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Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 2. August 2012
Hmm ganz mal ganz ehrlich. Dieser Film ist neben dem Euro-"Rettungsschirm" meiner Meinung nach ein weiteres Beispiel wie viel Geld ohne einen guten Grund zum Fenster rausspazieren kann ohne was davon zu haben. Wirklich ein grauenhafter Film der für mich nichtmal ansatzweise glaubwürdig war. Würde ich bloß weniger über die Katastrophe wissen hätte ich dem Spektakel der Unwissenheit vielleicht etwas glauben schenken können aber so keinesfalls. Wieso sollte die Radioaktive Strahlung das menschliche Gen so extrem mutieren lassen, sodass es für die Mutanten nur Ansatzweise von Vorteil ist? Normalerweise bin ich von Tschernobyl nur eins gewohnt. Menschen mit angeschwollenen und oder abgefallenen Gliedmaßen die unfähig sind sich schnell zu bewegen oder in irgendeiner Art der Umwelt schaden zuzufügen. In Tschernobyl arbeiten tagtäglich noch Menschen. Und keiner von denen läuft da mit einem ABC Anzug rum und ist schwer bewaffnet. Alles was sich in der Stad t noch rum treibt und ggf. gefährlich sein könnte sind vermutlich die Plünderer. Ein völlig verpfuschter Film der in keinster Weise realistisch dargestellt ist. Für mich als Tschernobyl-Freak ist dieser Film eine wahre Schande. Am Ende des Films werden doch Tatsache Kühltürme gezeigt. Das AKW Tschernobyl verfügte nie über die Kühlturm die wir immer in Erinnerung haben. Wirklich verwirrend. Und ein Zugang zum Sarkophag bzw. zum Reaktor führt keineswegs direkt zur Erblindung bzw. zu einer Folgenschweren Erkrankung. Der Mensch erkrankt langsam und nicht direkt ;) Der Bär hat Anfangs eins gezeigt, dass bei diesem Film nicht viel nachgedacht wurde und man nur auf die ungeheure Angst vor Mutanten setzte. Wenn die Menschen die dort lebten so schnell, extrem und dauerhaft mutierten wieso die Tiere nicht bzw. nicht der Bär? Der sah für mich mehr oder weniger Gesund aus bzw. wirkte er etwas verwirrt weil er die leckeren Menschen nicht bemerkt hat die wohl besser sind als Essen das mehr als 20 Jahre alt ist. Aber Logik hat ja wie immer in solchen Filmen nichts verloren. Sowas wäre selbstverständlich zu viel erwartet. Zudem denke ich, dass eine Tour durch Prypjat nicht in einem Wald beginnen würde da dort die Strahlung durch die Pflanzen und die Bäume, die einen Großteil der Strahlung aufnahmen dort am höchsten ist. Nicht umsonst gibt es in Prypjat noch eine Feuerwehr die dafür sorgt, dass der Wald nicht zu brennen beginnt und sich die Strahlung wieder ausbreitet.
Ein wirklich schnelles Ende für alle die denen das Budget und die Ideen plötzlich ausgehen. Wieso sich was ausdenken wenn die Bösen Russen einen der letzten überlebenden Erschießen kann und die andere zu Futter verarbeiten kann für Mutanten die eigentlich ziemlich unnütz sind.
Zur Beruhigung: Wenn es sowas wie Mutanten in Tschernobyl gäbe hätten es die Russen sicherlich schon mit sowas ähnlichem wie der Zar-Bombe (Stärkste Atombombe) dem Erdboden gleichgemacht. Atomkraftwerk hin oder her und das ganze dann wie bei der Kursk vertuschen.
Der schlechteste Film den ich in meinem Leben gesehen hab. Und ich hab viele Filme gesehen. Ich glaube eine Wissenschaftliche Doku über Tschernobyl hätte viel mehr Spannung aufgebaut als dieser Film. Kein einziger Schockmoment, alles vorhersehbar und eine Schreckliche schwindelerregende Kameraführung die dazu animiert auf die Popcorn zu gucken. Es wird überhaupt nicht auf Hintergründe eingegangen und das Ende... alle Tot. Toll. Produktionskosten: Ein paar Schauspieler, Taschenlampen, eine Kamera, 2 Busse die Zerlegt werden mussten, und ein ganz Knuffiger Bär der dem Film den halben Stern einbringt. 1 Mio. Euro Budget? Wofür? Vielleicht für Werbung und nicht vorhandene Special effects. Rausgeworfenes Geld. Im Kino gucken absolutes No Go, als Trinkspiel vielleicht geeignet. Jedes mal wenn sich einer über die Kameraführung oder den schlechten Film beschwert einen Trinken und man ist nach ner halben Stunde (am Anfang glaubt man noch dass es besser wird) sternhagelvoll.
Das beste am den Film war der Busfahrer URI.....noch waren irgendwelche nennenswerte Schockmomente vorhanden, noch würde für mich die Geschichte zufriedenstellend aufgeklärt.....Schade, weil der Schauplatz hatte echt Potential.
Zu Anfang dachte ich, es wäre wie bei "The Blair Witch Project oder REC" einer der Protagonisten, der das Geschehen filmt. Die Kameraführung ist auf jeden Fall sehr gut gelungen. Ich hatte den ganzen Film über das Gefühl, live dabei zu sein. Die ersten 30 Min haben Lust gemacht auf mehr. Die Idee ist genial: Bei einer illegalen Führung von 3 Liebes-Pärchen durch die Tschernobyl Areale geht etwas schief.. das Auto springt nicht mehr an.. "Tschernobyl bei Nacht" gruselig!
Wilde Hunde, Fische die sich anhören wie Velociraptoren von Jurassic Park, mutierte Menschen und verrückte Bären.. das alles meist bei Dunkelheit... gruselig!
spoiler: Von den 3 Paaren stirbt immer erst der Göttergatte und dann die Frau.
Der Film läuft nach dem Schema: "Dunkler Raum, Mann wird gefressen, Rest sucht, Frau wird gefressen. Das Ende hat dann noch ne Abwechslung zu bieten.. Mann wird erschossen, Frau wird gefressen..
Die Schockmomente sind gut, die Räumlichkeiten sind stimmig, der Kameramann hat sehr gute Arbeit geleistet und das gruselige Gefühl ist den ganzen Film über da.. dennoch fehlt "Chernobyl Diaries" der gewisse Pepp, um gut zu sein.
Kurze Unterhaltung - im TV anschauen lohnt sich/ ins Kino gehen oder kaufen lohnt sich nicht, außer man will selbst bald eine Tschernobyl Reise unternehmen.
Stroy des Films hat mir recht gut gefallen, auch wenn sie recht seicht war, aber alleine das Gefühl mann weiß nicht wirklich wer gerade von was angegriffen wird ist gruselig! Es gibt wilde blutrüns tige Tiere und auch zombieartige verstrahlte Menschen! Guter schockmoment! Jedoch alles schon mal da gewesen!
Ich habe noch nie von dem Regisseur oder den Schauspielern gehört. Ein kleiner Low-Budget Underground Film. Mag ich eigentlich nicht, eigentlich. Ich habe diesen Film geguckt und war eigentlich recht überrascht. Der Film überzeugt durch seine beklemmende Atmosphäre und den kleinen Schockeffekten. Die Schauspieler sind ganz nett, ein paar könnten noch ein bisschen üben. Für einen Low-Budget Film ist es ein ganz netter Film, kann man gucken, muss man aber nicht. Was ich richtig gut fand, war die Location, die haben sich einen perfekten Platz für den Dreh ausgesucht. Drei Sterne für den Low-Budget Film.