Neueste Kritiken: Black Out - Killer, Koks und wilde Bräute
Black Out - Killer, Koks und wilde Bräute
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No Use For A Name
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3,5
Veröffentlicht am 15. Januar 2026
Hier wird immer Guy Ritchie zitiert, sogar auf dem DVD-Cover wird der Name genannt. Und wenn es schon so weit ist, ist auch der Vergleich mit Quentin Tarrantino nicht weit. Das ist allerdings selten ein gutes Zeichen. Je mehr große Namen zitiert werden, desto mieser ist in der Regel der Film. “Black Out” (mit dem geistreichen Untertitel “Killer, Koks und wilde Bräute”) macht da aber tatsächlich eine Ausnahme! Das süße kleine Filmchen kommt aus den Niederlanden und bietet tatsächlich das, was im Untertitel versprochen wird!
Das Ganze ist da natürlich schon sehr bewusst und gezielt auf lässig getrimmt und der Film verwendet viel Zeit darauf, seine stereotypen Figuren in Position zu bringen und dann aufeinander los zu lassen. Überraschenderweise funktioniert das aber ziemlich gut. Die Charaktere sind herrlich skurril und schrullig, dabei immer haarscharf an der Karikatur vorbei (manchmal auch darüber hinaus), in jedem Fall aber immer ziemlich cool und dabei nie lächerlich oder peinlich. Der Humor ist ziemlich frontal in die Fresse und wenig subtil, wird dabei aber auch nie ausartend oder unnötig obszön. Ebenso ist die Action solide inszeniert, überhaupt ist die Farbwahl, Kameraführung und Schnitt stabil und ordnet sich zwanglos dem lässig-stylishen Grundton des Films unter.
Das Alles ist jetzt nicht sonderlich originell oder gar herausragend, bietet aber für den Genrefan 1 1/2 Stunden fetzige Unterhaltung. Dazu eine Packung Popcorn und drei Bier, am besten noch mit den Kumpels zusammen, dann geht sie ab, die Luzie! Mir hat der Film Spaß gemacht, 7 Punkte sind locker drin.