James Bond 007 - Spectre
Durchschnitts-Wertung
3,8
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Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 9. November 2015
Die Toten... leben. Damit wird nicht nur das erste spektakuläre Setting des neuen 007 Streifens eingeleitet, sondern auch gleich ein Kernelement des Films - nämlich das Auftauchen des neuen/alten Schurken Franz Oberhauser - prophezeit. Die erste Szene setzt ein und man fühlt sich direkt gefesselt von der Atmosphäre des 'Dia de Muertos' in Mexiko.
In Sachen Spielstätten waren die Bond-Filme schon immer mitreißend. So schafft es auch 'Spectre' wieder den Zuschauer in farbenfrohe Welten, oder staubtrockene Einöden eintauchen zu lassen. James Bond - eine Ikone der Filmgeschichte - abermals gespielt von Daniel Craig findet sich, wie sollte es auch anders sein, in seinem vertrauten Terrain wieder: Mit einer Frau in einem Arm und der MP im andern. In Craig-Manier macht er bei der Verbrecherjagd mal wieder ordentlich Krach und zerstört in den ersten zehn Minuten gleich einmal halb Mexiko-Stadt. Genretypische aber hervorragende Kameraführung und solide Kampfszenen sorgen schon anfangs für großes Kino. Der Vorspann harmoniert mit Sam Smith's tollen Soundtrack und wird nicht langweilig, was ein distinktives Merkmal der Reihe um Ian Fleming's Kultfigur ist. Schauspielerisch überzeugen auch der neue M (Ralph Fiennes - ohne Nase vielen in der Rolle des Voldemort bekannt) und C (Andrew Scott), deren persönlicher Disput einen Haupthandlungsstrang darstellt. In der Wahl der Bösen waren Bond-Regisseure schon seit jeher talentiert. Jüngst machten Mads Mikkelsen oder Javier Bardem dem Doppelnull-Agent das Leben schwer, nun darf der österreichische Hollywood-Export Schlager Christoph Waltz (Django Unchained, Inglourious Basterds, Der Gott des Gemetzels) ran. Waltz überzeugt wie so oft allein durch die enorme Ausdruckskraft seiner Stimme, die durch die Selbstsynchronisierung auch nicht verloren geht. Man hätte ihm ruhig noch ein paar Auftritte mehr zukommen lassen können, doch alles in allem ist er ein Bösewicht, den man hasst und zugleich liebt. Dave Batista, der wohl keinerlei Schwierigkeiten gehabt haben dürfte sein Skript zu lernen, da seine Redebeteiligung genau ein Wort umfasst, sorgt als Ex-Wrestler für die nötige Brutalität.
Die Handlung ist zwar recht vorhersehbar und auch nichts sonderlich Originelles oder Neues, liefert aber dennoch phantastische Unterhaltung. Positiv ist die Entwicklung von Bond's Persönlichkeit. Der harte und kühle Killer steht dem emotionalen James mit der schlechten Kindheit gegenüber. Craig verkörpert erstmals einen Bond, der nicht perfekt ist, dessen Fassade auch einmal bröckelt. Die cineastische Kraft wird durch übermäßigen Einsatz von Pyrotechnik gesteigert, wo meiner Meinung nach allerdings eine Stange Plastiksprengstoff weniger auch nicht geschadet hätte. Insgesamt wieder ein absolut gelungener Bond-Film mit Power und großem Unterhaltungswert, bei dem auch die klassischen Fans nicht enttäuscht werden, wenn der Wodka-Martini geschüttelt und nicht gerührt bestellt wird. Kleine Details wie das Abschiedsgeschenk von M auf Bonds Couch-Tisch sind Zuckerstückchen, die für die perfekte Kompostion durch Mendes sprechen. Klasse Film mit toller Besetzung und einer guten Storyline (welche jedoch nicht an Skyfall hinkommt). Unterm Strich eine 4,5/5 und somit die zweithöchste Wertung.
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 9. November 2015
Kurzum und gerade heraus: Für mich ist "Spectre" der zweitschlechteste der Craig-Bonds. "Quantum" war mieser und irgendwie lustloser. Craig machte dort eine gute Figur. So auch hier: Über seine Darstellung kann man, trotz seiner bizarren Presseauftritte zum Film, nicht meckern. Bond kriegt oft genug auf die Fresse, aber er ist mittlerweile erfahren genug, um mit den Gefahren umzugehen. (Ich fand es an der Stelle nicht schlecht, dass sie die Nummer aus "Skyfall" mit dem alten Eisen fortgelassen haben.) In den Actionszenen macht er eine extrem gute Figur. Gerade diese sind wieder sehr gelungen, genauso wie der Soundtrack oder generell die Kameraarbeit: Das ist hohes Niveau, es wird nicht geklotzt, und trotzdem bleibt alles übersichtlich. Brutal ebenso, aber nicht zu brutal. Das gefiel mir sehr.
Dadurch konnte man dann auch die Löcher im Plot überbrücken. Wobei ich auch hier erst einmal nicht direkt von solchen sprechen würde, sondern von einer gewissen Lustlosigkeit. Die Geschichte, die alle vorangegangenen Craig-Bonds verbinden soll, kommt da einfach etwas zu platt rüber. Das wirkt sich auch auf den Bösewicht aus, der an und für sich gut dargestellt wird, aber durch das Drehbuch viel zu diffus und wenig bedrohlich wirkt. Man hätte auch viel mehr aus der gemeinsamen Vorgeschichte machen können, die hier einfach eher platt reingebracht wird. Gute Ansätze waren aber da, genauso wie bei den Nebenfiguren, wo insbesondere Q, M und der Handlanger eine gute Figur machen. Die Figur des C hätte etwas ambivalenter angelegt werden können. Das Bondgirl Dr. Swann war zwar tough, aber auch sie hatte kaum echtes Profil.
Fazit: "Spectre" schließt den Kreis, wirkt aber bezüglich der Handlung etwas zu bemüht und lustlos. Dafür wird der Film nicht langweilig und bietet klassische Bond-Tugenden (Gadgets, Reisen um die Welt und vor allem gute Action mit schönem Score).
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 9. November 2015
Im neuen James Bond "Spectre" von Sam Mendes, muss unser Doppel-Null Agent (Daniel Craig) seine Lizenz zum Töten abgeben, nach dem er in Eigenregie in Mexiko Stadt für Chaos gesorgt hat. Wie zu erwarten, lässt sich Bond nicht abschrecken und er sucht weiter nach einer mysteriösen Organisation. Seine Mission bringt ihn nach Rom. Dort wohnt er einer Versammlung bei. Während eben dieser Versammlung, muss er feststellen, dass der tot geglaubte Franz Oberhauser Christoph Waltz) noch lebt...doch so wirklich niemand will ihm das glauben. Währenddessen muss M (Ralpf Fiennes) gegen eine Modernisierung des MI6 kämpfen...
Vorab: Wer nicht alle Bondfilme mit Craig gesehen hat, wird es noch schwieriger haben!
Im Vorfeld wurde sehr Film über den Film berichtet. Viele Fragen standen offen. Wird Mendes den Film machen, wird Craig wieder Bond spielen, wen wird Waltz spielen, der Dreh sei strapaziös, usw. Die Werbemaschine hörte nicht auf zu rollen und die Vorfreude stieg nach dem phänomenalen Erfolg von "Skyfall" ins unermessliche. Am Ende des Filmes ginge ich jedoch schwer enttäuscht aus dem Saal heraus. Für mich lag es aber nicht an den zu hohen Erwartungen, sondern eher am recht schwachen Drehbuch. Dabei fängt "Spectre" schlichtweg fantastisch aus. Bond verkleidet als Skelett durchstreift verdeckt den Hauptplatz von Mexiko Stadt und überall wird eine riesige Party gefeiert. Danach stolziert Craig mit eine totalen coolnes einen schmalen Weg entlang und es kommt zum Gefecht mit anschließender Rauferei im Hubschrauber. Wenn der Film diese Spannung, Coolnes und fantastische Bilder behalten hätte, wäre es mit Sicherheit ein Augenschmaus. Danach driftet er aber ins Leere ab. Nach Action suchen wir vergeblich. Ellenlange Dialoge mit wenig Substanz liegen an der Tagesordnung, völlig kindische und deplatzierte Witze werfen abgefeuert und als wäre das nicht schon alles zu viel des Guten, folgt ein Szenenwechsel dem nächsten. Bond bereist im Film gefühlt die komplette Welt und hier liegt auch die Schwäche des Filmes. Es fällt einen nur sehr schwer sich auf die Handlung (wenn man sie so nennen darf) zu konzentrieren. Spectre hat keinen roten Faden. Als wäre das alles nicht schon schwierig genug, stellt uns Mendes mit dem zweiten Plott um M und C noch weitere Steine in den Weg! Das Thema Überwachung und Schutz vor Terrorismus wird angeschnitten und man kann es ohne Probleme als zweiten Film sehen. Es hätte keinerlei negative Auswirkung gehabt, diesen weg zu lassen und stattdessen sich mehr auf Oberhauser zu konzentrieren oder auf den allgemeinen Plott überhaupt. So ist das Ende absolut vorhersehbar und erzeugt null Spannung. Den Weg nach Rom kann man sich schnell erklären, aber bei all den anderen, steht man regelrecht auf dem Schlauch. Zwar gibt es hier und da Höhepunkte, aber es wirkt niemals als etwas ganzes. Man bekommt das Gefühl, als wäre der Film in viele einzelne Episoden geschnitten worden. Der Höhepunkt ist hier selbstverständlich der Auftritt vom Oberfiesling Christoph Waltz. So beeindruckend und erdrückend seine Vorstellung auch war, so deprimierend ist der Fortgang von eben diesen. Waltz spielt gewohnt böse, zynisch und stolziert den schmalen Grat zwischen Irre und Wahnsinn. Diesen Leckerbissen nimmt uns Mendes aber auch schnell wieder weg! Danach dauert es ewig bis wir uns wieder über ihn freuen und gruseln dürfen. Ist dieser Zeitpunkt wieder gekommen, wird sein Vorhaben und sein Beweggrund nur lasch dahingeklatscht. Für den Zuschauer sind seine Gründe undurchsichtig und nicht nachvollziehbar. Um es auf dem Punkt zu bringen: Waltz Oberhauser ist hauchdünn geschrieben und schlichtweg verschenkt! Dagegen bringt die wunderschöne Lea Seydoux als junge Ärztin Madeleine Swann jede Menge Licht ins Dunkle. Sie ist sympathisch, amüsant und wirkt neben den stählernen Craig recht stark. Sie beweist, dass das Bondgirl nicht einfach nur eine hübsche Begleiterin sein muss. Dagegen ist die grandiose Monica Bellucci einfach nur verschenkt! Ich hätte mich zu Tode darüber aufregen können! Ihre einzige Rolle im Film besteht darin etwas Romantik zu bringen und Bond einen kleinen Hinweis zu geben. Im Gegensatz zu Skyfall haben Ben Whishaw als schlauer Erfinger Q und Ralph Fiennes als Chef M mehr zu tun und spielen sehr gut auf. Andrew Scott aka Moriarty spielt den von Bewachung süchtigen "C" einfach famos und hat zum Glück auch jede Menge Zeit bekommen. Dagegen darf der arme Dave Bautista (brutale erste Szene!) nicht mehr machen als nur als Schläger Mr. Hinx aufzutauchen und sagt im ganzen Film nur ein einziges Wort.
Kommen wir zur Hauptfigur. Craig hat sich im Vorfeld immer wieder negativ über seine Paraderolle gemeldet. In Skyfall wirkte er zu schwach, verletzlich und innerlich zerstört, hier darf er etwas cooler sein und sagt hier und da einen flotten Spruch. Im großen und ganzen merkt man ihm seine Langeweile aber doch an! Er bietet nur selten andere Emotionen. Nur an 2 Stellen darf er mal aus sich herausgehen.
Ein Wechsel wäre definitiv angebracht!
Musikalisch ist der Film recht gut gelungen. Er bietet einen netten Mix aus klassischen Bond Melodien und neuartiger Musik. Handwerklich überzeugt der Film und man sieht ihm sein Budget jederzeit an! Positiv fällt auch auf, wie wenig Technik benutzt wird. Besonders in den ersten paar Minuten.
FAZIT: Schade! Tolle Kulissen, sehr starke Schauspieler, ein wunderbarer Bösewicht und das alles in 150 Minuten verschenkt! Mendes "Spectre" ist kein Reinfall, aber auch kein würdiger Bondstreifen. Zwar versucht der Film klassische Elemente mit neuem zu vermischen, aber das gelingt ihm schlichtweg nicht durch die ständigen Szenenwechsel und nicht nachvollziehbaren Handlungen. Mit dem zweiten Plot im Film hat sich Mendes auch keinen Gefallen getan.
cora K.
cora K.

3 Follower 23 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 8. November 2015
Kurzweilig und spannend, hat aber ziemliche Schwâchen, Ungereimtheiten und mit den zwei vorangegangenen meilenweit nicht zu vergleichen. Wir verstehen die Vorschusslorbeeren nicht, irgendwie verkrampft und bemüht. Mit der Hype vorher vergleichbar mit Shades of grey. War ja auch irgendwie ok aber belanglos. Solider Film, mehr nicht.
Schade, verpasste Chancen, kein Humor, keine besonderen Orte, lieblos im Detail, wenig Stimmung, irgendwie verwirrend und unverständlich. Nach dem Film sind uns stundenlang Schwächen und Kritikpunkte eingefallen.
Schade um Daniel Craig und Christoph Waltz.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 8. November 2015
Die Vorfreude auf den neuen Bondfilm war groß, mit der Ankündigung eines Waltz als Bösewicht und einer Bellucci als Bondgirl war den Machern schließlich ein ordentlicher Coup gelungen.
Und tatsächlich! Die ersten 45 Minuten schätze ich als den besten Auftakt der Bondreihe ein. Ein fantastischer Titelsong und wahrhaft spektakuläre Action gleich zu Beginn sollten eigentlich einen Bond der Extralative einläuten. Doch damit hat es sich leider schon schnell erledigt. Der armen Monica Bellucci räumt man sagenhafte 3-4 Minuten Spielzeit ein, dann übernimmt eines der schlechtesten Bondgirls (Léa Seydoux) der Filmreihe das Zepter, ohne Ausstrahlung und glaubhafter "Lovestory", wenn man davon sprechen kann.
Der Einstieg ins Geschehen von Christoph Waltz ist äußerst vielversprechend und erinnert an die alten Bondfilme, doch auch er ist schnell verloren in einer Story, die relativ platt die übliche Überwachungskritik äußert und schnell den Faden verliert in einer James-Bond-Selbstfindungsreise und gleichzeitiger Weltenrettung. Sehr schade, denn Waltz mimt den Bösewicht sehr überzeugend, man lässt ihm nur leider sehr wenig Raum zur Entfaltung, obwohl er schließlich das Bindeglied zu Bonds Vergangenheit herstellen soll.
Der Film, der augenscheinlich einer der düstersten Bonds sein sollte, verkommt zu einem dunkel gehaltenen üblichen Actionfilm ohne viele "Aha"-Momente.

Zusammenfassend kann man sagen:

Auftakt 1+ mit Extrasternchen, der Rest leider nur knapp bestanden.
André G
André G

14 Follower 46 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 8. November 2015
Ich habe diesen Film am Mittwoch in der Preview angeschaut. Das Kino war randvoll und ich war begeistert, das so viele Kinogänger zu der Preview kamen. Dies möchte ich nur mal zuvor schon gesagt haben, bevor ich diesen Film bewerte.

"Spectre" ist mittlerweile das Vierte Bond Abenteuer mit Daniel Graig. Anfangs war ich von Graig auch nicht begeistert. Er war mir anfangs etwas zu distanziert und verhielt sich gegenüber Frauen sehr unnahbar. Doch mit dem Lauf der Zeit gefiel er mir immer besser, da er sich immer besser in die Rolle hineinversetzen konnte. Das neuste Abenteuer knüpft zwar an "Skyfall" an, aber die Geschichte behandelt zudem ein altes Thema. Was ich schade finde, das viele Leute die Geschichte nicht akzeptieren konnten. Denn man sollte sich schon mit der Bond Reihe auskennen um "Spectre" verstehen zu können. Denn ich finde das Drehbuch ist sehr gut gemacht. Es kann sein, das der Film um ein paar Minuten gekürzt wurde. Denn Sam Mendes meinte, der Film hätte in der langen Fassung eine Laufzeit von knapp 3 Stunden. Somit könnte es sein, das bei der Story ein paar Sequenzen rausgeschnitten wurde. Denn Waltz Charakter ist für viele zu knapp ausgefallen, was sich aber in einer Extended Fassung womöglich ändern könnte, wenn das Studio eine Extended Version anfertigen lässt. Doch mir gefiel der Film sehr gut, mit dieser Fassung. Denn gerade der späte Einsatz von Waltz ist für mich daher um so spannender. Sein Auftritt ist eben nicht für einen 08/-15 Bösewicht ausgelegt. Er spielt die Rolle des Oberhauser für meinen Teil sehr feinfühlig und muss daher nicht groß in Aktion treten. Sein wohl dosierter Auftritt, kommt dem Film zugute, denn gerade dann wenn Graig und Waltz aufeinander treffen, spürt man förmlich die Anspannung beider Charaktere. Somit merkt man das die Reihe sich eben Zeit für gute Drehbücher nimmt und sich daher nicht groß reinreden lässt.

Sam Mendes ist für meinen Teil ein großartiger Regisseur. Mark Forster und Martin Campbell spielen eben in einer anderen Liga, doch Sam Mendes besitzt seinen ganz eigenen Stil. Dies hat man schon bei "Skyfall" bemerkt. Mit viel Liebe zum Detail, kümmert er sich um großartige Kulissen ohne jemals auf eine Blue Screen zu verwenden. Denn Mendes hat einmal selber in einem Interview erläutert, da er nur auf CGI-Effekte zurückgreift, wenn es wirklich nicht machbar ist. Dies merkt man eben auch bei der Optik. Denn er benutzt zwar auch Farbfilter, aber eben nur dann wenn es passend zur Atmosphäre passt. Zudem ist er ein Regisseur der es hinbekommen hat, ein Budget von 350 Millionen $ zu bekommen. Anfangs war ein Budget von 300 Millionen $ geplant, aber Sam Mendes forderte weitere 50 Millionen $ um diesen Film eben genau so zu inszenieren wie er sich das vorgestellt hat. Denn auch wenn man es kaum glauben mag, aber die aufwändige Eröffnungssequenz in Mexiko wurde komplett vor Ort gedreht. Keine Studioaufnahmen, oder große Effekte. Er hat diese Gebäude wirklich vor Ort in Schutt und Asche gelegt. Selbst die Helikopter Szene soll bis auf die Innenaufnahmen, alles vor Ort gedreht worden sein. Denn so viel wie ich erfahren habe, hat dies einen Gesamtschaden von 600 Millionen $ verursacht. Dies zeigt ganz klar, das Sam Mendes sich sehr lange mit der Produktion des Filmes beschäftigt hat. Eine Drehzeit von 9 Monanten ist daher nicht verwunderlich.
Ein weiterer Punkt den ich positiv anmerken muss, sind die abwechslungsreichen Kulissen. Anders als in "Skyfall" sieht "Spectre" deutlich besser aus. Nicht mehr so trist und düster als zuvor. Also sollte man als Fan der Reihe sowas auch einmal erwähnen.
Schauspielerisch ist Daniel Graig nach wie vor sehr gut als "James Bond". Ich finde er spielt die Rolle dieses mal spielfreudiger und hat hier und da einen guten Spruch auf Lager. Dave Bautista darf zwar nur ein Wort sagen, aber seine körperliche Präsenz ist enorm hoch und daher sind weitere Dialoge nicht notwendig.
Die Action ist meiner Meinung nach perfekt gemacht. Kein anderer Regisseur würde dies zurzeit besser in Szene setzen können. Man merkt eben das er ein sehr hohes Budget vom Studio bekommen hat.

Fazit: Der Beste Bondfilm mit Graig. Hier passt einfach alles. Nicht zu viel Action, da die Geschichte eben auch wichtig für diesen Teil des Films ist. Sam Mendes hat ja schon angekündigt, das er keinen weiteren Bondfilm mehr machen wird. Somit hat er einen perfekten Abgang hinbekommen. Also man darf gespannt wie es weiter gehen wird. Auf jeden Fall wird in der Zukunft noch einiges von Bond kommen!
andreas M.
andreas M.

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2,0
Veröffentlicht am 8. November 2015
Der Film ist langweilig, die Story ist absurd, auf einmal ist der Bösewicht der Bruder von 007,
im Kino dachte ich, dass wäre ein schlechter Indiana Jones Film.
TorMarci
TorMarci

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3,5
Veröffentlicht am 8. November 2015
Nach Casino Royale war dieses mein zweiter James Bond Film den ich im Kino gesehen habe. Ich kann jetzt schon sagen, dass mir Casino Royale besser gefallen hat, aber kommen wir mal zu Bewertung.

Story: Die Story finde ich persönlich gut. Sie ist besser als manch andere Storys heutzutage und einer der besseren von den alten James Bond Filmen. Note: 2

Schauspieler: Tja was soll man sagen. Daniel Craig spielt den James so wie immer, wobei ich finde und vllt bin ich da der einzige, aber manchen Stellen nen bisschen lustlos, als ob er nicht wirklich Lust hat gerade diese Szene zu spielen. Seine nette Begleitung spielt ihre Rolle durchschnittlich, also nicht überragend und auch nicht schlecht. Aber wenn man hervor heben muss, ist definitiv der deutsche Schauspieler Christoph Walz, welcher seine Rolle überragend spielt und ich mir zwischen zeitlich gewünscht hätte, dass er nen bisschen öfters zu sehen ist. Note: 2

Action/Spannung: Wie in jedem James Bond Teil ist auch hier eine Menge Action geboten. Fast in jeder Szene geht irgendwas in die Luft oder es wird gekämpft. Ich persönlich finde das nicht schlecht, aber an manchen Stellen war es ein bisschen zu viel. An manchen Stellen hat sich die Spannung wirklich gut aufgebaut, aber leider aufgrund der wirklich langen Spielzeit von 2,5 h zieht es sich an vielen Stellen, wodurch die Spannung verschwindet. Schade eigentlich, denn aufgrund der guten Story hätte man hier wirklich mehr raus holen können. Note: 2-

Gesamtnote: 2
mercedesjan
mercedesjan

33 Follower 80 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. November 2015
(...)
Fazit: Mit im Vorfeld gesenkten Erwartungen wird „Spectre“ zum sehenswerten Kino-Vergnügen. Schwächen bei der Story und beim Bösewicht kann das 24. Bond-Abenteuer aber auch nicht durch seine Action-Szenen wettmachen und ist insgesamt zu lang geraten. Nach der famosen Neuausrichtung der Reihe in „Casino Royale“, der konsequenten Fortführung in „Ein Quantum Trost“ und dem emotionalen Höhepunkt in „Skyfall“, bildet „Spectre“ den persönlichen Abschluss der Craig-Ära. Die Tetralogie wird zu einem befriedigenden Ende gebracht und Craig einen würdigen Abschied beschert. Obwohl ich Craig für den besten Bond aller Zeiten halte, hoffe ich, nach diesem Ende, das kein weiterer Film mehr mit ihm erscheint. Seine Geschichte ist nun erzählt und weiterer Film mit ihm wäre unpassend.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 7. November 2015
Die neue Bond-Reihe um Daniel Craig besticht durch einen übergeordneten Handlungsplot. So spitzen sich die bisherigen Teile in Spectre zu und lösen die Zusammenhänge auf. Soviel zur positiven Resonanz.

Spectre bietet durchaus knapp 60 min gute Unterhaltung. Die restliche Zeit besticht durch Überlängen und - ja - Langeweile.

Was ich persönlich seit vielen Jahren an den Bond-Filmen bemängele ist, dass Bonds Gegenspieler einfach keinen Raum zur Entwicklung einer Rolle erhalten. Sie sind einfach nur noch plumpes Beiwerk. Vorbei sind die Zeiten, als Gerd Fröbe oder Curd Jürgens echte 007 Gegenspieler verkörperten und dabei Connery oder Moore an die Wand spielten. Man konnte schon durchaus die Hoffnung haben, dass der zweimalige Oskargewinner Christoph Waltz in diese Phalanx eindringen kann; schließlich ist er derjenige , der gute Filme zu Meisterwerken machen kann. Doch bei dem gefühlten 10minütigem Auftritt konnte auch ein Waltz nichts reißen. Schade. Somit hat der Film einen Stern verdient. Den zweiten Stern vergebe ich als Bond-Fan.
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