James Bond 007 - Spectre
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Kinobengel
Kinobengel

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3,5
Veröffentlicht am 11. November 2015
Der britische Regisseur und Oscar-Preisträger Sam Mendes hat nach „James Bond 007 - Skyfall“ auch die künstlerische Leitung für „James Bond 007 - Spectre“ übernommen.

Geheimagent James Bond (Daniel Craig) ermittelt gegen eine immer mächtiger werdende Verbrecher-Organisation, an deren Spitze der totgeglaubte Franz Oberhauser (Christoph Waltz) steht. Die Ausmaße des illegalen Strebens werden erst nach und nach klar. Und in der Führung des MI6 stehen die Doppelnull-Agenten kurz vor der Abschaffung.

Dazu gehört Mut: Sam Mendes ist zum klassischen Bond gewechselt. Klassisch im Sinne der ersten Bond-Filme. Die Action-Szenen sind wieder ein bisschen absurd und ein bisschen zu schön, ein smarter Humor hat Einzug gehalten, Bond liebt Frauen als Beiwerk und kommt auf sein Lieblingsgetränk. Das wird vielen Fans von Daniel Craig nicht passen, denn der stand für einen kälteren, realeren Bond und hat auf diese Weise viele Anhänger gewonnen. Dabei schließt sich doch der Kreis, weil Craig als Bond „nur“ ein Prequel war. Die Untergrundorganisation Spectre mit Blofeld inklusive weißer Mieze an der Spitze beschäftigte den MI6, als Bond in den 1960ern von Sean Connery verkörpert wurde und Felix vom CIA an seiner Seite stand. Aber „James Bond 007 - Spectre“ spielt in der heutigen Zeit, Q (Ben Whishaw) ist der junge Nerd, Miss Moneypenny (Naomi Harris) sitzt nicht nur im Büro und der am Landhaus Skyfall zum Schrotthaufen geschossene Aston Martin DB5 wird repariert und als Oldtimer aktiviert.

Ob Craig, Connery, Lazenby, Moore, Dalton oder Brosnan, man darf sich nichts vormachen: James Bond ist als Geheimagent, der stets öffentlich agiert, in den besten Hotels auf der ganzen Welt absteigt, mit unlimitierten Kreditkarten zahlt und die Frauen nach Gefallen flachlegt, einfach eine Fantasy-Figur. Craig passt in diesen Film nach alter Machart, bringt seinen eigenen, auch mal nachdenklichen Mr. Double-07 mit und muss gleichwohl die Ersetzbarkeit des Akteurs in dieser immer selben Hülle hinnehmen.

Als sog. Bond-Girl agiert Léa Seydoux, die mit ihrer herben Erscheinung auftrumpft, durch ein Lächeln alles verzaubert und äußerst beeindruckend (besonders im hinteren Drittel des Films mit altbewährten Bond-Film-Posing) die Rolle einer starken Frau spielt. Sie erhält somit ähnlich viel Spielraum wie Eva Green in Casino Royal.

An der von Mendes einfallsreich inszenierten Story, in der Bond einiges aus seiner verdrängten Kindheit erfährt, ist längst nicht alles schlüssig, aber das ist der Dramaturgie geschuldet, die das Katz-und-Maus-Spiel der Anführer von Gut und Böse als intellektuellen Wettbewerb erscheinen lassen soll. Attestieren muss man Mendes - und das ist wahrscheinlich das Wichtigste für gute Kinounterhaltung - dass sein zweiter Bond absolut rund läuft. Gänzlich ohne Hänger mit einer starken Balance aus Action und ruhigeren Parts bedient der Regisseur das Schema, das immer funktioniert hat, jedoch mit Pierce Brosnan als Bond zu scheinbar und zu technisch wurde.

Sam Mendes hat mit seinem zweiten Bond eine unterhaltsame und spannende Überraschung gelandet, für einige Craig-Liebhaber eine schlechte.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 11. November 2015
Die ganze negative Kritik kann ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen...
Habe den Film vor einigen Tagen gesehen und war schon ziemlich begeistert.

Es gab Action, man hatte mal etwas zum Lachen, die Schauspieler waren brillant, was möchte man denn mehr?
Auch wenn die Story hier und da etwas fragwürdig war, hatte ich trotzdem Spaß beim Schauen des Filmes und ich würde mir den auch noch einmal mit großer Freude anschauen.

Die vier Sterne gibt es deshalb, weil mir die Vorgänger mit Daniel Craig besser gefielen, was für mich aber kein Grund ist, mehr als einen Stern vom "Meisterwerk" abzuziehen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 11. November 2015
naja.... Daniel Craig reist es raus... Ansonsten ist alles ziemlich abgedroschen... Es wird Zeit dass die Serie eingestellt wird
aeylino
aeylino

5 Follower 30 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 10. November 2015
Über die hervorragende Besetzung in Spectre brauche ich nicht viel schreiben. Wie erwartet ist Christoph Waltz der perfekte Bösewicht und Léa Seydoux mal endlich ein anderes Bond-Girl.
Die aufwendigen Action-Szenen sind sehr realistisch und detailliert inszeniert, sodass die 150 Minuten wie im Fluge vergehen. Die zahlreichen Ereignisse steigern stetig die Spannung, dennoch bleibt genug Luft zum Nachdenken und Erkennen der Zusammenhänge. Alles ist im guten Gleichgewicht.
Bereits aus vorherigen Daniel Craig Teilen bekannte Szenen, wie beispielsweise im Zug, werden nicht langweilig wiederholt sondern komplett umgeschmissen und unerwartet gewendet. Das bestätigt die Vielfältigkeit und Abwechslung hinsichtlich aller Teile.

Im Vergleich zu den älteren Bond-Teilen wurden zahlreiche Explosionen und Kampf-Szenen verwendet, was den Film nicht wirklich von einem Mission Impossible Teil unterscheidet. Inzwischen fehlt mir bei den James Bond Filmen der Sinn für Strategie und Taktik. Der Charmeur kommt zu kurz und insgesamt neigt der neue James Bond immer mehr sesshaft zu werden. Dieser Wandel ist für mich noch sehr gewöhnungsbedürftig.
Inhaltlich wird die Organisation Spectre viel zu harmlos dargestellt. Was tut sie denn genau und warum ist sie so gefährlich? Der im Film erwähnte "Wirbelsturm" erscheint wie ein laues Lüftchen, weil die Taten von Spectre komplett im Hintergrund bleiben. Auch wenn diese in den Teilen davor intensiv behandelt wurden, hätte ich mehr erwartet. Franz Oberhauser soll "der Urheber all seiner Schmerzen" sein, für die ich mir zumindest einen Rückblick gewünscht hätte. Diese Beziehung bleibt für meinen Geschmack viel zu oberflächlich.

Fazit: Allein für die aufwendigen Action-Szenen sehr sehenswert, allerdings empfehle ich keine großen Erwartungen zu schüren. Der beste Bond-Teil ist es nämlich nicht.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 10. November 2015
Ein Meisterwerk. Bond erfindet sich neu. Was Skyfall begonnen hat, vollendet Spectre in Perfektion. :-)
maulwurf2509
maulwurf2509

3 Follower 21 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 10. November 2015
Ohh Gott Skyfall fand ich schon langweilig .. Jetzt Spectre dachte mir Bond kriegt noch nee chance , und ach du .... Was sollte das die nehmen tolle schauspieler wie belucci und waltz und verschleudern die on so einem gequirlten Mist .. Nur mal angenommen ich bin superreich und will böses .. Hier werden helferleins des bösen verheizt ohne sinn und verstand ... Bautista ... Mr. Guardian was nee blöde Rolle und er sagt 1 wort .. Unglaublich action langweiiiilig nix besonderes .. Craig hatte keinen Bock

In
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 10. November 2015
Als BondFan seit den 70ern habe ich erstmals erlebt, dass einige Kinogänger den Saal vorzeitig verließen und andere eingeschlafen sind.

Spectre ist aber keinesfalls ein schlechter Film, enttäuscht hat er mich dennoch.

Spectre ist viel zu düster, zu ernst, zu schwer.

Mr. Craig, Sie waren wirlich ein sehr guter Bond! Aber eben ein anderer Bond.
Ihre Stärke (Ernsthaftigkeit) empfinde ich nach diesem Film nun zunehmend als Schwäche.
Alles hat seine Zeit und die Ihre ist für mich jetzt abgelaufen.

Ich wünsche mir für die Zukunft wieder einen selbstironischen Bond á la Connery / Moore
für mehr Spaß im Kino.

Da kommt mir gerade eine Idee:
Ob Herr Tarantino wohl Lust hätte, einmal einen Bond zu drehen ... ?
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 10. November 2015
Leider nur ein durchschnittlicher Bond mit vielen längen und einer sehr dünnen Handlung. Nur einzelne gute Action Szenen mit flachen Dialogen zu verbinden macht noch keinen guten Film. Die Story wirkt unausgereift und oberflächlich, macht zu großen teil keinen Sinn. Schade.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 10. November 2015
Ein Bond der Spitzenklasse, der nicht nur die Bond-Filme von D. Craig anknüpft, sondern insgesamt in die Welt des James Bond führt. Action und Ironie gepaart mit aktuellen Inhalten (Überwachung durch das Computernetz und Terrorismus), dies macht schon immer Bond - Filme aus und diese Tradition wurde in diesem Bond fortgesetzt. Trotz seiner Länge ein kurzweiliger Film der vom ersten Moment an einen fesselt. Mit diesem Bond wurde der Grundstein für die nächste Bond-Generation gelegt (meine 17 jährige Tochter und ihr Freund waren begeistert).
Und - die Bond Startsequenz ist wieder am Anfang - Und - am Ende bekommt er das Bond-Girl
Ein Klasse Bond in dem auch M, Miss Moneypenny und Q eine wichtige Rolle einnehmen und viel zur Story beitragen. Und über den Schurken und seiner kühlen, höflichen und sadistischen Art bedarf es keiner weiteren Aussage als - Christoph Walz.
HawkBln
HawkBln

6 Follower 26 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 9. November 2015
Hohe Erwartungen, ein Riesenhype, eine Riesenenttäuschung.
Weitestgehend laue Action, ein paar coole Sprüche, viel Leerlauf. Das übliche "007 trifft alle Gegner aus jeder Entfernung mit einer Pistole", die üblichen Prügeleien bei denen er hoffnungslos unterlegen ist und trotzdem gewinnt. Das alles kann man gut ansehen, wenn es etwas Neues bietet oder hohen Showwert hat. Diesbezüglich aber Fehlanzeige. Lediglich eine nette Szene mit einem Flugzeug hebt sich positiv ab. Ansonsten viel Leerlauf. Bond legt ebenfalls wie üblich ein paar Girls flach. Dies alles aber wie üblich völlig jugendfrei. Nur Christoph Waltz ist wie üblich :-) eine klasse für sich. Aber für mehr als einen Stern reicht das nicht.
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