Bone Tomahawk
Durchschnitts-Wertung
3,3
138 Wertungen

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No Use For A Name
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 31. März 2026
“Bone Tomahawk” ist ein echter Slow-Burner, der sich in seinen 137 Minuten sehr viel Zeit für seine Figuren und deren Konstellation nimmt. Der auslösende Konflikt ist dabei relativ schnell etabliert, dann machen sich die drei so unterschiedlichen Männer auf ihre Reise. Diese fällt dann auch eher unspektakulär aus, es gibt wenig Action, die Dynamik zwischen den drei Charakteren steht im Vordergrund. Während diese sehr glaubhaft und dramaturgisch sehr ausgefeilt und intelligent erzählt wird, schafft der Film gleichzeitig eine zunehmende Atmosphäre der Bedrohung. Der Zuschauer ahnt, dass gleich irgendetwas Unheilvolles über diese Gruppe hereinbrechen wird, ohne dass klar ist, was genau das sein könnte. Etwas vage ist zuvor von “Troglodyten” die Rede, den Rest muss man sich selbst zusammenreimen.

Zum Schluss geht dann die Action nochmal ordentlich ab, es wird streckenweise richtig heftig und richtig fies, sogar etwas unheimlich. Besonders hervorzuheben ist aber natürlich der fantastische Cast, der ganz wesentlich von einem großartigen Kurt Russel, Patrick Wilson und auch Richard Jenkins getragen wird. Alle drei passen hervorragend in ihre Rollen und vor allem Kurt Russel spielt so gut wie nie, er ist der Hauptgrund, warum es auch bei der langen Laufzeit nicht langweilig wird.

FAZIT: Ein echter Slow-Burner, der langsam kommt, dafür aber am Schluss umso krasser reinschlägt. Wer einen wilden Western-Actioner erwartet wird ebenso enttäuscht werden wie derjenige, der einen brutalen Horror-Schocker erwartet. Dennoch ist “Bone Tomahawk” absolut sehenswert!
Casey 08
Casey 08

14 Follower 931 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2026
Von diesem Film hatte ich viel erwartet schließlich hat der Regisseur mit "Brawl in Cell Block 99" einen grandiosen Film gemacht aber hier war ich dann doch etwas enttäuscht. Der Film kommt ohne Musik um die Ecke was jetzt nicht so schlecht ist und die Kostüme, Optik und Schauspiel sind auch gut. Dafür ist der Film total langweilig, viel zu lang und dazu ist die Handlung auch total dünn. Der Brutalitätsgrad wird hier total aufgedreht. Man hat hier einen der brutalsten Kills aller Zeiten und trotzdem ist der Film sehr realistisch. Mit Kurt Russell macht man wenig falsch aber ich denke man erinnert sich nur an den Film wegen der harten Brutalität, denn die Kamera zeigt oft voll drauf und hätten die die eine Andeutung durchgezogen, währe der Film noch härter als er eh schon ist.

Insgesamt ist es ein solider Film der realistisch und sehr brutal ist und einen der härtesten Filmkills aller Zeiten bietet.
Jan H
Jan H

18 Follower 110 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 30. November 2023
„The Hills have Eyes“ trifft auf wilder Westen. Obwohl sehr langsam erzählt, zieht einen der Film von der ersten Minute an in einen Bann. Dank pointiert geschriebener Charakterisierung und guten Darstellern fiebert man mit den Protagonisten von der ersten Sekunde an mit.
Und am Ende wird es ganz plötzlich zum Horrorschocker, der noch lange nach Abspann nachwirkt.
King17
King17

23 Follower 539 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 6. Juli 2023
Ein sehr starker Horror Westernfilm, der es in sich hat. Die Handlung ist sehr spannend, intensiv und horrormäßig. Der Film ist sehr gelungen.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 22. März 2022
"Bone Tomahawk" ist mal ein etwas anderer Western und erinnert gerade zum Ende hin an den berühmten Kannibalen-Film "Nackt und zerfleischt" (Originaltitel "Cannibal Holocaust"), denn auch hier geht es um ein kannibalistisches Ureinwohnervolk.

Ein paar dieser indianischen Ureinwohner verschleppen einige Bewohner/innen aus einer staubigen Westernstadt, so dass sich der Sheriff mit einer handvoll Freiwilligen auf eine Befreiungsmission aufmacht. Bewaffnet und mit Pferden reiten sie in das Tal der Kannibalen und hoffen, ihre Freunde lebend retten zu können.

"Bone Tomahawk" beginnt erst sehr leise, führt langsam alle Charaktere des Films ein, steigert das Tempo zum Ende hin aber deutlich. Das trifft auch auf die gezeigte Brutalität zu, denn einige Tötungsszenen wurden effektvoll in Szene gesetzt. Man sollte also beim Anschauen dieses Films einen starken Magen haben. Abgesehen davon konnte ich einige Dinge in der Handlung nicht recht nachvollziehen. Warum beteiligt man sich an der Rettungsmission, wenn man von Anfang an einen verletzten Fuß hat und auf Krücken geht (Strecke: immerhin fünf Tagesmärsche)? Krank ist krank, da muss doch etwas schief gehen. Insgesamt ist "Bone Tomahawk" ein unterhaltsamer und spannender Western, den man durchaus in das blutige Kannibalen-Genre einordnen kann.
Adrian Winter
Adrian Winter

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0,5
Veröffentlicht am 5. Februar 2023
Gerade angeschaut, unverhohlene Rassistenpropaganda wäre noch eine nette Umschreibung.
Birth of a nation 2.0, kann gerade mal jemand schauen ob Wark Griffin noch tot ist?!
Die Darstellung der Ureinwohner als eindimensionale nur von Trieben gesteuerte Typen, wohingegen alle hellhäutigen Charaktere nicht nur auf der guten Seite befindlich sondern auch als komplexe Wesen mit Biografien dargestellt werden.
Das der Film aus dem Nichts kommt und ins Nichts führt und auch nicht wirklich etwas will sei hierbei nur eine Petitesse, 2022 solch ein Machwerk herauszubringen ist einfach widerlich.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2022
Mein lieblings Westernfilm nicht zu kompliziert und eine sehr interessante story. Dieser film verdient mehr als 5 sterne.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 24. Dezember 2019
An mir ist dieser Film vier Jahre lang gänzlich vorbei gegangen, aber durch divere Erwähnungen und seine Verfügbarkeit auf Netflix habe ichs mal riskiert. Dabei kann ich sehr wohl einige Pluspukte finden und glaube auch die Beliebtheit zu verstehen. Es ist ein Western der einen Schwerpunkt auf Realismus setzt, dabei ein sehr gebremstes Tempo hat und eben die Lebensumstände im Wilden Westen und wie eine solche Reise verläuft extrem lebensecht rüber bringt. Des weiteren wird eine Horrorstory mit erzählt die an manchen Stellen zu krassen Blutmomenten führen die ihresgleichen suchen. Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ich kann verstehen daß es gerade Genrefans sehr zu schätzen wissen. Dazu kommt ein großartiger Cast, wobei mir die deutsche Fassung mit einer unüblichen Synchrostimme von Kurt Russel sehr verstört hat. Wie auch der ganze Film: für Hartgesottene die mit Western und Horror klar kommen ist das hier sicherlich ein Fest, viele andere dürften von der Gewalt und dem Härtegrad restlos verschreckt sein.

Fazit: Extrem harter Mix aus Western mit Horrorelementen, krass, nüchtern und lebensnah!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 9. August 2019
Interessante Besetzung für einen Western. Mich interessiert das Genre üblicherweise nicht wirklich aber nach dem grandiosen Brawl in Cell Block 99 musste ich den Streifen unbedingt nachholen. Die Geschichte gewinnt jetzt keinen Preis und ist mal wieder nur Mittel zum Zweck. Idioten entweihen Indianerfriedhof. Idiot versteckt sich in der nächsten Stadt und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Das Schauspiel der doch sehr unterschiedlichen Charaktere ist recht amüsant anzusehen, erinnert mich ein wenig an Tarantino und unterhält auch immer wieder mit etwas schwarzem Humor. Im Kontrast dazu sind die punktierten Gewaltszenen vereinzelt außerordentlich heftig. Nun ja aber das hatte ich bei dem Regisseur schon erwartet. Ich freue mich schon, wenn im September Dragged Across Concrete im Heimkino erscheint.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 16. November 2018
"Bone Tomahawk" war eine ziemliche Enttäuschung.

Die Geschichte war für zwei Stunden Lauflänge zu flach und die Konflikte zu oberflächlich.
Die Inszenierung schöpft nicht das ganze Potential für Spannung aus.
Der Verzicht auf Musik macht das ganze ziemlich zäh.
Es gibt ein paar Logiklöcher und der Film endet abrupt und etwas zu früh.
Doch die Action sieht einigermaßen gut und brutal aus.
Die Kamera hat ein paar schöne Aufnahmen.
Es taucht trotzdem ein Western-Feeling auf.
Die Darsteller sind in Ordnung, insbesondere Kurt Russel und Richard Jenkins.

Fazit: Zu lang, nicht immer logisch, meist zu oberflächlich (insbesondere bei den Charakteren), solide gespielt, atmosphärisch in Ordnung, zweite Hälfte deutlich besser aber insgesamt trotzdem langatmig.
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