Im Jahre 2010 fiel die Fassade der Odenwaldschule in sich zusammen. Die jahrelangen Peinigungen durch Teile des Lehrkörpers, der die sexuellen Misshandlungen an seinen Schülern über Jahre hinweg verschleierte, gerieten an die Öffentlichkeit. Der folgende Medienhype hätte jedoch schon zehn Jahre zuvor ausbrechen können, als zwei Missbräuche an Schülern aufgedeckt wurden, ihre Aussage "Wir sind nicht die einzigen", jedoch schlichtweg unberücksichtigt blieb. Der Filmemacher Chritoph Röhl besuchte ein Jahr nach den ausführlichen Ermittlungen Teile des Lehrkörpers, ehemalige Schüler und auch einige Opfer der jahrelangen Misshandlungen und bietet einen Einblick in die Gefühlswelt der Beteiligten.
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