Bevor Regisseur Zhang Yimou mit "Hero" und "House Of Flying Daggers" visuell herausragende epische Eastern-Werke schuf, war er vor allem für kritische Charakterdramen bekannt, in denen starke Frauengestalten gegen Unterdrückung und feudale Strukturen zu kämpfen hatten. So wurde Yimous vierter Spielfilm, das Drama „Die rote Laterne“ aufgrund seiner systemkritischen Auslegungsmöglichkeit in China zuerst verboten, fand aber dafür große Anerkennung im Ausland und wurde unter anderem mit einer Oscarnominierung und dem Silbernen Löwen in Venedig bedacht.
4,5
hervorragend
Rote Laterne
Von Ulf Lepelmeier
Bevor Regisseur Zhang Yimou mit Hero und House Of Flying Daggers visuell herausragende epische Eastern-Werke schuf, war er vor allem für kritische Charakterdramen bekannt, in denen starke Frauengestalten gegen Unterdrückung und feudale Strukturen zu kämpfen hatten. So wurde Yimous vierter Spielfilm, das Drama „Die rote Laterne“ (1991) aufgrund seiner systemkritischen Auslegungsmöglichkeit in China zuerst verboten, fand aber dafür große Anerkennung im Ausland und wurde unter anderem mit einer Oscarnominierung und dem Silbernen Löwen in Venedig bedacht. Im China der 20er Jahre ist die 19-jährige Songliang (Gong Li) dazu gezwungen, nach dem Tod ihres Vaters ihr angefangenes Studium aufzugeben und den 31 Jahre älteren wohlhabenden und mächtigen Feudalherrn Chen (Ma Jingwu) zu ehelichen. Doch auch wenn Songliang als vierte Ehefrau auf dem weitläufigen Anwesen einen eigenen Gebäudeflügel und e
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3:21
Kameraführung, Bild, Geschichte, Aufbau, Szenen, Einstellungen, Hervorhebungen da stimmt einfach alles und zwar auf höchstem Niveau. Kein Wort zuviel, kein Bild zu viel so auch nicht zu wenig. Erfahrung, Perfektion, Kunst und ein Regiseur aus Leib und Seele, ist hier am Werk
Produktionsländer
Taiwan,
Hong-Kong,
China
Verleiher
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Produktionsjahr
1991
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Mandarin
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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