The Master
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No Use For A Name
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4,5
Veröffentlicht am 6. Januar 2026
Paul Thomas Anderson ist ja mittlerweile dafür bekannt, dass er sich nicht mal ansatzweise darum schert, was das Publikum erwartet, sondern er zieht einfach sein Ding durch. Dementsprechend sperrig erscheint auch “The Master”. Es wird keine Handlung im engeren Sinne verfolgt, stattdessen werden mehrere Handlungsstränge eröffnet, eine zeitlang verfolgt, um dann wieder fallengelassen zu werden, scheinbar ohne, dass das Ganze irgendwo hin führt. Somit gibt es auch kein echtes Finale, auf das der Film zusteuert, sondern er ist dann einfach irgendwann vorbei.

Wenn man so einen Film ohne kohärente Handlung fabriziert, braucht man auch entsprechende Schauspieler, die so ein wildes Konstrukt tragen können. Und da hat sich der gute Paul Thomas Anderson gleich zwei der wohl großartigsten Schauspieler aller Zeiten geholt: Joaquin Phoenix liefert eine sehr skurrile, ja fast verstörende Performance als gebeugter, vom Krieg zerstörter Alkoholiker. Und der leider viel zu früh verstorbene Philip Seymour Hoffman gibt eine unfassbar intensive Darstellung des charismatischen, verführerischen, aber auch verletzlichen Sektenführers. Diese beiden Männer in Aktion, zusammen in einem Film zu sehen, das ist sein fantastisches Erlebnis, und wenn beide sich dann noch im exzessiven Ovceracting zu überbieten versuchen, dann ist das schon ganz große Schauspielkunst, die allein schon den Film anzuschauen wert ist. Da ist dann auch die Handlung selbst gar nicht mehr so wichtig, die sich wie eine wärmende Decke um diese beiden großartigen Schauspieler herumlegt.

Komplettiert wird dieses Ensemble dann durch die ebenfalls fantastisch aufspielende Amy Adams, die hier zwar sehr zurückhaltend, aber doch unfassbar eindringlich die Ehefrau des Sektenführers und den eigentlichen Kopf hinter seinem fanatisch-religiösem Gefasel. Großartig! Dennoch gereicht es hier an dieser Stelle nicht zum unglaublichen Meisterwerk, dafür ist die Handlung dann am Ende doch zu sehr zerfasert und die nicht wenigen Längen fallen dann doch eher unangenehm auf. Nichtsdestotrotz kann man sich hier einfach mal zurücklehnen und zwei (bzw. drei) der größten Schauspieler aller Zeiten einfach nur zuschauen – das reicht schon!

FAZIT: Ein etwas schwer zugängliches Nahezu-Meisterwerk von Paul Thomas Anderson, das vor allem von und durch seine fantastischen Schauspieler lebt. Absolut sehenswert!!
Philm
Philm

36 Follower 314 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. September 2021
Intressanter, technisch sehr guter Film mit klasse Schauspielern und Atmosphäre der 50iger. Teilweise etwas langatmig kann die sonderliche Geschichte auch stellenweise langweilen. Sehenswert aber auf jedenfall.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 5. Mai 2022
Meine Erwartungen waren doch recht hoch und ich wurde sehr sehr enttäuscht. Zwar ist "The Master" kein schlechter Film, aber eben auch kein guter. Er ist unangenehm, unspannend und furchtbar leer und das trotz einem eigentlich grandiosen Cast. Leider eine vertane Chance.
JepGambardella
JepGambardella

8 Follower 74 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2022
Fade Handlung, kein Spannungsbogen und ohne Identifikationsfigur. Wirre Dialoge und total verkünstelt. Nervtötende Musik. Hat fast körperlich wehgetan zu schauen.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 12. September 2017
Ich hab keine Probleme damit offen zuzugeben wenn ich einen Film nicht verstehe oder nichts damit anfangen konnte – nun, dies ist hier restlos gegeben. Wirklich. Soll keine Schuldzuweisung an die mangelhafte Qualität sein, aber umreißt das Problem. Anderson ist nun mal kein Regisseur der massentaugliche Blockbuster inszeniert, der Mann geht auf eine ganz eigene, subtile Weise vor – das ist kein Problem für den Inhalt. Bzw ermöglich oft eine ganz eigene Sicht auf das präsentierte Thema. Hier fängt es schon mit Joaquin Phoenix an der einen restlos verdrehten Typen spielt und als Identifikationsgestalt nur sehr mangelhaft taugt. Dem gegenüber steht dann eine von und durch Phlipp Seymor Hoffman überragend gestaltete Figur, ein Verführer und Dämon sowie faszinierende Erscheinung. In alles weitere konnte ich mich bei der speziell gehandhabten Inszenierung von Anderson leider nicht einfühlen, aber macht wohl auch nichts. Dies ist ein Film für Freunde des Arthouse Kinos, diese können zwei bewegende und sehr anstrengende Filmstunden erwarten. Für jeden anderen ist die Nummer schlichtweg nichts.

Fazit: Hochwertiges Schauspielerkino aus dem aber einfache Zuschauer kaum mehr außer Langeweile mitnehmen!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2018
Paul Thomas Anderson mischt in The Master Stilelemente seiner Filme und wendet sie auf eine Geschichte an, die in ihrer relativen Vorhersehbarkeit und ihrem Mangel an Finesse einer solch abgehobenen Inszenierung nicht Stand hält. Zwar verfällt Anderson nicht wie in Magnolia in einen Status am Rande des Größenwahns, doch wird deutlich, dass es den Personenporträts an ihnen innewohnenden, spannenden Konflikten mangelt. Stattdessen benutzt der Film das Sekten-Thema als Vehikel, um Machtstrukturen und individuelle Abhängigkeit zu verhandeln. The Master ist dennoch kein schlechter Film: doch die Inszenierung schwankt zwischen verstörend gut und schlicht aufgesetzt.
Daniel P.
Daniel P.

89 Follower 227 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. Januar 2015
Der Film hat seine Längen. Die Darsteller, allen voran ein klasse Joaquim Pheonix, reißen es jedoch noch ein wenig raus.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 11. Mai 2014
Ein thematisch sehr interessanter Film, der am sehr faden Drehbuch scheitert. Leider können die herausragenden Schauspieler, die alle in ihren Rollen absolut überzeugen, nichts daran ändern. Auch wenn die Figuren sehr klar gezeichnet sind, lässt sich bei keiner ablesen, inwiefern sie wirklich an die "Wahrheiten" der Sekte glauben, es hat den Eindruck, als ginge es einzig um die innere Zerrissenheit der Charaktere, was auf über 2 Stunden bei einer doch sehr faden Story sehr ermüdend sein kann, egal wie überzeugend sie auch gespielt sind. Schade, es wäre mehr drin gewesen, wenn mehr auf die Sekte eingegangen wäre oder man mehr das Seelenleben des Alkoholikers Freddy Quell und weniger seine Ausraster beleuchtet hätte.
Zach Braff
Zach Braff

339 Follower 358 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. Februar 2014
Schöner Film über einen Alkoholiker der Zuflucht in einer Glaubensgemeinschaft findet. Philip Seymour Hoffman mit einer grandiosen schauspielerischen Leistung und auch Joaquin Phoenix holt hier alles aus sich heraus. "The Master" ist ein ruhiger, subtiler Film, der sicherlich nicht die breite Masse anspricht. Dennoch sehr stark gemacht und von seinen Schauspielern getragen, weiß der Film zu gefallen. Trotz alle dem hat "The Master" dann doch einige Längen und man muss sich anstrengen um nicht den Faden zu verlieren. Alles in allem ein sehr guter Film, aber bei weitem kein Meisterwerk.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 26. Juli 2013
Ich bin ja einiges gewöhnt. Aber dieser "Film" schlägt dem Faß den Boden aus.
Stinklangweilig. Tiefgang ist nicht ansatzweise zu erkennen.
Schade um die zeit
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