Neueste Kritiken: Tucker & Dale vs. Evil - Seite 6
Tucker & Dale vs. Evil
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MrFits
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Veröffentlicht am 22. August 2010
welch glücksgriff. ohne wirkliche ahnung ins kino gegangen und saumäßig unterhalten worden. diese horrorkomödie ist mitunter die beste seit "shaun of the dead". unzählige pluspunkte sammelte der film mit seinen ideen. die beste von ihnen gebührt der story. 'college-kids' die denken, sie haben es mit mördern a lá leatherface (der kettensägenschwinger aus den "texas chainsaw massacre" filmen) zu tun obwohl ihre gegenspieler lediglich biertrinkende, harmlose nichtsnutze sind. die eigentlich 'gejagden' werden zu jäger. und die eigentlichen jäger, haben keinen blassen schimmer was überhaupt abgeht. herrlich!
in einer horrorkomödie darf man lachen, der gorefaktor darf aber auch gern mal ins extreme fließen. blut, geschmadder und abgetrennte körperteile, alles was der genrefan begehrt. die 'morde' die eigentlich 'selbstmorde' sind, sind dafür alles andere als einfallslose gorehappen. sie sind sowas von brüllend komisch, dass es eine freude ist. denn wie schon angedeutet töten tucker und dale niemanden wirklich. dumme zufälle lassen die beiden denken, sie haben es mit 'suicide kids' zu tun. wie zb in einer szene - tucker wirft, in seiner arbeit vertieft, holz in einen holzschredder. einer der 'college-kids' will tucker überwältigen in dem er mit einem taschenmesser auf ihn zu rennt. in dem moment als der typ tucker anspringen will, duckt sich der hillbilly um ein neues holzstück aufzuheben. das passierte...
und wäre dieses ganze selbstmord kommando nicht schon genug bekommen es die beiden hinterwäldler es auch noch mit dem gesetz zu tun. der von den 'college-kids' angeforderte gesetzeshüter erfährt dann auch noch das gleiche pech wie den mitgliedern der klique.
ein weiteres großes plus des films sind die figuren. tucker und vor allem dale sind sympathische zeitgenossen. tucker ist der 'clevere' ratschlaggeber und dale der leicht naive buddy mit frauenproblemen. beide mit einer vorliebe für frisches dosenbier (gut das ich selber n bier bei hatte). alan tudyk, welcher tucker verkörpert spielte zuletzt in einigen serien wie 'csi' und in filmen wie 'i,robot' und 'todeszug nach yuma' mit. tyler labine (dale) war eher in kleineren nebenrollen unter anderem in 'zack and miri make a porno' zu sehen. die komplette teenie klique ist horrorfilmmäßig durch und durch austauschbar.
was aber nicht weiter wild ist, da der film eh aus klischees besteht. dies ist aber sicher gewollt. ob es die orte des geschehens sind, die motive oder wie gesagt die darsteller...außer tucker und dale natürlich. so ist auch die story absurd und der plot am ende eher was für die tonne aber mit viel charme inszeniert. und das einzige manko ist dann auch vielleicht das ein wenig zu lange ende. aber dafür bekommt man noch ein paar gute gags mit auf den weg und man kommt bestens amüsiert aus'm kino. was will man mehr...