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Lemmiblog
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4,0
Veröffentlicht am 8. September 2026
AUF DIE SCHÖNEN DINGE IM LEBEN
Tucker und Dale wollen in ihrer neu erworbenen Ferienhütte Urlaub machen. Doch auch ein paar privilegierte College-Kids campen in der Nähe. Als Allison an einem See ausrutscht und die beiden sie retten, glauben ihre Freunde sofort, dass die gruseligen Landeier sie entführt haben. Eine Kettenreaktion aus Missverständnissen und tödlicher Blödheit setzt sich in Bewegung.
Tucker and Dale vs. Evil von 2010 geht ca. 90 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Horror-Komödie, die so ziemlich alles aufs Korn nimmt, was man aus Backwood-Slashern kennt. Die vermeintlichen Dorftrottel müssen Killer sein und die strunzdummen Halbstarken haben zu viele Horrorfilme gesehen. Dadurch entsteht eine herrlich alberne Story mit wunderbar unfreiwilligen Kills. Die Art und Weise, wie sich die Kids hier teils selbst ins Jenseits befördern, ist schon großartig. Noch besser sind allerdings die Sprüche. Tucker und Dale hauen einige Kalauer raus, die immernoch wunderbar funktionieren. Langeweile kommt kaum auf und irgendwann wartet man eigentlich nur noch darauf, welcher Vollpfosten sich als Nächstes durch einen absurden Unfall selbst entsorgt. Die Kills sind schön blutig inszeniert, während der Humor herrlich trocken aus der Hüfte geschossen wird. Tucker und Dale wollen einfach nur ihre Hütte renovieren, während um sie herum gefühlt ein Massenselbstmord stattfindet und sie langsam selbst nicht mehr verstehen, was zur Hölle eigentlich los ist. Das Finale dreht einmal richtig sauber am Rad, nimmt ein paar Horrorklischees hops und zeigt, dass auch der Hinterwäldler eine Chance bei der hübschen Dame hat. Unterm Strich bleibt eine Horror-Komödie, die für mich hervorragend funktioniert, weil die Mischung aus trockenen Sprüchen, kreativen Kills und einer herrlich bescheuerten Grundidee genau stimmt.
8/10 Punkten. Die legendäre Häcksler-Szene gehörte zusammen mit der Kettensägen-und-Bienen-Szene zu den ersten Ideen, die Eli Craig und Morgan Jurgenson hatten, noch bevor Figuren oder die Handlung richtig standen. Erst kam also der Häcksler, dann die Story.
Wenn man sich vorher nichts anhört oder ansieht wird man überrascht sein welche Story der Film eigentlich hat. Er bietet viele, tolle und spaßige Wendungen und und total lusitge und blutige Splattermomente. Gegen Ende wird der Film leider etwas lahm und die Darsteller können nur teils überzeugen aber trotzdem macht die Nummer mit ihren absurden Momenten auch richtig Spaß. Aber ich hätte eigentlich was anderes erwartet und erhofft aber trotzdem hatte ich mit diesem blutigen, spaßigen und verrückten Trip Spaß. Etwas "Final Destination" und "Tanz der Teufel" ist auch mit drinn. Definitiv ein guter Film aber für mich kein Top 32 Horrorfilm. Im Grunde ist es mehr eine Komödie aber Horror ist das zweitwichtigste Gerne hier also ist es auch teils Horror.
Insgesamt ist es ein guter Film der tolle Spalltermomente, viel Witz und Blut bietet.
„Wrong turn“ & „Hills have Eyes“ Filme in eine Comedy zu verwandeln hat man von „Scary Movie“ abgekupfert und ist somit nichts Neues - nur wie es gemacht wird macht schon einen Unterschied !
Ich habe teilweise allerherzlichst gelacht - ne Schippe besser macht’s nur „Cabin in the Woods“.
ich habe noch nie und das schwöre ich.... NOCH NIE so einen bösen lachkrampf mit schmerzen und Tränen wie bei diesem Film.... bitte schenkt uns endlich einen 2ten teil.... LG Matty
Super Filmkonzept, ich musste so häftig lachen wie lange nicht mehr! Hab mich sogar extra auf dieser Seite angemeldet um eine Positive Kritik abgebwn zu können!
Regisseur Eli Craig schafft mit seinem Leinwand-Debüt einen Film, der gleichzeitig eine Hommage an längst vergessene Tage darstellt, aber ebenfalls als eine Parodie auf die aktuelle Situation des Genres gewertet werden kann. "Tucker & Dale vs. Evil" ist hervorragende Horror-Unterhaltung, die mit den Erwartungen der Zuschauer spielt, diese über den Haufen wirft und mit passendem Humor sowie einem äußert sympathischen Duo aufwarten lässt. Für Freunde des Splatters ebenso geeignet, wie für reine Fans glorreicher Komödien. Wer schon bei "Shaun of the Dead" beherzt mit lachen konnte, wird die beiden Hinterwäldler Tucker und Dale lieben.
Dem Film könnte leider das klassische Schicksal widerfahren: toller Streifen mit echt hohem Spaßfaktor, der aber leider an der Kinokasse keinen Erfolg hat. Zum einen durch Kino.to (da war der Film mal wieder über ne Woche vorher drin!); zum zweiten wird er kaum beworben (selbst die Frau an der Kinokasse hatte keine Ahnung welchen Film in meinte) und auch sonst bekommt er keinerlei Aufmerksamkeit. Später einmal wenn er auf DVD erscheint prophezeie ich ihm aber einen glänzenden Verlauf, eine absolute Party und Kult nummer … aber das dauert wohl noch. Wen es jedoch trotzdem vorher in ein Kino verschlägt, dem sei die abgedrehte Comedy-Schlächter Nummer wärmstens ans Herz gelegt. Sympathische Charaktere, witzige Wendungen und schwarzer Humor erwarten einen – wenn man den Trailer nicht kennt, der spoilert echt die letzte Kleinigkeit. Aber davon sollte man sich die abgedrehte Nummer nicht verderben lassen. Schon alleine die atemberaubende Katherine Bowden lohnt den ganzen Film!
Fazit: Spaßiger Partyfilm mit hohem Gag und Blutfaktor – die bislang beste Lachnummer in diesem Jahr!
Die absolut beste Horrorkomödie die es gibt. 2 liebenswürdige etwas trottelige raue Typen treffen auf eine Gruppe vorurteilbehafteter College - Kids. Ein blutiger Spaß bei dem sich die College - Kids aufgrund ihrer eigenen Blödheit dezimieren. Meine Lieblingsszene ist die mit dem wespennest. Hab selten so gelacht.......Daumen hoch!!!
Der Film war definitiv unterhaltsam und sehenswert. Gerade der Anfang ist gelungen und die Hauptcharaktere Tucker & Dale sind sehr sympatisch. Die Studenten kommen oberflächlich und voreingenommen vor. Es wäre etwas schöner gewesen, wenn die Studenten etwas mehr tiefe gehabt hätten, stattdessen dienen sie eher als Kanonenfutter. Jedoch überzeugen alles im allen die Figuren. Das Konzept, dass der Film aus der Perspektive der potentiellen Killer gefilmt wird, ist überzeugend und erfrischend. Durchzogen wird das ganze mit einigen gelungenen Gags, die eventuell für den einen oder anderen etwas abgedroschen wirken, aber das Rad kann nicht immer neu erfunden werden. Ich denke, dass Tucker & Dale auch richtigen Kultcharakter erlangt hätte, wenn das Ende nicht so (im Vergleich zum Anfang des Filmes) schlecht wäre. spoiler: Es ist sehr vorausschauend, dass der wahnsinnige Student aus den Flammen wieder aufersteht, um die Fliehenden anzugreifen. Auch der Plottwist bzgl. des Vaters des wahnsinnigen Studenten war für mich nicht überraschend.
Dem Ende fehlt es auch etwas an Witz. Irgendwie werden sämtliche moralische Sprüche aufgesagt, die vielleicht Witzig sein sollen, es aber nicht wirklich sind. Wäre das Ende nicht so abgedroschen, dann hätte es definitiv Kultstatus. Nichtsdestotrotz ist er sehenswert, und manchmal braucht man einfach einen netten Unterhaltungsfilm. Damit ist man auch gut bedient.
super film muss man mal angeschaut haben. der anfang is ´bis mitte des films is sehr witzig, ab mitte wird es kurz ruhiger und dannach gehts auch schon wieder eiter mit lustigen szenen