Avengers 2: Age Of Ultron
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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 26. April 2015
Ich finde das gesamte Marvel Cinematic Universe sehr spannend und bin gespannt, wie am Ende alles zusammenhängt und aufgelöst wird. A2AOU ist nun der nächste Schritt, der nächste Baustein im Puzzle. Ich habe den Film direkt am Start Donnerstag gesehen und bin mit gemischten Gefühlen aus dem Kino gekommen. Was mich als erstes gestört hat, war das 3D-Bild. Es war dunkel und kontrastarm. Ich denke die 2D Version des Films ist besser, zumal der 3D-Effekt in diesem Film keinen Mehrwert mit sich bringt. Der Sound war natürlich sehr gut. Die Story finde ich sehr interessant. Die Viele Ereignisse der bisherigen Marvel Filme werden aufgenommen und weiterentwickelt, wer die übrigen Filme kennt, hat viel zu entdecken. Auch wenn die Idee ein künstlichen Intelligenz sicher nicht neu ist, finde ich sie sehr gut umgesetzt. Dennoch bin ich mit dem Gefühl aus dem Kino gegangen, da wäre noch mehr drin gewesen Ultron hat aus meiner Sicht wenig Charisma und nutzt die unglaublichen Möglichkeiten, die er mit dem Internet hat, aus meiner Sicht nicht annähernd. Auch fand ich die Art, wie er die Menschen zerstören will, ein wenig infantil. Ich glaube einer KI könnten da subtilere Wege einfallen. Auf der Anderen Seite hat jeder Held seine Screentime, über einige erfahren wir auch wirklich neues, was dem Ganzen etwas mehr Tiefe gibt. Es gibt gute und lustige One-Liner, die sich aber oft wiederholen. Der Film baut im Grunde auch kaum Spannung auf, weil das einzige Rezept ist: Starke Avengers bekämpft man am besten mit unglaublich vielen Gegner. Das ist hübsch anzusehen, mehr aber auch nicht. Wirklich gut finde ich den Ansatz, das Ultron die Gruppe auseinandertreiben will. Das wird ja auch in zukünftigen Marvel Filmen eine Rolle spielen und wurde hier begonnen. Aber auch dieser Ansatz wurde nur halbherzig umgesetzt. Die Konflikte sind schnell abgehandelt. Bleibt unterm Strich ein sehr unterhaltsamer Action Blockbuster, der viel fürs Auge bietet (wenn auch nichts neues), der aber aus meiner Sicht das Potenzial nicht ausreizt. Viele gute Ansätze wurden nicht zu Ende geführt, so ist der Film für mich etwas schwächer als der erste Teil. Dennoch halte ich es für einen Film, den man im Kino sehen sollte. Am besten in 2D.
Flipnett
Flipnett

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4,0
Veröffentlicht am 26. April 2015
Die Erwartungen waren hoch, können aber nicht vollends erfüllt werden. Avengers 2 ist ein gute Blockbuster, mit einem schlechten 3D (wofür der Film nichts kann). War der erste Film noch mutig, frisch und passend, so folgt der zweite Film der Formel der Fortsetzung. Höher, schneller und weiter heißt es hier. Die Story ist die klassische Geschichte um KI vs Menschheit, angereichtert mit einem netten Gegner namens Ultron. Aber zu keiner Zeit kommt die Bedrohung durch Ultron richtig rüber. Zwar schlägt der Film auch ernstere Töne an, kann hier nicht immer überzeugen. Richtig gelungen ist die Charakteriesierung der eher kleinen Helden (Stichwort Hawkeye). Die Wendung war überraschennd. Wichtig sind auch die Actionszenen. Diese bieten nichts neues aber sind gut insziniert. Zum Teil etwas hektisch geschnitten. Schön ist auch das Finale, wo sich die Helden wie richtige Helden verhalten und Menschen retten. Hier sollte sich der Man of Steel mal ein Beispiel nehmen :D. Untern Strich ist Avengers 2 ein sehr guter Marvel-Film geworden, aber kann nicht mit den ersten Avengers, den Guardians oder Cap 2 mithalten.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 26. April 2015
Erschreckend schwach,zum Ende hin nur noch Politisch Korrekt.

Gerade kommen wir aus dem Film und sind leider sprachlos ob diesen lieblos
abgedrehten Blockbuster.Wo ist die tolle Story vom ersten Teil abgeblieben?
Wo ist ein Gegenspieler der die Avengers fordert,kein Robbi Tobbi und das
Fliwatüt.Warum wird A2 nahezu zu einem Familienfreundlichen Theater
in der Mitte des Filmes? Wie kann man nur so ein Staraufgebot komplett
gegen die Wand fahren?

Es ist in meinen Augen die bisher größte Enttäuschung aller Marvel Filme
die ich bisher gesehen habe.A2 ist komplett spannungslos,hier Passiert
nicht eine Überraschende Wendung in der Story.Gut und Böse ist abgesehen
von Banner klar definiert.Ohne zu viel vom Film zu spoilern würde das nicht
gehen deshalb möchte ich eben nur meine Meinung dazu kundtun.

Nach dem spektakulären Anfang gibt es keine Steigerung mehr in den Kämpfen.
War in Teil 1 der Endkampf herausragend gut durchgestylt,plätschert hier
in A2 vor lauter und retten wir schnell noch einen Zivilisten die Geschichte
Politisch korrekt seicht dahin.Zum Ende hin hatte ich das Gefühl es gibt
mehr Rettungsszenen der ach so armen Zivilisten wie Action Momente
gegen Ultron.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. April 2015
Prächtiges Popcorn-Kino, das von der ersten Minute an voll zur Sache geht.

Leider teilweise überfrachtet mit Action und platten Dialogen - fällt deshalb im Vergleich zu Teil 1 ab. Wobei Teil 1 nicht zu toppen ist - das hat man versucht und genau das war der Fehler. Einfach zu viel - das Team der Avengers wird größer spoiler: zumal es durch mehrere Gastautritte (Falcon, War Machine, Nick Fury) noch vergrößert wird.

Zudem entfernt man sich deutlich vom Original (sprich dem Comic) und die Synchroniation der Zwillinge ist eine Zumutung. Der Bösewicht Ultron wirkt im Gegensatz zur Comicvorlage nie existenziell bedrohlich.
Und Agent Hill wird zur Bond-ähnlichen Gespielin degradiert.
Jedoch ist die Einführung von Vision, einem der mächtigsten und wichtigsten Avengers sowie seiner zukünftigen Ehefrau Scarlet Witch durchaus gelungen.
Der Wechsel der Besetzung der Avengers wird am Schluß des Films fast schon nebensächlich erzählt. Aber er wird immerhin durchgeführt und die kommende Phase, die dann mit dem zweiteiligen "Infinity Wars" - Epos enden wird, wird eingeläutet.
Somit sagen wir erst einmal "goodbye" zu spoiler: Hawkeye, der seinen wohlverdienten Ruhestand antritt, sowie zu Iron Man, Hulk und Thor. Und natürlich zum verstorbenen Quicksilver...Dafür treten Falcon, War Machine, Scarlet Witch und Vision dem Team um Captain America bei. Und man munkelt ja, dass auch Spider Man hinzukommen wird
...
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. April 2015
Wem der erste Teil gefallen hat, der wird auch am zweiten Teil seine Freude haben!
Gute Aktion.... Lustige Dialoge und Situationskomik. Ich hatte zuerst die Befürchtung das es mit der Aktion so übertrieben wird wie bei Transformers 4. Aber dem war nicht so.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 24. April 2015
Nach Marvel’s The Avengers, den Fortsetzungen zu Captain America, Thor und Iron Man, habe ich mich auf den zweiten Avengers Film gefreut. Als dann der erste Trailer zum Film erschien war ich zuerst spektisch, aber auch zugleich begeistert. Zu den Negativ Punkten des Trailers zählten: 1.Wie würden sich Quicksilver und Scarlett Witch als die neuen Bösewichte/neuen Avengers in den Film einfügen. 2. Die Stimme von Ultron war im ersten Trailer zwar nicht so schlecht wie ich sie erwartet hatte, jedoch nicht ausreichend um zusagen GEIL!!!.

Aber kommen wir nun zum Film: Am Anfang des Films haben wir gleich mal eine epische Schlacht, wo die Avengers die Burg von Baron von Strucker stürmen. Ich hatte mir den Anfang anders erhofft und zwar das sich die Avengers erst einmal wieder neu formieren müssen. Jedoch haben mir die ersten 30 Minuten sehr gefallen. Im Mittelteil des Films wird mehr auf Clint Barton (Hawkeye) eingegangen wird. spoiler: Am besten haben mir Szenen gefallen in der man Bartons Familie kennen lernt. Dieser hat nämlich eine Frau sowie 2 Kinder und ein Drittes ist bereits auf dem Weg.
Zum Ende haben wir dann wieder den obligatorischen Endkampf, bei dem sich die Avengers mit Quicksilver und Scarlett Witch verbünden um gemeinsam Ultron zu besiegen. spoiler: Sehr bewegend war die Szene in der Quicksilver Barton das Leben rettet und dabei sein Leben lässt.
Letzter negativer Aspekt war das schnelle Umschalten am Schluss, wobei zwischen dem Ende des Kampfes gegen Ultron und dem Neuanfang der Avengers nur ein paar Sekunden lagen. Trotzdem alles in allem ein solider Avengers Teil, der mit effektreichen Kampfszenen, einem passendem Humor und auch dem Leben außerhalb des Superheldentages ein faszinierendes Kinoerlebnis bietet. 4* Sterne
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. April 2015
Ich kann nicht anders als alle 5 Sterne zu geben. Zuerst: Sind alle Animationen und Kamerafahrten über jeden Zweifel erhaben. Aber um den Film wirklich im VOLLEM Zuge genießen zu können empfehle ich foglende Filme zuerst zu schauen:
-Iron Man 1
-Captain America: The First Avenger
-Iron Man 2
-The Hulk
-Thor
-The Incredible Hulk
-Marvel's The Avengers
-Iron Man 3
-Thor: The Dark World
-Captain America 2: The Return of the first Avenger
-Guardians of the Galaxy
-(X-Men Days of the Future Past)
-(einige Comics lesen

Dann versteht man wirklich alles und weiß alles zu würdigen:
Bester Film ever 5/5
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 24. April 2015
[...]„Age of Ultron“ erscheint nicht wie der kontinuativ-bombastische Cumulus-Höhepunkt der sehr starken Phase 2 des MCU, sondern fühlt sich in seinem Primärplot wie ein entbehrliches Add-On an, das krampfhaft nach Zugehörigkeit sucht und gleichzeitig weit vom Level des Hauptspiels entfernt ist: ein netter Bonusfilm für Fans, viel Eye Candy und Nerd-Zucker, aber kaum Unbedingtheit und nur in ein paar Sekundär- bis Dezimär-Ereignissen von Belang für das, was da voran ging und folgen wird. Um’s trotzdem unbedingt zu betonen: „Age of Ultron“ ist von der ersten Sequenz an schwer unterhaltsam, Cap & co. gemeinsam in Action zu sehen macht natürlich jederzeit Laune und der schiere Level an Bombastogasmus setzt bei den „Avengers“-Zusammenkünften ganz natürlich mindestens eine Stufe über den Solo-Ausflügen der Helden an, aber außer dieser Fassade ist da diesmal nicht viel mehr. „Age of Ultron“ ist das beschwerliche Ausrichten einer Tretmühle, um von deren Endposition aus Phase 3 einläuten zu können, die Mehrzahl der Stränge dieser komplizierten Apparatur wird aber beim Prozess gekappt oder gar nicht benötigt. Das Ding an „Age of Ultron“ ist: es geht hier im Grunde um gar nichts, außer darum, dass der big purple guy am Ende noch ein bißchen angepisster wegen dieser aufsässigen Heldenbauern ist, die sein interstellares Schachspiel nicht nach seinen Zügen mitspielen.[…]
Max H.
Max H.

97 Follower 153 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. April 2015
Joss Whedon, ade, das Marvel – Mastermind, das auch in anderen Comic - Produktionen mithalf, verlässt nach vorstellbar auslaugender Arbeit das milliardenschwere Blockbusterschiff. Besser Flagschiff. Somit ist es nicht ganz unverständlich, dass Whedon ist seiner vorerst letzten Arbeit "Age of Ultron" Familienwerte beschwört. So groß wie "Avengers 2" auch wirkt, ist er reduziert auf seine Einzelteile ein Sammelsurium unterschiedlicher Typen mit unterschiedlichen Geschichten, den Whedon ein Gerüst aufdrücken muss. Und so hervorragend kurzweilig, spannend, unterhaltsam und ja auch witzig die Fortsetzung des Milliardenhits von 2012 geworden ist, drohte das Karussell Whedon fast über den Kopf zu schießen. Also ein wirklich guter Zeitpunkt zum Austeigen.
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In der furiosen Einleitung bedient Whedon dabei überraschenderweise keine Übergangsszenen zu seinen Vorgängern. "Avengers 2" schießt direkt durch die Decke und man hat nicht das Gefühl, dass die Helden in den drei Jahren Abstinenz je was anderes getan hätten. Die folgenden zerrütteten zwei Stunden werden da zwar für eben jene zur Geduldsprobe, ein wirklicher Bruch im Zusammenhalt, was sowohl Figuren als auch Schauspieler angeht, ist nie zu spüren. Das Team steht wie eine eins und es ist Whedon's hervorragender Arbeit geschuldet, die er in Teil 2 auch mit minimalen Abstrichen fortführen teils sogar ausbauen kann.
Also, ein knackiger Beginn, ein paar Oneliner, schnelle Kampfwechsel, atmosphärische Longshots, eine berechnende Action – Macke, aber bei den "Avengers" lässt sich schwer vorstellen, dass das je langweilig wird.
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Und Auftritt Ultron. Mit einem CGI – Korsett gebeutelt hat der Bösewicht diesmal schweren Stand, auch wenn Actionfreunde sich darüber sicherlich hinwegtrösten können. Aber Ultron behilft sich eigener menschlicher Unsicherheit, die gepaart mit seinem totalen "Extinction" - Willen, eine mörderische und vor allem unterhaltsame Kombination ergeben. Nach KI – Dramerein wie auch im parallel anlaufenden "Ex Machina" biegt Whedon seinen Ultron wieder auf die Kernfrage, den höherentwickelten Lebewesen gehört die Zukunft. Klar, Subtilität ist im MCU eher ein Fremdwort und doch erschwert sich "Age of Ultron" nicht unter solchen Themen. Whedon lässt Ultron Zeit, die zwar rasante Entwicklung des KI ansprechend darzulegen und gönnt Ultron auch witzige Momente. Eher er "Loki – esk" zerschrottet wird, ja Whedon plagiiert sich selber, das ist nah, ganz gefährlich nah an einem "Bad – Boy – Kill" – Verstoß (nennen wir ihn mal so), aber ein klamaukiger Abgang darf, sollte und kann bei Nachfolger Thanos auch nicht mal mehr die Ausnahme sein.
Auch der filmische Beititel passt nur in Ansätzen, ein wirkliches Zeitalter oder das stete Drohen des endgültigen Endes kann der gesamte Bösewicht – Stab nicht formulieren, dafür nimmt das Heldenspiel einfach zuviel ein.
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Intermezzo. Woran ein Actionfilm auch, oder bei Marvel vor allem gemessen wird, sind die ruhigen Auszeiten. Und Whedon zieht den überraschenden Familientrumpf, der an dieser Stelle nicht verraten werden soll. Beseelt und doch nicht einlullend, "Avengers" bleibt genaue Maßarbeit, das weiß Whedon und lässt seine Protagonisten weit ausreißen, was er in einigen Traumsequenzen schon inszenatorisch andeutet. Das mutet dann bisweilen etwas sehr verstreut an, freundschaftliche Ideale, familiäre Versprechen, posttraumatische Belastungen – während über all dem Ultron mit seiner "Extinction" wartet, aber nicht bedient wird. Er kann einem schon fast leid tun, der Roboter.
Aber hier ist Whedon's Gespür gefragt wie nie, überraschend, wie plausibel und einfühlsam er den Ton trifft, ohne die Geduld des Publikums zu überstrapazieren. Großartige Ausfälle wären zu erwarten gewesen, aber selbst das hier nicht näher gennante Love – Interest fällt weitaus gewiefter aus als in so manchem Solofilm. Selbst als Nick Fury dann beim Abendessen hereinspaziert, drückt ihm das Drehbuch noch passende Stellen in den Mund.
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Irgendwann aber beschleunigt "Age of Ultron" so richtig und da versucht Whedon Faden um Faden zu halten, den er noch aufschnappen kann, aber Ultron unterbricht ja symbolisch: "There are no strings in me." Das gilt auch für den Film.
Action ist überall und wenn nicht dann zumindest fast überall spürbar. Meisterliche Anspielungen wie der "Heat" – artige Shootout aus "Winter Soldier" sind zwar nicht dabei, aber sehr hohes Niveau trifft es ziemlich genau. Sowohl in Einzelmomenten als auch dem gemeinsamen Interagieren, besonders beliebt beim Klopper – Bingo ist Captain America's Schild, funktioniert das Team wie eine überpowerte GSG9 Truppe. Die im Trailer angedeutete Kampfszene von Hulk mit Tony Stark's Hulkbuster ist auch das inszenatorische Prunkstück der Kampfszenen. Sowieso gibt es wieder allerlei "jeder gegen jeden", was deutlich die Langeweile nimmt und obligatorischem Action – Einerlei den Mittelfinger zeigt. Die beiden Maximoff – Zwillinge legen da fähigkeitsbedingt in Sachen Kreativität auch nochmal eine nette Schüppe obendrauf.
Das Finale hat dabei dann wieder ordentliche Länge, obwohl es die Intensität des New York – Kampfes aus Teil eins nicht ganz erreicht, immerhin aber ein geniales Schlachtenporträt und die Zerstörungsidee "Besiege Erde mit Erde" aufzuweisen hat. (Vielleicht fand aber auch nur ich das witzig)
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Schauspielerisch müssen alle ein wenig kürzer treten, denn so kleine, fast Cameo – Auftritte von Andy Serkis, Don Cheadle oder Anthony Mackie dürfen/oder besser gesagt, wollen nicht fehlen. Robert Downey Jr. hat für das auftauchende Unheil, das er beschworen hat, immer noch relativ viel zu lachen, tritt aber merklich kürzer. Der Cap alias Chris Evans macht Laune, die Last wurde ihm durch seinen "Winter Soldier" Film auch ein wenig genommen, was sein Auftreten unbedarfter erscheinen lässt. Thor guckt wie in "Avengers" auch hier etwas in die Röhre, ist aber auf dem Schlachtfeld immer gern gesehen. Alle anderen Avenger, Hulk, Black Widow und Hawkeye bekommen erweiterten Spielraum, der aufgrund ihrer Zerbrechlichkeit bzw. Menschlichkeit im Anblick auf die Zerstörungswut der Actionsequenzen einfach auch nachvollziehbar ist. Letztlich wird "Age of Ultron" die Seele nie abgedreht, auch Schauspielerin Elizabeth Olsen als Scarlet Witch bringt genug ihrer schauspielerischen Klasse dafür ein und wird wahrscheinlich auch deswegen eher zentriert als ihr abfallender Kollege Aaron Taylor – Johnson als Quicksilver, der als laufender Jogginganzug (witzig) mit Sneaker aber absolut passt.
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Fazit: "Die Menschen, sie scheitern mit Anmut." Die schönste Zeile, meiner Meinung nach. Aus der herausragenden, abschließenden Exposition zwischen den Übermenschen Vision und dessen Vorlage Ultron. Sie soll hier nicht meine Kritik treffen, sondern eher nochmal Whedon's Schaffen hervorheben, diesem Chaos an Themen, Publikumsanspruch und Figureninferno standzuhalten. Dabei trägt Whedon Schrammen davon, die genau zeigen, woran das Marvel Cinematic Universe in Zukunft zerbrechen kann und auch irgendwann wird. Was bleibt, ist ein zweifelsohne starker Film mit drohendem Fingerzeig. Die Russo's werden's schwer haben.
CineMeg
CineMeg

61 Follower 189 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. April 2015
Fazit - REIN INS KINO. Ich werde mir den auf jeden Fall noch einmal geben!
(Habs so gut wie möglich versucht, ohne Spoiler zu schreiben

Humor, Action, Emotion -> alles dabei und gekonnt miteinander verknüpft. Abzug für gibt's für den schwächeren Bösewicht und den durchschnittlichen Soundtrack.
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