Neueste Kritiken: Der Hobbit: Smaugs Einöde - Seite 7
Der Hobbit: Smaugs Einöde
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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2013
SPOILERWARNUNG
Insgesamt handelt es sich bei aller Kritik immer noch um einen guten Film aber: Im ganzen Bedrachtet ist er eine kleine Entäuschung da er weder ganz mit dem ersten Teil mithalten kann und noch viel weniger mit den HdR gibt keinerlei trockenen Zwergenhumor mehr in urigen Szenen,der Film ist viel zu hektisch,keine Ruhemomente mehr wie etwa Bruchtal im ersten "Wanderstimmung" zu viele Szenen die zu eindeutig Computergeneriert sind und das unglaubwü Zeit wurde in Orkschlachtszenen gesteckt die anderswo viel wertvoller gewesen wär. Und die "alle Elben treffen ne Fliege auf 100m ins Auge und das mit jedem Schuss" Nummer geht langsam maximal auf die Eier. Am schlimmsten aber finde ich die vielen krassen Film wie etwa Battleship der reines Popcornkino sein will sieht man sowas absolut nem Film im HdR Universum erwartet man aber dann doch das es auch halbwegs logisch und glaubwürdig ist.Üble Stellen: - wie können die Spinnen alle Zwerge überwältigen wo sie doch später so einfach abzustechen sind? - die Elben halten alles und ihre Grenzen scharf bewacht,bekommen aber nix mit als 100-200 Orks direkt an ihrer Hintertür stehn? - die Zwerge geben nach 30s auf als das letzte Licht weg ist obwohl sie sich sicher sind das hier die Tür ist und es auch nur 3m sind die in Frage kommen und das Schlüsselloch ja da sein muss? - machen sich aber dann nicht vom Acker als klar ist das der Drache am Leben und wach ist obwohl der Plan darauf beruht das er tot oder fort ist? - die gigantisch grossen Haupthallen sind 10-20m hoch mit Gold und Edelsteinen gefü 10x soviel wie in der unsrigen Welt in allen Goldlagern der Welt vorhanden absolut nix glaubwürdiges mehr an sich. -wieso ist das geschmolzene Gold erst schon zur Statue abgekühlt und fest und wird dann nochmal flüssig? -ganz übel auch wo in Seestadt der Ork ausm Ruderboot trambolinmässig 10-15m nach oben geschleudert wird,einfach nur grausig die Szene -bei der Fassfluchtszene sieht man die Reihe um Reihe alle 50m am Fluss perfekt positionierten Orks,dabei konnten die nun wirklich nicht ahnen das die Zwerge auf diese Weise versuchen würden abzuhaun. Unlogik wohin man mehr Anspruch als bei einem reinen Popcornfilm hätte man wohl erwarten dürfen. Sollte die verlängerte Version später nochmal 30-40min drauflegen und hier ist dann eher mit ruhigeren Zusatzszenen zu rechnen, könnte das dem Film unheimlich gut tun. Für alle die die HdR Filme noch nicht gesehn haben (solls geben) bleiben die Hobbit-Filme wohl nicht mehr als eine vorzügliche Vorspeise vorm richtigen der an die HdR Teile rankommt kann ich mir nun fast nicht mehr weitergeht ist schon bildlich f haut irgendwie ab,der Drache wird per Flack abgeknallt,Torin kämpft gegen Wahnsinn und Goldgier,alles ist scharf auf den Schatz,grosse Schlacht,10min Abklang im Auenland.
Baam liebe auf der ersten blick....schon nach5min war mir klar (ein alter nerd wie ik da bin...hab nicht nur geschaut auch gelesen und mittelerde komplett studiert ;) )die drei hobbit dinger hauen herr der ringe mit leichtigkeit in sach....hehehe bin echt ma im 3ten auf die schlacht der 7 heere gespannt laut tolkie die grösten in den ersten beiden zeitaltern....bam bam bam....gänsehaut :-) egal muss den 2ten erstma verdauen...geile scheisse echt 10/10
Wie immer, überragende Landschaften (Klar, Neuseeland ;) ) & Schlachten! 2 Sequenzen, die sich in mein Hirn gebrannt haben: Die "Faßszene" & das Finale bzw. Cliffhanger! Was mir, wie immer, fehlt: Blood & Gore like the old Days... :(
Ich denke den wichtigsten Eindruck bei einem Film hat man, nach dem der Film fertig ist, das Licht wieder an geht und man den Saal verlässt. Normalerweise hab ich dann ein sehr positives oder ein sehr negatives Bild. Hier muss ich sagen, war es erst mal sehr gemischt. Der Film fängt eine wunderbar düstere Stimmung ein, die für den Zuschauer sehr eindrucksvoll ist. Unterstützt werden soll dies durch die krassen Computereffekte, bei denen man sich fragt, wie die gedreht wurden. Beeindruckend ist das zum Beispiel, wenn die gigantischen Spinnen die Zwergenkolonne angreifen oder wenn Smaug sich durch die engen Hallen windet. Da wurde sehr detailliert gearbeitet und das merkt man. Aber dann so viele weitere Effekte dazu, dass alles nur noch übertrieben wirkt und man das Gefühl hat, dass in jeder Szene unbedingt noch ein Effekt reingedrückt wurde. Bei den Massen an Effekten, kann man natürlich nicht alle so fein gestallten. Dann kommt es auch mal vor, dass das flüssige Gold oder die Festung der Orks unglaublich unecht und unprofessionell wirken, dass man das überhaupt nicht mehr ernst nimmt. Selbst wenn man versucht, das zu übersehen, schafft man das kaum, weil diese teilweise richtig schlechten Effekte, einfach zu sehr herausstehen. Dazu kommt der 3D Effekt, der alles wirr und unübersichtlich scheinen lässt. Grade in den schnellen Szenen sieht das gar nicht gut aus und man hat den Eindruck, dass es sehr ruckelt. Zur Handlung, die sich eigentlich auf wenige Sätze beschränken lässt. Es passiert eigentlich nicht wirklich spannendes, außer dass die Zwerge den Berg erreichen und den Drachen wecken. So viel sieht man auch schon im Trailer. Insgesamt wirkt der Film wahnsinnig langatmig. Viele Zusammenhänge wirken sehr unrealistisch und gekünstelt, aber auch wieder so vorausschaubar. Die komplette Geschichte wirkt wahnsinnig unnatürlich und wirr, von Logiklöchern möchte ich gar nicht erst anfangen. Auf Realismus wurde leider gar kein Wert gelegt. Wenn ein Ork ein Messerstich bekommt, ist er augenblicklich tot und fällt um. Auch wenn es ein Fantasy Film ist, der in einer anderen Welt spielt, sollte man ein wenig aus unserer Welt übernehmen, schließlich dient sie als Vorbild. Zur Schauspielerischen Leistung muss ich mich leider über Martin Freeman beklagen. Er versucht gezwungen lustig und komisch zu sein, was dazu führt, dass man ihn als Protagonisten kaum ernst nimmt. Auch wenn er vor dem Drachen steht und vor Nervosität stottert, wirkt es einfach unglaublich gespielt und auswendig gelernt, und das nicht mal gut. Was soll ich abschließend sagen? Es waren drei Stunden im Kino für knapp 15€, die mich absolut kalt gelassen haben. Man wird nicht in die Welt hinnein gerissen sondern außen vorgelassen und fragt sich, wo das Gefühl bleibt. Die Liebe zum Film und zum Detail scheint hier nicht vorhanden zu sein. Man versucht aus der minimalen Handlung, ewige Geschichte zu machen, was nur schlecht gelingt. Die Effekte beeindrucken weniger, als dass sie fehl am Platz und überladen wirken.
Legolas auf Speed, Ninja-Orks, die geschmeidig über Dächer schleichen, eine Liebesbeziehung wie sie unglaubwürdiger nicht sein kann und ein Look & Feel, als ob der Film zum größten Teil auf meiner Playstation 2 gerendert wurde. Trotz der letzten 30 Highlight-Minuten kann ich den viel zu lang geratenen Film erwachsenen Fans nicht empfehlen. Was hat Jackson und die Entertainment-Branche hier nur geritten? Den dritten Teil werde ich keine Chance mehr geben und lieber das Buch nach Jahren noch mal lesen.
War der erste Teil des Hobbits noch ganz vom erzählerischen Grundstil der Kinderbuchvorlage geprägt und lies demnach Tempo & Spannung lange vermissen, trifft Jackson mit Smaugs Einöde wieder voll ins Schwarze. Mittelerde ist lebendiger als je zuvor, denn der Tonus verdüstert sich & man darf über viel actiongeladenes Filmmaterial staunen, welches Teil 2 der Hobbit-Reihe qualitativ schon fast in der Herr der Ringe Liga spielen lässt.
Hier passt einfach nichts zusammen. "Smaugs Einöde" legt offen, dass die 2. Trilogie um Mittelerde gescheitert ist. Der Vorgänger, "Eine unerwartete Reise", litt unter denselben Defiziten wie der aktuelle Film - der verfehlten Entscheidung, aus Tolkiens Roman eine Trilogie zu machen (weil man ja unbedingt Kasse machen musste), und der zu starken Anbindung an Figuren und Handlung aus dem "Herrn der Ringe". Dennoch gelang es Peter Jackson immerhin noch, bei aller Behäbigkeit einen eigenständigen Ton einzubringen - etwas Gemütlich-Unernstes, das dem Kinderbuch "Hobbit" durchaus gerecht wurde. Dieser Tonfall ist im Mittelteil der Trilogie nun auch noch verloren gegangen, die Anbiederei ans Mainstream-Blockbuster-Kino perfekt. Träge schleppt sich das Geschehen über 160 Minuten dahin, während ein langweiliges CGI-Scharmützel an das andere gereiht wird. Die Zwerge bleiben, sieht man von Balin ab, nach wie vor enttäuschend undefiniert, Gandalf hat an Strahlkraft verloren, und der zu einem x-beliebigen Actionhelden mutierte Legolas ist ein schlechter Witz. Und die Lovestory? Zum Gähnen. Da hilft es wenig, dass Martin Freeman seinem Bilbo mit viel Charme Leben einhaucht und der Drache Smaug wirklich schön animiert daherkommt. Ich kann den Besuch des Hobbit 2 nicht empfehlen, schenkt euch die Stange Geld und geht lieber mal wieder ins Theater.