War sehr enttäuscht das man Godzilla so wenig zu sehen bekommt,Geschichte gut,Effekte mangelhaft,hoffe das man bei dem nächste Godzilla in den Vordergrund stellt17.05.2014
Mir hat der Film auch bei der Zweitsichtung immer noch gut gefallen. Für mich einer der Besten Blockbuster des Jahres 2014. Hervorzuheben sind auf jeden Fall die ersten ~ 30 Minuten, die wirklich sehr sehr atmosphärisch sind und die Monster-Action am Ende des Films. Leider zu wenig Screentime für Cranston und zu viel für Aaron Taylor-Johnson den ich nicht gerne sehe. Für mich ist "Godzilla" unter den Top 10 des Jahres.
Also von der Neuverfilmung des Klassikers Godzilla war ich mehr als nur etwas enttäuscht :-(. Die nebenherlaufende Familiengeschichte verbreitete jedesmal sowas von Langeweile. Auch dauerte es etwas zu lange bevor der Film so richtig in die Gänge kam. Die erste halbe Stunde war fast nur Gelaber und Einführung etc etc und erst nach 35 Minuten tauchte zum ersten Mal ein Monster auf. Auch ist die ganze Geschichte/Story stellenweise zu wirr , unnötig zu kompliziert gemacht und auch Godzilla als "Namensgeber" des Streifens bekommt viel zu wenig Leinwandzeit. Die Action ging grad noch so , hab aber schon zig besseres gesehen! Auch stört es ganz gewaltig das fast alle "Monsterszenen" im dunkeln spielen und man so kaum was erkennt! Im Grossen und Ganzen war der Streifen eine herbe Enttäuschung und kommt kein bisschen an Emmerlichs 98er Godzilla ran! Daumen runter !
Godzilla wurde mittlerweile so häufig verfilmt, dass man nur mit noch nicht da gewesenen Ideen und Effekten aufwarten muss, um noch zu überraschen. Das ist sogar gelungen. Die Monster, die erschaffen wurden, sind interessant gestaltet. Doch leider war es das auch schon. Der Film macht so lange Spaß, bis das erste Monster erwacht. Anschließend folgt nur noch ein permanenter Schauplatzwechsel nach dem anderen, wobei jeder bildgewaltiger sein soll als der vorherige, was jedoch zu purer Langeweile führt. Die Kreaturen sind immer nur im Ansatz kämpfend zu sehen und bevor man sich auf die Situation einlassen kann, springt man schon zur nächsten. spoiler: Der elektromagnetische Impuls ist schon nach dem zweiten Mal ausgelutscht und haut niemanden mehr vom Hocker, Godzilla ist zwar gigantisch groß, macht aber eigentlich niemandem Angst. Die Größenverhältnisse ändern sich permanent, mal sind die Menschen klein wie Ameisen, dann schaut Godzilla einem Einzelnen so fest ins Auge, als ob sich zwei Ebenbürtige gegenüberstehen. Der Werdegang des Hauptdarstellers zum Helden der Geschichte sowie die Beziehnungsgeschichten (Vater-Sohn, Freund-Freundin) sind so unglaubwürdig, dass man eigentlich auf Schauspieler hätte verzichten können. Nichts weiter als ein technisch überladener, langatmiger Monster-Katastrophen-Film.
Mich hat "Godzilla" wirklich sehr positiv überrascht. Es ärgert mich, diesen Film gar nicht im Kino gesehen zu haben. Zuerst der sehr gute Trailer, dann die guten Kritiken - und ich wurde auch beim Endergebnis nicht enttäuscht. Die große Stärke des Films ist es quasi Suspense im Katastrophenfilm zu schaffen. Hier wird, zuerst mit der Ruhe vor dem Sturm und dem investigativen Verhalten Joe Brodys, eine Stimmung aufgebaut, die sich später nach und nach entlädt. Dass wir immer nur kurze Schnappschüsse von den Monstern erhalten, ist nur absolut zuträglich. Die Stimmung ist düster, sie wird nicht durch dämlichen Humor entschärft, und geht ins Endzeitliche. Beim zweiten Abblenden des Monsterkampfes mag das Konzept kurz einen Aussetzer haben, doch ansonsten wird gewaltig auf den Klotz gehauen. Die Action ist dabei bombastisch, ohne aber seelenlos zu werden, wie das z.B. in den "Transformers"-Filmen ziemlich der Fall war. Nein, hier kommt man gut mit - was durchaus auch den Figuren liegt. Ja, diese haben keine sonderliche Tiefe, und ich war auch anfangs ein wenig unzufrieden mit Aaron Taylor-Johnson sowie spoiler: dem Ableben von Bryan Cranstons Figur - hat es aber nur umso interessanter gemacht . Für mich war das, gerade der großen Riege gegenüber, eine sehr gute Illustration wie wenig die Dinge hier in den Händen der Menschen liegen. Mir sind Figuren in Geschichten wirklich wichtig - umso erstaunter war ich, wie sehr ich hier damit klar kam, dass die Monster die Hauptrollen spielen. Ein kluger Schachzug! Einige Kritikpunkte wären: Godzilla spielt eine lange Zeit nur quasi die Nebenrolle. Eher sind es die beiden anderen Wesen über die erstaunlich lange fabuliert wird. Zudem gibt es durchaus die eine kleine Länge im Mittelteil. Schließlich wirken manche Dialoge und Situationen auch konfus, zumal das Bild desöfteren extrem dunkel ist, sodass man gar nicht recht ausmachen kann, was dort vor sich geht. Anfangs ist das noch cool, aber später wirkt es dann hier und da etwas nervig. Zuletzt mag man den Vergleich mit Roland Emmerichs Version für dumpf halten, aber ich muss sagen, dass mir das Design des Hauptdarstellers hier wesentlich besser gefallen hat. Der neue Gojira ist zwar riesig, aber auch ziemlich klobig und zu knuffig. Die Natur ist der Boss. Aber will sie auch ein Gleichgewicht? Interpretieren wir Menschen da nicht auch ein Gleichgewicht hinein? Wenn dieser Faden aufgegriffen wird, dann wünsche ich mir sehr gerne ein Sequel zu dieser wunderbaren Neuinterpretation! Fazit: Eine gelungene amerikanisch-japanische Zusammenarbeit, die das titelgebende Monster ehrfürchtig, mit der nötigen Ernsthaftigkeit und großem Stilwillen in Szene setzt.
Große Hoffnungen am Film im Vorhinein, gute Schauspieler, ausreichendes Budget, technisch alles machbar und trotzdem enttäuscht Godzilla mit einer eher schlecht als rechten Storyline wie auch teilweise sehr in die Länge gezogene Abschnitte die nur wenig begeistern können.
So gespannt wie ich auf den Film war, so entäuscht war ich dann auch. Die Umsetzung und die Story empfand ich eher als ziemlich schlechte TV-Produktion. Alles spielte sich im Dunkel und im Qualm ab und wenn Godzilla sich dann mal zu sehen gab wurde auf eine andere Szene geblendet. Am Ende fehlte mir noch, das der Menschenfreund Godzilla auf dem Time Square den Purple Haze bekommt und alle Danke schreien.