Neueste Kritiken: James Bond 007 - Spectre - Seite 8
James Bond 007 - Spectre
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Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 7. November 2015
Wirklich Schade! Die Latte war für diesen Film nach Skyfall und Casino Royal sehr hoch. Wie sich herausgestellt hat leider zu hoch. Während die Macher sich augenscheinlich größte Mühe gaben die 300 Millionen Dollar die durch den Erfolg von Skyfall möglich wurden in einem Action Feuerwerk auszugeben haben Sie scheinbar total vergessen die Story und die Charaktere ordentlich zu Ende zu denken.
Der Film beginnt vielversprechend mit bunten, beeindruckenden Bildern, doch genau so schnell wie die Vorfreude steigt, so verpufft sie auch wieder. Die Story scheint schon nach kurzer Zeit flach und bietet viel Angriffsfläche. Die Zusammenhänge zwischen Bond und dem furchtbaren Bösewicht werden nicht klar (eine kleine Rückblende hätte hier nicht geschadet) und selbst Hauptthema des Films, die Organisation "Spectre" bleibt größtenteils unbeleuchtet.
Am Ende des Films bleibt mir nur Enttäuschung. Über eine schlecht geschriebene Rolle und viel zu wenig Spielzeit für einen überragenden Schauspieler vom Kaliber Christoph Waltz. Über eine schlecht geschriebene Story, die nur auf sinnlose überzogene Action abzielt. Und über eine schwache Erstvorstellung des neuen M.
Was für ein Bond-film! Nachdem Film haben meine Kumpels unterschiedliche Ansichten gehabt. Die eine Hälfte vermisste Action, während die Anderen die Story sehr gut fanden. Alle (bis auf meine Person) fanden Skyfall besser. Für mich war es von der Story her der beste Bond aller Zeiten, weil er mehrere, vorherige Handlungsstränge perfekt miteinander verband. Achtung: Ab jetzt Spoileralarm: ich hatte das Vergnügen in den letzten zwei Wochen alle alten Bondfilme auf Sky sehen zu können (diese liefen auf einem Kanal ununterbrochen). Da zeigte sich mir, das die einzelnen Bondfilme nicht sequentiell erzählt wurden und vielmals in der gesamthaften Handlungslinie hin- und hergesprungen wurde. Daher passt auch die Bondfilmreihe mit Daniel Craig nun perfekt ins Bild. Sie erzählt nämlich die Anfänge von Bond und damit die Zeit vor den Connery-Bondfilmen. Bei dießen Filmen war Blofeld mit einer Narbe versehen und hatte eine weisse Katze auf dem Schoß. Des Weiteren hat in diesem Film acuh Daniel Craig zum ersten mal angefangen seinen Wodkamartini geschüttelt zunehmen, während d er bei Casino Royale sehr uninteressiert war. Spectre ist voll mit Andeutungen die sich perfekt in die Bondreihe anbinden und es ist eine Feeude wie auch die letzten drei Filme sich zu einem grossen Ganzen zusammen tun. Ich hatte meine grosse Freude daran und habe jede Sekunde genossen. Leider passt das nicht zu dem Verständnis der anderen Kinobesucher, da sie entweder nicht in der Geschichte so bewandert sind und/oder einfach mehr Action und weniger Doppeldeutige Handlung sehen wollte.. Für michist die Reihe mit Craig nun abgeschlossen, da alles erzähltt ist undBond nun nicht mehr der hofflungslose Pessimist und Zyniker aus Skyfall ist, sondern ein weßentlich ausbalancierterer Mann, der das Leben auch zu geniessen weis. Daher die ideale Vorlage für einen neuen Bond der sich an Connery orientiert.
Casino Royale hatte es derzeit mit einer dreckigeren, verletzbareren und ehrlicheren Bond-Figur geschafft, Menschen wie mich in die Serie zu ziehen, die mit Craigs Vorgängern wenig anfangen konnten. Mit Spectre fällt die Serie in das traditionelle Fahrwasser des unverletzbaren, herzenbrechenden Bonds, dem cooler Gang, wechselnde Outfits und ein wenig britisches Bauchpinseln wichtiger ist als die Menschen um ihn herum; weswegen dieser Bond wieder betont lässiger und glatter rüber kommt, als die bisherigen Darstellungen der Craig-Reihe. Craig stößt leider an die Grenzen seiner Charakteranlage, das Big Data Thema ist naiv aufgesetzt und die Familiengeschichte zu konstruiert. Auch die aus meiner Sicht sehr aufgezwungen wirkende Liebesgeschichte reißt die fehlende Tiefe von Spectre nicht raus. Zumal sich zwischen beiden Darstellern nie ein überzeugendes Knistern entwickelt. Vielleicht ist diese unterkühlte Liebesbeziehung aber sogar die konsequenteste Fortführung der bisherigen Craig-Teile, in einem ansonsten äußerst umständlichen Film. Alles in allem zeigt Spectre nach meinem Dafürhalten, dass die Grenze der Modernisierbarkeit der britischen Endlosreihe mit diesem Schauspieler erreicht worden ist. Die Zeit für einen neuen Bond ist gekommen.
Vielleicht hat sich Mendes mit den sehr guten Vorgängern selbst zu hoch gelegt, jedenfalls erfüllt Spectre die Erwartungen nur teilweise. Wer Action erwartet, davon gibt es reichlich (bisschen too much einstürzende Block-Fassaden und explodierende Anlagen aber okay das ist wohl Geschmacksache). Der wie gewohnt smarte Daniel Craig haut auch ordentlich und bei jeder Gelegenheit coole Sprüche raus, aber das allein kann leider nicht über Schwächen im Drehbuch hinwegtäuschen! Hier und da wirkt es schon dürftig zusammengeschustert und auch etwas überzogen. Allgemein wurde versucht viel unter einen gut zu bringen, weniger wäre möglicherweise mehr gewesen, wie die Vorgänger zeigen. Christoph Waltz' Part wirkt etwas deplatziert, der Charakter gibt einfach zu wenig her über die Länge des Films. Wer erwartet, das er das Kino mit einem abgerundeten Bild von der Story auch über die anderen Filme gesehen, verlässt, der irrt. Es bleiben mehr Fragen nach der Notwendigkeit von überlangen Landschaftsaufnahmen, verwirrenden Nebencharakteren und der allzu vorhersehbaren Story an sich. Leider schafft es der Film zu keinem Zeitpunkt Spannung aufzubauen, da wirkt es fast schon erfrischend, als Bond in Tanger zu einer Maus spricht & man für einen kurzen Lacher aus der Lethargie erwacht..
Tolle Bilder (Mexico, Alpen...), Wahnsinns Schauplätze, super Dialoge (Bond, Blofeld...) und endlich mal wieder ein ganz klassischer Bond, wie früher. Einer meiner persönlichen TOP5!
Tja, ich hatte wohl unbewusst vorher zu hohe Erwartungen gehabt. Ich bin nach dem Schauen etwas zwiegespalten und gebe als vorläufiges Fazit "mittelmäßig und zu lang" ab. Mein Favorit der Craig-Bonds ist nach wie vor Casino Royale (vielleicht sogar bester Film von allen), dann Skyfall, ein bisschen dahinter "Ein Quantum Trost" und am Ende nun "Spectre". Dieser Film ist nicht schlecht, aber es haben mir selbst kleinste Überraschungen oder Innovationen gefehlt. Er war ein bisschen wie eine müde Kopie der letzten Bonds. Es ist keine einzige Szene dabei, die hervorragt, das war bei den Vorgängern anders. Auch hatte ich mir mehr von der Figur von Christoph Waltz erhofft, diese hätte ruhig böser ausfallen können. Ich bereue den Kinobesuch jetzt nicht, aber ein Must-See im Kino ist er auch nicht. Natürlich ist das Schema bei Bondfilmen immer gleich, aber gerade deshalb müssen die Macher ja Szenen finden, die zumindest neu aussehen - was leider diesmal nicht gelungen ist. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass man mehr über Spectre erfährt. Die Bedrohung dieser Verbrechens- und Terror-Organisation ist doch sehr vage geblieben und hat mich nicht beeindruckt. Noch eine Kritik zu Kinotrailern allgemein: Ich verstehe ja, dass die Filmfirmen den Zuschauer mit Trailern anlocken wollen, aber wenn sie die besten Szenen und Schlüsselszenen darin verraten, dann fühle ich mich nach Sehen des gesamten Filmes verschaukelt und werde das nächste Mal NICHT mehr dafür ins Kino gehen. Denn für die Rahmenhandlung allein lohnt sich das nicht.
Achtung, Spoiler voraus: spoiler: Pro:
- Die Hubschrauberszene im Prolog war recht spannend und spektakulär.
- Die leisen Stellen in der Szene mit dem Spectre-Meeting in Rom, zu dem Bond sich einschleicht.
- Die Szene nachts im L'Americain mit der Ratte hat mir gefallen.
- Die Prügelszene im Wüstenzug war klasse choreografiert.
- Ein bisschen Ironie blitzt manchmal noch in einigen Dialogen auf.
Contra (exklusive kleiner Ungereimtheiten):
- die Autoverfolgungsjagd in Rom war nett, aber nicht spektakulär. Außerdem keine gute Werbung für Aston Martin, da der verfolgende Sportwagen (Marke?) wesentlich besser auf der Straße liegt.
- das Finale 1 in der Wüste: Bond schießt auf eine (!!) Rohrleitung und die gesamte Anlage fliegt verzögert in die Luft? Da waren die früheren Verstecke der Bösewichte aber etwas schwerer zu zerstören.
- Finale 2 in London: schwach. Was für ein glücklicher Zufall, dass seine Freundin gerade in der Kammer nebenan eingesperrt war. Mit einer Pistole mitten in der Nacht aus hundert Metern Entfernung einen Hubschrauber abschießen: bei allen sonstigen Unwahrscheinlichkeiten auch noch sehr banal.
- keine Szenen, die im Gedächtnis haften bleiben, weil sie einzigartig sind. Beispiele: Parkour auf der Baustelle am Anfang von Casino Royale; die Szene auf der Baustelle in der Kirche am Anfang von Quantum Trost; die Szene mit dem Bagger auf dem Zug am Anfang von Skyfall etc.
- eine sehr ähnliche Szene mit einem außer Kontrolle geratenen Hubschrauber gab es auch schon in dem Moore-Bond "In tödlicher Mission" (mit finalem Abwurf des Rollstuhl-Bösewichts in einen Fabrikschornstein).
- Verfolgungsjagden in Schneelandschaften gab es ja auch schon viele, diese erinnerte mich am meisten an "Die Welt ist nicht genug", war aber nicht so spannend wie diese.
- Craig spielt diesen Bond so bierernst und eindimensional wie nie zuvor.
- Die Chemie zwischen Craig und Seydoux als Liebespaar stimmt überhaupt nicht; das sieht eher wie eine Vater-Tochter-Beziehung aus.
- Inhaltlich: Die Kritik gegen den Überwachungswahn der demokratischen Staaten hätte viel stärker ausfallen können.
"Spectre" versucht dermaßen klassisch und oldschool zu sein, nur um genau deswegen zu scheitern. Was bleibt sind grandiose Schauwerte, dies zeigt sich vor allem im tollen Intro auf den Straßen von Mexiko City. Daniel Craig liefert wieder seine harte Bondshow ab und sie gefällt. Dafür bleibt seine Gefühlswelt und die von Madeleine Swan (solide Lea Seydoux) vollkommen unklar und wirr. Die großartige Monica Belluci wird komplett verschenkt. Während Dave Bautista schön ruppig daherkommt und Waltz diabolisch wie eh und je. Trotzdem ist die Rolle des Franz Oberhausers und seines Plan so unglaublich blöd. Der Film ist mehr Hommage an die alten Tagen und vergisst dabei eigenständiger Film zu sein. Schade waren doch die Voraussetzungen so gut, so ist das Highlight in meinen Augen der zwiespältig aufgenommene Titelsong von Sam Smith. Fazit: Ein Craig Bond mit der blödsinnigen Geschichte der alten Bonds funktioniert einfach nicht. Nach "Moonraker" der vielleicht schlechteste Bond aller Zeiten.
Guter Bond, aber nicht wirklich der Beste. Kommt nicht an Skyfall oder Casino Royal ran, aber besser als ein Quantum Trost. Die ganz großen Überraschungen blieben aus. Auch ein wenig mehr Actionszenen hätte ich mir gewünscht.
Leider habe ich keine Vergleiche zu anderen Bond-Filmen, da dies mein erster ist. Ich kann ihn deshalb nur allgemein bewerten und mit anderen Action-Filmen vergleichen. Trotz, dass ich kein Fan von reinen Action-Filmen bin muss ich sagen, dass der Film mir echt gut gefällt und mehr als nur eine gute Unterhaltung am Abend darstellt. Die Action ist sehr spannend, teilweise zwar etwas vorhersehbar aber trotzdem fesselnd, zwischendrin gibt es auch gut was zu lachen und die Romantik kommt auch nicht zu kurz. Besonders cool ist natürlich Bond mit seiner Art, das tolle Bond-Girl und auch Q. Ich kann den Film getrost jedem empfehlen. Einen halben Stern Abzug gibt es, weil der Soundtrack nicht so toll ist und weil Bond sein schönes Auto wieder entsorgt hat. ;)
Lieblos, leidenschaftslos,erfolglos, Wie hatte ich mich darauf gefreut! Und dann kommt ein Film, in dem die Aktion an einen Dokumentarfilm erinnert, ein grimmiger Hauptdarsteller ohne Esprit und den alten Wortwitz spielt. Stattdessen gibt es ein paar flaue Witzchen. Bond-Nanny Belucci hat den Sex einer Schaufensterpüppi. Die Knutschszenen erinnern an "Eis am Stiel". Die Schauplätze werden übergangsfrei und holprig aneinandergeklebt. Die Musik versucht krampfhaft die Aktionszenen zu retten. Alles hat man so oder so ähnlich schon gesehen. Ich freue mich auf den nächsten Jason Borne oder Opa Willis! Daniel go Home.