Chappie
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Max H.
Max H.

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2,5
Veröffentlicht am 18. März 2015
Die Allegorie des Jahres 2009 war, meiner Ansicht nach, das Sci – Fi – Abenteuer "District 9", eine Idee mit Vision, ein inszenatorisches Wagnis par exellence und ein so bös – absurder Humor, das die Welt noch einen Namen danach sucht. Und dann. "Elysium". Im Vergleich dazu, ein von 5 Tagen Frost völlig entmineralisierter trockener Boden mit Bruchstellen. Zu bildhaft? Er war einfach nicht gut.
So oder so ist Blomkamp als Regisseur nun gefragt. Er kann mit dem dritten, nachdem er beim zweiten zu spüren bekam, was jeder Interpret im Musikbusiness kennt ("Das zweite Album ist immer das schwerste"), ja muss vielleicht sogar, seine kommende Marschrichtung bestimmen und seine Stellung als Filmemacher zementieren.
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Besser als "Elysium" ist "Chappie" aufgrund reichhaltiger Faszination an verschiedenen Themen, wie Robotik, Hommage, Menschlichkeit und Sein – Suche schon. Aber wie bereits aufgezählt auch zu unendlich breit gefächert: Kurz beschrieben fühlt sich "Chappie" wie ein intimer Film in einem viel zu groß aufgemotzten Blockbusterkorsett an. Die frech – gewitzte Art von einem aufwachsenden Roboter im kriminellen Suff wird von einem Sammelsurium von Vegleichen der "Robocop" bis "District 9" – Universen nur so zugeschissen. Blomkamp sucht, findet und befeuert seinen Film Minute um Minute mit Sachen, bis sein Hybrid fast zu platzen droht.
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Trotzdem, der Hauptaufhänger "Die Antwoord" funktioniert als Idee zunächst schon. Blomkamp ist sich nicht zu schade, auch weiterhin auf Risiko zu gehen und die zum Teil durchaus unsympathischen Charaktere als Handlungskatalysatoren zu etablieren bis dann endlich Chappie Leben in die Bude bringt. Der von Charlto Copley gesprochene Charakter ist als Nachkomme den liebenswürdigen Roboter aus "Nummer 5 lebt" bis "Wall – E" natürlich nachempfunden, drückt allerdings, da er immerhin eine heftige Erziehung genießen durfte, dem Film eine neue, energetischere Version auf, als zu erwarten wäre. So sieht man ihn bei Posen, Schießen und Fluchen genauso gern zu wie bei den dann überraschend einrückenden menschlichen Komponenten.
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Wirklich menschliche Tragik gelingt Blomkamp bei seinen organischen Figuren nämlich nicht mehr. Am ehesten ein Dev "Wissenschaftler aus dem Buche" Patel, dem trotz einiger undankbarer fast schon typisch wirkender "Nerd" – Passagen immer wieder ein Lichtblick gelingt und zumindest nie als störend empfunden wird. Das kann man den beiden Kollegen von der "Antwoord" nicht immer attestieren, bei denen vor allem Watkin Tudor Jones Jr. gegen Ende eine selten dämlich, moralische Wendung durchmacht.
Und dann ist da noch Vokuhila Hugh Jackman, der nach qualitativen Höhepunkten der letzten Jahre diesmal einen eindimensionalen Genre – Bösewicht gibt. Neben Sigourny Weaver, die in Nebenrollen ja fast generell blass bleibt, eine mittelschwere Enttäuschung.
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Wäre alles nicht weiter weltbewegend gewesen, hätte sich Blomkamp bei seinen visuellen Ideen voll konzentriert. Aber gerade im von Plagiaten kaum zu rettenden Sci – Fi – Genre ist das nicht so einfach, zumal sich Blomkamp noch nie (präziser: wird dank "Alien 5" wohl auch in Zukunft nicht passieren) an etwas anderes herangewagt hat. Hier schießt dann endgültig alles durcheinander. Die Ausgangsprämisse aus "Robocop", bei der Jackman's Erfindung letztlich optisch nicht mal den Versuch unternimmt, irgendwelche Unterschiede herauszustellen (na, zumindest scheitet der nicht an Treppen ;) ) ist nach einiger Spielzeit dann eben nicht mehr nur als bloße Anspielung zu sehen und die Selbstreferentialität seines Debüts wird auch dem geneigten Zuschauer letztlich zu viel. Irgendwann ist man betäubt von Geschehen, weiß nicht mehr was von wo kommt und ahnt sogar schon im Score eine Parellele zum BAM BAM BAM... aus den "Terminator" - Filmen. Ein Fiebertraum für selbsternannte Cineasten.
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Fazit: Dank seiner Figur Chappie ist Blomkamp's Film "Chappie" kein Absturz. Es gelingt immer mal wieder was im Ansatz, was Blomkamp mit Bekanntem dann aber auch schnell wieder befeuert. Irgendwann glühen einem trotz interessantem Schlussansatz mit dem Bewusstseins – Upload auch im Kinosaal die Drähte durch. Was irgendwie auch wieder witzig ist. Den Film aber trotzdem nur knapp über Durchschnitt befördert.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 16. März 2015
Komme grade aus dem Film. Habe deutlich mehr erwartet. Der Roboter ist hier und da lustig und gut animiert. Die meisten anderen Tricks sehen auch gut aus.
Aaaber...
Der Film ist platt. Die Figuren sind extrem plakativ, handeln unglaubhaft und unlogisch. Es gibt etliche logische Löcher in der Story, ab Mitte des Films wirds teilweise wirr, es scheint zuviel Handlung für zu wenig Film übrig gewesen zu sein. Nach District 9 und Elysium habe ich deutlich mehr erwartet.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 15. März 2015
Etwas zu niedlich-nett kommt der Chappi-Chappie-Robotrecycle herüber, ebenso seine nicht ernst zu nehmenden Gangstereltern Anti-Ninja und Jodel-Yolandi. Die disharmonische Dynamik der Welt gelangt hier zu keiner triumphalen Harmoniesynthese und die Sozialkritik ist ein schlechter Witz und lehrt einen nur wie doof manche Moden sind, auch die Maincharaktere sind nicht geil, auch wenn Jackman „stets bemüht“ ist. Blomkamp stolpert dieses Mal über zu viel Kompromisse und Klamauk und erreicht das Ziel einer weiteren cool durchdachten Dystopie nicht. Buh!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 11. März 2015
Guten Abend, Community.
Bin gerade aus dem Lichtspielsaal (grins, ziemlich altbackene Bezeichnung für Kino) zurück und sitze ein wenig ratlos vor dem PC. Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, was ich von diesem Streifen halten soll...
Von der technischen Seite gesehen fügen sich reale und CGI-Welt perfekt ineinander, insofern annähernd volle Punktzahl. Die Darsteller (das LineUp war ja durchaus vielversprechend) machen ihren Job grundsätzlich auch gut, bleiben jedoch für meinen Geschmack überwiegend zu eindimensional, oberflächlich und mitunter naiv bis grenz-debil. Hinzu kommen nach meinem Empfinden derbe Logik-Lücken im Verlaufe der Handlung, und irgendwie passen vereinzelte, splattermäßige Szenen auch nicht so wirklich in das Gesamtkonzept dieses Films.
Ich habe gerade keinen Plan, was ich davon halten darf, da ich diesen Film erlebt habe wie einen kruden Mix aus District 9, Skyline, RoboCop und Nummer 5 lebt, jedoch ohne, dass er eine Entscheidung trifft, in welche dieser verschiedenen Richtungen der Plot gehen möchte....
Was meint denn der Rest dazu?
Erwinnator
Erwinnator

75 Follower 198 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 11. März 2015
Ich muss zugeben, "Chappie" hat mir besser gefallen als "District 9". Der Film hat es geschafft mich von der ersten Minute zu fesseln. "Chappie" bietet lustige, spannende und dramatische Augenblicke. Die letzten Minuten erinnern an "District 9" und man erkennt die Handschrift von Blomkamp. Der Film wird auf jeden Fall in meiner Sammlung landen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 6. März 2015
ich fand chappie einfach nur super zwischendurch war er aber auch wirklich traurig und hat zum nachdenken angeregt aber alles in einem ein top film ich war sehr gut unterhalten und das geld hat sich aufjedenfall gelohnt !
DrDane
DrDane

8 Follower 36 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 8. März 2015
Nach District 9 und Elysium wurde ich von Chappie sehr enttäuscht,habe seit langem kein so schlechten Cast gesehn,die Handlung wird meiner meinung nach zu schnell aufgebaut ,tiefe der Figuren gleich Null, es wird auf keinen Charakter näher eingegangen ..!!!!zb spoiler: wieso sind Ninja ,America und Yolandi auf die schiefe Bahn geraten? Oder warum jackman so ist wie er ist
, keine Antworten ,dass macht es sehr schwer eine bindung zu den Figuren aufzubauen um wircklich mitfiebern zu können....Story sehr flach und vom Gangster auftreten von Chappie war ich nur noch genervt,...da konnte mich das sehenswerte Ende spoiler: einer mechanisch Mensch zu Maschine dargestellten Reinkarnation
auch nicht umentscheiden den Film positiv zu bewerten. Ein Star wie Hugh Jackman und die Musik von Hans Zimmer konnten den Film auch nicht retten, schade !!!! Hoffen wir das Ex Maschina von Alex Garland besser wird ...
Flodder
Flodder

39 Follower 158 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 10. Juni 2015
"Chappie" kommt auf seine Art und Weise öfters nicht schlecht wie einer der eher simple gestrickten 80er-Jahre-Action-Filme rüber. Die nicht so gute, etwas fragwürdige Oberschurkenseite spoiler: mit diesem Jackman-Typ
ist dank der viel besseren RoboKid-Hauptfigur gut genug ausgebügelt. Nur mit dem Produktplacement ist dummerweise diese AI-Bewusstsein-Technologie-Geschichte fix in der Jetztzeit angesiedelt (2014 + ein paar wenige Jahre). Vom aktuellen Stand der Technik - wie er in der breiten Öffentlichkeit im Einsatz ist - wird die Filmstory aber nicht ganz einfach in die Tonne getreten; dieser Anachronismus muss erst mal alles vernichtend ankommen. Jedenfalls ist "Chappie" von Anfang bis Ende genießbarer als Hundefutter und nicht erst zum Schluss cooler als der Titel.
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 28. Juli 2015
"Chappie" ist kein film der gerade mit guten kritiken bisher davon kam, aber meiner meinung nach völlig zu unrecht! eine neue und geile story, die es so noch nicht gab. action, spannung und humor auf höchsten niveau. die optik ist weltklasse. was will man mehr? also ich habe keinen kritikpunkt gesehen und muss die volle punktzahl vergeben!
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