Die glorreichen Sieben
Durchschnitts-Wertung
3,6
390 Wertungen

24 User-Kritiken

5
2 Kritiken
4
6 Kritiken
3
12 Kritiken
2
4 Kritiken
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
ToKn
ToKn

2.006 Follower 963 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 7. Februar 2017
Mit Robert Vaughn starb gerade (11.2016) der Letzte der „Glorreichen 7“ aus John Sturges‘ Western-Remake der „Sieben Samurai“. Seit 1960- zweifelsfrei ein Film aus dem Olymp der Kinokunst! Aus heutiger Sicht, besetzt mit absoluten Hollywoodlegenden, auch wenn damals Brynner, McQueen, Bronson oder Hotte Buchholz noch ziemlich am Anfang Ihrer Karrieren standen. Ein Teil der heutigen Kinobesucher wird vielleicht weder mit den Schauspielern, noch mit dem Original (und selbst das war ja schon ein Remake) etwas anfangen können. Das Original, auch heute noch, mehr als sehenswert! Da dieses Jahr mit „Ben Hur“ bereits ein Klassiker aus dem Filmolymp vergewaltigt wurde, war auch hier durchaus Skepsis angesagt. Und nicht zu Unrecht, wie ich finde, auch wenn es nicht ganz so schlimm ist, wie erwartet. Man merkt Antoine Fuqua, den ich als Regisseur sehr schätze, seine Ehrfurcht vor dem Original an. Er traut sich nicht großartig Eigenheiten einzubringen. Das Einzige was den Film, bis auf Kleinigkeiten, vom Original unterscheidet, sind die technischen Errungenschaften der letzten 56 Jahre. Schade. Was negativ auffällt, das Set von „Rose Creek“ steht ziemlich lieblos als Staffage in der Landschaft. Handwerklich und Schauspielerisch allerdings braucht man gar nicht drum herum reden, da ist der Film top, aber Remake’s müssen sich nun mal mit dem Original messen lassen und da verliert die 2016er Version. Fazit: Der Film hilft, das Western-Genre nicht aussterben zu lassen und das ist gut so!
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 15. Februar 2017
"Die glorreichen Sieben" ist ein guter Film, auch wenn man sich bei diesem Cast natürlich mehr erhofft. Die Story ist natürlich typisch Western Style und somit ok, aber nichts neues. Das besondere an dem Film sind die verschiedenen Charaktere, die sehr gut ins Szene gebracht werden.
Das Kulturblog
Das Kulturblog

26 Follower 107 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2016
Dieses Remake eines Remakes ist nicht besonders überzeugend. Mit Ethan Hawke, Denzel Washington, Chris Pratt und Peter Sarsgaard ist der Film zwar gut besetzt, kommt aber nicht über durchschnittliches Western-Niveau hinaus.

Deshalb sollte man lieber das Original "Die sieben Samurai" von Akira Kurosawa oder das klassische Remake "Die glorreichen Sieben" von John Sturges ansehen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 13. Oktober 2016
Habe ihn gerade gesehen, und bin ziemlich enttäuscht: Die testosteron-geschwängerten Hauptdarsteller geben hauptsächlich Oneliner von sich, scheinbar soll das besonders hart wirken. Führt aber dazu, dass keiner richtig Tiefe bekommt.
Dazu einfach eine klassische Westernstory, viel Gewalt und eine halbswegs nachvollziehbare Geschichte, die es so schon zig mal gab.
Finde den Film ziemlich mau und flach, für Genrefans vielleicht ganz OK.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 11. Oktober 2016
Endlich mal wieder eine tolle Neuverfilmung! Ich war auf jeden Fall total begeistert! Der Kinobesuch hat sich voll und ganz gelohnt!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 7. Oktober 2016
Technisch gut gemachter Film, leider nichts was man vorher nicht gesehen hat. Eine billige Story welche in die länge gezogen wurde ohne richtige Höhen und Tiefen. Im Film mangelt es an Spannung, es gibt keinen unetwarteten Moment die Handlung ist ziehmlich vorhersehebar und monoton. Der versuch des gelungenen zusammenlebens in den USA zu präsentieren indem man eine Multikulti Gruppe aus den Glorreichen 7 macht ist halt eben typisch USA.

Fazit: Ein Film den man sich anschauen kann aber auch wirklich nichts verpasst wenn nicht.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 6. Oktober 2016
Ein symphatischer, moderner Western, der vor allem von seinen Protagonisten getragen wird. Denzel Washington ist der klare Grundpfeiler des Films und Chris Pratt spielt wie immer den coolen, humorvollen Mitstreiter. Der restliche Cast der 7 ist durch die Bank weg ebenfalls gut gewählt und man merkt das die Darsteller beim Dreh ihren Spaß hatten. Ethan Hawke macht seinen Job ebenfalls gut, und ist durchweg symphatisch. Die Handlung ist nicht sonderlich komplex, aber sie reicht um dem Geschehen auf der Leinwand die gewisse Würze zu geben, und das Leid der Einwohner von Rose Creek genügt um einen grundsätzlich mitfiebern zu lassen. Einige der 7 Hauptcharaktere hätten für meinen Geschmack etwas mehr background haben können, aber das ist meckern auf hohem Niveau.
Peter Sarsgaard als Bösewicht wirkt zwar nicht sonderlich stark oder physisch einschüchternd aber seine Taten erzeugen genau den Hass im Zuschauer, der erforderlich ist um im Wechselspiel zwischen ihm und den 7 mitzufiebern. Dazu kommt noch sein durchgeknalltes Minenspiel. Es gibt wesentlich langweiligere und unglaubwürdige Bösewichte in der Filmwelt.
Fuquas Stil ist für mich nicht klar erkennbar. Stellenweise wirkt der Film auf mich etwas weichgespült, die Schüsse sind zwar wuchtig aber die Treffer nicht soo sehr und es gibt erstaunlich wenige Bluteffekte. Die bösen Männchen klappen gerade gegen Ende einfach nurnoch reihenweise um, da hätte ich mir etwas mehr Wucht und impact gewünscht. Das tut der visuellen und handwerklichen Qualität der Action aber keinen Abbruch. Schusswechsel und Explosionen sind so wie sie sein müssen, und verpuffen nicht wirkungslos.
Dies ist ein Film der Action und Sprüche bietet, aber eben auch ein wenig emotionales Gewicht. Das Setting ist top umgesetzt. Fazit: Ihr bekommt das was ihr erwartet, nur wahrscheinlich etwas unblutiger: Spaß, Witz, Ballerei und vieeel Coolness.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2016
Wahnsinns Film, auch ohne das man zwingend Western lieben muss! ;) Top Besatzung, Top Story! Da ich den Klassiker nicht kenne kann ich keinen Vergleich anstellen, aber es lohnt sich auf jeden Fall dafür ins Kino zu gehen! Gut gemachte Spannung, Witz und jede Menge Westernaction!
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 519 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2016
"Die glorreichen Sieben" von Antoine Fuqua ist durchaus unterhaltsam und glänzt mit einem tollen Ensemble, das offenkundig großen Spaß an der ganzen Sache hat - und das wirkt ansteckend. Die Schauspieler werfen sich gegenseitig die Bälle zu, klopfen flotte Sprüche und mimen ihre Figuren mit Spielfreude und Herzblut. Ich habe das Original nicht gesehen, weder "Die Sieben Samurai" noch das ursprüngliche Remake "Die glorreichen Sieben" und kann daher keinen Vergleich herstellen und den Film nur als Einzelwerk bewerten. Und so fand ich, war das ein klassischer Western mit viel Action und coolen Charakterköpfen, die von mehr oder weniger geächteten Underdogs zu tapferen, aufopfernden Helden werden und eine Stadt aus den Klauen eines raubtierkapitalistischen Oberarschlochs befreien.

Allerdings hätte ich nicht nur drei Sterne gegeben, wenn ich nicht auch etwas zu nörgeln hätte. Mein Freund hat sich über mich lustig gemacht und gemeint, ich hätte immer was zu meckern und mit Frauen im Allgemeinen und meiner Wenigkeit im Besonderen sollte man keine Actionfilme gucken. Männer sind ja sooo primitiv, seufz. :-P Na ja, aber der Hang zur intellektuellen Arroganz ist bei mir genetisch bedingt, zumindest, wenn man meiner Tante Glauben schenken möchte, die ebendies meiner Mutter zum Vorwurf machte. Wie dem auch sei, ist der Ruf erst ruiniert und so weiter, hier nun meine kritischen Anmerkungen zu "Die glorreichen Sieben": Die Handlung war ehrlich gesagt schon ziemlich dünn.

Außerdem fand ich, das christliche Motiv wurde ein wenig zu penetrant in den Vordergrund gerückt und ich fand die Anfangsszene reichlich dick aufgetragen, wo die ganzen braven Christen in der Kirche versammelt sind und dann kommt der fiese, gemeine Riesenschuft mit seinen bewaffneten Spießgesellen daher, steht da wie Satan höchstpersönlich, steckt die Kirche in Brand und posiert dann vor den Flammen, als käme er direkt aus der Hölle. Das hätte man meines Erachtens weitaus subtiler, differenzierter und weniger schwarzweiß inszenieren können. Ich mag Bösewichte lieber, die nicht komplett durchtriebene Widerlinge sind, sondern wo man als Zuschauer zwischendurch Verständnis für den Fiesling aufblitzen spürt. Hier waren die Rollen glasklar verteilt: Nette Christen auf der einen Seite, böser Gottloser auf der anderen Seite, der einzig dem schnöden Mammon huldigt.

Darüber hinaus hätte die Story Potenzial für Gesellschafts- und Sozialkritik geboten, was meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Zum Beispiel wurde zwar hier und da ein wenig angedeutet, wie mies man mit Kriegsveteranen umgeht und wie ein posttraumatisches Belastungssyndrom auch im Wilden Westen schon existierte. Was jedoch gänzlich unerwähnt blieb, war, woher die unschuldigen Bauern denn ihr Land hatten? Also entweder sie haben es vorher den amerikanischen Ureinwohnern abgeluchst oder es hat vorher niemandem gehört und sie haben es sich einfach genommen. Haben sie dann wirklich das Recht zu behaupten, es wäre ihr Land? Ich mein ja nur ...

Fazit: Macht Spaß und lohnt sich als unterhaltsamer Action-Western. Man sollte nur nicht zu viel darüber nachdenken ;-)
chagall1985
chagall1985

28 Follower 113 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. September 2016
Kann man sich anschauen, muss man aber nicht!
Wie kann sich ein Remake eines absoluten Klassikers behaupten?
Eines Films der sinnbildlich für den klassischen Western steht und mehrere unvergessene Szenen und Dialoge in sich vereint, der einen Kultstatus hat?
Im Grunde muss man sich dafür nur Django anschauen, dann hat man die Antwort.
Mann setzt eigene unvergessliche Szenen und Dialoge im modernen Gewand dagegen und sorgt für neue sinnbildliche Klassik....
Genau hier scheitert der Film vollständig! Ich finde nicht eine bemerkenswerte Szene, kein unvergessliches Bild oder beeindruckenden Dialog oder neuen Ansatz.
Es ist handwerklich saubere, tontechnisch langweilige Mainstreamunterhaltung ohne jedweden bleibenden Eindruck.
Dennoch nette Ansammlung von Typen, gut verträglich und Unterhaltsam und mit einem länger anhaltenden modernem Shootout. Wenn ich auch bei den bemüht lässigen und teilweise kitschigen Pistolengeziehe und gedrehe manchmal unfreiwillig Schmunzeln musste.
Dennoch Nie auf ärgerliche Weise! Eher belustigt alla: Der Dreher musste jetzt noch sein.... :-)
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme