Neueste Kritiken: Rogue One: A Star Wars Story - Seite 10
Rogue One: A Star Wars Story
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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 16. Dezember 2016
!!! NICHT SPOILERFREI !!!
Fazit: Rogue One : A Star Wars Story ist absoluter Fanservice für die verprellten Episode VII Kritiker, trägt nicht wirklich zur eigentlichen Saga bei funktioniert aber wunderbar als Bindeglied zwischen den Prequels und der original Trilogie.
Seit ich als Kind die OT in der Urfassung im Kino bewundern durfte habe ich es einfach hingenommen, daß irgendwelche Rebellen die Pläne von Todesstern erbeutet haben und diese nun zur Rebellenbasis nach Yavin 4 gelangen müssen.
Das dieser Mac Guffin von Episode IV – Eine neue Hoffnung einen eigenen Film verdient ist mir nie in den Sinn gekommen, warum auch denn die Frage wie die Pläne in die Hände der Rebellen gelangt sind hat sich mir nie gestellt bzw. hätte auch in einem EU-Roman abgehandelt werden können.
Doch Rogue One hat eben mehr zu bieten als diesen simplen Plot. Das mal wieder ein junger Mensch von einem kargen Planeten seine Eltern verliert und eine Heldenreise antritt hätte man sich zugegeben schenken können. Dadurch aber dem Konstrukteur des Todessterns ein menschliches Gesicht zu geben und mehr noch, ihn zu dem Grund für die Schwachstelle zu machen mit dem man den Todesstern in die Luft jagen kann ist schlichtweg genial.
Daneben wird der Zuschauer endlich einmal tief in die dunkle Zeit des Imperiums entführt, in eine so dunkle, dass sogar ein dunkler Schatten über die sonst so leuchtenden Helden der Rebellen-Allianz geworfen wird. Dreckig, schmutzig und unfair, so ist der stetige Kampf der Rebellen gegen das imperiale Regime, eine Sichtweise die der Star Wars Fan so noch nie auf der Leinwand geboten bekam. Dennoch siegt am Ende auch hier die Freundschaft und der unabdinbare Glaube an das Gute.
Technisch ist der Film so perfekt umgesetzt, das er sich nahtlos an den Krieg der Sterne von 1977 eingliedert ( im wahrsten Sinne des Wortes ) Schnittechnik, Setting und Bildsprache wirken wie in den Siebzigern, nur die CGI und die sparsam eingesetzte Wackelcam verraten das der Film aus heutigen Tagen ist. Alles wurde liebevoll umgesetzt, sogar ganz alte Konzepte von Ralph McQuarrie fanden ihren Weg in den Film, z.B. in Form des Sith Tempels der bisher nie in einem Film zu sehen war. Umgestürzte Jedi Statuen auf Jedha zeugen von friedfertigeren Tagen und im Aussenposten zu Beginn des Filmes geht es mindestens genauso lebhaft zu wie in Jabbas Palast, nur das alles voller Sturmtruppen ist. Zu guter letzt das das Teufelswerk CGI welches hier wohldosiert aber fantastisch umgesetzt wurde. Prinzessin Leia wieder wie 20 aussehen und Tarkin wieder von den Toten auferstehen zu lassen zeugt von großer Kunst am digitalen Zeichenbrett, nicht perfekt aber durchaus glaubwürdig.
Bei der Musik muss man Kompromisse eingehen. Michael Giacchino hat es in der Kürze der Zeit geschafft einen Score zu komponieren der den Film wunderbar begleitet, leider aber auch zu inspiriert von Meister Williams wirkt so das wenig eigene Kreativität zu erkennen ist. Das ist aber scheinbar eh eine der Stärken von Giacchino, der sich selber auch gerne mal kopiert von Soundtrack zu Soundtrack. Geniale Kniffe sind ihm aber dennoch gelungen, wenn z.B. ein riesiger keilförmiger Sternenzerstörer zu leisen Streichertönen in Zeitlupe einen Planetenschutzschild zerstört wirkt es einfach nur Atemberaubend auf den Zuschauer (oder aber kopiert von Hans Zimmer bei Inception, das hängt vom eigenen Standpunkt ab
Wie im Fazit schon zusammengefasst, der Film macht ganz viel richtig bedient aber im Wesentlichen die alten Fans mit den vielen kleinen Cameos und Hinweisen auf die gesamte Saga. Dem normalen Zuschauer wird diese Version von Star Wars wohl eher befremdlich sein ganz ohne Jedis, Lichtschwertern ( o.k. bis auf Vaders kleinem Gemetzel am Ende des Films ) und machtbegabten Wesen wie man sie aus den Saga-Filmen kennt. Solange dabei am Ende aber beide Fanlager von Disney/Lucasfilm in der Zukunft der Star Wars Filme befriedigt werden, können gerne weitere Spin-Offs folgen die solche Qualitätsmerkmale aufweisen wie Rogue One.
Der beste Star Wars Film seit "Das Imperium schlägt zurück"!!! Großartige Hauptdarstellerin, super Acrion, Luftgefechte, AT-ATs, Darth Vader und viele andere Verweise auf A New Hope. Klasse
Ich kann es kaum fassen was mir hier geboten wurde. Wäre Regisseur Edwards doch bloß bei seinem Godzilla Projekt von selbigem platt getreten worden, denn dann wäre uns diese absolute Katastrophe erspart geblieben. Die Story ist schnell erzählt: Als Vorläufer zu A New Hope müssen hier die berühmten Pläne des Todessterns erbeutet und der Rebellion übergeben werden. Felicity Jones, deren Vater (Mads Mikelsen) am Bau der Superwaffe maßgeblich beteiligt ist, kämpft sich daher zwei Stunden lang durch die Truppen des Imperiums um an diese zu gelangen. Da haben wir schon den ersten super Gau: Jones versagt auf ganzer Linie und bietet eine der schlechtesten Darbietungen die ich bisher gesehen habe (Stirn runzeln ist glaube ich keine Schauspielerei). Doch damit nicht genug. Wirklich keine Figur und der damit verbundene Darsteller hinterlässt einen bleibenden Eindruck oder erweckt Sympathien. Der ganze Film wirkt krampfhaft konstruiert und bis auf ein paar Schmunzler, dem vereinzelten Wiedersehen einiger alter Figuren aus Episode IV, bietet der Film wirklich nichts. Der ganze Charme vergangener Tage den Episode VII gekonnt wieder hat aufleben lassen, er ist hier einfach nicht existent. Star Wars lebte schon immer von den Beziehungen der Figuren zueinander (Luke, Han, Leia, Vader) und natürlich von tollen Schauwerten. Doch wenn nur noch letzteres geboten wird (technisch ist das alles natürlich 1A umgesetzt) dann bekommt man halt den üblichen Hollywood Effekt Brei serviert. Ganz ehrlich.....Der schmeckt mir nicht mehr....Was hab ich mich auf Darth Vader gefreut und auch da wurde man nur zum Ende mit einem coolen Auftritt belohnt (davor war man doch eher über die leichten Änderungen an seiner Optik und über die Synchronisation im wahrsten Sinne verstimmt) ....Ein kleiner Aha Effekt war dann noch der wieder digital zum Leben erweckte Peter Cushing (beindruckend)....Fast so fiese wie damals aus Fleisch und Blut....Andere Schurken gibt es zwar sind aber nicht nennenswert zu erwähnen...Und dann die Musik....schuf John Williams einen wirklich unvergesslichen bombastischen Score (der Imperial March für mich immer noch das Highlight) so kläglich klingen die Versuche Ihm hier nachzueifern. Ein wirklicher Spannungsbogen ist ebenfalls nicht zu erkennen und somit ist Rouge One nichts weiter als ein seelenloser Kriegsfilm im Star Wars Gewand.....Nicht mehr und viel viel weniger....Wenn so die Spin Offs und Prequels aussehen sollen, dann an alle Verantwortlichen bei Disney.....lasst es bleiben und verdient Eure Knete weiter mit Mickey Maus und Donald Duck....Möge Die Macht NICHT mit Ihnen sein.....
...mich hat der Film auf ganzer Linie enttäuscht. Platte und langweilige Dialoge, gruselig schlechte Effekte, dumme Story, schlechte Schauspieler. B-Film Charakter ohne Ende. Teilweise hat mich das eher an eine Parodie erinnert (vor allem Darth Vader), kann doch nicht ernst gemeint sein, habe ich mich andauernd gefragt... Kostüme schlecht, Kulissen schlecht, digitale Animation schlecht...möchtegern epische Szenen, Raumschiffe wirken wie Kinderspielzeug an der Decke aufgehängt, Todesstern wirkt billig. Habe sogar überlegt vorzeitig aus dem Kino zugehen,... das ist kein Star Wars Film, und erzeugt auch null Star Wars Feeling...dieser Film ist nicht zeitgemäß, ob nun gewollt oder nicht, wo sind die 200 Millionen Dollar Budget...? ...eine Schande für das Erbe von George Lucas... !
Kurzkritik: „Rogue One“, endlich also eine „Star Wars Story“ aus diesem gigantischen SciFi – Buch. Von Gareth Edwards sicherlich in der Konzeption als „Heist – Movie“ mit dem Untertitel „Der Diebstahl der Todesstern-Pläne“ geplant, musste für 133 Minuten dramaturgisch wohl noch was draufgelegt werden. Und .. wie .. jetzt genau? Das wussten wohl die Autoren Tony Gilroy und Chris Weitz auch nicht so ganz, „Rogue One“ ist in der ersten Hälfte eine oft wirre Veranstaltung. Handwerklich und in der Bildkomposition seinem Titel „rogue“ wirklich absolut entsprechend, sind vor allem die ungeschickten Dialoggefechte ein ständiges Auf – und Ab. Dementsprechend springt auch die Handlung mit schnellen Schnitten vorwärts. Dass alles ein bisschen weniger auf Bombast (Jedis, Sith etc.) und kinderfreundliche Gelecktheit ausgelegt scheint, ist dem Film durchaus anzurechnen, aber es kann nicht Sinn der Sache sein, Motivation und Zusammenschluss der Rebellentruppe überhastet abzuwickeln. Weil, was soll's, sind ja eh nur Rebellen. Und Krieg ist ohnehin irr(ational). Charakterentwicklung hier eher als vier Meilen gegen den Wind wahrnehmbarer Running Gag für's martialische Ende?! Mitten drin, eine Rebellin, die die Unschuld ihres Vaters beweisen will. Das spielt die talentierte Felicity Jones als Jyn Erso durchaus plausibel runter, noch mehr sogar der mit weniger Screentime ausgezeichnete Mads Mikkelsen, der hier Präsenz und Pathos wirkungsvoll zu verschmelzen weiß. Präsenz bleibt auch das Stichwort der positiven Seiten dieser unkonventionellen „Star Wars“ - Geschichte. Vader ist mit heutigem Stand der Technik ein absoluter Bringer und auch die Silhouetten – Übungen von Sternenzerstörern und Todesstern aller erste Sahne. Dass man nach Jahren wieder einen AT-AT außerhalb eines Videospiels in Action(!) sieht, kann auch nicht verkehrt sein. Und sowohl Gesicht als auch Stimme des alternden Ben Mendelsohn verdeutlichen ziemlich gut, was wir am Imperium so hinterlistig und ungeheuerlich finden. Und doch bleibt „Rogue One“ von Kraft, Wirkung und emotionalem Impact eine vage Angelegenheit. Das Gefühl für die Figuren ist nicht da, das Schicksal nach Filmende bedauerlicherweise ein wenig egalisiert. Am ehesten noch für einen recht ironischen Droiden, der mit seiner Wahrscheinlichkeitsrechnung allerdings deutlich an das TARS Modell von „Interstellar“ erinnert. Am besten personifiziert das wohl ein dement erscheinender Forest Whitaker, der selbst nicht so ganz weiß, was er eigentlich tut. Fazit: Kommt „Rogue One“ jetzt aus dem Schatten seines großen Beititels raus? Sagen wir es mal so. Es ist wie nach einer Runde „Star Wars Battlefront“. Es war vielleicht ein wilder Trip. Aber nicht ganz so schlimm, wenn man dann mal stirbt. Alles nur ein Spiel/Film?! Sei's drum, denn Disney drückt garantiert noch oft und gerne auf den Neustart – Knopf.
Ich fand den Film super. Teil 7 war ein für mich einfach ein Abklatsch von Teil 4 ( Die aller ersten Filme von Star Wars) Hier wird endlich etwas neues geschaffen und das mit Erfolg. Ich habe nicht mal die CGI Effekte gemerkt außer bei spoiler: Leia, weil ich sie aber noch kannte aus den alten Filmen, der Kommandant viel mir bis zum Schluss nicht auf bis ich dann merkte wer es nochmal war :D
Gut finde ich auch, dass er eher für ein älteres Publikum gemacht wurde. Die Story ist fantastich hat mir richtig gefallen nur viel das Endespoiler: leider viel zu tragisch aus :(
Die Witze kamen meines Erachtens besser als in dem vorherigen teil an. Die Grafischen Effekte waren der --knaller. Kritikpunkte gibt es bei mir für die -Synchronisationsstimme von Saw Gerrera ... und - das manche Sachen einfach ein Tick zu schnell wirkten, da hätte man es etwas langsamer laufen lassen. Aber sonst mal wieder ein richtig geiler Star Wars Film. Extra zu erwähnen ist der genialste Roboter nach c3po, r2d2 - k20 :)
So wird die Kuh eben auch an den Nebenstellen gemolken: im ersten Star Wars Film der ja nun offiziell Episode 4 darstellt wird erwähnt daß das Böse Imperium den „Todesstern“ besitzt und die Rebellen haben dessen Bauplan durch ein Rebellentrüppchen erbeutet – hier ist nun die filmische Ausführung dieses Satzes indem der Film einfach nur eben die genauen Umstände schildert wie es dazu kam daß die Baupläne erfolgreich gemopst werden konnten. Da der Film gleichermaßen Sequel wie Prequel ist wird eine Menge Fan Service geboten, es tauchen permanent Figuren aus anderen Filmen auf – man muß nur selbst bewerten ob diese Cameos cool oder zu gewollt sind. Ebenso wird sich mit modernen Spezialeffekten beholfen um alte Charaktere wieder in jung erscheinen zu lassen – eigentlich eine gute Methode, aber leider ist insbesondere bei einer Figur der Uncanney Valley Effekt in unerträglicher Weise ausgefallen. Das ist besonders schade da der Film ja wirken möchte wie aus den 70er Jahren, aber dann eben modern künstlich ausfällt. Ansonsten gibt es eine Menge Probleme die aber individuell zu bewerten sind: die Helden sind zwar plausibel und authentisch, aber ebenso unangenehm und unsympathisch und taugen kaum zum mitfiebern, und an manchen Stellen werden Helden unnötig überspitzt (wie der Roboter der mit Tarantino-Coolness agiert) – trotzdem schafft es der Film insbesondere am Ende hin perfekt die Kurve zu kriegen. Wenn auch nicht fehlerfrei dürften Fans zufrieden sein.
Fazit: Eigentlich wenig neues zum bekannten Universum, aber viel Nostalgie und Fanservice!
Nach der OT konnte mich leider kein weiterer Star Wars Film so richtig mitnehmen, bei Rogue One ist das anders. Ja, Rogue One ist anders, er ist düsterer, schneller, frischer. Dennoch schafft er es Star Wars zu sein. Der Film nimmt in seinem fortschreiten mehr und mehr fahrt auf, bis zu einem so enorm hohen Tempo, dass es einem regelrecht mitschleift (Im positiven Sinne) Im IMAX Kino viebriert plötzlich der Kinosessel im Minutentakt, bei gestochen scharfen 3D Bildern, man fühlt sich schon fast direkt am Schlachtfelt und das ist gut so. Das Himmelfahrtskommando wird von einem tollen Cast dargestellt. Bombastische Schlachten, nette Eastereggs , nostalgisch gestaltete Szenen und ein sehr gut gelungener übergang zu Episode 4, lassen die wenigen Schwächen letztendlich vergessen.
Letzte Szene....Ende...Musik...Abspann.... Mit einem breiten grinsen sitze ich im Stuhl völlig perplex und versuche das gerade gesehene zu verarbeiten und meine Gedanken zu ordnen. Wahnsinn...denk ich mir... Hat es dieser Film wirklich geschafft, dass sich Star Wars wieder nach richtig (OT Flair) Star Wars anfühlt ?
Ja das hat er und darum gibt es 5 von 5 Todessterne !
Einfach kein guter Film: Figuren fast allesamt austauschbar, die Schauspieler konnten nicht im Geringsten überzeugen, die deutsche Synchro war mies, Übergänge zwischen Szenen einfach schlecht gemacht, null Star Wars Feeling. Ja, es war ein Spin-Off, trotzdem muss es sich einfach nach Star Wars anfühlen und das hat es einfach nicht. Es gab zwar auch starke Szenen, gerade gegen Ende hin, leider gegen die eher unter, schaut man sich die Gesamtleistung an.