(...) Fazit: Was dem Film fehlt, ist ein roter Faden bei der Story und ein angemessener Bösewicht, wer nach den beiden Vorgänger also mit zu hohen Erwartungen in das Spin-Off geht wird enttäuscht sein, denn „Minions“ reicht nicht ganz an eine Vorgänger heran. Die gelben Spaßvögel sind aber immer für einen Lacher gut und so ist der erste Solo-Auftritt der Minions am Ende auch sehenswert geworden. Allerdings freut man sich am Ende auf den dritten Teil von „Ich - Einfach Unverbesserlich“, denn da funktionieren die Minions einfach deutlich besser.
Meine Kurz-Kritik zu "Minions 3D": Am Anfang waren sie eine Art Geheimtipp, im Moment ist die Minion-Manie allerdings an der Grenze zum Nerven... und so ist es auch mit dem neuen Film. Klar gibt es eine Menge lustige Szenen, aber die Macher haben nicht verstanden, dass die Minions immer nur Nebenfiguren waren in Filmen mit anderen - persönlichkeitsstarken - Hauptfiguren wie Gru, seinem Gegenspieler und den Mädchen. Da haben sie am besten funktioniert, und man hat sich auf die kurzen Szenen mit ihnen regelmäßig gefreut. 91 Minuten am Stück neben ziemlich eindimensionalen Randfiguren sind sie irgendwann doch etwas unspektakulär. Und der Film damit sicher kein Totalschaden, aber halt doch mit 6 von 10 Bananas eindeutig der schwächste in der Reihe.
42 Jahre vor Gru (Ich - Einfach unverbesserlich) treten 3 kleine "Minions" eine Reise um die halbe Weltkugel an, um einen neuen Evil-Meister zu finden. Mag sein, dass er bei der Zweitsichtung noch ein wenig besser wird, aber unterm Strich war ich etwas enttäuscht. Sicherlich lag es auch daran, dass man bestimmt 60% der Gags schon aus Trailern, Teasern und der sowieso gnadenlos überzogenen Werbekampagne kannte. Als Sidekicks beim o.g. Film toll, aber als Protagonisten, ich sag mal "naja". Man kann dem Film aber auch irgendwie nicht wirklich böse sein, denn unterhaltsam ist er auf jeden Fall. Kann man sich definitiv ansehen und man wird mit "Minions" gut unterhalten, aber mehr ist das dann auch nicht.