Masters Of The Universe
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3,5
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Levi fazbear
Levi fazbear

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4,5
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
Wow sehr guter Action Abenteuer Film der Film bietet einiges an Action coole Musik Humor und eine gute Geschichte trotz das der Film zu schnell erzählt ist ist der Film wirklich hervorragend!
Verena S.
Verena S.

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5,0
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
Hat Spaß gemacht. Nostalgie trifft Moderne. Humor nicht zu drüber und gute Messages. Ein Stück Kindheit mit tollen Charakteten
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,0
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
TOY STORY MIT MUSKELN
von Michael Grünwald /

Was flasht mich da?

Es ist nichts anderes als der Rücksturz ins Kinderzimmer meines Volksschulkommilitonen: Masters of the Universe. Denn niemals, im Laufe meiner Kindheit, durfte ich eine dieser Actionfiguren mein eigen nennen.

Warum? Der Spirit von patriarchalem Heldentum war sogar in einem Zeitalter, in dem Diversität, Gleichheit und Geschlechterrollen in konservativen Strukturen feststeckten, auffallend vorgestrig, als wäre es aus einer reaktionären Interpretation der Siegfried-Sage gefallen.

Die Frauenquote der Muskelmänner

So ein martialisches Männlichkeitsbild kam damals nicht in unser Haus. Dafür aber in jenes meines eingangs erwähnten Freundes, bei dem ich dieses Klischee der tapferen, ruhmreichen Beschützer und Bösewichte bedienen konnte, ohne das Ganze zu hinterfragen.

Dort die Burg von Grayskull, auf der anderen Seite der Snake Mountain. Dazwischen die irrwitzigsten Monster und Mutanten, und weil man ja nicht komplett so tun wollte, als würden Frauen nur hinter den Burgmauern um ihre Helden bangen, gabs zumindest Teela, Evil-Lyn und die Zauberin – später dann noch He-Mans Schwester She-Ra (She-Woman wäre konsequenter), das Pendant zu Supergirl im DC-Universum.

Die martiale „Kauf mich“-Lore

Damals aber konnten wir uns weder sattsehen noch sattspielen. An jede einzelne dieser Figuren kann ich mich erinnern, und eine Handvoll erscheint auch im neuen Versuch, das triviale Universum, das frappant an Flash Gordon, Marvel und die deutschen Heldenepen erinnert, mit ganz viel Hilfe durch CGI-Experten auf die Leinwand zu bringen.

Denn Masters of the Universe, das ist Kitsch as Kitsch can, das ist ein unfreiwillig komisches, vielleicht sogar käsiges Spielzeuguniversum mit genau jener tümpeligen Tiefe, die ein Team an Spielzeugentwicklern von Mattel wohl erforscht haben müssen, um diesen „Kauf mich“-Kreaturen zumindest eine gewisse Legitimität anhand einer simplen und von überall her zitierten Lore zu bescheren, die ins Zentrum gar dreist ein Schwert stellt, für das der junge König Artus es nicht mal aus dem Stein ziehen muss.

Die Sache mit dem Lendenschurz

„Bei der Macht von Greyskull! Ich habe die Kraft!“ Und schon umweht ein ledergegerbtes Tarzan-Röckchen die sicherlich schmucke Männlichkeit von Adam, während ein rotes Kunstharzkreuz Marke „Tempelritter“ die durchtrainierte Brust des blonden Recken ziert, der in Travis Knights (Kubo – Der tapfere Samurai, Bumblebee) ironisch kommentierter Überarbeitung des trivialen Stoffs gar nicht mal so einer sein will.

Natürlich kann man die Welt von Masters nicht einfach in seinem obsoleten Dunst von damals vor sich hin husten lassen. Wie man es dreht und wendet – das ganze Szenario mit einer gewissen Tolkien‘schen Ernsthaftigkeit zu versehen, wird nicht gelingen. Zu generisch ist der Plot, zu plakativ die Charaktere.

Sympathie für den Waffenmeister

Um das Problem zumindest in Sachen Sympathiewerte zu lösen, kommt einer wie Idris Elba ins Spiel, der Adams rechte Hand gibt: Man-at-Arms, auch genannt Duncan. Elba hat Charisma und gute Laune. Genauso wie Nicholas Galitzine (Glennkill: Ein Schafskrimi), der diesen auf Diplomatie gebürsteten Thronerben gibt, als Kind schon nicht kämpfen wollte und im Erd-Exil mit seiner für niemanden glaubhaften Biografie als verschrobener Nerd gilt, der fanatisch nach einem Schwert sucht – seinem Schwert, nämlich jenes mit der Macht.

Das Live-Act-Problem des Zeichentrick-Schurken

Kaum gefunden, katapultiert ihn das Schicksal wieder nach Eternia zurück, wo Skeletor, der ikonische Erzgegner und Onkel (!) von He-Man (wie in der Artus-Sage Schurke Vortigern Pendragon) schon seit Anbeginn an diese Macht will, um diese auszuüben. Hinter dem Totenschädel verbirgt sich Jared Leto in zeichentrickhafter Gestik und mit wenig Charakter.

Denkt da wer vergleichsweise an Frank Langella aus den Achtzigerjahren? Da hatten wir ja schon mal eine Masters-Interpretation, nur aufgrund mangelnder Rechte und wenig Budget hat Dolph Lundgren (man beachte sein launiges Cameo im neuen Film) auf den Final Fight in Eternias Burg verzichten müssen. Bis heute ist Gary Goddards trashiges Guilty Pleasure nicht ohne Nostalgie-Wert. So eine Langlebigkeit lässt sich im neuen Film wohl nicht prognostizieren, obwohl die Macher hier versuchen, das ganze auf zwölftönende und damit erinnerungswürdige Eigenparodie zu trimmen, die auch dank Elba und Galitzine zumindest streckenweise funktioniert.

Den kenn ich doch!

Ist Masters of the Universe nun Kinderkam? Ja, Kinderkram für Mittvierziger, die sich gerne am bunten Materialismus vollgestopfter Kinderzimmer erinnern. Und mit Lust und verklärten Augen Figuren wie Fisto, Mechanek, Spikor, Moos Man, Ram Man und dergleichen in diesmal spielzeugadäquater Ausgestaltung mit Leichtigkeit wiederentdecken.

Die Sache mit dem Sexwitz

Ein Toy Story also mit Muskeln und lahmer Story; netten, aber nicht außergewöhnlichen Schauwerten, dafür aber mit befremdlichem, sexuell konnotierten Wortwitz, der sich speziell auf einen Charakter bezieht und sich auf irritierende Weise am Zielpublikum vorbei vergreift.

Irgendwie ist den Schreiberlingen hier der Zynismus durchgegangen, während zeitgleich verabsäumt wurde, die Vorhersehbarkeit vor allem im Showdown abzufangen. Mit dem Kulturschock der realen, nämlich unserer Welt, wird das Abenteuer mit origineller Situationskomik abgeschmeckt. Witzig auch die „Etymologie“ so manchen Heldennamens. Doch die Selbstironie wirkt unentschlossen – manchmal ist sie zu viel, manchmal zu wenig. Oder hatte gar Mattel das letzte Wort?

Alle waren sie im Gym

Travis Knight lässt Masters of the Universe immer noch das sein, was es immer schon war: Ein konfuses, etwas zu lang geratenes Arena-Gekloppe mit der Sehnsucht nach epischer Fantasy, und mit dem ernüchternden Blick auf die Tatsache, das die durchtrainierten Schwarzenegger-Rabauken nicht wirklich viel mehr sind als sie darstellen. Vielleicht muss man dafür die Zeichentrickserie kennen, und das ganze Drumherum. Davon aber ausgekoppelt bleibt nur Spielzeug, das lebendig wird. Hach, für ewige Buben irgendwie trotzdem ganz schön.



Mehr Reviews und Analysen gibt's auf !
Isabelle D.
Isabelle D.

331 Follower 529 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
"Masters of the Universe" von Travis Knight erzählt die Geschichte von He-Man aka Adam, der zurück auf seinen Heimatplaneten Eternia muss, um diesen vor dem fiesen Skeleton zu retten. Dabei nimmt der Film sich selbst nicht allzu ernst und bricht auf sympathische Weise mit Geschlechterrollenklischees. Jared Leto als böser Skeletor macht seine Sache auch prima - vermutlich, weil man ihn diesmal nicht erkennt und er somit nicht einfach nur Jared Leto im Kostüm ist.

Fazit: Macht Spaß, kann man sich gut angucken!
Lemmiblog
Lemmiblog

3 Follower 423 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
NICHT DER HE-MAN DEN ICH ERWARTETE

Adam sitzt seit 15 Jahren auf der Erde fest, nachdem Sorceress ihn dorthin schickte. Währenddessen hat Skeletor Eternia überrannt und die Macht an sich gerissen. Adam arbeitet inzwischen in einer Personalabteilung und versucht Konflikte lieber mit Gesprächen zu lösen. Doch als Beast Man auftaucht, wird klar, man muss auch mal aufhören zu reden.

Masters of the Universe geht ca. 130 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier die Neuauflage von He-Man, der eine Mischung aus Thor und Herkules ist und ich bin wirklich hin- und hergerissen.
Auf der einen Seite macht der Film viel richtig. Die Figuren haben die herrlich bescheuerten Eigenschaften, die ihre Namen erklären. Ram-Man rammt Leute und Fisto, naja, ist der Running Gag. Der wahre Scene-Stealer ist Idris Elba als Man-At-Arms. Der Mann hat tolle Sprüche parat, wirkt sympathisch, erfahren und trägt vieles im Alleingang. Alleine seine Rede übers Militär ist fantastisch.
Tja, dann haben wir Adam. Ich weiß, was man machen wollte. Er sollte nicht der Muskelberg sein, der jedes Problem mit nen Faustschlag löst. Das Problem ist, dass Adam so weichgespült ist, dass man sich fragt, ob er eine Karikatur sein soll. Er will lieber reden als kämpfen, was okay wäre, wenn er nicht ständig Dinge machen würde, die merkwürdig wirken. Dazu kommt, wenn man versucht ihn lustig wirken zu lassen, es eher seltsam wirkt.
Der Film nimmt sich selbst wenig ernst. Es werden Witze über die Namen gemacht sowie über sprechende Tiere.
Allerdings leidet darunter Skeletor. Er soll die Verkörperung des Bösen sein, wirkt aber teils wie ein Clown. Mal bedrohlich und dann wieder wie aus der Bullyparade.
Unterm Strich bleibt ein Film, der gut unterhalten kann, aber einen fünf Minuten später am gesunden Menschenverstand zweifeln lässt. Die Welt von Eternia, die Figuren und die Action funktionieren. Nur Prinz Adam ging für mich am Ziel vorbei.

6/10 Punkten. Den lautesten Jubel im Kino gab es übrigens nicht für den Cameo, den ohnehin nur die alten Hasen verstehen. Nein, der größte Applaus galt tatsächlich dem Isekai-Truck, der Adam rettet. Produktplatzierung hat selten so viel Begeisterung ausgelöst.
Johannes Weiß
Johannes Weiß

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5,0
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
Ich hatte schon sehr lange nicht mehr so viel Spaß im Kino wie mit diesem Film. Wer in den 80er Jahren aufgewachsen ist, wird definitiv seinen Spaß haben und selbst meiner Tochter hat er sehr gut gefallen. Die Bilder, der Soundtrack (Brain May) und die vielen Details, einfach herrlich. Die Besetzung ist durchweg gelungen und der Humor zündet. Das schöne ist meiner Meinung auch, dass der Film einfach nur unterhalten will, keine Erziehung, keine hoch moralischen Agendas einfach nur spaßiges Popkornkino, dass sich selber nicht zu ernst nimmt und seine Helden feiert. Muss man gesehen haben!
SAY BROKER
SAY BROKER

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5,0
Veröffentlicht am 7. Juni 2026
Einige Charaktere könnten noch ruhig hinzugefügt werden. Jedoch alles super gemacht. So wie es sein sollte. Ziemlich Top. Allerdings könnte die Handlung noch etwas spannender sein, gerade für die neue Generation welche He-Man als solches in der Kindheit nicht fühlen konnte.
Erik Friedrich
Erik Friedrich

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5,0
Veröffentlicht am 6. Juni 2026
Danke für einen Film der einfach nur Spaß macht, sich manchmal nicht so erst nimmt und nach 2 Stunden lächeln auf meinem Gesicht einen Eindruck hinterlässt, was Kino wirklich machen sollte.. uns grandios unterhalten. PS: Musik ist top
Stefan Pech
Stefan Pech

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5,0
Veröffentlicht am 6. Juni 2026
Ich hab mich sehr auf diesen Film gefreut, aber das er so gut ist hätte ich nie erwartet. Bester Film den ich seit Jahren gesehen habe.
Rob Rob
Rob Rob

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5,0
Veröffentlicht am 6. Juni 2026
Wir waren heute mit meiner Tochter im Kino und sind begeistert. Meine Frau war zuerst skeptisch. Nach dem Film gab sie den Film eine 10 von 10. Meine Erwartungen hat der Film ebenfalls übertroffen.
Die Geschichte wurde durch die witzige Art gut ins Jahr 2026 gebracht. Wegen der Spezialeffekte würde ich empfehlen den Film im Kino zu schauen.
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