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Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 14. August 2013
Dass ich Fast & Furious 6 im Kino sehen wollte, stand fest, bevor er überhaupt gedreht wurde. Denn 2011 war ich absolut begeistert von seinem Vorgänger ("Fast Five"), einem brillanten Actionstreifen, der der Reihe um coole Typen und schnelle Autos mehr als gerecht wurde und meine Erwartungen übertraf. Mit dieser (wahrscheinlich zu hohen) Erwartungshaltung ging ich also in den der Reihe. Schlecht war er nicht, aber mit dem Vorgänger kann er keinesfalls mithalten.
Mit Vin Diesel und Michelle Rodriguez spielen hier direkt (wieder) zwei Hauptdarsteller mit, die ich nicht leiden kann. Gut, das wusste ich vorher, aber dass die beiden mich dermaßen nerven würden, hätte ich nicht gedacht. Michelle Rodriguez konnte ich schon in der Serie "Lost" nicht leiden, weil sie meiner Meinung nach genau so talentiert ist wie Kristen Stewart. Ihr einziger Gesichtsausdruck sieht aus, als hätte sie etwas ekliges unter der Nase kleben und das ging mir im Film doch gehörig auf die Nerven. Vin Diesel, naja, der war halt schon immer dabei, seine einzige Qualität besteht allerdings darin, in Unterhemden gut auszusehen.
Darstellerisch und optisch interessant hingegen ist Paul Walker. Zwar wird auch ihm nicht besonders viel abverlangt, aber ich glaube ihm seine Rolle einfach viel eher als den anderen. An einer Stelle zeigt er sich sogar sehr emotional, was mich ja fast vom Kinostuhl gerissen hätte. Insgesamt stimmt der Cast aber, denn Luke Evans gibt einen ganz guten Bösewicht ab und die Crew um Dom und Brian sorgt für einige Lacher und die gewohnte Action.
Allzu viel Story darf man bei dieser Reihe natürlich nicht erwarten. An sich war das Grundgerüst allerdings in Ordnung: Totgeglaubte Liebe taucht wieder auf, die Crew geht einen Deal ein, muss Rennen fahren, legt sich mit den bösen Jungs an - Standard halt. Und, so will ich betonen, nicht schlecht! Denn wenn ich in einen Actionfilm gehe, will ich eines sehen: Action! Die hat F&F6 geboten, wenn auch für meinen Geschmack etwas unproportional verteilt. Denn für mich gabs zu viele Schlägereien und zu wenig Auto. Das ist aber mein kleinster Kritikpunkt.
Die zwei größten Kritikpunkte möchte ich nun erläutern. Erstens: Die Logik und Glaubwürdigkeit. Dass in einem Hollywood-Action-Kracher nicht alles total logisch und vor allem realistisch ist, ist klar. Dass da der coole Typ aus dem brennenden Wrack steigt, nur mit einem kleinen Kratzer an der Stirn - klar. Wenn die hanebüchenen Actionszenen aber so weit gehen, dass alle im Kino aufstöhnen und/oder lachen, weil der Film unfreiwillig komisch wird, dann ist das eine Spur too much. Und davon hatte F&F6 genau drei Szenen zu viel. Übertriebene Action - okay; aber den Zuschauer für doof erklären und die physikalischen Gesetze vollkommen und so offensichtlich außer Kraft setzen - doof!
Zweitens: Die Dramatik. Denn wo Fast Five temporeich, leicht und schnell war, da wird Fast & Furious 6 streckenweise doch sehr wortlastig, sehr pathetisch und übertrieben dramatisch. Jeder längere Dialog der Hauptdarsteller hat irgendwas schwülstig an sich, überall wird versucht Tiefgang einzubauen. Dazu werden auch Themen wie "Familien-Kodex", Freundschaft und Liebe aufgegriffen. Das war mir zu viel. Dass die Crew wie eine Familie ist, wissen wir alle. Da muss man nicht so rumschmachten. Echt jetzt, ich will Verfolgungsjagden sehen, Explosionen, schnelle Autos, geile Typen die rumballern. Die sollen nicht rumlabern und heulen und sich an die guten, alten Zeiten erinnern. Die sollen ihre Arschbacken zusammenkneifen und verdammt noch mal ihre Familie und ihre Ehre verteidigen. Ohne Große Worte, dafür mit viel KrachBumm!
Fast & Furious 6 war aber kein gänzlich schlechter Film. Denn er bot ja Action. Nur zwischendrin nervten die etwas dick aufgetragenen Dialoge, der Familien-Kodex, und die Logiklücken. Insgesamt konnte mich der Film über seine Länge von 130Minuten aber ganz gut unterhalten, und deswegen gebe ich 3 Sterne.
Der wrascheinlich dämlichste Film seit es Tele 5 gibt. Also die Action ist natürlich super und ab und zu ist der Film auch lustig aber an sich ist die Handlung und ganz besonders die Dialoge dumm und schwachsinnig. Ich würde den Film nur zum darüber lustig machen empfehlen...
Sagt mal: "Geht euch diese völlige Unlogik nicht irgenwie auf den Keks?" Mann was für ein Schrott. Der Tresor im letzten Film war ja vielleicht noch ganz witzig...aber das hier... Müll!!!
Nun sind wir schon beim 6. Teil der Fast and Furious Reihe und es nimmt kein Ende anscheinend. Zum Glück!!! Denn es macht immer wieder Spaß die verfolgungsjagden zu beobachten und wie sich die Figuren entwickeln. Viele meinen Zwar auch das sich die Reihe zu sehr von den Ursprung entfernt hat wo es um die illegalen Strassenrennen ging und weniger um die Raubzüge, wie es nun ist. Ich persönlich finde diese Entwicklung gut. Zu der Story brauche ich nicht viel zu sagen, da die eh sehr dünn ist. Action und Tempo stimmen und das ist doch das worauf es bei der Reihe ankommt! Alle die die vorherigen Teile mochten müssen den einfach schauen!! Beim Ende noch kurz sitzen bleiben da hier dann der neue Antagonist vorgestellt wird und gezeigt wid wie Tokyo Drift in die Reihe passt!^^
Hier fetzt alles wiedermal so richtig ein :-). Die Kugeln peitschen nur so durch die Gegend , die Reifen glühen bis der Asphalt qualmt und diverse Faustkämpfe werden in einer 1a Choreografie gezeigt. Teil 6 der Reihe lässt keine Wünsche unerfüllt. Und egal ob Vin Diesel , Paul Walker , Dwayne Johnson oder der Rest der ultra coolen Crew aus dem Vorgänger Streifen - sie alle passen so richtig zum Film und heizen gnadenlos ein. Der Streifen reiht sich nahtlos in das Franchise ein und kann ohne Mühe mit Teil 1 oder 4 mithalten. Nur an den letzten , an die Nr.5 , an den kernigen Rio Crash kommt man nicht ran. Der war eben noch einen kleinen Zacken besser! Ansonsten , ein Must See für PS Liebhaber und Action Fans. Coole , lockere Unterhaltung mit atemberaubenden Stunts!
Ich habe bis jetzt alle Teile gesehen und finde immer noch Teil 1 und 2 am besten. Es gibt auf jeden Fall viel Action aber auch teilweise sehr übertriebene unrealistische Szenen wie mit dem Kampf im Flugzeug wo die Landebahn gefühlte 100 Kilometer lang ist. Oder eine Verfolgungsjagd mit einem Panzer wo jede Physik und Schwerkraft außer Acht gelassen wird und es unzählige Kollateralschäden an unschildigen gibt. Ausserdem gibt es mehrmals sinnlosen Füllszenen, highlightartig abgerundet von wirklich peinlichen Dialogzeilen Doms. Wem aber die anderen 5 Teile gefallen haben wird auch an diesem gefallen finden.