Neueste Kritiken: Der Hobbit: Smaugs Einöde - Seite 4
Der Hobbit: Smaugs Einöde
Durchschnitts-Wertung
4,2
3195 Wertungen
111 User-Kritiken
5
18 Kritiken
4
42 Kritiken
3
25 Kritiken
2
13 Kritiken
1
10 Kritiken
0
3 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
rugai
6 Follower
32 Kritiken
User folgen
3,5
Veröffentlicht am 12. März 2014
An Jacksons Hobbit-Verfilmung kann man sehen was möglicherweise hätte passieren können wenn er die HdR-Trilogie (gemäß der Buchvorlage in sechs großen Kapiteln) in sechs statt in drei Filme gepackt hätte: Es hätte durchaus langweilig werden können. Beim Schauen von "Smaugs Einöde" hatte ich ständig den Kritikpunkt "Kinderfilm"- zunächst für mich unverständlich- vor Augen, selbst wenn Tolkiens Original als eine für Kinder verdauliche Episode aus Mittelerde angelegt war.
Doch nach gut der Hälfte der Spielzeit hatte ich dann ebenfalls das passende "Aha" Erlebnis.
Ich habe auch nix gegen gut gemachte Abenteuerfilme für Kinder und frisch Heranwachsende - doch darf man dabei nicht vergessen, dass dabei höchstens so ein ganz bestimmtes Sonntag-Nachmitag-Abenteuerstreifen -Gefühl (wie in Kindertagen) dabei herauskommt....nicht mehr aber auch nicht weniger.
Wird das nicht bedacht, ist man von Smaugs Einöde wohl eher ernüchtert.
Ansonsten hat man genau das: einen hübschen, gut gemachten Sonntag-Nachmittag-Fantasy Abenteuerstreifen, opulent und stilsicher verfilmt, mit tollen Schauwerten.....der überwiegend gemütlich unterhaltend dahinplätschert (bei Kaffee & Kuchen ?) - selbst bei an und für sich gut inszenierten Actionsequenzen. Daran können auch die eigens eingebauten Edel-Elben und E. Lilly nicht viel ändern.
Aber Miss Lilly macht darin wirklich eine gute Figur und besser als manch überbezahlte Kollegin.....
Mit "Smaugs Einöde" laufen Jackson und sein Team zu alter ‚Herr der Ringe‘-Form auf. Auch ist der Streifen ist um einiges besser und auch düsterer als sein Vorgänger "Eine unerwartete Reise". Ein Meisterwerk ist der Film indes immer noch nicht. Dazu fehlt noch einiges um an HdR heranzukommen. Es gibt aber natürlich auch jede Menge zu sehen. Da ist die viel beeindruckender Action welche gut rüber kommt, eindrucksvolle Kampfsszenen , tolle Specialeffekts etc etc. Wiedermal tolle Familienunterhaltung und nun warten alle gespannt auf Teil 3 und den Abschluss der Trilogie.
"The Hobbit 2: The Desolation of Smaug", langatmige Wanderung durch Berg und Tal.
Mit "The Hobbit 2: The Desolation of Smaug" schickt Peter Jackson, Bilbo Beutlin in die zweite Runde und erntet dabei mehr faules Obst, statt Beifall. So schleppt sich "The Desolation of Smaug" so dahin, erlebt ein paar Höhen mit stattlichen Kämpfen, traumhaften Kulissen, ausgezeichneten Kostümen und beendet seine Reise mit einem fantastischen Drachen, der die Erwartungen mehr als übertrifft. Doch Jackson lässt sich Zeit für seine Geschichte, zu viel Zeit. Der Film kommt schwer in die Gänge und dümpelt die meiste Zeit auch so dahin. Auch manche Kampfszenen sind so gedehnt, dass der Zuschauer sich hin und wieder das Gähnen nicht verkneifen kann. Hinzu kommt, dass der Film mit zu vielen unnötigen Dingen gespickt ist, wie Legolas und Tauriel, deren Geschmalze und das Geschmalze mit Kili. Wem das schon zu viel des Guten ist, der wird nicht glücklich über die tausend Momente sein, in deren die Darsteller einfach nur dastehen und staunen und das ein halbes Jahrhundert lang.
"The Hobbit 2: The Desolation of Smaug" kann natürlich auch unterhalten und zwar mit dem ausgeprägten Sinn für Humor der Zwerge. Außerdem spielt Lee Pace (Pushing Daisies) seine Rolle brillant, Ian McKellen bietet dem Bösen die mit einem magischem Kampf die Stirn und die Zwerge liefern sich zusammen mit Bilbo eine Wasserrutschfahrt der Extravagante.
Alles in Allem eine nette Fortsetzung, wenn sie nicht so lang wäre.
Auch hier, wie Teil 1 vom Hobbit, ein toller Film. Besonders im Kino kam dieser sehr gut rüber. Doch auch hier, wirkt die Story ein wenig in die Länge gezogen. Die Qualität ist hoch, reicht aber nicht an die eines HdR ran.
Smaugs Einöde: Gesehen im IMAX 3D, OV, Sonycenter Berlin
+) Visuell: Ohne Frage, die Schauwerte sind enorm. Da gab es wirklich episches Fantasy, wunderbare Details und fulminante Szenarien. Auf der gewaltig grossen Imax Leinwand kommt all das umso mehr zur Geltung. Besondere Highlights - Die Spinnen im Wald, das "Riverrafting" und die Begegnung Bilbo/Drache. Das war ganz grosse Kinomagie.
-) Figuren: Zuviele! Ich hatte wirklich Schwierigkeiten mich auf einen Charakter wirklich einzustellen. Da ist die Zwergengruppe, Bilbo, der Elfenkönig, Legolas, der Bärenmann, die Elfin, die Bewohner der Seestadt etc. etc., einfach zuviele Nebenschauplätze, Geschichten. Leider entsteht so eine gewisse Beliebigkeit, was sehr schade ist, da eigentlich jede der Figuren eine eigene, ausführliche Geschichte wert ist. Dies hatte leider auch zur Folge, dass ich zu keinen Zeitpunkt emotional berührt wurde. Hätte gern mehr Zeit gehabt, die Charaktere kennenzulernen.
+/-) Dialoge: hier bin ich gegenteiliger Meinung als Filmstarts - mir gefiel der Hobbit Teil 1 eigentlich besonders gut, da er viel Augenzwinkern besass, und weitgehend auf die allzu epischen Aussagen, welche bei HdR unentwegt fielen, verzichtete. Wenn fast jeder Satz von grösster Bedeutsamkeit und Schwere geprägt ist, verlieren die Dialoge in ihrer Gesamtheit an Bedeutung. Ja, ich weiss, die Dunkelheit kommt, Ja, ich weiss, man muss grosses vollbringen. Hobbit 2 ist da wieder auf ganz theatralisches aus - mir einfach zu viel. Auch in Anbetracht der (zu) vielen Protagonisten. Wenn Yoda bei Star Wars am Ende einen starken Satz sagt, der die Gesamtsituation dramatisch erkennt, dann ist die Wirkung einfach viel stärker, als wenn unentwegt jeder Protagonist des Films grosstrabende Worte von sich gibt wie bei Hobbit 2.
+) evangeline lilly: ich habe mich wahrlich gefreut die "Lost"-Heldin in dieser Rolle zu sehen. Welch ein Lichtblick ;
+/-) Allgemein: Ohne Frage ganz grosses Kino, auch deutlich besser als die vielen, herzlosen Effekt-Blockbuster (Percy Jackson und Co). Leider für mich in Sachen Figurenaufstellung und Dialogen einfach zu überfrachtet, daher fehlte die Identifikationsfigur und die klare Linie. Dennoch, sehenswert! Aber zwingend auf grosser Leinwand. Im Heim-TV funktioniert ein solcher Film nicht.
Langweilte ich mich im ersten Teil noch zu Tode, so waren in diesem Film einige sehr nette Szenen, toll choreographierte Action-Sequenzen und endlich auch mal ein bißchen Zug in der Geschichte. Neue Charaktere wurden vorgestellt (ok, einige stammten nicht aus dem Buch, ich weiß) und fügten sich nahtlos ein. Und natürlich, natürlich ist Smaug der heimliche und offensichtliche König dieses Films. Was für Szenen wurden uns da geboten und sein Dialog mit Bilbo ist extraklasse.
Auch wenn der HdR-Hype für mich bereits vorbei ist, so macht dieser Hobbit-Film definitiv Lust auf mehr.
Zu aller erst will ich vorne weg stellen, dass ich das Buch "Der kleine Hobbit" von J.R.R. Tolkien sehr mag.
So war ich erfreut, dass mein Sohn heute mit mir ins Kino gehen wollte - in diesem Film. Ich habe mich auf einen schönen Samstag Nachmittag gefreut.
Das Buch wird von René Orth wurde in einer Kritik so treffend beschrieben:
"Eine wunderliche, farbenprächtige Abenteuersage, in die Elemente aus Märchen und Ritterepen eingeschmolzen sind... eine Mischung aus unbändiger Phantasie und sprachlicher Akrobatik".
Nun und genau das Gegenteil ist diese Verfilmung:
"Eine blutrünstige, farblose Abschlachtungsorgie, in die Elemente aus Zombiefilmen und schlechten Ritterfilmen eingeschmolzen sind ... eine Mischung aus Charakterlosigkeit und sprachlicher Einfallslosigkeit.
Wo ist in diesem Film der lustige kleine Hobbit - der Bilbo Beutlin - der sich durch Gandalf und die Zwerge zu einem Abenteuer hinreisen lässt, das völlig konträr zu den eigentlichen Gewohnheiten eines Hobbit liegt?
Wo werden in diesem Film die interessanten Charakter der Zwerge, die so lustig und schrullig im Buch dargestellt werden, gezeigt?
Auch Gandalf kann in diesem Film nicht punkten.
Der Film hätte auch heißen können: Orks auf der Schlachtbank - ein Zombie stirbt selten allein. Oder ein Elf metzelt 11 x - kein Entkommen.
Ja auch im Buch gibt es Orks, Smaug und die bösen Mächte. Aber diese werden im Buch nicht in den Mittelpunkt gestellt - bzw. werden sie wie in einem Märchen ihrer Bosheit entmachtet durch fröhliche und witzige Dialoge.
Der Film ist absolut daneben und seelenlos.
Mein Fazit: Kaufen Sie sich lieber das Buch "Der kleine Hobbit" oder die Hörbuch CD davon - das ist sinnvoll angelegtes Geld.
Wenn Sie auf Zombie Filme stehen, dann schauen Sie sich lieber günstigere Filme an - als diesen.
Ich persönlich war sehr enttäuscht und mein Sohn auch.
Und zum Schluss: Dieser Film ist nicht ab 12 geeignet - in Summe überhaupt nicht geeignet.
Als Fan von der Herr der Ringe Trilogie und auch des ersten Hobbits, verließ ich das Kino bei Smaugs Einöde doch mit sehr sehr gemischten Gefühlen. Teilweise kam mir der Film und die Dialoge sehr billig und unprofessionell vor, teilweise waren auch wirklich tolle Szenen dabei! Manche Action Szenen wirkten wie von einer Bühnenshow, andere waren perfekt in Szene gesetzt. Für mich war der Film sehr schwer einzuordnen und leider der bislang schlechteste der Reihe.