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Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 9. März 2012
Ich fand den Film sehr amüsant. Gerade zu Anfang des Films wird gezeigt, wie die beiden Freunde sich gegenseitig den Rücken stärken und sich fast schon schnulzige Sätze an den Kopf werfen, Bromance in seiner Reinform, was es umso schwerer macht sich für einen der beiden zu entscheiden. Beide spielen ihre Charakter toll aus und jeder von ihnen verleiht seinem eine gewisse Identifikation. Reese Witherspoon spielt die etwas naiv Verliebte gekonnt souverän, was auch nicht anders zu erwarten war, weil sie ja schon Jahre lange Erfahrung in dem Romantikgenre hat. Die Geschichte mit dem Gangsterboss der Rache für seinen toten Bruder will, gespielt von Till Schweiger, ist nicht mehr als eine kleine Randnotiz und sollte auch als solche wahrgenommen werden. Sie dient nur als Aufhänger für die teilweise extrem witzigen und absurden Szenen, die sich zwischen Chris Pine und Tom Hardy abspielen, während Reese Witherspoon unwissend und blauäugig zwischen den Fronten sitzt und bis zum Ende davon gar nichts mitbekommt. Die Attacken der beiden sind niemals abgrundtief böse, aber wirkungsvoll und zeigen, dass sie auch nach wie vor sehr viel Respekt voreinander haben. Was meiner Meinung nach auch sehr wichtig war. Es wäre extrem unglaubwürdig gewesen, dass sich diese tiefe Freundschaft plötzlich in Hass verwandelt. Damit wären wir auch schon durch mit dem Drehbuch. Was aber keinesfalls schlecht zu deuten wäre. Was die beiden (drei) Hauptdarsteller so an Action, Onelinern und Situationskomik abfeuern ist einfach grandios und sollte beiden Seiten, Frauen wie Männern, gefallen. Manchmal wird zwar ein bisschen zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt, was zuweilen ein bisschen unglaubwürdig ist, aber alles in allem ist das Drehbuch gepaart mit den schauspielerischen Leistungen sehr souverän. Zum Ende hin muss ich (und will ich) eine klare Besuchsempfehlung für diesen Film aussprechen. Für diesen kurzweiligen Spaß viereinhalb Punkte von mir.
Einen mitreißenden Feel-Good-Film im Actiongewand zu inszenieren,ist vielleicht keine große Kunst,aber großes Handwerk.Und dass McG selbiges beherrscht, beweist "3 Engel für Charlie" noch nach mittlerweile über 10 Jahren. Nach seinem eklatanten Fehltritt "Terminator: Die Erlösung" besinnt sich der ehemalige Musikvideo-Regisseur glücklicherweise wieder auf seine Stärken und spielt sie bei "Das gibt Ärger" gefällig aus. Das bedeutet im Endprodukt: Ein wunderbar aufgelegtes Hauptdarstellertrio, flottes Erzähltempo, ein (bei McG gewohnt) fantastischer Soundtrack und vorallem ein äußerst witziger,herrlich überdrehter Kampf zweier eigentlich befreundeter Super-Agenten um ihre Traumfrau. Die eher beliebige und leider nicht ansatzweise an "3 Engel für Charlie" herankommende Action tritt dankenswerterweise größtenteils in den Hintergrund und macht die Bühne frei für die amüsanten Geplänkel zwischen den Protagonisten. Ich weiß,der Trailer verheißt wenig Gutes,aber ich empfehle den Film jedwedem Freund (respektive Freundin) vergnüglicher Actionkomödien mit romantischem Unterbau. Wahre Filmkunst sieht zweifellos anders aus,ich persönlich habe mich jedoch lange nicht mehr so köstlich amüsiert.
Das gibt Ärger habe ich gestern in der Sneak gesehen. Ich glaube kaum das ich so in den Film rein gegangen wäre. Warum? Der ist eigentlich ganz lustig und amüsiert gut. In diesem Film geht es um zwei CIA Agenten die während einer Mission ziemlich aufsehen erregen und dabei das Hauptziel entkommen lassen. Als Strafe dafür werden die beiden sozusagen suspendiert. Um sich die Zeit zu vertreiben, beschließt der eine sich auf einer Datingplatform sich anzumelden. Er kommt zu einem Date mit Lauren. Nur dummer weiße, lernt auch sein Partner Lauren kurz danach ebenfalls kennen und es hat auch Interesse an ihr. Schnell bemerken die beiden, das sie von der selben Frau sprechen. Es kommt zu einem Art Kampf zwischen den beiden. Während dessen, kommt Heinrich (Til Schweiger) nach L.A. Im Film kommen einige sehr lustige Szenen vor wie zum Beispiel die Painball Szene. Dann gibt es aber auch jede Menge nerviges. Zum einen sind das die Darsteller. Chris Pine und Tom Hardy sind so unglaublich unerträglich. Das gleich gilt für Reese Witherspoon. Sie fand ich echt eine Frechheit. Nicht nur das sie die Freundschaft der beiden zerstört, nein sie ist auch schrecklich weil sie mit dem beiden nur spielt. Einfach nur unmoralisch! Genauso wie ihre Freundin die nur das eine im Kopf hat. Schauspieltalent habe ich auch nicht wirklich entdecken können. Gut das war ja auch nur eine Komödie. Da ist die Schauspielleistung zweitrangig. Die Actionszenen waren sehr übertrieben und mehr als unlogisch. Alles in einem, ist "Das gibt Ärger" sehr unterhaltsam und nicht langweilig aber jetzt auch nicht so ein Film an den man sich gerne zurück erinnert wie jetzt zum Beispiel Hangover. Alle im Kino haben sehr gut amüsiert (mit wenigen ausnahmen). Ich denke mal das dieser Film keine schlechte Wahl für zwischen durch ist.