Die Dokumentation folgt dem 12-jährigen Siegfried Kaesse, der mit seinem Bruder und seiner Mutter durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges vom Vater getrennt, unter erbärmlichsten Bedingungen gen Osten vagabundiert. Den verloren geglaubten Vater trifft die kleine Familie zwar wieder, doch verhungern Mutter, Bruder und Vater Kaesses auf der Straße. Der verwahrloste Junge wird von den Rotarmisten aufgegriffen und gelangt nach Zwischenstationen in verschiedenen Heimen schließlich bei einer Tante in der Ostzone, die ihn großzieht.