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Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 2. Juli 2013
[...]„Deutsche Beziehungskomödie“ ist ein Pleonasmus, der Pfützen auf den Schultern bildet, so heftig quillt er einem zu den Ohren raus, der Schweighöfer lässt sein nachgewiesen vorhandenes Talent seit einiger Zeit Talent sein und dreht lieber entweder mit oder wie Schweiger und diktiert mit zielgruppentauglicher Meterware die Spitzenplätze des inländisch produzierten Kinoausschusses. Mit zweieinhalb Millionen Besuchern war der „Schlussmacher“ nochmals erfolgreicher als „What a Man“ und Schweighöfer kann sich in seinem generischen „Schaffen für die Massen“ bestätigt fühlen. Sollte aber, wie Kumpel Til, vielleicht lieber mal die ersten sieben Buchstaben seines Nachnamens beachten…[...]
[...]»Viele finden’s gut, drum is’s scheiße« ist ’ne blöde Ansicht und wer sich von Filmen wie „Keinohrhasen“, „Dreibeingrasen“ oder eben „Schlussmacher“ den Unterhaltungsregler nach oben pegeln lässt, dem sei das gegönnt. Gutes Filmemachen geht trotzdem anders und sollte zumindest in einigen Facetten nicht ausschließlich auf einen von Reihe A bis Z ausverkauften Kinosaal, entleerte Soundtrackregale und Werbekoorperationen schielen. „Schlussmacher“ ist ein vorbuchstabiertes Einschmeichelfilmchen, die Feder geführt von den Schweiger-Produkten und natürlich deren »ich war mal in Hollywood, ich weiß wie das geht«-Schablonenschnitten, die eigentlich doch nicht mal ihre Simpelschemavorbilder verstanden haben. Wenigstens diesmal nicht in Sepia getaucht. Laufend jodeln kuscheltaugliche fluffige Popsongs los und zementieren unausgegorene Stimmungsbilder komplett zu, auch eine ganz typische Masche, um neben den Kino- auch noch die Singlecharts zu stürmen und den Film medienübergreifend zu positionieren.[...]
Herr Schweighöfer, bitte tun Sie der Menschheit einen Gefallen, machen Sie mit dem Filmemachen Schluss. Dumme, unwitzige, flache Billigkomödie, die sich sichtbar durch Vodafon, Mercedes und Fördergelder von Berlin-Brandenburg finanzierte. Ausnahmslos unterirdisch Schauspielerleistung, dumpfer Plot, einen halben Stern dafür, dass die musik angemessen und 2-3 Szenen schön geframed waren. Alles in allem nicht einmal für Hardcore-Schnulzen-Fans eine Empfehlung.
Ein wirklich grausamer Film. Mein erster Film mit Matthias Schweighöfer, deshalb hat mich die wirklich unterirdische Schauspielerei doch ziemlich überrascht. Zum Glück für sich hat der gute Herr allerdings Schauspieler um sich geschart, die noch schlechter sind. Die Witze zünden nicht, erst gegen Ende musste ich einmal schmunzeln. Das größte Problem ist allerdings, dass der ganze Film wie das Werk eines Kindes aussieht, dass mit Komödienbausteinen etwas baut, dass aber eben nur aus Bausteinen und nichts eigenem besteht. Alles wirkt als wäre es genau so oder in nur leicht abgewandelter Form schon einmal da gewesen, deutlich stärker als bei allem, das ich bisher sehen durfte. Ich kann nur vom sehen abraten, vor allem gegen Geld. Nicht einmal mit der Freundin, die mich mitgeschleppt hat, ist der Film erträglich. Vielmehr hat er mir die Laune gehörig verdorben.
Servus, solider Film mit einigen Elementen, die einen zum lachen bringen. Schweighöfer spielt die Rolle als "emotionsloser" Trennungsagent sehr gut. Die Geschichte ist sehr leicht vorauszusehen, sodass man sich das Ende schon am Anfang vorstellen kann.
Im Endeffekt ein Film, den man mal ansehen kann, jedoch ist es kein "Super Kinohit".