Spring Breakers
Durchschnitts-Wertung
2,9
614 Wertungen

43 User-Kritiken

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No Use For A Name
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14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 14. Dezember 2025
Ja, so richtig erschlossen hat sich dieser Film mir nicht, wobei ich eigentlich vor allem die audiovisuelle Inszenierung ziemlich cool fand. Wie ein endloser Videoclip aus den 90ern, hektische Schnitte, laute Musik, Titten, Koks und Gangster. James Franco fand ich dabei extrem lässig, mit spackigem Rastalook, albernen Tattoos, versilbertem Gebiss, hält er sich für den dicksten Hai, den es überhaupt gibt, ist aber eigentlich nur ein kleines Würstchen, das nie richtig erwachsen geworden ist.

Tja, und die Mädels sind offenbar aus Teenie-Filmchen bekannt, die ich vielleicht vom Namen her kenne, aber ansonsten sagt mir das nix. Schauspielerisch ist da nicht allzuviel los, die wilden Partyschnecken, die von zu Hause abgehauen sind, um mal richtig auf die Kacke zu kloppen, habe ich ihnen aber jederzeit abgenommen. Was dem Film jedoch fehlt, ist ein bisschen inhaltliche Stringenz und eine kohärente Message, die kommt nämlich nicht so richtig an, ich bin mir auch gar nicht sicher, ob es die denn überhaupt gibt.

FAZIT: Wilde, hypertrophe Dauerparty mit Titten, Koks und Gangstern. Wer das Dauergeballer mit lauter Musik, epileptischen Schnitten und einem dämlich lamentierenden James Franco aushalten kann oder vielleicht sogar gut findet, der hat hier seinen Film gefunden. Für mich war das jedenfalls nichts.
Thuy
Thuy

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 26. Mai 2024
Dummer Film, überbewertete Schauspieler Riege.
Wer nach einer Story sucht, sucht vergeblich.
Zeitverschwendung. Keine Quality Time.
Jeder Youtube Content kann das hier schlagen.
Chaini
Chaini

3 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 22. Januar 2023
Spring Breakers porträtiert wunderbar eine junge Gesellschaft die ziellos durch das Leben läuft um egoistisches hedonistisches Verhalten zu frönen.

Der Verfalll wird hier echt erbarmungslos dargestellt und ist glaubwürdig.

Einzig die schauspielerische Leistung könnte an manchen Stellen besser sein.
la bohemienne
la bohemienne

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3,0
Veröffentlicht am 29. Januar 2026
ich habe den film zum ersten mal mit 16 im kino gesehen, also damals, als ich auch so angefangen hab, mich fürs feiern und saufen/kiffen (und natürlich auch für xyz, aber dazu später) zu interessieren und der erste teil (also bevor alien auftaucht) hat mich, va durch die auditiven rückblenden, tatsächlich kurz über das "the party is over" nachdenken lassen, über den deprimierenden weg nachhause, die langsam aufgehende sonne, und dieses schlechte gefühl...
dieses innehalten hat allerdings die pause nicht überdauert, und dann kam der zweite teil, den ich damals beim besten willen nicht verstanden hab.
heute, 13 jahre und etliche klinikaufenthalte und rückfälle später, glaube ich, dass der zweite teil eben genau um das vermeiden des endes der party geht. alle anderen spring breaker sind schon längst wieder zuhause, aber trotzdem wird der satz "spring break forever" mantraartig wiederholt, eine metapher für das vermeiden des turn downs.
zu der symbolik (sprich: xyz und waffen) mir ist aufgefallen dass man ständig leicht bekleidete, aber nie nackte menschen sieht. warum??! und die (wasser-)pistolen machen iwie auch nicht so richtig sinn
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 31. Dezember 2019
In diesem Film gibt es die gesamte Zeit über sehr in die Länge gezogene Szenen, die keinen Sinn ergeben. Es wird unnötig viel nackte Haut gezeigt, was irgendwann stört und vermieden hätte können. Der Film hat generell eine sehr komische Stimmung und wenn man einen wirklich guten und spannenden Film schauen möchte, ist dieser nicht empfehlenswert.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 28. März 2019
Das ist Amerika, die ungeschminkte Wahrheit, the United Mistakes of America. Verbrechen lohnt sich, bigotte Bibelstunden, perverser Sex und ein Haufen rasierter Primaten, die so tun, als wenn sie Menschen wären. Diese Veranstaltung ist Pflicht für die future upper class. Je perverser und gewalttätiger, je Besser. Aber noch schlimmer sind die Primaten denen das gefällt
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 13. Februar 2018
"Spring Breakers" ist ein Film, der von Nicolas Winding-Refn hätte sein können.

Ein Film, der von seinen Bildern lebt und mehr zeigt als erzählt. Der Erzählstil ist sehr unkonventionell und das Thema spricht nicht jede Altersklasse an. So ist das Thema mehr für das junge Publikum, doch der Film ist, für die meisten von diesem Publikum, zu künstlerisch und einfach nicht Mainstream.
"Spring Breakers" fühlt sich an wie ein Trip auf Drogen, was an dem Bilderrausch und dem hypnotisierenden Soundtrack von Cliff Martinez liegt. Genau da fühlt sich der Film an wie ein Winding Refn Film, wie zum Beispiel "The Neon Demon", "Only God Forgives" oder "Drive".
Die Darstellerinnen machen einen klasse Job und James Franco ist wie für seine Rolle geschaffen.
Es gab Passagen wo ich mir dann doch etwas mehr Tiefgang, bzw Story gewünscht hätte, doch zu sagen der Film hätte keine Story ist falsch.

Fazit: Authentischen und eindrucksvoller Bilderrausch mit unkonventionellem Erzählstil.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 13. September 2017
Dieser Film hat großes Potential um mein ganz persönlicher Hassfilm des Jahres zu werden. Echt ehrlich. Es heißt dieser Film spaltet sein Publikum (hatte er überhaupt eins???) – nun, ich stehe absolut auf der Hasser Seite. Alleine das anschauen war eine einzige Qual und Tortur, dabei hab ich nichtmal drüber nachgedacht was der Inhalt eigentlich soll: der Film ist ein 90minütiger Videoclip mit vielen Passagen die direkt aus einem Pornointro stammen können und einer Menge Szenen bei denen man wohl als Vorbild den Klassiker „Natural Born Killers“ genommen hat. Das Fazit soll eine Satire sein, ein Abgesang auf MTV Videoclip-Romantik und eine einzige Provokation – seis drum, ich lass mich nicht provozieren und schon gar nicht unkommentiert zu Tode langweilen. Daher: defintiv der mieseste Film den ich in langer Zeit gesehen habe.

Fazit: Fiebriger Thrill in Videoclipästhetik mit viel nackter Haut – wäre gerne ein Skandalfilm, nervt aber nur wie die Hölle
Angelo D.
Angelo D.

124 Follower 236 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 22. Juli 2015
"Spring Breakers " war leider etwas enttäuschend und wurde erst ab der 2ten Hälfte des Films interessant. Die Story handelt von vier Freundinnen die den Spring Break in vollen Zügen genießen wollen jedoch nicht das passende Kleingeld haben. Also beschließen sie einen Raubüberfall in einem Diner der ihnen auch glückt. Sie durchleben einen Exzess nach dem anderen und leben den Spring Break regelrecht aus wobei sie während einer Privatparty verhaftet werden. Der Drogendealer und Waffenhändler Alien (Franco) bezahlt ihnen die Kaution da er die Mädels interessant findet und nimmt sie mit in seine Villa. Doch anstatt vernünftig zu werden rauben sie mit Alien weiter und leben eine Zeit im Saus und Braus. Wäre da nicht noch Aliens Erzfeind Arch, der es gar nicht gut findet , dass sich Alien und die Mädels in seine Geschäfte einmischen... Die Umsetzung ist zwar gut gelungen aber erst zur zweiten Hälfte des Films. In der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl einen Partyfilm für 14 jährige zu sehen und wollte schon vorzeitig abbrechen. Die zweite Hälfte des Films (Auftritt James Franco) hat mir jedoch sehr gut gefallen da es endlich eine Handlung gab, die zwar weiterhin abgedreht aber spannend in Szene gesetzt wurde. Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht, vor allem war der Auftritt von James Franco ganz großes Kino!!! Fazit: Ein abgedrehter Party Thriller mit grandiosem Franco, der leider erst in der zweiten Hälfte an fahrt aufnimmt und jede Menge nackte Haut und Drogenorgien bietet.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 21. März 2015
''Spring Breakers'' entwirft - zu Beginn als Partyfilm, später als Thriller-Groteske - das Idealbild von vier Mädchen, die - ihrem Bedürfnis nach einem sorglosen, auf spontanem Spaß basierten Leben folgend - in die Hände eines Gangsters geraten. Interessanterweise verlässt der Film niemals die Videoclipästhetik, betont seine Farbdramaturgie, erzählt in grellen Sequenzen kommentarlos von einer mit der Zeit wahnhaft anmutenden Orientierung an Spaß. Distanz jedoch erzeugt er durch seine Erzählweise, zuerst, indem die Ziellosigkeit und Demotivation der Jugendlichen deutlich wird, später dann durch die Konfrontation mit dem Ausstieg eines Mädchens aus dem Unterfangen, in welches die Protagonistinnen geraten sind. Schließlich erntwickelt der Film durch das Auftauchen des Gangsters nach dem ersten Drittel dann auch eine hohe immanente Spannung, da der Film hier einen dramaturgischen Schnitt und einen Genrewechsel erfährt und die weitere Entwicklung der Handlung höchst unsicher ist. Dieses (auch durch James Francos wirklich krankhaft gute Darstellung) hervorgerufene Unwohlsein ist auch in den Figuren zu finden und steht unweigerlich im Kontrast zum unbeschwerten Leben des Beginns, welches lediglich durch die punktuelle Spannung eines (noch recht spaßbetonten) Überfalls kurzfristig unterbrochen wurde. Stets an diesem Grat verlaufend, entfaltet der Film dann seine grotesken Züge, wenn er auch nach eindeutigen, gewaltttätigen Zwischenfällen inszenatorisch die Romantik von Gangstern, Gangster-Bräuten, Waffen, Autos, Strandvillen und Partys propagiert: etwa dann, wenn Franco - nachdem er fast von zwei Mädchen getötet worden wäre - an einem weißen Klavier (am Strand, im Sonnenuntergang) Britney Spears mit den Mädchen im Chor trällert, während diese mit Skimasken und Waffen als Accesoirs herumschaukeln. Die sich nun zwischen Handlung und Inszenierung öffnende Kluft wird der Film zu keinem späteren Zeitpunkt wieder aufheben, woraus der Film eine unglaubliche intensive Stimmung erhält und sich stets weiter von jeglichem Realismus entfernt. In cooler, schriller Optik stellt er nun den Traum der verbliebenen Figuren dar,, welcher aber lediglich aus Selbstbeweihräucherung und Besitzkult besteht und welcher in seinem Stoischen und Rituellen der Welt des bürgerlichen Mittelstands, der sie entspringen, ähnlich ist. ''Spring Breakers'' als gedankenlosen Teenie-Film zu verrufen, erscheint mir daher äußerst unangebracht, wenngleich der Film durch seine Schauwerte sowie durch die Darstellung der Mädchen als Identifikationsfiguren wohl auch ein jüngeres Publikum anspricht. Spring Breakers erforscht die Gefühle jugendlicher Sinnsuche, nimmt seine Charaktere ernst und ist in seiner Story konsequent. Sicher bald ein Kult-Film.
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