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    The Batman
    Durchschnitts-Wertung
    3,9
    367 Wertungen
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    102 User-Kritiken

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    thar85
    thar85

    User folgen 3 Follower Lies die 17 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 4. März 2022
    Ein tolles Gericht mit richtig guten einzelnen Zutaten, was aber irgendwie von vorne bis hinten gar nicht so geil schmeckt.

    Erstmal zum Postivem: Der Film hat einen tollen Look, welcher an vielen Stellen an die Arkham Knight Reihe erinnert. Der Cast wurde großartig besetzt. "Something in the way" von Nirvana ist eine fantastische Wahl um das Gefühlsleben des Hauptprotagonisten zu verdeutlichen. Die Kamera und der Schnitt sind sehr gut und ermöglichen Bilder, die man in der Form selten gesehen hat und oft an den Stil von Michael Mann (z.B. Heat) erinnert. Gotham City, als ein Hybrid aus Manhatten und Londoner Westend während eines Streiks der Müllabfuhr, ist sehr gelungen.

    Aaaaaaber: Die Tatsache, dass man jeder Szene, jeder Bewegung und jeder Unterhaltung ein solch intensive Bedeutungschwangerschaft verpasst hat, war für mich teilweise unerträglich. Die Film nimmt sich trotz seiner großen logische Lücken und dem doch fantasievollen Setting, so unglaublich Ernst, dass er oft einfach ungewollt ironisch erscheint. Der Score ist so platt wie eine textliche Einblendung á la "Jetzt ist Batman traurig" oder "jetzt ist es romantisch ". Es gibt circa 10 kleine Handlungstränge die aus meiner Sicht echt hanebüchen zusammengehalten wird. Das ganze erinnert mich viel mehr an ein Mini-Serien-Format. Zu keinem Zeitpunkt war es möglich eine emotionale Bindung zu den Figuren aufzubauen.

    Fazit: Die Zutaten sind echt fast alle toll. Aber anstatt etwas solides zu kochen hat man einfach alles zusammengworfen, weil man zu viel wollte (Viel hilft nicht immer). Für mich leide eine Enttäuschung.
    Sebastian R.
    Sebastian R.

    User folgen 1 Follower Lies die Kritik

    1,5
    Veröffentlicht am 5. März 2022
    Leider mehr wie enttäuschend. Die Atmosphäre war anfangs recht gut angefangen. Leider reihen sich endlos wiederholende Szenen ein.
    Batman läuft generell in Zeitlupe und wird von einen 2 sec.Demo des imperialen marsches begleitet. Batman klopft auch an Eingangstüren anstatt sich schleichend Zugang zu verschaffen.
    Actionszenen sind toll gemacht leider sind diese in fast voller Länge im Trailer zu sehen. Es hätte wirklich schön sein können.
    Soundtrack bis auf wenige Momente eine Katastrophe..Spannung leider kaum vorhanden..Action zu rar..optisch nah an der Nolan Version, der Rest leider eher Marke Bruchlandung.
    Sehr schade..
    Riecks-Filmkritiken
    Riecks-Filmkritiken

    User folgen 11 Follower Lies die 175 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 28. Februar 2022
    Da Christopher Nolan in seiner Trilogie die Figur Batman zu einer der besten der Filmgeschichte hat reifen lassen und auch Ben Affleck in dessen Verkörperung seine sympathischen Reize mit sich brachte, war natürlich die Neugier gegeben, ob der noch etwas taumelnde Robert Pattinson dieses Vermächtnis würde fortführen können, nachdem er zuletzt mit einigen Filmperlen doch deutlich bewiesen hat, wie gut er schauspielern kann. Tatsächlich jedoch stellt sich diese Frage zu keinem Zeitpunkt, denn wir können an einer Hand abzählen, wie oft wir Pattinson tatsächlich zu Gesicht bekommen. Darüber hinaus könnte sich unter Batmans Maske so ziemlich jeder befinden, von daher viel Spaß bei drei Stunden Zeitvertreib mit dem Hausmeister, der zufällig am Set stand. Dieser Film ist angesichts seiner Spieldauer und dessen was uns präsentiert wird nämlich eine regelrechte Zumutung und Beleidigung. Style over Substance scheint sowieso zum gängigen Maß der Produktionen zu werden, wie auch hier wieder zu sehen.

    Es gibt darüber hinaus einfach unfassbar viele Szenen, in denen die gesichtslosen und kalten Figuren, die wir zu keinem Zeitpunkt mal intensiver kennen lernen, einfach nur dämliche Dinge tun, die billige Effekthascherei der besten Art sind. Nie hätte ich gedacht, dass ich bei einem Batman-Film einmal einschlafe, doch hier habe ich mehrfach mit dem Sekundenschlaf zu kämpfen gehabt. THE BATMAN wirkt wie eine einzige Serienfolge, die von 25 Minuten auf 177 ausgedehnt wurde. Weder passiert mehr, noch erfahren wir mehr. Theatralische Momente werden so überspitzt, dass mir regelrecht schlecht wurde, obwohl die Übelkeit eigentlich schon einsetze, als mal wieder eine Interpretation des Musikstücks Ave-Maria in den ersten Sekunden zu hören war. Wer also einen guten THE BATMAN schauen will, sollte sich die drei Minuten Trailer anschauen, denn die sind spannender als der dreistündige Film dazu.

    Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/the-batman
    Mike R.
    Mike R.

    User folgen Lies die 11 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 12. April 2022
    Puhhhh, was soll ich sagen. Das ist der schlechteste BATMAN-Film, den ich bisher gesehen habe. Ich bin enttäuscht. Bei so einem schlechten Film möchte ich auch gar nicht so viel schreiben wollen.
    Thomas Testor
    Thomas Testor

    User folgen 6 Follower Lies die 40 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 15. März 2022
    Wenn ein Film so langweilig ist, dass ich das Kino beim Ende des ersten Drittels verlassen musste, dann ist die schlechtestmögliche Bewertung wohl die passendste. Action ist angegeben, kommt aber so gut wie nicht vor (unlauterer Wettbewerb). Es ist fraglich ob der Film tatsächlich die angegebenen 185 - 200 Mio. USD gekostet hat. Da mir hier eine Dienstleistung verkauft wurde, die nicht den Angaben entsprach, forderte ich mein Geld erfolgreich vom Kino zurück. Es dürfte sich bei diesem Film hauptsächlich um ein Drama handeln (ohne Action).
    Benedict Hillebrand
    Benedict Hillebrand

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    1,0
    Veröffentlicht am 21. März 2022
    Ich hatte hohe Erwartungen an den Film und nachdem ich wirklich jeden Batman Film auf seine spezielle Art und Weise gut fand/finde war mir auch nicht Angst und Bange. (Ja sogar Batman und Robin hat auf seine Art was)
    Auch wenn ich Robert Pattinson etwas kritisch sah war ich auch hier gespannt wie er sich schlägt.
    Aber was soll ich sagen? Der Film ist eine Katastrophe...
    - er ist viel zu lang
    - die Story ist einfach schlecht und langweilig
    - Pattinson als Batman ist unglaubwürdig - sorry er ist nicht die Person die Menschen von Hand zu Brei kloppt wie dargestellt
    - Der Höhepunkt ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten...

    Sorry aber das war gar nichts! Potential zum nochmal anschauen = 0
    Nicole Paikert
    Nicole Paikert

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    0,5
    Veröffentlicht am 5. März 2022
    3 Stunden meines Lebens einfach verschwendet... Batmann erinnert hier teilweise eher an ein depressives Flughōrnchen, anstatt an einen dunklen Retter. Die ganze Geschichte macht keinen Sinn. Aktion hat man hier maximal 20 Minuten gut verteilt über drei unerträgliche Stunden. Der schlechteste Film den ich je im Kino ertragen habe. Fortsetzung folgt.... Nein danke!
    Cursha
    Cursha

    User folgen 4.403 Follower Lies die 1.000 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 14. Juni 2022
    Wirft man einen Blick auf das Blockbusterkino der vergangenen Jahre fällt schnell etwas auf. Das Baden in Nostalgie, das Aufleben vergangener Werke, der Wahn der Sequels, Prequels und Reboots nimmt überhand und Filme müssen sich durch ein raschen Tempo und durch ein Effektgewitter durchhetzen. Immer seltener haben mich die großen, teuren Produktionen, der vergangenen Jahre, gefesselt. Einzig „Dune“, „Blade Runner 2049“, „Mad Max: Fury Road“ oder die Nolan Filme bilden da eine Ausnahme. Mit „The Batman“ erwartet uns nun innerhalb kürzester Zeit, ein neuer Batman, der mich auf ganze Ebene begeistert hat und mir all das gegeben hat, was mir in den letzten Jahren immer wieder gefehlt hat. Den „The Batman“ von Matt Reeves fühlt man die Liebe des Projektes förmlich an. Eigentlich könnte man dem Film vorwerfen, dass wir in den letzten Jahren genug Batman hatten und auch doch im Grunde nichts neues mehr zu erzählen ist, aber Reeves schafft hier etwas wovor ich Hochachtung habe. Anders als Marvel, wo wir zwar in jedem Film neue Gesichter bekommen, aber sich die Filme am Ende doch nicht unterscheiden, da sie handwerklich und tonal immer so eng zusammen sind, dass man keine visionäre Handschrift mehr erkennt, macht es DC hier deutlich besser, in dem man bekannte Figuren nimmt, diese aber in eine komplett neue Welt auf der filmischen Leinwand wirft. Den im Voraus lässt sich sagen, dass dieser Film wieder eine ganz eigene Richtung einschlägt und sich nicht vergleichen lässt mit den Universen von Burton, Schumacher, Nolan oder Snyder.
    „The Batman“ handelt von einem sehr jungen Batman, der noch nicht lange aktiv ist. Eines Nachts wird ein hohes Tier von Gotham brutal ermordert und schnell wird klar, dass der mysteriöse Riddler dahinter steckt und ein perfides Spiel mit dem dunklen Ritter spielen möchte. Es beginnt ein Detektivspiel um den Rätselmeister zu stoppen.
    Dieser Film lässt sich unglaublich viel Zeit und die braucht er auch! In fast drei Stunden Laufzeit kann Reeves mich auf jeder Ebene, des Handwerks, des Inhalts und auch der Atmosphäre überzeugen. Der Ansatz des Filmes liegt hier stark auf dem Thriller Noir Aspekt. Batman muss viel ermitteln und sich auch mit seinem eigenen Wesen auseinandersetzen. Dabei schafft es Reeves ziemlich gezielt den Charakter zu dekonstruieren und die Motive des dunklen Rächers zu hinterfragen. Oft wirkt Batman wie der Schurke in seinem eigenen Film. Aber auch eine gewisse Medienkritik lässt sich in Form des Riddlers sehr gut aus dem Film herauslesen.
    Handwerklich ist der Film große Klasse. Gotham wirkt wie ein wahrer Charakter und sieht hier so fantastisch aus wie in keinem anderen Batman-Film. Der ständige Regen, die verdreckten Straßen und die heruntergekommenen Figuren fügen den Rest hinzu. Die Aktion ist eher rar gesät, aber was wir bekommen ist eine Wucht. So ist gerade die Verfolgung des Pinguin im neuen Batmobil mein Highlight des Films. Das echte Handwerk spürt man und die Sounds und Dramatik haben mir ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Aber auch die Einführung der Fledermaus war ein waschechter Gänsehautmoment. Ähnlich sieht es mit einer wundervollen Szenen in einem dunklen Korridor aus, in dem die Kulisse nur durch das Abfeuern der Pistolen erleuchtet wird. Greig Fraser, der zuvor auch die Kameraarbeit bei „Dune“ übernahm, liefert hier ganz großes Kino und fängt unfassbar viele Bilder auch ein wie ein Comicpannel.
    Die Musik von Michael Giacchino fügt sein bestes hinzu. Sei es ein mysteriöses und hypnotisierendes Spiel um den Riddler oder an alte Bondfilme erinnernde Klänge für Catwoman, all die wundervollen Stücke werden vereint im großartigen Theme für Batman, das eine wahre Bedrohung verkörpert und fast nichts heroisches mehr an sich hat.
    Darstellerisch ist der Film eine Wucht. Robert Pattinson, der mit Filmen wie „Der Leuchtturm“ oder „Good Time“ schon unzählige Male bewiesen hat, was ein hervorragender Darsteller er ist, spielt Batman hier auf eine ganz eigene Art und Weise. Unheimlich, bedrohlich, gebrochen, düster und immer kurz davor vollkommen die Fassung zu verlieren. Seine Interpretation ist Anders, aber absolut hervorragend. Als Bruce Wayne tritt er weniger in Erscheinung, wenn gleich auch diese zurückhaltende Interpretation angenehm erfrischend ist. Zoe Kravitz als Catwoman wird zu einem faszinierendem dreidimensionalen Charakter gemacht. Sie ist smart, unfassbar charmant, voller Ausstrahlung, aber hat eine klare Motivation und ist ebenfalls eine gebrochene Seele. Jeffrey Wright funktioniert ebenfalls als Gordon und seine Chemie zu Batman ist ebenfalls große Klasse. Einzig Andy Serkis als Alfred fällt hier leider etwas ab, da er im Film eigentlich kaum Präsent ist. Auf der anderen Seite sind die Schurken ein wahrer Schmaus. John Tuturro als Falcone ist super gecastet, während ein nicht wieder zu erkennender Colin Farrell als Pinguin den Spaß seines Lebens in der Rolle hat und Lust auf mehr macht. Sein Pinguin war ein heimlicher Star des Films. Hervorheben muss man aber Paul Damos Interpretation des Riddlers. Dieser hat nichts mehr gemeinsam mit dem grausamen Riddler aus „Batman Forever“. Dieser hier ist ein regelrechter Psychopath, der ein perfides Spiel treibt und dabei gezielt Social-Media benutzt um seine Opfer in Saw Manier zu ermorden. Er versprüht eine waschechte Angst und ist ein widerlicher Schurke, der glücklicherweise sehr gezielt eingesetzt wird. Seine ganze Aura ist fantastisch ob mit oder ohne Maske. Dabei reiht er sich für mich wohl direkt hinter Heath Ledgers Joker ein.
    Und die Eventualitäten einer Fortsetzung sind auch bereits gegeben.
    Kurz: „The Batman“ ist perfektes Arthous-Blockbusterkino, das den Charakter Batman neu definiert und neu interpretiert. Gespickt mit einer Vielzahl aktueller Themen und einer perfekten handwerklichen Leistung, tritt Gotham in ein nie dagewesenes Licht und serviert uns dosierte Aktion vom Feinsten, gepaart mit Thriller-Noir Anleihen. Ein hervorragender Cast, niederschmetternde Stimmung und ein Schurke zum Fürchten, schafften eine einzigartige Atmosphäre, die Lust auf mehr macht!
    Sebastian Runow
    Sebastian Runow

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    1,0
    Veröffentlicht am 4. März 2022
    Für mich tatsächlich ein sehr glanzloser Film und meine Negativ-Vorredner haben bereits alles gesagt. Dem Film fehlt es komplett an Tiefe. WARUM steht für mich über allen Charakteren. Ich bin sonst ein Fan von Fantasiewelten, aber das hier ist keine Welt ... es ist lose aneinander gereihter Brei und baut keinerlei Verbindung zum Zuschauer auf. Weder die Bösewichte noch die vermeintlich Guten sind scharf gezeichnet. spoiler: Irgendwo verarbeitet Bruce Wayne eine Familiengeschichte von der man nicht klar weiß wer das "Drama" (das man ja auch nur erahnen kann) verursacht hat und was jetzt so dramatisch ist. Er sitzt die meiste Zeit mit dunklen Augenringen und einem Gesichtsausdruck wie eine Statue da und starrt irgendwas an.
    Woher kommt seine Motivation, Was will er erreichen - Einfach nicht greifbar. Die Bewertung hier ist daher auch richtig schwer zu schreiben, weil mir auch wirklich etwas positives als Gegenpol fehlt. Die Musik war ansich sicher nicht schlecht, aber wurde auch immer wieder abgespielt. Und was er da sagt mit Vergeltung ... naja ... also Angst hatte ich vor Batman nie. Was ja aus Sicht der Gangster von Gotham auch so gesehen wurde. Für mich ein Film der zwar hohe Bewertungen bekommen wird, weil er unfassbar ist und damit quasi automatisch Kunst, aber gleichzeitig wird er auf lange Sicht keinen Wert als Vorlage für weitere Filme besitzen. Ach und aprospos Bösewichte ... kaum wahrnehmbar so 2 Tage nach dem Film.
    Julia G.
    Julia G.

    User folgen 1 Follower Lies die Kritik

    1,5
    Veröffentlicht am 16. März 2022
    Ich hatte kein Problem damit das Petterson, die Rolle des Batman übernehmen sollte. Er ist älter geworden und es interessiert mich eigentlich nicht welche Rollen er - in Filmen, die ich nicht gesehen habe - bisher hatte. Sein Profil, insbesondere das Kinn passen auch ganz gut zur Figur. Den Batman hat er auch gar nicht schlecht gemacht. Auch wenn die Ausstrahlung noch nicht ganz das geführchtete war, auf das es in diesem Film ankam. Er hätte allerdings ein paar Muskeln mehr gebrauchen können. Aber sie wissen schon warum die Oberkörpenfreien Szenen kurz und dunkel gehalten wurden – geschenkt.
    Aber den Bruce Wayne? Nein, also... ein Haarschnitt der ihn nicht wie den Verrückten Joker (aus Joker 2019) aussehen lässt, wäre das mindeste gewesen. Ich meine, Bruce Wayne, der den reichen Playboy meamt! Kein depressiver abgemerkelter … was auch immer das darstellen sollte.
    Mir ist schon klar, dass es um die dunklen Seiten Batmans ging und darum, wie „müde“ er von dem Kampf ist und wie unzufrieden. Aber hier hätte es auch noch einige Wege gegeben sich mehr mit dem Gemützustand zu beschäftigen als ihn mit ungepflegten Haaren und Emo-Blick durch die Gegend laufen zu lassen.
    Der Rest der Besetzung bzw. die Figurendarstellung ist, bis auf Catwoman, ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn man weiß welcher Schauspieler hinter Pinguin steckt, dann ist das zwar faszinierend, aber ändert nichts an der merkwürdigen Darstellung des eigentlich kleinen, ekligen Cobblepot der plötzlich ein Riese ist.
    Alfred mit Bart? Und wo blieben die sarkastischen Kommentare? Wo war überhaupt irgendein „Spruch“?
    Ja,.. schon klar. Es sollte eben „anders“ sein. Aber Batman & Co sind nunmal bestehende Charaktere, da sollte man nicht alles „neu“ kreiieren.
    Ich meine,… Riddler mit SM-Maske? Was soll das? Das der Schauspieler eine, sagen wir, etwas Riddler-untypische Statur hat.. geschenkt, aber die Maske? Paul Dano hat seine Rolle sehr gut gespielt. Der Psychopath war definitiv glaubhaft, das muss man ihm lassen. Aber warum musste er sein Gesicht hinter diesem krotesken Ding verstecken?
    Was mir von der ersten Kampfszene an auffiel: Die Macher müssen die Batman-PC-Spiele gespielt haben. xD Der Kampfstil sowohl von Batman und Catwoman? Ich dachte echt ich hab‘ gerade zu spät die Y Taste gedrückt, als er einen Schlag abkam. Die Moves sahen exakt wie im Spiel aus. Und auch die Kulissen (die sehr sparsam waren) kamen mir mehr als bekannt vor. Hat man sich hier plötzlich doch an das Batman-Universum halten wollen?
    Also im Endeffekt, ich weiß nicht, warum man diesen Streifen Batman genannt hat. Man hätte auch einfach etwas neues Erschaffen und einen in die Länge gezogenen Krimi draus machen können.
    Zumal man ihn nicht mal Batman sondern ihn ständig nur als „Vergeltung“ angesprochen hat. Was soll das? Wir hätten auch so verstanden, dass er sich am Ende von Vergeltung der Hoffnung zuwendet. Dafür kann man andere, weniger plumpe, Mittel einsetzen.
    Der Film ist „nett“. Aber man hätte ihn nicht unter dem Batman-Deckmantel herausbringen müssen. ODER sich einfach mehr an dem orientieren sollen, was bereits existiert. Die Figuren „richtig“ darstellen können. Man hätte auch viel mehr auf die emotionalen Probleme des Riddlers und von Batman eingehen können. Was treibt ihn dazu weiter zu machen? Warum hat Riddler so ein großes Geltungsbedürfnis? Ich bin mir nicht sicher an wen sich der Film richtet. Als Batman-Fan habe ich die Andeutungen zu Hush verstanden und weiß die Namen Falconi und Mahoni einzuordnen. Aber als Nicht-Fan war es wohl gar nicht immer leicht allem zu folgen.
    Also, mich hat der Film nicht überzeugt. Und ich will auch nicht beurteilen, ob der Regisseur seinen Plan umsetzen konnte oder nicht. Denn es ist keine wissenschaftliche Arbeit, bei der ich prüfen soll, ob der Student seinem Vorhaben gerechet wurde. Ich sollte während des Films verstehen, worauf der Regisseur hinauswill. Ich sollte den Charakteren ihre Rolle abnehmen und nicht geistig abtriften, weil die Szenen in die Länge gezogen sind.
    Auch die Meinung man müsse den Film im Kino „erleben“ kann ich nicht nachvollziehen. Ich sehe nichts was den Film durch 7.1 Sound oder größere Leinwand besser gemacht hat. Ich würde ihn mir ansehen, wenn er bei einem Streaminganbieter läuft, aber ich hätte kein Problem damit zwischendurch auf’s Klo zu gehen oder meine Nachrichten zu checken. Also nicht das, was ich als fesselnde Unterhaltung bezeichnen würde.
    Wie anfangs gesagt, es gab Potenzial. Die Idee Batman aus dieser Sicht zu beleuchten und mal einen weniger bekannten Bösewicht auf den Plan zu rufen, sehr gut. Aber die Umsetzung hinkt – meiner Meinung nach.
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