Fast & Furious 6
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mercedesjan
mercedesjan

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3,5
Veröffentlicht am 25. Juni 2013
Die Fast&Furious-Reihe beglückt seit nunmehr zwölf Jahren Fans von schönen Autos, heißen Frauen und jeder Menge cooler Action. Dabei hat sich die Fast&Furious-Reihe zu einem Phänomen entwickelt, denn im Gegensatz zu anderen Franchises, bei denen es meistens ab Teil 4 am Box-Office bergab geht, kam die Fast&Furious-Reihe mit dem vierten Teil erst richtig in Schwung. Zu verdanken hat man das dem Regisseur Justin Lin, der der Reihe 2009 mit dem vierten Teil wieder neues Leben einhauchte. Dies war nach dem überaus schwachen dritten Teil, in dem man auf die Original-Besetzung komplett verzichtete, auch bitter nötig. Lin entfernte sich von den Straßenrennen, holte die alten Schauspieler zurück und tunte weniger die Autos als die Filme zu modernen Actionstreifen. Dies gelang ihm gerade im überraschend erfolgreichen fünften Teil. Zwei Jahre später folgt nun die Fortsetzung, die direkt an den Vorgänger anknüpft und seine Klasse halten kann, auch wenn Lin den einen oder anderen Fehler mehr begeht.

„Fast&Furious 6“ beginnt, wo der fünfte Teil endete. Das Autorennen zwischen den beiden „Verbrechern in Rente“, Dominic Toretto und Brian O‘ Conner. Wir erinnern uns: Nach ihrem geglückten Coup in Rio de Janeiro sind die beiden und der Rest der Crew geflohen und haben sich, verstreut in der ganzen Welt, zur Ruhe gesetzt. Jedoch wird diese Ruhe jäh gestört als Agent Hobbs auftaucht und Toretto um Hilfe bittet, um den skrupellosen Verbrecher Owen Shaw zu fassen. Dies gelingt ihm durch ein Bild das er Toretto zeigt, auf dem die totgeglaubte Letty zu sehen ist. Soweit zur Story, denn der Rest der Geschichte verläuft dann so vorhersehbar, wie man sich das nach dieser Beschreibung nun mal denken kann, mal abgesehen von einem ziemlich coolen und überraschenden Twist gegen Ende des Films, der jedoch eher Personen bezogen ist.
Toretto trommelt seine Crew zusammen und macht Jagd auf Shaw, jedoch verliert er dabei nie sein eigentliches Ziel, Letty, aus den Augen, die für den Bösewicht des sechsten Teils arbeitet. Luke Evans macht dabei seine Sache ganz ordentlich, bleibt aber die meiste Zeit über blass. Sein Bösewicht plant die Verbrechen perfekt durch und hat während der eigentlichen Aktion trotzdem den Hang zum Chaos. Ähnlich verfahrenden Bösewichten, wie Silva in „Skyfall“ oder gar dem Joker in „The Dark Knight“, kann er natürlich trotzdem nicht das Wasser reichen. Der andere Neuzugang ist die Ex-Mixed-Martial-Arts Kämpferin Gina Carrano, als Hobbs neue Kollegin. Sie ist das weibliche Pendant zu Dwayne Johnson, mit ihrem grimmigen Blick und der kompromisslosen Vorgehensweise. Ansonsten bleibt, bis auf die beiden Brasilianer die hier leider fehlen, die Crew aus den Vorgängern bestehen. Und dieser „Familie“ wieder beim Arbeiten zuzusehen macht einfach nur Spaß. Gerade die in den Vorgängern aufgebaute Bindung und Entwicklung der Charaktere macht jeden einzelnen von ihnen zu Sympathieträgern. Und da die beiden Brasilianer fehlen, ist dieses Mal Tyrese Gibson für sämtliche Späße zuständig. Wann immer er in Erscheinung tritt wird es witzig. Das Beste daran ist, das die Oneliner jedes Mal sitzen und gerade in der ersten Hälfte für viele Lacher sorgen. Doch auch für das altbekannte Sprichwort: Zu viele Köche verderben den Brei, hat Lin die passende Antwort, denn er ist sich nicht zu schade ein paar Hauptfiguren das Zeitliche segnen zu lassen. Jedoch hat man als Zuschauer, der die Vorgänger nicht gesehen hat, keine Chance dem Geschehen zu folgen. Nicht nur die Personen aus den Vorgängern treten hier zahlreich in Erscheinung, sondern Lin verwandelt die Filme, die sonst eher zusammenhanglos da standen, in eine große, sechsteilige Reihe, spätestens in der Szene nach dem Abspann, die die Brücke zum dritten Teil schlägt. Leider übertreibt er es damit auch ein wenig. Die Szene in der O‘ Connor ins Gefängnis kommt beispielsweise, ist lediglich dafür da zwei altbekannten Figuren einen Cameo-Auftritt zu spendieren, für die weitere Story ist diese Szene aber völlig irrelevant.
Neben der Rückkehr von Letty, deren Erklärung nicht wirklich zufriedenstellend ist, darf auch die kleine Rückkehr zu den Straßenrennen nicht fehlen. Einmal im ganzen Film darf sich der Zuschauer wieder an leichtbekleideten Frauen und getunten Autos ergötzen. „Wie in den guten alten Zeiten“ (Dom Toretto), den Anfangstagen von Fast&Furious.
Handwerklich ist der Film erneut allererste Sahne. Die Effekte sind klasse, die Soundkulisse ebenfalls und auch der coole Soundtrack sitzt wieder einmal. Auf den Einsatz der 3D-Technologie hat man dabei dankenswerterweise verzichtet. Bei Lins hektischer Kameraführung und den schnellen Schnitten hätte der 3D-Effekt ohnehin nur gestört. Ein Lob dafür an das Studio, das zu Gunsten einer besseren Qualität, auf die erhöhten Einnahmen, durch den inzwischen bei Sommerblockbustern übliche 3D-Zuschlag, verzichtete.
Die gerade angesprochenen technischen Qualitäten des Films machen sich vor allem in den drei großen Actionszenen bemerkbar. Zunächst wäre da die Verfolgungsjagd durch London die viel spektakulärer nicht sein könnte. Noch mehr zu Bruch geht dann in der Szene in der Toretto und seine Crew einem Panzer entgegentreten. Wer hier auf physikalische Korrektheit oder Old-School-Action hofft, sollte eher die Augen schließen. Hier wird zerstört und geflogen (!) bis auch wirklich die letzte Grenze der Over-the-Top-Action ausgelotet wurde. Danach gibt’s im fulminanten und spektakulären Finale noch die längste Startbahn der Welt zu begutachten. Davon kann man halten was man will, für mich war das perfektes Sommerkino, auch wenn es ein wenig realistischer schon hätte sein können.

Fazit: Fast&Furious-Fans bekommen was sie wollen. Coole Schauspieler zu cooler Musik, neben schönen Autos, Frauen und jeder Menge brachialer Action. Wem dieses Konzept oder die Vorgänger-Filme nicht gefallen, der wird auch hier nicht auf seine Kosten kommen. Teil 6 hat mir als jemand der den fünften Teil sehr gut fand, aber mit den ersten Vier nicht allzu viel anfangen konnte, besser gefallen als gedacht.
Leider muss die Reihe nun den Abgang von Justin Lin verkraften, der durch den „Saw“-Schöpfer James Wan ersetzt wird. Dieser bekommt ein geniales Erbe serviert, mit der tollen Crew, der jetzt zusammenhängenden Story und mit keinem geringeren als Jason Statham als nächsten Bösewicht. Dieser Teil, der gleich der Auftakt zu einer neuen Trilogie mit einer etwas anderen Ausrichtung sein soll, kann die Reihe dann endgültig krönen.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 22. Mai 2013
Als Fan der "The Fast and the Furious" Serie konnte ich mir natürlich auch den sechsten Teil nicht entgehen lassen.
Der erste Teil und mit Abstrichen auch der Zweite sind für mich mit Abstand die besten Filme. Danach waren leider immer Ausreißer nach unten dabei. Umso überraschter war ich, als der fünfte Teil im letzten Jahr mit einer originellen Story daher kam und die Action trotz aufgepumpten Budget noch halbwegs realistisch und glaubwürdig war (den Tresor mal ausgenommen) - zumindest fiel es dem Zuschauer leicht, über die physikalischen Ungereimtheiten hinwegzusehen.
Positiv an Fast & Furious 6 ist zweifelsohne das Team - die Crew aus dem letzten Teil ist weitesgehend wieder mit dabei mit witzigen Dialogen, aber auch mit durchaus Tiefgang bei den Charakteren. Daneben sind sicherlich die vielen amerikanischen Wagen zu nennen - aber das ist sicherlich geschmackssache. Zudem wird wieder etwas mehr Rennen gefahren.
Das war es leider auch schon mit den positiven Aspekten. Im Zentrum meiner Kritik steht die - meiner Meinung nach - völlig überzogene Action. spoiler:
Der im Film eingesetzte Panzer wirkt völlig zufällig gewählt und die Szene ist total übertrieben. Zudem: Wieso steckt bitte der gesuchte Gegenstand in einem Panzer?! Dann die Flugzeug Szene und das schier unendlich langes Rollfeld: Sprünge aus 15 Metern Höhe in ein Auto, diese seltsamen Enterhaken, ... spoiler:
Da wäre wirklich weniger mehr gewesen. Für mich sind viele Szenen schlicht total unglaubwürdig und gerade diese - vorgespielte - Authentizität hat mir gerade in den ersten Filmen immer gefallen. Nun hat Justin Lin (Regisseur) leider die Schwelle zu "Strib Langsam 4.0" überschritten. Die Szenen mögen Millionen gekostet haben aber überzeugen leider überhaupt nicht. Zudem waren sie fast alle schon in den Trailern zu sehen.
Daneben ist die Hauptstory leider wenig ausgefeilt und man sucht vergeblich den roten Faden. Viele Wendungen bzw. Ereignisse sind schlicht zufällig und ohne jeden sinnvollen Zusammenhang.
Dass mit Michelle Rodriguez ein weiterer Teil der Original Besetzung zurückkehrt, ist zwar schön. Aber das alles wird zu holprig erzählt.
Insgesant zeigt der Film gute Ansätze, aber leider fehlten den Machern wohl die neuen Ideen. Das gepaart mit völlig übertriebenen und total unglaubwürdigen Actiondarstellungen machen den Film leider zu einem der schlechtesten Filme der "The Fast and the Furious" Reihe.
Es ist sehr schade, dass das Niveau des fünften Teils nicht ansatzweise gehalten werden konnte.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Mai 2013
beste fiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiilllllllllllllmmmmmmmmmmmm
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 20. Mai 2013
[...]Der Gewaltenteilung in „Fast & Furious 6“ fehlen die donnernden Zündungen in der Dynamik, der spritzende Witz oder bloß der Mut, ein paar Figuren einfach zu Hause zu lassen und mehr auf die Schultern derer zu laden, die auf den Postern nach wie vor ganz vorne stehen. Aber die TÜV-Plakette hat natürlich noch ’ne zweite Seite: obwohl die im Zuge der Intentionen der Reihe gefragten Archetypen in der sechsten Dröhnung nicht voll durchtreten, so ist „Fast & Furious 6“ doch wie gehabt ein Brett, wenn hier Reifen zu rollen beginnen. Die erste große Verfolgungsjagd durch London,[...]der Pre-Showdown mit Panzer und Brücken und der eigentliche Showdown mit Frachtflugzeug: alles geil. Überragende Stuntarbeit, mit vielen praktischen Lösungen, statt computergenerierter Ausreden und Entschuldigungen. Da wird der Kinosaal wieder zum Hubraum umfunktioniert und „Fast & Furious 6“ packt alles aus, was so möglich und unmöglich scheint.[...]Schluss ist noch lange nicht mit „The Fast and the Furious“[...]Dennoch muss das Franchise aufpassen. Nur mit Knöpfchendrückerei ihrer Trademarks, immer abgefahreneren Actionsequenzen und zurückkehrenden Charakteren, des Verwaltens deren schierer Menge und einem immer weiter verzweigten Aufbauschens der eigenen Mythologie wird’s auch dann kein Selbstläufer, wenn die Einflüsse anderer Genregattungen wechseln, das offenbart „Fast & Furious 6“. Dem geht über all dies etwas der Charme, die Kernthematik und das Auge für seine wichtigsten Protagonisten verloren.[...]
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 20. Mai 2013
Glaube bin zu alt für diese Art von Action/Filme oder zu Anspruchsvolle Filme gewöhnt!? Nein ganz ehrlich auch brainoutmovies gibt es mit guter Action so wie zbs. Der Vorgänger welcher super Entertainent war und bei weitem nicht so dumm wie Teil 6.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 20. Juni 2013
Geiler Film, hat total Spaß gemacht! OK die Landebahn war wohl sehr übertrieben, aber trotzdem sehr gute Unterhaltung! Freue mich schon auf den 7. Teil!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 19. Mai 2013
Die Action hat im Vergleich zum fünften Teil nochmal zugenommen. Der fünfte Teil war eigentlich nur noch ein reiner Actionfilm, der mit den restlichen Fast and Furious Teilen nicht viel am Hut hatte. Im sechsten Teil jedoch wurde - wie ich finde - ein sehr guter Kompromiss zwischen Action, heißen Karren und Autorennen gefunden. Man hat eine gute Mischung, bei der eigtl. nichts zu kurz kommt. Dazu kommt dann noch, dass es sich bei der Crew um Domenic Toretto um richtige Charaktere handelt, die teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten. So kommt es, dass man neben den bereits angesprochenen Punkten auch noch gehörig was auf die Lachmuskeln bekommt. Denn jeder ist für einen guten Spruch zu haben.

Komplette Kritik siehe Link:
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 15. Dezember 2013
Die besten Action Szenen die ich je in einem Film gesehen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Mai 2013
Für mich als Fan der reihe natürlich ein super Film, wie nicht anders zu erwarten bietet der Film alles was ein Film braucht pure Unterhaltung. Ich kann den Film nur weiter empfehlen war die reihe kennt ist hier gut aufgehoben und Vorsicht wer denn Film noch anschauen wird sollte unbedingt noch sitzen bleiben es folgt eine kurze Szene....
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.407 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 24. Februar 2014
"Fast & Furious 6" hat es wirklich übertrieben mit der action,denn die ist einfach nicht mehr glaubwürdig. da hilft auch nicht, dass es der letzte film mit Paul Walker war. die ersten teile waren realistischer und besser!
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