Der Hobbit: Smaugs Einöde
Durchschnitts-Wertung
4,2
3195 Wertungen

111 User-Kritiken

5
18 Kritiken
4
42 Kritiken
3
25 Kritiken
2
13 Kritiken
1
10 Kritiken
0
3 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Örnywood
Örnywood

20 Follower 80 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 8. Oktober 2024
Im Dezember war ich einer der ersten, der den lang ersehnten Nachfolger des ersten "Hobbit" Films sehen durfte. Wie ein kleines Kind freute ich mich auf die weiteren Abenteuer von Bilbo Beutlin und den Zwergen. " Eine unerwartete Reise" konnte 2012 nicht ganz meine hohen Erwartungen erfüllen, dennoch gelang Regisseur Peter Jackson ein launiger und sehr spaßiger Blockbuster. Gerade die aufregende und kurzweilige letzte Stunde des Films machte mir Hoffnung auf mehr Spektakel, und so konnte ich es kaum erwarten, das "Smaugs Einöde" endlich das Licht der Leinwand erblickt. Vor mir lagen also 161 Minuten bombastisches Mittelerde Kino, mit tollen Kulissen, Landschaften und Effekten. Eines vorweg. Ja, der Film ist grandios, pompös, düster und sehr Action geladen. Und scheinbar nahmen sich Jackson und sein Team die Kritik an Teil 1 sehr zu Herzen. Das bedeutet das die Schlagzahl und das Tempo deutlich höher sind, es gibt mehr Abenteuer und viele düstere Momente. Nur macht ihnen diesmal die Buchvorlage einen gewaltigen Strich durch diese Rechnung, und so ist " Smaugs Einöde" zwar ein herausragender Fantasy Blockbuster, jedoch kann das "Herr der Ringe" Meisterwerk Niveau wieder nicht erreicht werden.

Ist es reiner Kommerz aus einem 350 Seiten dünnen Buch drei sehr lange (3 Stunden) Filme zu machen? Nun, es scheint so. Da aber der Neuseeländische Star Regisseur bereits bei der Herr der Ringe Trilogie bewiesen hat, das sein Herz für Mittelerde schlägt, wollen wir ihm seine eigene Aussage mal glauben, wonach es einer so langen Laufzeit durchaus bedarf, um dem Buch und der Brücke zu den späteren Ereignissen gerecht zu werden. Doch betrachten wir das ganze mal objektiv. Das Kinderbuch "Der Hobbit" erzählt im Grunde nur die Geschichte von ein paar Zwergen, die gemeinsam mit dem Titel gebenden Bilbo Beutlin und dem Zauberer Gandalf ihre Heimat zurück erobern wollen und dabei einen Drachen töten müssen. Zwischendurch werden sie von Orks, Wald Elben und Riesen Spinnen gefangen genommen und müssen einige Gefahren hinter sich bringen. Doch viel mehr passiert im Grund nicht. Nachdem der erste Teil mit stolzen 171 Minuten nicht einmal die Hälfte der Vorlage abgedeckt hatte, setzt der Nachfolger also direkt am Ende von diesem an. Jackson hält sich diesmal nicht lange mit singenden Zwergen auf. In einem kurzen Rückblick erzählt er vom Treffen Gandalfs(wieder einmal Sir Ian McKellen "X-men") und Thorin Eichenschild( gut gespielt von Richard Armitage, "Captain America"), ihrem kennen lernen und schließlich den daraus resultierenden Entschluss , gemeinsam mit einem "Meisterhobbit"(Bilbo Beulin, wieder mal göttlich lustig gespielte von Martin Freeman) aufzubrechen um den Erebor zurückzuerobern. Die Farbgestaltung ist gleich zu beginn sehr dunkel und düster. Es regnet und der Ton ist deutlich rauer als zu Beginn von Teil 1. Nach einem kurzen Aufenthalt bei dem Pelzwandler Beorn(der eher unbekannte Mikael Persbrandt "Komissar Beck") geht es auch gleich hinein in den Düsterwald, wo zuerst eine Horde gefräßiger Spinnen und dann auch noch dunkle Waldelben lauern.. Die Sequenz mit den Spinnen ist sehr düster und zum Teil richtig Gruselig. Das Elbenreich ist dann eindeutig das Highlight des Films. Hier haben die Kulissen Bauer ganze Arbeit geleistet. Thranduill, der König jener Elben wird von Lee Pace("Lincoln") auf der einen Seite sehr graziös und schön, jedoch auch unnahbar und eitel dargestellt. Und eine völlig neue Figur wird eingeführt. Tauriel, gespielt von der schönen Evangeline Lilly("Real Steel"), hat im Buch keinen Auftritt und ist eine reine Erfindung von Jackson und seinem Team. Jedoch erweist sich ausgerechnet diese fesche Elbin als Glücksgriff für den Film. In bester "Arwen" Manier ist sie nicht einfach nur schön, sondern auch schlagkräftig und hat damit eine klasse Ausstrahlung. Sie schwebt durch die Baumwipfel, tötet dabei Orks fast im Minutentakt, und hat dabei immer noch Zeit dem Zwerg Filii(gespielt von Aidan Turner "City of Bones") schöne Augen zu machen. Das ist übrigens eine der schönsten Szenen des Films, wenn sie ihm vor den Kerkern im Mondschein von der Schönheit des Lichtes erzählt. Hier hatte ich richtige Gänsehaut, eine sehr poetische Szene. Diese aufkeimende Romanze missfällt jedoch dem Sohn von Thranduill, Legolas. Ja, richtig jener Legoglas aus früheren Herr der Ringe Zeiten, der ebenso im Buch eigentlich keine Erwähnung findet. Er ist größtenteils für den Action Part zuständig. Die Zwerge können nämlich mit Hilfe von Bilbo in ein paar Weinfässern fliehen, was zu einer der spektakulärsten Wildwasserfahrten in der Geschichte des Kinos führt. Da fährt die Kamera aus dem Wasser heraus an den Fässern entlang während die Zwerge von den sie verfolgenden Orks mit Pfeilen beschossen werden hüpft Legolas auf ihren Köpfen umher, und weicht im Moment des Kampfes noch gekonnt einem Baumstamm aus. Eine genial choreografierte, klasse gefilmte und sehr Actionreiche Wildwasser Verfolgung, bei denen die Zwerge mit Hilfe der beiden Elben entkommen können. Orlando Bloom("Fluch der Karibik") spielt solide seinen früheren Part ohne wirklich was zum Fortlauf der Geschichte beizutragen. Was man sicher auch von Gandalfs auskundschaften behaupten kann. Dieser trennt sich nämlich auf Zutun von Frau Galadrie(sehr kurz aber elegant wie immer Cate Blanchett"Blue Jasmine")l noch vor durchqueren des Düsterwaldes von der Gruppe um in den Festung Dol Guldur den Spuren des Nekromaten zu folgen. Dies ist sicher für alle Fans des Gesamtwerkes von Tolkien eine sehr interessante Nebengeschichte, hat jedoch mit der Hauptgeschichte nicht viel zu tun und bremst diesen immer wieder aus. Hier merkt man wieder deutlich die Aufteilung auf drei Teile. Nach der wilden Flucht mit den Fässern trifft die Gemeinschaft auf den Menschen Bard, der sie auf seinem Transport Schiff gegen Bezahlung nach Seestadt schmuggelt. Die letzte Etappe vor dem Erebor. Auch Seestadt sieht optisch natürlich vom feinsten aus, es erinnert ein wenig an eine kleinere Ausgabe von Venedig. In der Stadt selbst ist alles dreckig und sehr altmodisch. Inklusive eines schrulligen Bürgermeisters, kurz aber sehr gut gespielt von Stephen Fry ("V wie Vendetta"). Auch hier sind wieder einige Abenteuer zu überstehen ehe es zum finalem fight mit dem Drachen Smaug kommt.... Wenn Smaug dann zum erste mal auf Bilbo trifft erschaudert man. In seiner Einöde entbrennt ein Anfangs grandioses Wort Duell der beiden, was sich nach einiger Zeit jedoch zu sehr in den Dialogen verliert. Sicher, Smaug ist der Hauptteil dieser Geschichte, muss er doch vernichtet werden um den Berg zurückzuholen. Doch hier wird es dann ein wenig übertrieben und mit 45 Minuten Leinwand Zeit verliert sich das Majestätische, das ihn anfangs so beeindruckend macht....

Wie ist Smaugs Einöde also im Vergleich zu seinem Vorgänger? Naturgemäß ist der Film düsterer, hat mehr Tempo und klasse Schauwerte. Doch ein wenig geht der Charme und der Witz des ersten Teils im Action und Effekt Gewitter unter. Der Film ist natürlich trotzdem ein Mega Fantasy Film, die Kulissen,,Make up, Kostüme und die Darsteller sind perfekt verschmolzen und bieten die ganzen 161 Minuten lang ein spaßiges Kinovergnügen. Peter Jackson beweist einmal mehr, das er nicht nur auf Effekthascherei aus ist, er nimmt sich auch Zeit für seine Figuren, hier und da jedoch etwas zu viel wie beim erwähnten Smaug. Auch fehlt dem Mittelteil ein wenig das Finale und damit auch die Spannung. Die letzten 30 Minuten gibt es zwar sehr viel Action, in Seestadt fällt beispielsweise Bolg ein, der Orksohn von Azog, das ruft wiederum Tauriel und Legolas auf den Plan, die sich gegen Thranduils Willen auf den Weg machen um den Zwergen zu helfen. Auch der Kampf mit Smaug ist unterhaltsam, jedoch auch sehr langwierig. Und mit einem zu erwartenden Cliffhanger, der zwar gut getimt ist, jedoch nicht hätte sein müssen wenn der Film nur zwei Teile gehabt hätte.

Ich glaube, Jackson wäre durchaus ein Meisterwerk wie bei Herr der Ringe gelungen, die Entscheidung für Teil 3 ist zwar in gewisser Weise verständlich, jedoch nicht Notwendig. Hier wäre weniger mehr gewesen. Und es wird spannend zu sehen, wie aus den wenigen Seiten des Buches die noch übrig sind noch mal ein drei Stunden Film werden soll. Hier lasse ich mich gerne überraschen.

Fazit: Der Hobbit „ Smaugs Einöde“ ist Fantasy Kino auf sehr hohem Niveau. Der Film ist spannend, visuell Einzigartig in seinem Detailreichtum und hat mehr Action und Abenteuer als Teil 1. Die Problematik der Ausdehnung auf drei Teile besteht jedoch weiterhin und bremst die Geschichte immer wieder aus, und ein wenig fehlt hier und da der Charme des Vorgängers.Für mich persönlich etwas besser als "Eine unerwartete Reise", aber nicht viel!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2014
ich finde diesen film sehr sehr geil auf eine art witzig und wieder ernst

viele dinge sind übertrieben aber es gleicht sich alles aus.
ich finde es nur sehr schade das sich die macher kein richtiges ende haben einfallen lassen
war beim ersten teil schon so....einfach ende und abspann.
ich hoffe ja das die beim dritten teil im dez. das besser hinbekommen.
für fans total sehenswert!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 6. Januar 2014
Mit der Hobbit-Verfilmung will Peter Jackson ein Prequel zu den Herr der Ringe Filmen kreieren, das eine Verbindung beider Trilogien schafft und neben dem eigentlichen Abenteuer auch erklärt, wie Sauron erneut zur größten Bedrohung für Mittelerde werden konnte.

Es war klar, dass er den Stoff der Romanvorlage zu diesem Zweck ensprechend erweitern musste und sich nicht ausschließlich auf das Erzählen von Bilbos Reisen beschränken konnte. Denn um Saurons Aufstieg zu beleuchten, reicht der Stoff des Kinderbuchs nicht aus. Die Anhänge von Tolkiens Epos "Der Herr der Ringe" bieten aber ebendiese Informationen, die die Brücke zwischen den Hobbit- und HDR-Filmen bauen und die Jackson (glücklicherweise) für die zweite Trilogie berücksichtigt.

Nach mehrfacher Sichtung von Smaugs Einöde ist für mich klar: Der Plan des Regisseurs geht auf. Er schafft es zum wiederholten Male, das vertraute Mittelerde-Feeling aufkommen zu lassen.
Nicht nur erzählt er die spannende und abwechslungsreiche Fahrt zum Erebor (mal mehr, mal weniger eng an der Buchvorlage orientiert), er skizziert darüber hinaus auch den Aufstieg Saurons und macht verständlich, wie es überhaupt zu der in den HDR-Filmen thematisierten Bedrohung Mittelerdes durch den Dunklen Herrscher kommen konnte.

Ein atmosphärischer Flashback zum Einstieg, Überzeugende Darsteller (u.a. Martin Freeman, Richard Armitage, Lee Pace, Ian McKellen), beeindruckende Sets (Düsterwald, Seestadt, die Felshöhen von Rhudaur), unterhaltsame Action-Sequenzen (die trotz einiger "Jackson-typischer" Übertreibungen und dramaturgischer Schwächen, wie wir sie seit der HDR-Trilogie schon kennen, den Filmgenuss nicht trüben), epische Momente, ein absolut genialer Drache Smaug sowie ein gigantischer Cliffhanger machen den nun schon fünften Mittelerde-Ausflug zu einem großen Vergnügen.

Peter Jackson nimmt sich erneut das Recht heraus, Tolkiens Stoff nach seinen Vorstellungen zu interpretieren und diesmal sogar Charaktere hinzuzuerfinden. Insbesondere die Elbin Tauriel fügt sich durchaus gelungen in das Gesamtbild ein: Zum einen ist die weibliche Hauptdarstellerin in der ansonsten reinen Männerveranstaltung ein erfrischendes Element - vergleichbar mit der Neuinterpretation der Rolle Arwens in der HDR-Trilogie. Zum anderen verdeutlicht ihre "Romanze" mit Fili (die im Übrigen vollkommen harmlos und, fast, ohne Kitsch daherkommt), dass die Fehde der Zwerge und Elben im Grunde ein Konflikt beruhend auf alten Geschichten und dem Stolz der jeweiligen Anführer (in diesem Fall Thranduil und Thorin) ist. Dieser Konflikt wird aber längst nicht von allen Mitgliedern der jeweiligen Völker geteilt, gelebt und verstanden. Im Grunde haben Zwerge und Elben ursprünglich Handel betrieben und waren/sind sogar miteinander befreundet (siehe Galadriel-Gimli, Gimli-Legolas in den HDR-Filmen).

Die Länge der Sequenzen um Beorn sowie die Wanderung durch den Düsterwald sind der Kinoversion meines Erachtens vollkommen angemessen. Mehr Stoff bekommen wir dann wohl erneut in der Extended Version von Smaugs Einöde zu sehen.

Fazit: Trotz einiger Unterschiede zu Tolkiens Roman und nicht zuletzt auch wegen der Ausdehnung/Erweiterung des Stoffs überzeugt Jacksons neuestes Werk und lässt mich voller Vorfreude auf das große Finale im Dezember 2014 warten.
mwinkler91
mwinkler91

3 Follower 4 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2014
Der Film war von seinen Bildern wieder weltklassig. Die Detailtreue und diese Kameraführung überragend. Mich hat der Film wieder fasziniert und auch wenn es nicht mehr dem Buch entspricht, empfehle ich jedem diesen Film. Peter Jackson am Anfang mit der Möhre XD
Nur das Ende ist wie schon im ersten Teil offen....
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2014
Alte Menschen oder Liebes Roman Fanatiker sind hier ganz falsch, ich bin sehr gut unterhalten worden und wie der erste Teil fand ich den 2ten natürlich auch hammer geil, und ihr scheiß Kritiker, versucht mal so einen film zu stande zu bringen mit solchen Kullissen und Schauspieler, mein gott immer diese unnötigen Kritiker, Super Film und fertig, manche schreiben hier ja ganze Romane und geht mal auf die Seite da geht euch echt ein Licht auf!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2014
Toller Film, etwas langatmig, doch das war ja von Angfang an gewusst. Die kampfszenen mit Legolas waren wirklich eine Augenweide, die Schauspielerische Leistung von Martin Freeman ist grandios (siehe Sherlock).
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2014
Ich ging mit nicht all zu grossen Erwartungen im Kino und wurde angenehm überrascht. Auch wenn er nicht ganz am Herr der Ringe Niveau rankommt ist er meiner Meinung nach sehr gut gelungen.
sprees
sprees

1 Follower 6 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 5. Januar 2014
100 prozentige Steigerung zum ersten Teil. Endlich ein komplettes mittelerdeabenteuer. Nicht wie im ersten Teil wo man erst ab der Hälfte des Films den Herr der Ringe Flair spürte. Super Film mit furchtbaren cliffhänger
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 4. Januar 2014
Ich fand ja EINE UNERWARTETE REISE schon Super, aber meiner Meinung nach ist SMAUGS EINÖDE noch besser. Das liegt vor allem am flüssigen Erzählton, da man keine Einleitung braucht. Der Film startet dort, wo der Vorgänger aufhörte.
Wieder fängt Peter Jackson die wunderschönen Landschaften Neuseelands ein und präsentiert sie uns als Mittelerde - von der ersten Sekunde taucht man wieder total in diese Welt ab.
Der Ton des Films wechselt von Spannend über Dramatisch zu Lustig; jeder Ton sitzt und dies sorgt für eine schöne Abwechselung.
Zudem werden viele Brücken zu der HERR DER RINGE-Trilogie geschlagen, welche ich natürlich nicht Spoilern möchte, da es einen freut, diese selbst zu entdecken.
Das Legolas (entgegen des Buches) auftaucht, dürfte aber jedem bekannt sein. Dessen Auftritte werden regelrecht abgefeiert, seine Kampfeinlagen sehen super stylisch aus und auch Evangeline Lilly darf als Tauriel ordentlich austeilen. Ihr neu erdachter Charakter sorgt für eine schöne weibliche Abwechselung.
Das Ian McKellen generell als Darsteller aber eben vor allem als Gandalf über jeden Zweifel erhaben ist, muss man ja nicht mehr benennen. Und auch Richard Armitage (Thorin) und Martin Freeman haben ja schon im ersten Teil in ihren Rollen geglänzt. Vor allem letzterer schafft es, die Entwicklung Bilbos glaubhaft rüber zu bringen.
Der im Vorgänger bereits benannte Nekromant hat hier einen größeren Auftritt, der für Nicht-Kenner des Buches sicherlich sehr überraschend sein dürfte.
Höhepunkt des Films war für mich dann aber der Auftritt von Smaug, einfach Super. Muss mir hier den Film noch einmal im Original-Ton ansehen, da dieser ja von Benedict Cumberbatch gemimt aber eben auch gesprochen wird. Es ist schon witzig, ihn zusammen mit Martin Freeman zu sehen, da beide ja als Sherlock und Watson ihren großen Durchbruch hatten.
Alles weitere ist wie gewohnt: Der Score wird weiterhin toll untermalend eingesetzt und die Effekte des Films sind (bis auf das flüssige Gold) State of the Art.
Ich werde demnächst noch einmal ins Kino gehen, einfach, weil ich den Film so klasse fand.

Fazit: Mit SMAUGS EINÖDE ist Jackson noch nicht ganz auf dem Niveau der HERR DER RINGE-Trilogie, aber eben auch nur knapp drunter. Für mich das Kino-Highlight 2013.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2014
Hallo liebe Filmfreunde,

Ich habe mir den Film: "Der Hobbit - Smaugs Einöde" oder auf Englisch "The Hobbit - The Desolation of Smaug" angeschaut und werde nun dazu meine Filmkritik verfassen.

Um es gleich vorneweg zu sagen ich bin ein großer Fan der Hobbit und Herr der Ringe Filme, ich versuche aber dennoch eine objektive Kritik zu schreiben. Zuerst einmal der Name "Smaugs Einöde" ist sehr passend für den Film, mich hat es persönlich gefreut das der Name auch im Film genannt wurde. spoiler: Als unsere Gefährten vor Thal stehen und Bilbo fragt: "Was ist das für ein Ort?" und Balin antwortet: " Das ist die Einöde von Smaug".
Peter Jackson entführt uns wieder in die Welt von Mittelerde und es gelingt ihm immer wieder aufs neue mich in den Kinostuhl zu drücken und mir die Schönheit aber auch die Dunkelheit Mittelerdes vor Augen zu führen. Zu den Schauspielern muss man denke ich gar nicht mehr so viel sagen. Natürlich wieder ein brillianter Martin Freeman als Bilbo, ein perfekter Ian McKellen als Gandalf, ein arroganter und stolzer Richard Armitage als Thorin Eichenschild usw. Aber auch die Nebenrollen glänzen: Evangeline Lilly als Tauriel, Lee Pace als Thranduil oder natürlich die Stimme Smaugs, gesprochen von Benedict Cumberbatch. Der Cast hätte nicht besser sein können ohne Frage! Man muss desweiteren sagen das der Plot also die Handlung an sich natürlich nicht so ausgefeilt ist wie zum Beispiel die von Herr der Ringe. Aber das Buch gibt einfach relativ wenig her und aus diesem Grund finde ich es so toll das Peter Jackson sich getraut hat aus diesem 400 Seiten Buch einen 3-teiligen Film á 3 Stunden zu machen. Natürlich wird dann auch etwas "dazuerfunden" was jedoch klar ist wenn man das Buch gelesen hat. Aber diese Lücken füllt Peter Jackson klasse und bringt neue, actionreiche Szenen in den Film - es gelingt ihm dieses Buch in drei Teile auseinanderzuziehen und das fasziniert mich. Und was man ganz klar sagen muss: grandiose Effekte. Man sitzt wirklich geflasht im Kino und ist mitten drin in Mittelerde, man vergisst alles um einen herum und das machen auch die Effekte. Man hat wirklich das Gefühl das es diese Städte und Hallen alle wirklich existieren und die Orks sehen so unglaublich echt aus, man merkt wirklich nicht wieviel davon mit CGI gemacht wurde! Als vorletzten Punkt natürlich noch der Star des Films: Smaug! Ich bin immer noch sprachlos wie fantastisch dieser Drache ist. Ich war sehr skeptisch was ihn angeht da Drachen häufig dazu neigen schlecht animiert zu werden. Was dort jedoch überhaupt gar nicht zutrifft! Smaug ist grandios - wohl die beste Animation eines Drachen die es je gegeben hat! Unfassbar. Und man hat richtig gemerkt wie das ganze Kino die Luft angehalten hat also man zum ersten Mal diese hammer Stimme Smaugs hörte. Man war gefesselt und dieses Katz und Maus Spiel zwischen ihm und Bilbo hat mir sehr sehr gut gefallen - ähnlich wie Riddles in the Dark. Das gab Smaug Charakter und man hatte nicht das Gefühl das Smaug einfach nur gierig und dumm ist. Als letzten Punkt eigentlich nur noch die Filmmusik. Wieder wunderbar von Howard Shore, an den perfekten Stellen die perfekte Musik gebracht! Als Sahnehäubchen am Ende dann noch "I see Fire" von Ed Sheeran - hammer! Grandios. Dieses Lied passt wie geschneidert zu diesem Film und man bekommt am Ende nochmal richtig Gänsehaut. So viel erstmal von mir.

Mein Fazit: Ein grandioser Film, grandioser Cast, tolle Actionszenen aber auch viel Herz! Ich werde mir den Film heute noch mal ansehen weil er mich so geflasht hat. Alles in allem: ausdrückliche Empfehlung wenn man Fan dieses Genre ist. Fantastisch!
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme