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4,0
Veröffentlicht am 21. Mai 2026
Okay, ich kenne das Original nicht – und auch nicht das japanische Original vom Original. Das kann aber auch Vorteil sein, immerhin muss ich dann nicht die ganze Zeit alberne Vergleiche ziehen und kann den Film als das betrachten, was er ist. Denn aus meiner Sicht macht Antoine Fuqua hier alles richtig! Er versammelt einen durchaus ansehnlichen Cast mit zahlreichen Hollywood-Stars um sich und inszeniert einen astreinen Old-School-Western, wie er nicht besser sein könnte. Die Geschichte ist relativ einfach und geradlinig, bei über 2 Stunden Laufzeit hängt der Film auch in der Mitte etwas durch, aber der Film lässt sich dann für den Showdown am Ende nochmal schön viel Zeit und dieser ist auch richtig gut gelungen.
Von den Schauspielern ist mir besonders Denzel Washington, aber auch Peter Sarsgaard besonders positiv aufgefallen. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die Performance von Vincent d’Onofrio, der hier mit einer seltsam hohen, quiekenden Stimme spricht. In einem Interview hat er gesagt, er wollte seiner Figur eine ganz besondere Aura mitgeben, sein Jack Horne ist ein Mensch, der lange sehr zurückgezogen gelebt hat und nur wenig Kontakt zu anderen Menschen hatte. Das wollte er durch diese besondere Sprechweise verdeutlichen. In der deutschen Synchronisation wird er von seinem Stammsprecher Christian Weygand gesprochen, der aber ebenfalls diese ganz spezielle Stimme von Vincent d’Onofrio übernehmen wollte, also ist auch in der deutschen Synchro die Stimme etwas schräg.
FAZIT: Im besten Sinne ein klassischer Old School Western, der zwar ein klein wenig zu lang geraten ist, aber dank des hervorragenden Schauspielerensembles einfach viel Spaß macht. Daumen hoch von mir!
Ich kenne das Original noch nicht aber ich finde das Remake echt gut. Ich finde das Regisseur Antoine Fuqua echt was kann und auch hier macht er zu wiederholten mal eine tollen Film. Er hat zwar den typischen Western-Style aber überzeugt in seiner Besetzung. Man hat einen wie immer nahezu perfekten Denzel Washington dann noch Brad Pitt, Ethan Hawke und andere große Namen. Die Action ist gut, der Film ist spannend, unterhaltsam und bietet gute Dialoge. Die Story ist ebenfalls echt gut.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film mit guter Acction, einen genialen Cast und Unterhaltung.
Actionprofi Antoine Fuqua (*The Equalizer*) gelang ein zeitgemäßes Remake des Klassikers von 1960, seine raue Pferdeoper wartet mit coolen Typen und bleihaltigem Showdown auf. An den Charme des Originals kommt der Film jedoch nicht heran.
Antoine Fuquas Remake von "Die Glorreichen Sieben" punktet vor allem auf der Oberfläche durch mitreißende Actionszenen und eine gelungene Westernatmosphäre, schafft es aber weder seiner Geschichte noch seinen Figuren etwas Eigenständiges oder Besonderes zu verleihen. So bleibt der Film über weite Strecken emotional unangenehm fern, ohne dass sich je ein eigener Rhythmus entwickeln kann, der den Zuschauer in das Geschehen nachhaltig involviert. "Die Glorreichen Sieben" ist für einen spaßigen Abend trotz all dieser Kritik zwar immer noch absolut brauchbar, etwas Frisches oder Besonderes kann er der Geschichte und dem Genre aber nicht hinzufügen.
"Die glorreichen Sieben" ist eine nette Neuauflage mit effektiver Inszenierung und guten Darstellern. Das Original ist mittlerweile schlecht gealtert, doch ob das wirklich nötig war ein Remake daraus zu machen? Klar, die Westernklischees sind dabei, die Landschaften sind top, die Action teils wuchtig, doch die Story bietet eben nichts neues und somit ist dieser Film in meinen Augen kein Muss.
Unterm Strich unterhaltsam. Die Choreographie hat für jede der skurrilen Figuren mindestens einen Höhepunkt parat. Dazwischen kommt es dann aber auch zu Längen und die christliche Moral hätte etwas weniger penetrant vorgetragen werden dürfen.
[...] Die glorreichen Sieben fehlt es an Originalität und thematischem Gleichgewicht. Die Reflexionen der zwiespältigen Darstellungen im Film haben eine geringe Wirkung, sodass seine heroische Verherrlichung stets die Überhand hat. Somit verschenkt der neue Western-Blockbuster einen Großteil seines Potentials, das lediglich durch die technische Umsetzung zufriedenstellend genutzt wird.
Hui das Ding hat ja einen Body Count wie ein Rambo Film haha. Viel Action, wenig Spannung. Langweilig wird es auch nicht, kann man sich also schon mal ansehen beim Interesse am Westerngenre.