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Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 23. April 2010
Ein übles Machwerk. Wirkungsvoller könnte man eine Attacke gegen die h-moll-Messe kaum inszenieren. Die beliebig zusammengewürfelten Filmszenen zeigen, wie frei Herr Clevé von musikalischem Einfühlungsvermögen und Verständnis ist.
Wo andere bei Bachs h-Moll-Messe vor Ehrfucht verstummen, poltert Clevé mit billigsten Klischee-Bildern los. Wer der Musik Bachs näher kommen will, sollte den Film nur mit hundertprozent lichtdichten Augenklappen ansehen. Die größte Leistung des Films ist und bleibt der Ton und der stammt Gott sei Dank ausschießlich von Johann Sebastian Bach.