Neueste Kritiken: Planet der Affen 2: Revolution - Seite 2
Planet der Affen 2: Revolution
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Hilde1983
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4,0
Veröffentlicht am 19. Februar 2015
Großes Blockbuster, der sich auch Zeit für Charakterentwicklung nimmt, die bei vielen anderen Blockbustern der letzten Jahre leider viel zu oft auf der Strecke geblieben ist. In der Fortsetzung leben die Affen getrennt vom Menschen im Wald zurückgezogen. Als ein Aufeinandertreffen unausweichlich ist, eskaliert die Lage. Bildgewaltig, unterhaltsam und mitreisende Fortsetzung.
Eigentlich ein reiner Animationsfilm mit ein paar menschlichen Nebendarstellern. Die Affen sind das derzeitige Non-Plus-Ultra der Tricktechnik. Die Handlung hingegen bietet wenig innovatives, ist aber ok.
Ein affiger Endzeitfilm, mit grandioser Technik, tollen Action-Szenen und leider nur durchschnittlichen Charakteren und vorhersehbarer Story.
Die Sinnlosigkeit des Krieges wird hier jedoch sehr schön aufgezeigt. Dafür gibt's auf jeden Fall extra Punkte. Die Inszenierung ist leider streckenweise zu übertrieben (Stichwort: reitender Affe mit 2 Maschingewehren, der in Zeitlupe durchs Feuer hüpft).
Der größte Schwachpunkt ist jedoch die totale Vorhersehbarkeit der Story. Spannung entsteht so leider kaum, da der erfahrene Kinogänger zumindest erahnen kann, was als nächstes passiert.
Was bleibt? Nun immerhin ein "guter" Film, von dem ich auf Grund der guten Bewertungen etwas enttäuscht war.
Sehr gute Kritiken schrauben die eigene Erwartungshaltung eben in die Höhe. So auch hier: Ich mochte den Vorgänger sehr, und die Revolution (aber, äh, ein wenig fehlgeleiteter Titel, gell?) ist durchaus auch besser als der Vorgänger, der ja für sich schon klasse war. Dennoch bin ich ein klein wenig enttäuscht geblieben. 5 Sterne wie auf filmstarts.de ist einfach etwas zu viel des Guten. Der Film ist brilliant in dem, was er bieten will: nämlich Action und etwas Anspruch zu mischen sowie - die ganz besondere Stärke - sich eher auf Seiten der Affen zu schlagen und aus ihrer Perspektive die Handlung zu erleben. Sehr gefühlvoll, was wir dort sehen. Doch der Plot ist viel zu überraschungsarm und bedient einige harte Stereotype. Insbesondere die Figur Koba wird hier mit jeder Minute irgendwie langweiliger. Das kennt man alles schon. Da gibt es einige arge Szenen. Vor allem aber endet der Film, ebenfalls wie sein Vorgänger, irgendwie viel zu früh: Hier gab es wieder nur einen kleinen, vorbereitenden Konflikt auf das eigentliche Große. Genau das ist der Film. Es sollte aber etwas mehr sein. Das hätte freilich einen anderen Film bedeutet. Fazit: Sehr tolle Fortsetzung mit schönen Interaktionen. Der Plot ist allerdings arg konventionell und macht gewisse Figuren zu Stereotypen, insbesondere eine, die man aus Teil 1 sehr mochte.
Sehr starker Science-Fiction-Actioner! Grandios animiert und sehr unterhaltsame Story. Zwar ist "Planet der Affen: Revolution" nicht das wie von Filmstarts versprochene Meisterwerk, jedoch ist er auf jeden Fall einer der besten Action-Filme des Jahres. Letztendlich absolut überzeugend aber nicht überragend bleiben 4 gute Sterne für einen sehr guten Blockbuster übrig.
Matt Reeves hat hier gute Arbeit geleistet. Planet der Affen: Revolution ist ein spannender Endzeit-Film mit klasse Darsteller jedoch für mich persönlich keine Steigerung zu dem ersten Teil. (NEIN, ich will damit nicht sagen das Planet der Affen: Prevolution besser ist ich finde die beiden ziemlich gleich)
Nachdem ich die Kritik der Redaktion gelesen habe, frage ich mich ob viele Leute vielleicht nur die erste Stunde des Filmes wirklich gesehen haben, denn in dieser ersten Hälfte ist "Planet der Affen: Revolution" sehr gut. Danach kann man aber auch getrost aus-/wegschalten, denn der Film baut rapide ab. Dazu gehört, dass die Intelligenz der Affen, natürlich an allen für den Plot relevanten Stellen, zwischen Übermensch und Regenwurm schwankt. Auch dass alle Affen innerhalb von 10 Minuten nicht nur lernen mit Schusswaffen umzugehen, nein sie modifizieren die Waffen sogar noch dahingehend, dass kein Nachladen mehr nötig und auch kein Rückstoß mehr vorhanden ist. Die Unglaubwürdigkeit der Affen wird aber sogar von den Menschen noch unterboten, diese sehen nämlich kein Problem darin ihre ganzen Waffen AUßERHALB ihrer Festung zu lagern und nicht mal richtig verteidigen zu lassen, sogar noch nachdem diese kurz vorher bereits von den Affen angegriffen wurde. Der Film macht den Eindruck als wäre den Schreibern nach einer knappen Stunde aufgefallen, dass es ja bereits ein Sequel dazu gibt und dieses noch schnell erreicht werden muss...
Auch die Fortsetzung des gelungenen Remakes weiß zu überzeugen und liefert eine moderne zeitgemäße Version des Klassikers. Die tollen Effekte müssen nicht weiter kommentiert werden. Es gelingt dem Regisseur wunderbar diese nun dystopisch anmutende Welt der Menschen zu zeichnen. Was ihm weniger gelingt ist die Charakterzeichnung der menschlichen Figuren. Vor allem die Hauptfigur Jason Clarke bleibt wie viele andere doch etwas blass. Erst gegen Ende springt der Funken auf den Zuschauer über. Gary Oldman sei von dieser Kritik ausgenommen, da er es auch in seinen wenigen Szenen schafft, eine authentische und mitfühlende Performance zu zeigen. Es wird in Teil zwei ein viel größeres Augenmerk auf die CHarakterzeichnung der Affen gelegt, die fast menschlich anmutet. Diese glaubwürdige Inszenierung ist eine der großen Stärken des Films, aber zugleich auch ein Schwachpunkt. Denn im Gegensatz zum ersten Teil stimmt die Balance zwischen Affen und Menschen nicht. Die Entwicklung von Ceasar und seinesgleichen steht ganz klar im Mittelpunkt, wodurch die Menschen oft wie Abziehbilder wirken. Man kann sich als Zuschauer wenig bis gar nicht mit ihnen identifizieren. Diese emotionale Balance gelang in Teil 1 etwas besser. Dennoch ein hervorragender, wenn auch schwächerer, zweiter Teil.
Die Kritik hier ist eines der schlechtesten, das ich seit langem gelesen habe. Reine Werbung und kaum tiefreiche Interpretation, die ich von der Seite gewohnt bin. Was mich aber sauer aufstösst ist die deutliche Überbewertung: 5 Sterne kriegen hier normalerweise Meisterwerke und der Film ist davon durch seine vielen Logiklöcher und Naivität der Protagonisten weit entfernt. Der Film ist nichts weiter als ein weiterer technisch billiant gemachter Unterhaltungsfilm, das sich aber für das dumme Massenvolk richtet und intelligente Zuschauer zur Verzweiflung bringt. 3,5/5