James Bond 007 - Spectre
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Max H.
Max H.

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3,0
Veröffentlicht am 5. November 2015
"Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht los." Dachte sich wohl "Skyfall" - Regisseur Sam Mendes, der ohnehin nicht mehr so richtig wollte, dann aber doch und nun in einem großen Rundumschlag die komplette Craig – Ära in ein... nun nennen wir es dank Craig's Vorschlag zum unsubtilen Bond – Suizid (Stichwort: Pulsader) .. Finale verfrachtet, samt Enemy No. 1, "Spectre". Dabei lässt der Brite weder die Finger von seinen Vorgängern noch von mindenstens der Hälfte der Filme dieses langlebigen Franchise. Herauskommt lustiges, launisches und oftmals nett unterhaltenes Zitateraten in zu Beginn klassisch, fast schon überpompösen Gerüst des 007-Flair, das sich in ziehenden Sequenzen auf sein verpuffendes Finale hinbewegt.
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Nach einem erneuten Kickstart in "Skyfall" kriegt es James Bond nach Auffrischung der MI6 – Posten M,Q und Moneypenny nun mit der zwielichtigen Organisation "Spectre" zu tun, deren mysteriöses Oberhaupt Oberhauser, die Schritte des MI6 und vor allem Bonds immer im Vorraus zu kennen scheint.
Spectre genoss unter Sean Connery bereits große Beliebtheit mit seinen skurrilen Schergen und seinem scheinbar lange gesichtlosen Oberhaupt Ernst Stavro Bloefeld. Dass Spectre dabei stets im Hintergrund agierte, war den Zuschauern ca. 5 Filme vor dem großen Aufeinandertreffen trotzdem klar, Mendes hat diese Chance nun nicht. Die Frage ist also, wie löst sich das Dilemma, offensichtlich voneinander agierende Schurken der letzten Teile in ein gemeinsames Projekt fließen zu lassen, ohne den Eindruck gedankenloser Beliebigkeit zu erwecken.
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Barrel – Intro. Aufblende. "Tag der Toten", Mexico. Mit einer der besten Einstiegssequenzen überhaupt, beginnt "Spectre" wahrlich spektakulär. In einem One Shot bleibt Kammeramann Hoytema, der Großmeister Roger Deakins würdig ersetzt, ganz nah dran an Bond und saugt trotzdem Bild und Festivitäten im Hintergrund auf. Hinzu kommt eine grandiose musikalische Untermalung, angepasst an die Traditionen Mexicos und Bond-Theme – Einflüssen. Auch die anschließende Helikopter-Szene fängt noch einmal die unglaubliche Intensität von Craig's Nahkampfmomenten ein, während vor allem die Kameraeinstellungen wie angegossen sitzen.
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Nach (unkommentierten) Eröffnungsong und schön klassisch – verkitschter Bildkomposition der Credits, versucht Craig's Bond mittels der Drehbuchfetzen, die er hingeworfen bekommt, der geheimen Organisation auf den Grund zu gehen. Ohne ein Bond – Klischee auszulassen, Suspendierungen, Q-Frotzeleien und dem eigentlich schon unter Timothy Dalton parodierten (!)Schleudersitz. Alles schön traditionell. Das mag denjenigen, die unter Craig eine neue Marschrichtung gesehen haben, einem Tritt in die Eier gleichen, ist trotzdem schamvoll unterhaltsam oder wie Peter Bradshaw vom "Guardian" titulierte, dass er sich "fast schuldig fühle, den Film so genossen zu haben." Dass dieses reminiszente Abarbeiten an Absurditäten überhaupt klappt, liegt auch zum großen Anteil an Craig, der seinen persönlichen Stil des Humors mit den Augenbrauen – Schenkelklopfer der Moore – Bonds gekonnt kreuzt, was auch beim Ausfüllen eines psychologischen Gutachten zu gefallen weiß. "Wie viel Alkohol trinken Sie?" - "Zu viel."
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Nichtsdestotrotz fühlt sich "Spectre" bis zum Ausfall seiner ikonischen Antagonisten – Wuchtbrumme a la "Beißer", Mr. Hinx (Dave Bautista), immer ziemlich richtig an. In Rom gelingt dank wie erwähnt starker audiovisueller Komposition ein glamoröser Höhepunkt, der sogar dem erneut metaphorisch-unheilsverkündenem Drehbuch entgegenkommt. Der Ansatz vom geplant alleinigen Autor John Logan, diesmal von Purvis und Wade "lediglich" überarbeitet, formulierte ja bereits in "Skyfall" seuselnd diese Schattenanalogien zurück, diesmal gelingt ihm ein fast operettenartiger Dialogaustausch mit tragisch-idiotischen Zügen samt hoffentlich letzten Überbleibsel des "dark and gritty" – Pathoskinos der Neuzeit. Aber das passt nicht mehr, sobald Bond den Inszenierungsraum Rom verlässt und in manchmal unglücklichen Mono/Dialogen stets ein Wort zuviel und eine Tat zu wenig für sich sprechen lässt. Es erinnert wenig an den stoisch ruhigen, aber umso effektiver arbeitenden Craig vergangener Tag der jetzt beim Enträtseln, wenn er allein in einem Raum steht und vor sich hermurmelt "hier muss mehr sein", eine in allen Belangen tragische Figur hinterlässt.
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Obwohl Craig sich nach Kräften müht, nonchalant gibt und seinen zitatelastigen sowie persönlich eigenartigen Humor im Interesse des Zuschauers variabel versprüht. Aber in den wenigen pulsierenden Momenten, die Bond als "Tier ohne Gewissen" wie in "Casino Royale" freisetzen, gönnt man ihm keine Intensität. Ein Flugzeug als wirkungsvolles Gimmick, eine Verfolgungjagd durch Rom, die nett aussieht (klaro, tolle Karren), aber ungefähr so atemberaubend ist wie eine Partie Mikado und eine "Ich-renn-durch-ein-leeres-kaputtes-Haus-und-suche-eine-Bombe" – Sequenz, die meinetwegen in einen atmospärischen, wenn auch langatmigen Horror-Thriller passt, aber als Finalsequenz eine Beleidigung für die Marke "Bond" ist und Bond Craig ein Stück weit die Identität nimmt. Lediglich die "Liebesgrüße nach Moskau" – Zugsequenz mit Wrester Bautista versprüht nochmal die Urgewalt, die den Film aus seiner Trance holt.
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Weitere Darsteller um Bond versammelt Mendes um seinen bürokratischen Sideplot: Totale Überwachung. Ein Kniff, der bereits aus "Skyfall" ähnlich bekannt ist und es lässt erkennen, dass Mendes Aussage, er habe in "Skyfall" all seine Ideen für einen Bond-Film untergebracht, nicht unbedingt einer Lüge entsprach. Trotzdem ringen ein sehr passender erster Auftritt von Fiennes als M, Wishaws stets amüsante Zerfahrenheit als Q und Neuzugang Andrew Scott als rätselhafter C dem Film ein paar gelungene Momente ab. Bitter wird es, als die eigentlich ja überaus begabte Lea Seydoux als Madeleine Swan mit von der Partie ist. In wirren und langanhaltenden Einstellungen, die Mendes mit Romantik verwechselt, versucht etwas Inniges zwischen Bond und Swan zu entstehen, dass durch Schneisen aus seiner Vergangenheit (mit Bildmaterial diesmal und so verdammt überdeutlich und oft, dass auch beim letzten der Groschen fällt) beschossen wird. Als dann diese stets unglücklich wirkende Romanze in den Krater des Bösen (ein Vulkan lässt grüßen) samt Oberhauser (Christoph Waltz) einfällt, wird's komplett hanebüchen in der Figurenkonstellation.
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Sam Mendes' Stil leidet von Minute zu Minute mehr an Konzentrationsschwächen, ähnlich einem Kind, das vor der entscheidenen Klassenarbeit zuviel Fernsehen gesehen hat. Er lässt mögliches emotionales Ballast unter Swan und Bond in die Unbedeutenheit schleifen, garniert mit Wendungen ohne echten Einfluss auf die Handlung oder das Empfinden des Zuschauers. Und es kann nicht sein, dass man als Zuschauer, nach einem Fluchtversuch aus einer zugegeben ganz pointierten Foltersequenz, nur am Ball bleiben will, weil Bond auf die Explosion einer Anlage mit den Worten "Das war noch nicht das Ende!" kontert, so lieblos und vor allem kurz ist diese Actionsequenz. Wo sind den diese atemlosen Verfolgungen der Feinde, unendlich wirkende Hetzjagden, die jeder James Bond – Film von Boot bis Abfahrtski blind durchdeklinieren konnte? Hier: Atemberaubung auf Sparflamme.
"Skyfall" hat gezeigt, wie klassischer Stil mit emotionaler Wucht einhergehen kann, "Quantum" war pulsierend, überdreht, hatte aber Eier in der Buchse und "Casino Royale" war einfach in allen Belangen überlegen, auch, ja, bei seinem Bond – Girl, da kann die 30-jährie Französin in den Medien noch so sehr von Ebenbürtigkeit schwafeln. Bei "Spectre", so bitter das nach einem in weiten Teilen sogar gelungenen Film extrahierbar ist, überkommt einen eher das Gefühl, dass es mal wieder schön wäre, die alten "Bonds" zu sehen, aus denen viele Sequenzen stammen. Bei deren Betrachtung man dann erkennt, wie wenig Nährwerte "Spectre" vor allem im Laufe der Zeit noch bleiben werden.
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Fazit: Das Problem ist nicht der neue, alte Charme oder das Mendes sich seinen Charakter nur weiter aneignet, um eine Ikone zu entmystifizieren. Interpretationsspielraum. Weiter als in "Skyfall" sind nicht nur Wohnung, sondern auch familiäres Umfeld Bestandteil. Das ist im schlimmsten Fall nur ein verdrehter Ansatz und lediglich hartgesottene Bond-Puristen dürften das als langanhaltenden Arschtritt werten. Was allerdings im Argen liegt, ist, dass sein nun neugeknüpfter Ansatz der steten Weiterentwicklung von Bond's Charakter, den Craig's Filmquartett dank des Zusammengehörigkeitsbedürfnisses Mendes' formuliert, um sich selbst rotiert. Craig wandelt, ja irrt beinah in meister Zeit durch ein Potpourri seiner Vorgänger und mittlerweile auch sich selbst. Und da sind sie dann auch wieder, ob man sie will oder nicht: diese verdammten Schatten.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. November 2015
Mit "Spectre" tritt Daniel Craig endgültig aus dem Schatten von Sean Connery!
Daniel Craig ist der ultimative 007...

Besser oder nicht besser?

Die 00-Sektion soll aufgelöst werden! Drohnen und Computer sollen den Killer 007 ablösen. Aber: Das Testament seiner ehemaligen Chefin "M" jagt 007 um den Globus - Mexiko, London, Rom, Alpen, Sahara London - Finale vor dem Big Ben! 007 jagt seine Vergangenheit und die geheime Organisation "Spectre" um Christoph Waltz! Nie war Daniel Craig als 007 besser! Die Startsequenz mit 1.500 Statisten ist grandios. Christoph Waltz ist der beste Böse seit "Goldfinger". Monica Bellucci ist die verführerischste Bond-Lady, die es je gab - mit Strapsen. Aber jedes 007-Urteil ist eigentlich falsch, weil jeder seine eigene Bond-Welt hat..Daniel Craig ist der neue Sean Connery. Er küsst, trinkt und killt. Der Spion, wie wir ihn lieben.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 5. November 2015
Vielleicht bin ich ja noch im letzten Jahrhundert gefangen, doch mir fehlt die Leichtigkeit der früheren Bonds. Ich empfinde auch Christoph Waltz nicht als DEN Superschurken, mir ist Waltz etwas überbewertet, in seiner seltsamen Wanderung zwischen verunglücktem Philosoph und zerstreutem Professor.
Die gesamte Handlung macht einen halbgaren Eindruck: spoiler: die Verfolgungsjagd durch Rom, in dem der Böse kaum Anstalten machte Bond zu stellen. Nichts hat geklappt um den Verfolger mit den Gadgets abzuschütteln, nur der Flammenwerfer. Das Ergebnis war aber derart unspektakulär - es brachte seinen Verfolger nicht in Bedrängnis - dass man sich dies hätte sparen können. Selbst den Gag, ein alter Fiat 500 wäre mit Tempo 150 geblitzt worden hat man verpennt. DAS wäre eine Reminiszenz an den Humor bei Connery und Moore gewesen. Was gabs? Ein verbogener Parkpfosten, für den es wohl nichtmal eine Ordnungsstrafe gibt. Gähn! Die Kameraarbeit bei der Verfolgungsjagd im Schnee war auchnicht überzeugend. Allgemein legen andere Franchises - M:I, Bourne & Co. - heute die Latte hoch. Früher war Bond der Maßstab! Der Zweikampf im Zug, naja. Kein verängstigter Schaffner oder Paketabteilbeamter. Das war sehr steril. Und dann war da der Marterstuhl des Herrn Oberhauser/Blofeld - zwei niedliche Bohrer sollten dem Herrn Bond erst die Erinnerung und dann das Lebenslicht ausblasen. Das Teil war so schrecklich wie der Schurke. Waltz machte mehr den Eindruck eines bemühten aber doch planlosen Nerds, als den eines seiner großen, gefährlichen Vorgänger. Wie sich Bond nun genau aus seiner Fesselung befreite, das möchte ich gerne wissen. Es gab nur seine Uhr, sonst kein Gadget, dann machte es BUMM etliche Meter weg - und Bond war frei. Man möge mich pingelig schimpfen, aber früher machte man sich hierzu einen Kopf, so abstrus das auch am Ende gewesen sein mag wie sich Bond befreite. Wichtig war, dass er sich befreite. Nein, nicht überzeugend. Und Bonds Erzwidersacher war ...? Der eifersüchtige Sohn seines Ziehvaters. Och nööööö! Früher waren die Bösen einfach nur böse (Goldfinger) und hatten es nicht nötig, in ihrer Psyche tief zu graben. "Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sterben, Mr. Bond!". Dass Waltz diesen Klassiker in den Mund nahm, machte seine Leistung nicht besser.

Für mich ein Bondfilm auf Sparflamme, der etliche Bessere an sich in der Wertung vorbeiziehen lassen muss: No, Goldfinger, Leben und Sterben lassen, etc.
NOACKR_MOVIES
NOACKR_MOVIES

15 Follower 73 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 5. November 2015
So muss Bond!

Ich war gehypet Bis zum geht nicht mehr, als ich gestern in die Vorpremiere gegangen bin und dann kam erst der Star Wars trailer und dann ging der Film auch schon los!

Was ein Anfang, die erste viertel Stunde ist so elegant gemacht, fast ohne Schnitt, nahtlos und mit viel Liebe und gutem Bond Humor!
Dann das Lied, ich finde es ja schwer in Ordnung, vom Text her passend zum Film,aber dazu dieser toll designte Vorspann, einfach ein Genuss!

Dann geht der Film weiter, für viele wurde es hier schwach, für mich nicht! Der Film nimmt so unglaublich schnell fahrt auf, es ist unglaublich!
Zudem ist das ein sehr Story drivener Bond, denn es gibt Action, aber es ist nicht zu viel, sie ist immer übersichtlich und gut eingefangen!

Nun zum wichtigsten in einem Bond Film, der antagonist, wow, nein Waltz ist das neue wow! Wenn man im Kino sitzt und ihn hasst für das was er tut, aber man eigentlich lachen muss, dann ist das Waltz!

Was kann man sonst noch sagen, Dave batista ist cool und böse, Lea seydoux wäre nicht meine erste Wahl und Q ist wieder mal genial!

Kritikpunkte: Ja die Story ist vorhersehbar, wenn man nur ein bisschen auf gewisse technische Geräte achtet weiß man nach der Hälfte wo der Film hin will! Sonst kann man aber nur Kleinigkeiten bemängeln, kleine Plot holes, aber hey ich gebe fast and the furious 7 ne 8/10,deswegen halte ich mich mit so was zurück!

Daniel Craig hat mich in diesem Film zum ersten mal richtig abgeholt! Sein Verschmitztes lächeln, der feine britische Humor und seine Art machen ihn zu einem guten Bond!

Hervorheben möchte ich noch die Autoverfolgungsjagd, nicht originell, aber urkomisch!

Der perfekte Bond für alle alt eingesessenen, aber mit der aktuellen Thematik auch was für junge oder junggebliebene!

Ich habe alle Bond Filme ein oder mehrmals gesehen! Somit gebe ich dem Film als 24. BOND FILM 10/10 Punkten! Mit Der Mann mit dem goldenen Colt und Skyfall der beste Bond Film!

Als normalen Film, fällt es mir schwer in objektiv zu bewerten, da der Film mich so gut unterhalten hat, kriegt er ne 9,5/10!

Absolute Sehempfehlung
komet
komet

86 Follower 179 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. November 2015
an 007-spectre ist nicht wirklich etwas schlechtes dran. es gibt action, es gibt eine story, es fehlt nichts.
aus meinen kindheitstagen kenne ich aber noch james-bond-filme, in denen der bösewicht mit einer geklauen atombombe gleich die halbe menschheit ausradieren wollte.
dagegen wirkt christoph waltz als bösewicht ein bischen blass. den bösewicht aus dem tarantino-film kriegt er hier irgendwie nicht hin. - - - -
der rest stimmt eigentlich, nur hat der film aufgrund der länge durchaus einige szenen, die sich etwas in die länge ziehen und die handlung nicht voranbringen. - - -
der film ist gut, aber ich hätte mir 20 minuten weniger filmzeit und dafür eine straffere handlung gewünscht, und ich hätte mir auch deutlich mehr bombastisches gewünscht, was den bösewicht und seinen plan zur weltherschafft (oder -zerstörung) betrifft. - - - -
die entscheidung, mit "skyfall" mal den stecker zu ziehen und james bond mal zu erden und die ganzen ´unsichtbaren-autos´ und ´laser-sateliten´ und sowas mal wieder ein wenig runterzufahren, war ja am anfang ganz richtig. aber hier fehlt irgendwie was.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 4. November 2015
Sorry geht garnicht.... Selten so nen schlechten Bond gesehen... Langweilige Story brutal in die Länge gezogen wenig Actionszenen und leider überzeugt auch Christopher Waltz. Alle die mit raus gegangen sind ausm Kino waren enttäuscht
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 4. November 2015
Bin etwas enttäuscht da mir die Spannung fehlte-bezogen auf skyfall war hier weniger action
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 4. November 2015
Der Aufbau ist irgendwie nicht stimmig. Sehr Bond untypisch. Klar die Action ist stellenweise vorhanden und gut gemacht aber irgendwie zu wenig. Der böse Wicht ala Walz ist total unscheinbar und irgendwie kommt das böse nicht gut rüber. Zudem hat er viel zu wenig Spielzeit, also man sieht ihn nur am Ende streckenweise.

Also gesehen haben muss man ihn aber eher ein Schwacher Bond.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 31. Oktober 2015
Gestern eine Vorpremiere gesehen. Richtig überzeugen eher die Nebenfiguren: Moneypenny mit ihrer Lockerheit, Q als der sympatische Nerd, M am Anfang blass und dann immer mehr aufdrehend, die Omega Uhr einmal als aufdringliches Pruduktplacement, bis sie Bond vor dem Bösewicht rettet. C. Walz mässig gut. Muss eine Story logisch sein? Der halbe Zug liegt in Schutt und Asche und Bond kann sicht ruhig mit seinem Girl vergnügen. Und immer wieder neu perfekt eingekleidet, ja die haben die Garderobe immer griffbereit. Wie sich Bond von seinem Folterstuhl losbinden kann, mit einem geziehlten Schuss den Helikopter abschiesst, wirkt aufgesetzt und nicht recht überzeugend. Die Geschichte insgesamt ist i.O. Die Bilder sind z.T. grandios. Aber muss Bond so kaputt sein, der Geheimdienst fast am Ende? Endzeit, völlig am Limit? Oder wäre es an der Zeit wieder für einen Bond, der als normaler Geheimagent sich durch die Betten hangelt und die Welt rettet? Und ein wenig mehr Klamauk?
MasterOfJokes
MasterOfJokes

8 Follower 27 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 29. Oktober 2015
[...][I]m 24. Bond-Abenteuer fühlt sich noch so einiges mehr nach vergangenen Zeiten an. Das mag den einen in nostalgische Hochgefühle versetzen, den anderen laut aufseufzen lassen – das ist aber egal, denn es funktioniert nicht gut. Wo sich das Filmgefühl sehr klassisch zeigen will, strebt der Plot ins Moderne. Der große Bösewicht ist hier die Überwachung, die nicht nur James Bond, sondern gleich das gesamte MI6 in Bedrängnis bringt. Letzteres allein wurde schon zigmal durchgekaut und versteht sich auch nicht mit dem angestrebten Ambiente. Dazu sind Bonds lakonische Sprüche und die immer ganz locker sitzenden Gags oft sehr angestrengt und kleine Verweise auf alte 007-Filme sehr unpassend in das Geschehen eingebunden.[...]Der Ton, den Spectre danach anschlägt, ist lange nicht so düster wie im Trailer versprochen, macht das Agenten-Spektakel mit seiner leicht albernen Action aber durchaus unterhaltsam, da diese sich nicht zu ernst nimmt. Folglich können in der kultigen Schnee-Action, die die drei Vorgänger vermissen ließen, auch mal die Skier gegen andere Sachen eingetauscht und trotzdem über die eisige Glätte gerutscht werden. Auch Dave Bautista macht mit seiner immensen Physis dabei eine gute Figur. Den besten Auftritt hat jedoch Christoph Waltz (Inglourious Basterds), der zwar lange auf sich warten lässt, dann aber allen die Show stielt. Obwohl sein Auftreten als Bösewicht längst ausgelutscht sein müsste, schafft er es, mit seiner Performance einen mysteriösen und furchteinflößenden Widersacher aufbaut.[...]
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