Neueste Kritiken: James Bond 007 jagt Dr. No - Seite 2
James Bond 007 jagt Dr. No
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Luke-Corvin H
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3,5
Veröffentlicht am 28. März 2015
In die 60er Jahre flop und jetzt Top. Der erste James Bond-Film überhaupt gilt nicht zu unrecht als Kulfilm der Filmreihe. Durch die Unrealistische Finale und aufwendigen Filmsets machen den Film schon eigend. Komischer weiße funktioniert das Unrealistische Finale(was bei Moonraker überhaupt nicht geklappt hat) Dennoch kann ich nicht sagen das ''James Bond 007 jagt Dr. No'' für mich Kult ist da einfach zu Unrealistische dinge dabei sind und einfach die Schauspieler nicht so hamonieren wie sie eigentlich sollten, manche Szenen sind langweilig aber dennoch bleibt es ein guter Debütfilm von James Bond.
Ich schaue ja eher selten die "alten Schinken" - allerdings hab ich mir die große James Bond Sammelbox zugelegt und von daher kommen die jetzt so nach und nach auf die Leinwand. Für mich war daher ungewohnt und es kam einer Zeitreise gleich. Der Charme der 60er ohne den ganzen heutigen technischen Schnickschnack kommt hier voll zur Geltung. Hier wird noch hemmungslos geraucht, eilige Nachrichten werden per Telegramm verschickt und Telefon hängen noch an Schnüren... Insgesamt ist der Film aber ein sehr schöner Krimi an schönen Örtlichkeiten, bei denen doch etwas wie Urlaubsstimmung aufkommt. Aber am wichtigsten finde ich, dass hier ein toller Grundstein für den Erfolg von James Bond an sich gelegt wird. Auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Film auch für die, die einfach mal sehen wollen mit welchen technischen "Tricks" damals gefilmt wurde und welche auch sehr leicht zu erkennen sind und zeigen, dass damals halt nicht alles möglich war.
Beim allerersten Bond-Film war noch vieles anders, als man es von späteren Filmen gewohnt ist. Es gibt hier noch keine fulminante Vortitelsequenz, Maurice Binders Titelsequenz ist noch völlig anders und einen Titelsong, um den bei einem neuen Bond heute mit die meisten Gerüchte entstehen, gibts hier ebenfalls noch nicht. Die Calypsoklänge, die die Titel begleiten, stimmt dafür aber schonmal perfekt auf das exotische Flair des Films ein. Elegant, wirkungsvoll und inzwischen längst legendär ist die Einführung von James Bond am Spieltisch gelungen, die schon viel von Connerys cooler Gelassenheit hat. Dem Film gelingt es auch schnell Spannung aufzubauen. Einmal durch einen brutalen Mord und dann, wenn einem direkt suggeriert wird, dass Bond in Gefahr schwebt, wen er bei seiner Ankunft in Jamaika verfolgt wird. Zwar verläuft die Handlung flott, aber der Inszenierungsstil ist im Vergleich zu heutigem Schnittstakkato noch angenehm ruhig. Beeindruckend sind die Kulissen, die Filmdesigner Ken Adam für den Film geschaffen hat. Besonders, wenn es um die Behausung von Dr. No, wie z.B. sein karges Empfangszimmer mit dem riesiegen Oberlicht geht. Doch sieht man hier auch noch wohltuend, dass ein Bond-Film noch bei weitem nicht auf so perfekt getrimmt war, wie die Nachfolger. So sind bei einer Autoverfolgungsjagd Rückprojektionen zu sehen und wer genau hin sieht, erkennt, dass eine Szene hier gleich zweimal verwendet wurde, wenn Bond um eine Kurve fährt. Wird Bond heute auch gern als Gentleman bezeichnet, gelang es hier noch, ihm die Note eines skrupellosen Killers und pflichtbewußten Spions zu geben, wenn er einen Handlanger Dr. Nos kaltblütig abknallt und eine verräterische Sekretärin an die Polizei abserviert. Auch wenn bei "Dr. No" noch nicht für die Dreharbeiten um die Welt gejettet wurde, so reicht allein die Vegetation Jamaikas als Crab Key, dass man sich wie im Urlaub fühlt, was nicht zuletzt daran liegt, dass die vorliegende Auflage des Films über satte Farben und ein glasklares Bild verfügt. Etwas schlicht im Vergleich zu heutigen Spielereien kommt hier noch die Idee eines Drachens daher, der nichts desto trotz sehr effektvoll eingesetzt wird, dass jedem, der das Ding für trashig halten könnte, das Lachen im Hals stecken bleibt. Optisch super zum Finale hin sind wieder Dr. Nos Wohnräume, bis hin zum Reaktorraum, in dem es zum dramatischen Finale kommt. Was Ken Adam hier mit wenig Geld (der ganze Film kostete gerade mal 1 Mio. $) schuf, sieht weit teurer aus und führte so dazu, dass man Adams Arbeiten noch in weiteren Bond-Filmen bis hin zu "Moonraker" bewundern konnte. Das sich die Produzenten damals sicher waren, einen tollen Film geschaffen zu haben, sah man am Ende des Film durch etwas, dass bis heute dazu gehört. Nämlich den Hinweis: James Bond will return in From russia with love
Vor genau 50 Jahre machte James Bond zum allerersten Mal Jagd auf böse Spione und skrupellose Verbrecher. Es ist somit das längste Franchise der Filmgeschichte. Es ist auch nett anzusehen wie alles begann und wie Sean Connery damals so drauf war. Und das macht richtig viel Laune. Für einen Film von '62 = Top ! Und dazu noch Ursula Andress - was will man mehr ? :-)
in meinen augen ist "dr. no" einer der allerbesten bond-filme aller zeiten und ihre wertung von 7/10 ist mir total schleierhaft.
connery spielt bond so gut wie selten nachher,
selten kommt sein charme und gleichzeitig seine härte so raus..der film hatte eine super-spannende story,voller karibischer atmosphäre und bond verfolgt zielstrebig sein ziel und war weniger auf die übertriebene aneinanderreihung von action-szenen ausgelegt.deswegen auch positiv dass noch keine übertriebenen gadgets zum einsatz kommen.
darüber hinaus hat dieser film das legendärste bond-girl aller zeiten und die mit abstand beste "bond,james bond"-sequenz(im casino,als man connerys gesicht zum ersten mal sieht).
also in meinen augen auf keinen fall schlechter wie zb der überall hochgelobte und überschätzte "goldfinger".