Neueste Kritiken: James Bond 007 - Spectre - Seite 5
James Bond 007 - Spectre
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Anonymer User
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Veröffentlicht am 8. Januar 2016
Spectre hat eine bombastische Anfangsequenz. Die Kamerafahrt am Anfang war total cool und die Opening Credits waren garnicht schlecht. Aber leider gehört Spectre trotzdem zu den schlechtesten Bond Filmen. Der Film geht viel zu lang und Christoph Waltz kam in diesem Film nur gefühlte 15 Minuten vor. Alles in allem ist Spectre ein nicht so guter Vertreter der Bond Filme.
Was soll ich sagen. Wir waren zu 6ter im Kino und keinem hat der Film gefallen. Unglaublich langatmig und ohne wirkliche sehenswerte Action. (Mir ist schleierhaft für was die Millionen hier wirklich ausgegeben wurden). Den Film hätte man auf 90 Minuten drehen können und wär immer noch zu lange. Es ist unglaublich wie langweilig dieser Film war. Ganz abgesehen von FSK 0 Sex-szenen. Das Bond-Girl erhält ne gute 4 Minus von mir. Da war Monica Belucci ja noch sehenswerter mit ihren guten 50 jahren. Enttäuschung auf ganzer Linie!
Man merkt bereits zu Anfang was hier versucht wird, wenn der weiß gekleidete Hutmann mit Totenkopfmaske durchs Bild läuft. Soviele klassische Bond Momente wie möglich in einem Film für die Fans aufwärmen. Dazu kommen unfassbar teure, "on location" gedrehte Actionsequenzen an Bond-typischen Orten. Diese können schon was (bei dem Geld müssen sie es auch!). Aber etwas Neues oder groß Überraschendes ist nicht dabei. Ok, ein wenig verwöhnt ist man ja auch mittlerweile. Zurück zum Anfang: Die ungeschnittene Eröffnungsszene ist voll beeindruckend und unglaublich cool. Aber das wars dann bei Spectre auch schon mit der Filmkunst. Der Rest ist dann nur noch Durschnittskost. Das größte Problem dieses Films ist jedoch die Story und das Drehbuch. Simple, oft unlogische Handlung und kaum Spannung ausserhalb der Action. Die Charaktere sind vollkommen platt und oberflächlich. Sowas ist man als alter Bond-Fan zwar gewöhnt, aber früher war das eben noch normal. Die letzten Filme hatten aber auch gezeigt, dass es besser geht. Vorallem Skyfall, der ebenfalls von Sam Mendes gemacht wurde! Aber vielleicht wollte man auch das Drehbuch auf Retro trimmen... Schade, wohl der letzte mit dem für mich besten Bond (Daniel Craig auch hier Top!) und dafür leider ein schwacher Abschluss der Top Reihe seit Casino Royal.
Es war einer der meisterwartetsten Neustarts des Jahres: Der voraussichtliche Abschluss der Tetralogie mit Daniel Craig als James Bond. Mit Casino Royal, Ein Quantum Trost und vor allem mit Skyfall wurde die Latte an Erwartungen ziemlich hoch gelegt. James Bond 007: Spectre schließt inhaltlich den Kreis zu den Vorgänger-Filmen.
Der Handlungsstrang dürfte jedem, der die Teaser-Texte zum Film gelesen hat, ziemlich klar sein. Bond erkennt den Feind, sucht ihn und versucht ihn zu eleminieren. Eine Handlung, wie sie in vielen Agenten-Filmen genau so gezeigt wird. Der Unterschied bei Bond ist allerdings die besondere Atmoshphäre: Der feine Dress, teure Autos, schöne Frauen. Bond wird als Edel-Agent dargestellt, der sich zwar nicht scheut die Hände dreckig zu machen, aber stets den Stil behält. Diese Stimmung drückt auch der neuste Bond-Film aus. An Action wird nicht gegeizt, Leidenschaft liegt in der Luft, das Ziel wird aber nicht aus den Augen verloren.
Eigentlich ist alles für einen gelungenen Filmeabend gegeben. Es gibt allerdings einen Haken: Der Spannungsbogen will einfach nicht auf den Zuschauer überschlagen. Durch die gewohnt schnellen Schnitte und Kampfszenen fühlten es sich zwar schon so an, als wäre man Mitten im Getümmel, aber die aussergewöhnliche Note fehlt einfach. Daher bleibt der 24.-007 hinter Skyfall zurück, ist aber dennoch sehr nett anzusehen.
Leider für mich ein absolut schlechter Film. Schon zu Beginn nervt mich die viele Werbung: James Bond Rasierer, James Bond Uhr, James Bond Auto, James Bond.... Ätzend. Weiter geht es mit sehr flacher Action und ständigen, absolut widerlichen Erotikszenen die James Bond als notgeilen Mann dar stellen. Die Story: Ganz nett. Leider habe ich mir viel mehr erhofft und wurde extrem enttäuscht. Schade Mister Bond...
An die ewig Gestrigen und an alle, die nur kritisieren aber keine Vorschläge bringen, wie man es besser hätte machen sollen: Spectre greift weit zurück in die Geschichte der 007-Reihe – und ins Leben des James Bond. Den Realismus, der mit Daniel Craig endgültig Einzug in Bonds Welt gehalten hat, behält auch Spectre bei. Spectre beschreitet neue Wege und macht sich gleichzeitig trotzdem auf, zurück zu den Sixties - voll von Anspielungen auf frühere Bond-Movies. Es gibt glücklicherweise keine bizarren Gestalten mehr wie Beißer und keine absurden Ausflüge in den Weltraum wie das satellitenfressende Raumschiff. Der Film hat eine durchweg stimmige Grundstimmung voller Melancholie, Licht-und-Schatten-Aufnahmen und Charaktertiefe. Der Anteil der (oft absurden und heute fast schon lächerlich wirkenden) Actionszenen ist zugegebenermaßen geschrumpft, passt aber perfekt ins Gesamtbild von Spectre. Die magische Leichtigkeit der Actionszenen gepaart mit schönen Farben, tolle Nah- und Totale-Aufnahmen sind atemberaubend. Mehr davon würden dem Film nur schaden! Den titelgebenden Namen der „neuen-alten“ Organisation voller dunkler Gestalten und weißer Katzen hat man schon in frühen Bond-Filmen gehört. Spectre hieß auch mal Phantom und war eine Versammlung der finstersten, bösesten, verbrecherischsten Gestalten der Welt. Daran denkt man in „Spectre“ nicht mehr. Diese Organisation ist wirklich unheimlich, weil sie ihr Handwerk so beiläufig ausübt.
Wenn man überhaupt Kritikpunkte finden möchte, so kann man zu der Ansicht kommen, dass der Film seine eigenen Widersprüche oft nicht genügend auflöst. Ein Beispiel hierfür mag vielleicht der etwas dürftige Grund sein, der Christoph Waltz zu diesem Bösewicht mutieren hat lassen. Hier hätten dem Film Rückblenden gut getan. Weiterhin scheinen manche Handlungselemente etwas „von der Stange“ zu sein – Mendes wollte dann doch nicht zu 100 % eigene Wege gehen und die ewig gestrigen Bond – Fans ganz vor den Kopf stoßen. Leider! Die früheren Prinzipien hätten dann doch noch mehr konsequenter aufgelöst werden können.
Fazit: Es tut einem jetzt schon der arme Regiewurm leid, der das noch toppen soll. Was will man sich jetzt, da alles in die Tiefe erzählt ist, noch einfallen lassen, um die Reihe in die Zukunft zu führen? Leider können ja die ganzen Hobbykritiker hier ja offensichtlich nur destruktiv – aber null konstruktiv!