Neueste Kritiken: Avengers 3: Infinity War - Seite 4
Avengers 3: Infinity War
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IzzyFee
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5,0
Veröffentlicht am 5. Mai 2018
Abgedreht, Verrückt, mitreißend-"Avengers Infinity War" steht seinen Vorgängern in nichts nach. Die Story ist spannend und abwechslungsreich und bietet sehr viele unvorhersehbare Momente. Die Schauspieler sind fantastisch und die Effekte großartig. Natürlich fehlt es dem Film auch nicht an Action und Humor. Ich persönlich freue mich schon sehr auf den nächsten Film und kann diesen Film nur weiter empfehlen;)
Klasse! Bin sehr geflasht. Allein schon die Gurdians of the Galaxy sind er Wert diesen Film zu sehen. Spannend von der ersten Minute. Ich habe mehrmals Gänsehaut bekommen. Klar,so ein paar Logikfehler sind drinn,aber wenn man im jedem Film gleich den einfachsten und rationalsten Weg gehen würde,wären Filme ziemlich kurz und wenig spannend. Also für mich ist der Film zusammen mit Black Panther,der beste Film des Jahres!!!!
"Avengers III - Infinity War" von Joe und Anthony Russo war erstaunlich gut. Ich hatte ehrlich gesagt wieder mit so einem 08/15-Superheldencomicfilm gerechnet, mit flotten Sprüchen, coolen Posen, starken Helden und fast unbesiegbaren Schurken und jeeeede Menge Special Effects. Die gab es hier auch, aber das Ausmaß fand ich der Handlung angemessen. Insgesamt ist dieser Film viel düsterer geraten als seine Vorgänger und die letzten Einzelfilme der Avengers-Helden. Und das funktioniert ganz gut. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht ...
Es ist bereits die dritte Fortsetzung von Marvels Superhelden Stammtisch. Es handelt sich nach Marvel’s The Avengers und Avengers: Age of Ultron um den dritten Teil der Avengers-Reihe. Alle von Marvelstudios in die Kinos gebracht um kräftig vom Kinopublikum abzukassieren. Wobei die Inhalte der Filme wie Zwillinge sich gleichen, es geht immer darum die Welt, oder jetzt das ganze Universum, vor irgendeinem Schurken zu retten. Diesmal ist es der Titan Thanos (Josh Brolin), der die Ansicht vertritt, dass ganze Universum ist total überbevölkert. Also muss er jetzt eingreifen und die Hälfte der Weltbevölkerung dezimieren. Dazu braucht er aber die sechs Infinitysteine, den diese würden ihn unbesiegbar machen. Zwei davon hat er schon in seinem Handschuh. Die Restlichen will er jetzt von den jeweiligen Trägern holen. Die Infinity-Steine sind der „Orb“ (Macht/Power, lila) aus Guardians of the Galaxy, der „Tesserakt“ (Raum, blau) aus Captain America: The First Avenger, der „Äther“ (Realität, rot) aus Thor – The Dark Kingdom, der „Gedankenstein“ (gelb) aus Avengers: Age of Ultron, das „Auge von Agamotto“ (Zeit, grün) aus Doctor Strange und der noch unentdeckte „Seelenstein“ (orange). Und damit beginnt eine Orgie an Gewalt und Zerstörung im gesamten Universum. Alle Superhelden aus 18 Marvelfilmen der letzten 10 Jahre gegen den unbesiegbaren Titan Thanos. 120 Filmminuten wird gestorben und wiederbelebt, dass es nur so kracht. Ermüdende und wiederholendes Schlachtengemetzel. Und ich fragte mich des Öfteren, wer räumt den Müll wieder auf? Und wer die vorangegangenen Filme nicht kennt, hat Mühe der Handlung zu folgen. Wobei der 3D Effekt mehr stört als behilflich ist, dass Ganze ein bisschen plastischer zu machen. Mehr sollte ich hier nicht für die Fangemeinde verraten, weil es sonst angeblich die Spannung nimmt, bevor man den Film gesehen hat. Die Kritik an diesen Monumentalstreifen fällt gespalten aus. Ein Teil der Kritiker überschlägt sich förmlich vor Begeisterung, während Andere das Gegenteil behaupten. Eines kann man jedoch nicht kritisieren, das ist die technische Umsetzung mit CGI. Die ist wirklich gelungen. 120 Minuten – nur für den überzeugten Freak zu empfehlen. Ansonsten diese Story meiden.
Eine interessante Anfangsszene und ein Finale, das seinesgleichen sucht. Das allein war es wert, den Film zu schaue. Dazwischen aber auch viel Leerlauf, wenngleich Action- und CGI-Bombast die inhaltliche Armut des Mitteilteils ein Stück weit übertünchen können. Zumindest gibt es ein paar Lacher, v.a. wenn "Anführer" wie Thor, Tony "Ironman" Stark, Dr. Strange und Starlord aufeinander treffen und miteinander klarkommen müssen.
Ich bewerte Filme kaum, aber der film ist mega. Für mich ist es der beste film den ich im kino gesehen habe. Vom Anfang bis ende super...Dazu muss ich sagen das ich den 1 und 2 teil nicht besonders toll finde. Aber der ist einfach MEGA.
Nachdem mich zuletzt selbst mein Marvel-Favorit Thor in seinem dritten Abenteuer und der von allen Seiten so hoch gelobte Black Panther nicht vom Hocker reißen konnten, hatte ich ja eigentlich keine allzu großen Hoffnungen auf Infinity War. Zumal die ersten beiden Avengers-Filme nicht gerade zu meinen MCU-Lieblingen zählen (ich bin ein Fan von Cap 1-3, Thor und Doc Strange). Aber die Russo-Brüder konnten mich auch ein drittes Mal überzeugen: Mit Infinity War haben sie meiner Meinung nach den bisher besten Avengers-Film überhaupt geschaffen.
Gerade auf der inszenatorischen Ebene finde ich die Brüder Russo sehr stark und für mich zählen sie (neben z.B. Kenneth Brannagh) zu den wenigen Regisseuren, die im MCU-Einheitsbrei mit einer eigenen Handschrift herausstechen. Das macht sich besonders angenehm bei der Action bemerkbar, die oftmals mit einer rauen Härte überrascht, die man vielleicht eher in einem John Wick erwarten würde. Zwar fällt das hier nicht so intensiv aus wie in der Straßenschlacht von Winter Soldier oder der Tunnelverfolgungsjagd in Civil War, aber die Action ist doch wuchtiger und weniger abgehoben als in so manch anderem MCU-Film.
Und was mir hier besonders positiv auffiel: Die Geschichte und ihre Helden werden ungewohnt ernst genommen und es gibt nicht in jeder zweiten Szene einen Comic-Relief-Moment, der einer Szene ihre Dramatik raubt. Das halte ich den Russos sehr zugute, denn genau das missfiel mir doch sehr an Thor 3, in dem die zum Ende hin doch tragische Wendung der Geschichte nicht mehr als ein lockerer Witz ist. Hier aber bekommt man eine für MCU-Verhältnisse ungewohnt düstere und erschütternde Geschichte über jede Menge Verluste dargeboten. Und selbst wenn man sich nicht sicher sein darf, wer am Ende doch zurückkommt/überlebt hat - die Russos wissen, wie man einen bitterbösen Twist, der einen wie ein Schlag in die Magengrube trifft, serviert. Und das hebt Infinity War doch sehr angenehm von anderen, schnell vergessenen Marvel-Spaktakeln ab.
Sehr viel mehr zu Infinity War gibt es in der nächsten Folge Kinokost, in der ich auch noch über Ready Player One, A Quiet Place und Lady Bird spreche. Hört gerne mal rein! (bei Soundcloud oder iTunes)
Ich muss sagen, dass ich seit Iron Man 1 dabei bin. Jeder Film der dazu gehörte wurde mehr oder weniger im Erscheinungsmonat noch geguckt und selbst, wenn da mal der ein oder andere nicht ganz so starke dabei war, so muss man Marvel eins lassen: Sie sind allesamt sehr unterhaltsam. Vor allem verstehen sie es 'meistens' die Leute gehörig mitzureißen, Emotionen aufzubauen und dennoch die Action und den Witz nicht zu vernachlässigen. Dementsprechend habe ich mich auf diesen Film gefreut, immerhin sollte er ein Ende einer Ära bedeuten - nicht? Nein. Eigentlich nicht wirklich. Der Film hat mich tatsächlich enttäuscht und das kommt dann doch sehr selten vor bei einem MCU. Ich war bereits anfangs recht verwirrt als man völlig unerwartet mitten in die Szenerie geworfen wird und ich erst Mal ein paar Minuten überlegen musste was zur Hölle da eigentlich grade passiert und ob das vielleicht nur ein Rückblick ist oder eine Vorschau auf Ereignisse. Dementsprechend spoiler: hatte der Tod Lokis selbstverständlich eine Art gewünschten Effekt, den sie aber deutlich hätten besser machen können. Ich war nicht ganz so berührt wie ich hätte sein können, da ich erst Mal viel zu lange überlegen musste was da gerade passiert und woran das anknüpft. Eins muss ich gestehen: Mit diesem angefangen wird der Zuschauer in eine Achterbahnfahrt geworfen die so viele Höhepunkte hat, dass diese irgendwie ein bisschen an Bedeutung verlieren. Mal ganz von Logikfehler abgesehen. spoiler: Also da hat Thor in Thor 3 deutlich bewiesen ohne den Hammer seine Energie nutzen zu können, aber wenn sein Bruder stirbt probiert ers nicht mal? Was? Wieso genau geht Star Lord full retarded als sie den verdammten Handschuh eigentlich schon fast haben und er ihm einfach 2 Minuten später auf die Schnauze hätte geben können? Ich fand, dass viele Charaktere einfach eingeworfen wurden, weil sie es mussten , weil sie dazu gehörten aber eigentlich keinen größeren Sinn hatten. So beispielsweise hätte man den neuen Schild des Captain sehr viel angepasster und emotionaler gestalten können. Und dann selbstverständlich das Ende spoiler: wobei ich hier wirklich nicht verstehe was alle so geschockt sind. Wer nur ein bisschen aufgepasst hat, hat gemerkt, dass der gute Dr. einen Plan verfolgt und den Infinity Stein nicht einfach so Thanos überlassen hat. Vor allem nicht um einen ohnehin schon sterbenden Stark zu retten. Selbstverständlich können die wieder gerettet werden. Der einzige wirkliche Tod wird Loki und vielleicht Vision bleiben. So ein bisschen hoffe ich auch auf Gomorrha da dieser Tod dann eine wirklich interessante Wende einläuten könnte, bezweifle es aber ein wenig. Alles in allem wollten die Macher hier viel zu viel in einen (oder eben zwei) Filme packen und da bleibt eben doch einiges auf der Strecke - leider. Was mich sehr verwundert hat: Sogar streckenweise (nicht immer!) das CGI. Ich muss zugeben, dass ich die Comics nicht kenne (zumindest nicht alle) und daher mich jetzt rein auf die Filme stütze die trotzdem eben für sich funktionieren müssen. Also wenn die da ein wirklich großes und langes Finale haben wollten, dann wieso nicht richtig? Wieso nicht in 3 Filme aufgeteilt, damit sich Tiefe in den Beziehungen zwischen den Charakteren entwickeln kann? Wie schon oft stimme ich den Kritikern zu wenn sie sagen: Der Film wirkte wie ein 3. Akt aus einem sehr langen Film oder einer Serie. Schade, wirklich schade.
Kleines Update: Ich hatte den Film im englischen Original gesehen. In der Zwischenzeit war ich noch einmal in der deutschen Version und muss zugeben: Der Ton ist DEUTLICH besser abgemischt und an die Szenen angepasst! Die Übersetzung hinkt natürlich an manchen Stellen, aber das einfach bei Wortspielen oder Wörtern die man so nicht 100% übersetzen kann (akward beispielsweise). Trotzdem ist alles in allem die deutsche Übersetzung und Synchro wirklich gelungen und mich hat Thor im Deutschen sogar mehr amüsiert mit seinem "Karnickel" als im englischen original mit "rabbit". Daher würde ich da noch einen halben Sternchen mehr geben, weils einfach tatsächlich was reißt wenn der Ton besser abgemischt ist ! Am Rest ändert das leider eben auch nichts.
Das ist mit Abstand das Beste was das MCU bisher zu bieten hat und das verdient!
10 Jahre wurden hier in einen Film gepackt und es ist wunderbar gelungen.
Doch das Beste an dem Ganzen ist dass sich hier etwas getraut wurde dass man sonst nirgendswo bisher gesehen hat: Eine lückenlose Fortführung der Story! Man MUSS also Vorwissen haben, sonst ist man aufgeschmissen, und das macht es so perfekt! So sind unnötige Erklärerei nicht nötig, weil im Grunde jeder etabliert ist.