem üblichen Monsterkram.