Nach zehn Jahren im Exil kehrt der tschadische Filmemacher Haroun (Mahamat-Saleh Haroun) in seine Heimat zurück, nachdem er vom Tod seiner Mutter erfahren hat. Konfrontiert mit der harten Realität eines Landes, das durch Bürgerkrieg, Armut und den Verfall der Infrastruktur gezeichnet ist, beginnt er, seine eigene Identität und die Rolle des Kinos in Afrika zu hinterfragen. Während er versucht, einen neuen Film zu drehen, stößt er auf geschlossene Kinosäle und eine skeptische Bevölkerung, die dem Medium Film misstrauisch gegenübersteht. Besonders die Begegnung mit seiner ehemaligen Geliebten Yelena, die aufgrund ihrer Mitwirkung in seinem früheren Film gesellschaftlich geächtet wurde, stürzt ihn in tiefe moralische Konflikte.