Mad Mission 2 - Aces Go Places
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3,5
Veröffentlicht am 17. August 2026
„Wenn du nicht gleich spurst, mein Junge, dann falte ich dich zusammen wie ’ne alte Wolldecke!“

Ich habe die „Mad Mission“-Filme als Jugendlicher absolut geliebt und mit den Kumpels rauf und runter geschaut, daher haben die Filme auch einen fetten Retro-Bonus bei mir! Aber auch unabhängig davon kann ich den Film auch heute noch gucken und viel Spaß dabei haben. Die Story ist natürlich wieder komplett Banane und auch irgendwie total unwichtig. Es gibt einfach 90 Minuten lang komplett sinnfreien und anti-subtilen In-Your-Face-Slapstick, wie wir es schon aus dem ersten Teil gewohnt sind, nur noch eine Idee wilder.

„Mensch Albert, auf deiner Glatze kann man ja Schlittschuh laufen!“

Mit dabei sind natürlich wieder Sam Hui und Karl Maka als King Kong und Kodijak, die sich pausenlos wieder die Klamauk-Bälle zuspielen, bis die Schwarte kracht! Die Chemie zwischen den beiden ist einfach fantastisch! Ebenso sind die Stunts auch aus heutiger Sicht immer noch atemberaubend, was da so alles durch die Luft fliegt, ist schon krass. Wie ich im Nachhinein gelesen habe, ist . ein gewisser Tsui Hark für die Stunts verantwortlich und hat auch eine kleine Nebrolle…

„Du kriegst gleich ’ne Gesichtskorrektur, die sich gewaschen hat!“

Ein weiterer, ganz dicker Pluspunkt ist natürlich wieder die völlig überdrehte, anarchische deutsche Synchronisation, die so herrlich zu dem so sinnfreien Film passt. Thomas Danneberg spricht wie immer Kodijak und Arne Elsholtz spricht wie immer King Kong. Von letzterem stammt übrigens auch das so herrlich überdrehte Synchron-Dialogdrehbuch. In Nebenrollen sind noch der einzigartige Manfred Lehmann (als Schläger Bull), Rolf Schult (als Kanalratte Harry) und Friedrich Georg Beckhaus (als FBI-Agent) zu hören – alles in allem also die damalige absolute A-Riege der Synchronsprecher!

„Immer ganz geschmeidig bleiben, alter Junge. Das schont die Herzkranzgefäße.“

Highlight in jeder Beziehung ist dann natürlich das absolut wahnsinnige Roboter-Finale, das ist sowas von drüber, daneben und drunter, das muss man gesehen haben, um es zu glauben! Das ist alles so absurd und wunderbar bekloppt, ich liebe es! Aber ich räume ein, dass man natürlich schon irgendwie einen Sinn für diesen ganzen hyper-klamaukigen Schwachsinn haben muss, um mit dem Film Spaß zu haben. Wer eine tiefgründige Story oder feinsinnigen Humor sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse. „Mad Mission“ kennt nur eine Richtung: Nach vorne und mitten ins Gesicht!

FAZIT: Wer den ersten Teil mochte, kommt hier voll auf seine Kosten. Der zweite Teil ist noch verrückter, noch wilder, noch überdrehter und noch [hier beliebiges Adjektiv einsetzen!]. Wer vom ersten Teil aber schon genervt war, der muss hier einen großen Bogen drum machen!

Kodijak: „Du bist das größte Kamel, das mir je unter die Augen gekommen ist!“
King Kong: „Dafür habe ich aber die schöneren Höcker, mein Lieber!“
Wer darüber lachen kann, dem geb ich ein Bier aus und wir schauen den Film zusammen 
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