Rogue One: A Star Wars Story
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schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 30. Dezember 2016
"Rogue One: A Star Wars Story" hat es etwas schwer und das liegt an mehreren Punkten. Ich bin kein großer Star Wars Fan, habe aber alle Teile gesehen. Nach dem siebten Teil dachte ich es gibt noch Luft nach oben, doch ehrlich gesagt ist "Rogue One" etwas schlechter, obwohl ich große Erwartungen hatte. Ich werde übrigens nicht spoilern.

"Rogue One" spielt zwischen dem dritten und vierten Teil der Reihe und es geht ganz grundsätzlich um die Pläne des Todessterns. Da man den vierten Teil bereits kennt, kann man erahnen wie "Rogue One" enden wird, damit geht der Film aber sehr gut um. Gegen Ende verschmilzt das Ende von "Rogue One" gekonnt mit dem Anfang von "Star Wars: Episode IV".

Der Anfang von "Rogue One" ist jedoch schwierig. Es fällt einem schwer wirklich in den Film zu kommen und in der ersten Hälfte wird sehr viel geredet, es passiert relativ wenig und der Film zieht sich sehr. Irgendwann verliert man das Interesse an dem Film und es wird einem egal ob die Person oder eine andere nun überleben wird oder nicht. Genau da merkt man das Hauptproblem von "Rogue One", welches bereits in vielen anderen Kritiken genannt wird - es fehlt unglaublich arg an emotionaler Tiefe. Traurige Szenen reißen einen nicht mit und Felicty Jones, welche eine grandiose Protagonistin ist, wird nicht großartig genug in Szene gesetzt. Dem Film fehlt einfach an Wucht.
"Rogue One" ist einer der ernsten Star Wars Filme, was mich zuerst freut als ich dies hörte. Nur leider wirkt der Film dann etwas trocken und es fehlt ihm diese Leichtigkeit. Mehr Witz wäre besser gewesen.

Dies ist der erste Star Wars Film bei dem John Williams nicht den Soundtrack komponierte und das merkt man leider ebenfalls. Das Star Wars Theme ist nicht wirklich vorhanden und man merkt, dass dieser Score nicht an die Qualität der anderen herankommt - außer in der letzten halben Stunde.

Da die Charaktere etwas flach sind kommt der tolle Cast auch nicht dazu zu zeigen was dieser so drauf hat. Wie bereits gesagt ist Felicity Jones klasse (Sie wäre eine wirklich gute Besetzung für Lara Croft, diese Rolle ist aber bereits mit Alicia Vikander besetzt). Diego Luna macht einen tollen Job an der Seite von Felicity Jones, erinnert ein wenig an Han Solo, hat aber ebenfalls einen zu flachen Charakter. Ben Mendelsohn macht wie üblich einen coolen Antagonisten und auch Mads Mikkelsen könnte mehr zeigen, hätte er nur die Möglichkeit dazu. Forrest Whitaker spielt ebenfalls gut hat aber wie Mikkelsen etwas wenig Screentime. Sehr gelungen finde ich den neuen Roboter K-2SO, dieser bietet etwas mehr Witz und hält den Zuschauer bei Laune. Sehr coole Figuren waren auch die von Donnie Yen und Jiang Wen, welche jedoch auch etwas kurz kommen.

Die Kamera ist an sich ganz gut, doch der Schnitt ist in manchen Szenen etwas zu hastig. Damit meine ich vor allem die Actionszenen, bei denen eine lange Kamerafahrt nicht geschadet hätte. Daraus folgt, dass es nicht sehr spektakulär wird. Die Actionszenen tauchen vor allem in der zweiten Hälfte des Films auf und erst in den letzten 30 Minuten wird diese auch spektakulär. Insgesamt kommt nur für ca. 40 Sekunden ein Laserschwert vor, der Rest ist nur schießen - schade, denn Laserschwerter sind genau das, was Star Wars am meisten ausmacht. Dadurch kommt der Film zwar mehr wie ein richtiger Kriegsfilm rüber, welcher jedoch am Ende dann doch etwas zu trocken geworden ist. Die Action wird irgendwann ein wenig eintönig.

Die visuellen Effekte sind wirklich klasse und wenn mal etwas explodiert dann geht es richtig ab. Der Sound ist im Kino fantastisch und da macht die Action in diesem Punkt dann auch Laune! Es werden sehr schöne Bilder kreiert, würde die Kamera diese nur länger zeigen hätte man mehr Zeit diese wahrzunehmen.

Klar, ich meckere auf hohem Niveau. Wenn man nicht genau darüber nachdenkt, fällt dies auch nicht unbedingt auf, doch was sehr vielen vor allem auffallen wird, ist dass der Film in der ersten Hälfte ziemlich langweilig ist. Die letzte halbe Stunde reißt absolut alles und diese bleibt auch im Kopf.

Fazit: Es fehlt an emotionaler Tiefe, die Schauspieler sind unterfordert, Der Score ist in Ordnung, die Effekte und der Sound top, die Action ist gut, aber etwas eintönig und leider ist der Film insbesondere in der ersten Hälfte ziemlich langweilig und zäh. Das Finale reißt dafür alles und ist großartig an den vierten Teil angeknüft.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2016
In den ersten Minuten des neuen Sternenkrieg-Films wird klar: Rogue One ist ein Star Wars für Erwachsene, näher diesmal am Kriegsfilm, als am fröhlichen Fantasymärchen. Mit weniger C3-PO und kleinen Wald-Kampfbären. Dafür dominieren hartgesottene, kantige Charaktere:
Die Rebellion ist am Scheidepunkt und die Anführer sind zerstritten angesichts der baldigen Fertigstellung des Todessterns.

Rogue One: A Star Wars Story ist ein Spin-Off (dt.: „Ableger“) und fungiert als vollkommen eigenständiger und in sich abgeschlossener Film, der jedoch die Geschichte direkt vor „Eine neue Hoffnung“ aufgreift und Logik- und Wissenslücken schließt, mit denen sich Fans des Universums schon seit 1977 rumschlagen müssen.

Genau genommen ist es nicht das erste Spin-Off aus dem Star Wars-Filmuniversum: Bereits in den Jahren 1984 und 1985 erschienen unter „Ewoks – Die Karawane der Tapferen“ und „Ewoks – Kampf um Endor“ zwei Titel, die die Geschichte der putzigen Bärenwesen aus Episode 6 aufgreift und deren Geschichte ausbaut. Weitere bekannte Spin-Offs sind z.B. Stargate Atlantis (Stargate SG1) oder Angel (Buffy die Vampirjägerin), sogar die Kultserie Die Simpsons ist als Spin-Off aus der „Tracey Ullman Show“ hervorgegangen.
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Doch worum geht’s? Die Situation ist prekär. Der Todesstern, Superwaffe des mächtigen Imperators, steht kurz vor der Fertigstellung. Die Rebellion ist am Scheideweg und einzelne Mitglieder sind sich längst nicht mehr sicher, ob der verzweifelte Kampf überhaupt noch Erfolg bringt.

Ein Lichtblick muss her - und wie in jedem guten Teil der Saga erscheint dieser auch: Jyn Erso, verkörpert durch die Schauspielerin Felicity Jones, nimmt die Hauptrolle ein.

Nachdem Jyn sehr früh von Ihrer Familie getrennt wurde, lernt sie schnell, sich im Universum durchzuschlagen - und das wortwörtlich, denn Jyn weiß mit Fäusten, sowie Schlagstöcken und Blastern umzugehen und landet auch mal gern im Gefängnis, wie die ersten Szenen des Films verdeutlichen.

Parallelen zu J.J. Abrams Episode 7 tun sich auf, in denen sich Rey als einzelgängerische Schrottsammlerin auch zu wehren weiß und es eben mal mit dem Kampfstab bewaffnet mit mehreren Gaunern auf einmal aufnimmt. Aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Jyn Erso ist eine vom Leben und Kriminalität geprägte Frau, die von der Rebellion erst mal nichts wissen will.

Anders als bei Rey deutet sich auch an, woher dieses Misstrauen gegen alles und jeden kommt: Jyn wird von dem äußerst umstrittenen und extremistischen Ex-Jedi Saw Gerrera (Gespielt von Forest Whitaker) aufgenommen und aufgezogen. Wer sich die Animationsserie „The Clone Wars“ angeschaut hat, für den ist Saw Gerrera kein Unbekannter. Gerrera diente als Jedi in den Klonkriegen und ist somit einer derjenigen, die die Order 66 (Der Befehl des Imperators, alle Jedi im Universum auszulöschen) überlebten. Seitdem hält er sich versteckt und führt mit seinen Guerillakriegern einen verzweifelten Kampf gegen die Besatzer des Imperiums, stößt aber aufgrund seiner Einstellungen und seinem Vorgehen bei der Rebellion nicht unbedingt auch Sympathie.

Jyn dient in erster Linie als Kontaktherstellerin zwischen der Rebellion und den abtrünnigen Kämpfern Gerreras, die sich auf dem Wüstenplaneten Jedha versteckt halten. Gerrera erhält Infos, die Jyns Einstellung zur Rebellion dramatisch verändern. Fortan kämpft sie für eine Einigkeit zwischen den Rebellenanführern, die jedoch weiterhin angesichts der Übermacht des Imperiums nicht zusammenkommen. Andere Mittel müssen her, flugs finden sich Gleichgesinnte, die Erso auf ihrem gewagten Selbstmordkommando begleiten. Ihr Ziel: Die Pläne des Todessterns stehlen, denn unter diesen befindet sich ein Hinweis auf eine mögliche Schwachstelle. Eine neue Hoffnung ist geboren.

Frohsinn und Besonnenheit sucht man in dem Film aber vergebens. Kampfesmüde, nachdenkliche und angespannte Gesichter prägen die Szenerie, alle Charaktere kämpfen mit ihren inneren Dämonen und werden vereint nur durch die gemeinsame Abneigung zum Imperium. Kein Wunder, dass sich diese Emotionen auch mal entladen und es zu harten Wortgefechten zwischen den Protagonisten kommt.

Diese depressive Grundstimmung kommt anderen wenigen Charakteren dabei aber entgegen. Besonders brillieren da der blinde und machtempfindliche Kampfmönch Chirrut Îmwe (Donnie Yen) und der umprogrammierte imperiale Sicherheitsdroide K-2SO. Sie sorgen mit kurzen Einzeilern für (sehr) witzige Zwischenbemerkungen, die das Geschehen für einen Augenblick auflockern.

Als neuen Antagonisten schickt das Imperium Orson Krennic ins Rennen, seines Zeichens imperialer Offizier und zuständig für die Fertigstellung und ordnungsgemäße Funktion des Todessterns. Verkörpert wird Krennic von Ben Mendelsohn. Leider hat er, als quasi einziger Gegenspieler im gesamten Film eine der schwächsten Rollen, als die des 0815-Bösewichts. Das Imperium hat wohl auch einen ausgezeichneten Wäschereiservice, denn Krennic trägt durchgehend seine markante weiße Uniform, obwohl die Anfangsszenen ca. 13 Jahre in der Vergangenheit spielen. Seine Skrupellosigkeit beweist, dass er trotzdem sicherlich keine weiße Weste trägt. Es wird klar, dass er es den Rebellen nicht leichtmachen wird. Sein Ehrgeiz, sein Hochmut und nicht zuletzt die Angst vor seinen ungeduldigen Vorgesetzten treiben ihn voran. Stets ist er mehr oder weniger zufällig genau zur Stelle, um den Rebellen ein Strich durch die Rechnung zu machen.

Als weitere bekannte Bösewichte erscheinen Großmuff Tarkin, der mittels aufwändigem CGI wieder zum Leben erweckt wurde (Der Schauspieler Peter Cushing ist 1994 verstorben) und Darth Vader höchstpersönlich. Fans des schweratmigen Sithlords kommen voll auf ihre Kosten. Mehr als in bisherigen Filmen demonstriert Vader wieder einmal, wer der Boss ist und wieso er für die Rebellenkämpfer mehr als eine ferne Bedrohung darstellt. Die Endszene ist – und so viel sei gesagt - schon jetzt legendär.

Rogue One bleibt seinem Erbe treu und untermalt den gesamten Film von Anfang bis Ende mit atmosphärischer Orchestermusik. Fest mit Star Wars verbindet man John Williams als altgedienten Komponisten des legendären Soundtracks. In Rogue One hingegen nimmt Michael Giacchino die Zügel in die Hand und komponierte den Soundtrack nach eigenen Angaben in etwas mehr als einem Monat. Leider kommt das richtige SW-Feeling, anders als in den bisherigen Teilen, nicht rüber, es gibt keine Gänsehautmomente. Bekannte Themes werden angeschnitten, aber nicht zu Ende gebracht. Es bleibt unvollständig, abgehakt, oft unbefriedigend. Ein wenig mehr Bezug zu älteren Teilen wäre angebrachter gewesen.

Rogue One erweitert das Universum um viele interessante Charaktere und Alienrassen, die wir bisher nicht gesehen haben. Sei es ein zotteliger, weißer Wookieverschnitt, ein mutiges Schweinwesen, das mit Riesenblaster bewaffnet Seite an Seite mit den Rebellen in den Krieg zieht oder ein großer, klibbriger Telepathiekraken. Alles fühlt sich nach Star Wars an, alles passt in das bereits interessante Spektrum an Wesen und Personen, das wir so liebgewonnen haben.

Auf der Seite des Imperiums erhalten die Death Trooper einen neuen Auftritt. Bedrohliche Elite-Sturmtruppen in schwarzen Rüstungen, die ihre weiß gekleideten Kollegen alt aussehen lassen.

Der Tropenplanet Scarif, den wir in den Trailern bereits gesehen haben, bildet einen angenehmen Kontrast zur düsteren Story. Palmen, weiße Sandstrände und türkiser Ozean dominieren das Bühnenbild und stellen so den Schauplatz für ein fulminantes, spannendes Finale mit spektakulären Weltraum- sowie Bodenkämpfen. Wer die Weltraumgefechte in bisherigen Teilen mochte, findet sich hier sofort wohl.

Disney schlägt für Rogue One in die richtige Richtung und spricht mit seinem neuesten Werk genau die Fans an, die „Das Imperium schlägt zurück“ als den besten Film erachten, den bisher düstersten Teil des Franchises. Es ist auf jeden Fall ein Experiment, das sich lohnt. Ob die eingeschlagene Richtung jedoch Schule macht, ist eher unwahrscheinlich. Als zweiten Teil der Anthology-Reihe ist ein Spin-Off über den jungen Han Solo geplant, das sich nach ersten Informationen eher in Richtung Abenteuer-Komödie orientiert.

Rogue One reiht sich als würdiges Machwerk in die Reihen der Star Wars-Fantasy ein und bereichert die bereits existierenden Trilogien um einen interessanten Blickwinkel. Ein Must-See für alle Fans!

4,5/5 Sternen
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2016
KURZREVIEW:

Wow, was ein Film!

In meiner Bewertung zu "Rogue One: A Star Wars Story" verzichte ich auf eine umfangreiche Wiedergabe des Inhaltes und komme direkt zum wichtigen Teil.
Vorab aber ein kleiner Hinweis: Ich bin großer Fan des großen Star Wars Universums.

Mit großen Erwartungen ging ich ins Kino und mit großen Augen kam ich raus.
Viele Kritiken betiteln den Film als "Kriegsfilm, welcher die emotionalen und märchenhaften Gefühle bezüglich Star Wars nicht auslöse".
Ja - der Film ist anders als die sieben Vorgänger. Und ja - er ist um einiges brutaler.
Aber - genau das soll der Film auch sein. Nicht umsonst heißt er "A Star Wars Story" und nicht "Star Wars - Rogue One".

Mein einziger Kritikpunkt an den Film ist der langsame, ja, fast schon holprige Beginn. Die Einführung der Charaktere, über welche man leider nicht allzu viel erfährt.

Die Vereinigung dieser Charaktere jedoch bündelt die bis zum Ende anhaltende Spannung des Filmes. Und von diesen Moment an hält den Film nichts mehr auf. Du wirst in dein Kinositz gepresst und staunst die restlichen Minuten über die bemerkenswerte Szenerie der Schlacht.

Und das ganz große Highlight, der wohl schönste Kino-Moment des Jahres 2016, am Ende der so fesselnde Schlacht - spoiler: Darth Vader auf der Jagd nach den Todesstern-Plänen, welche letztendlich in Prinzessin Leias Hände geraten - der epische Übergang zu "Star Wars: Episode IV - A New Hope".

Mit Gänsehaut-Gefühlen der Nostalgie und Euphorie verlässt man das Kino also, nachdem dir die bekannte Star Wars Endcard-Musik den ultimativen Kick verpasst.
Adrian B.
Adrian B.

3 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2016
Film macht wirklich Laune. Unterscheidet sich von den anderen Star Wars Filmen. Sorgt aber immer wieder für herrlich nostalgische Momente :). In meinen Augen macht es dieser Streifen besser als Teil VII, da hier auch was neues riskiert wird und keine 1:1 Kopie ist.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 26. Dezember 2016
Die erste Hälfte des Films zieht sich ziemlich lang und ist leider auch nicht wirklich interessant. Das bessert sich ab der zweiten Filmhälfte. Für mich dennoch sehenswert aufgrund des fulminanten Filmendes.
Marcel P.
Marcel P.

133 Follower 251 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 26. Dezember 2016
Schlechter als Episode 7, dennoch kein schlechter Film. Er hat mich aber zu keiner Zeit so richtig fesseln können.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 16. Dezember 2017
Guter, Solider Star Wars Film der einige Lücke zwischen den Prequels und der Originalen Trilogie schließt. Für meinen Geschmack braucht die Handlung ein bisschen zu lange um in Gang zu kommen, dafür wird ein jeder Star Wars Fan das grandiose Ende des Filmes lieben.
Popcornfilme
Popcornfilme

56 Follower 142 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. Dezember 2016
[...] Fazit: Es ist kein neuer Stern im Star-Wars-Weltraum aufgegangen. Weltraumkrieg – ja. Neue interessante Handlung und Charaktere – nein.

Die Kritik zum Fazit gibt es unter:
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2016
ansich nicht schlecht gemacht aber dieser Film hat mit Star Wars nur sehr wenig zu tun . Eine riesen Enttäuschung für echte Fans .
Das Geld und die Zeit fürs Kino absolut nicht wert
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2016
Es wurde schon genug zu dem Film geschrieben. Worauf man hinweisen kann, ist vielleicht das: Spin-offs bereichern die SW-(Film-)Welt auf jeden Fall. Wir können hier nämlich sehr gelungen sehen wie so ein Rebellenleben ausgesehen haben muss. Der Film hat visuell einige Finessen (insbesondere die neuen Planeten!), der Soundtrack ist gut, die Action packend - das steht völlig außer Frage. Und angesichts der Nachdrehs, die angeblich gemacht wurden weil die Originalversion zu düster war, fragt man sich schon, wo das hier entschärft wurde. Klar, es gibt nicht Blut zu sehen oder so. Aber der Film ist wirklich angenehm finster und dreckig, einige gute, einige schlechte auflockernde Witze hin oder her.
Was den Film aber in keine größere Sphären hieven kann, bleiben schlichtweg Handlung und Figuren. Bei ersterem hätte man eines der Haupthandlung so nahe stehendes Spinoff irgendwie doch noch mehr aufladen können und mehr Wissen einstreuen können, welches auch für Episode 8 und 9 nützlich sein könnte. Wissen über die Jedi und die Macht wie mit dem Planeten Jedha wurde angedeutet, gehörte aber ausgebaut. Eben weil wir wissen wie das alles ausgeht, wären diese Anspielungen, die es ja durchaus gab, in größerer Zahl besser gewesen. - Bei zweitem, also den Figuren, sehe ich noch mehr Probleme. Am ehesten sind es in der Tat Orson Krennic als schmieriger Bösewicht (mehr muss man von dem echt nicht wissen) und K2 als Droide gut. Die menschlichen Figuren werden in so kurzer Zeit vorgestellt, dass man sich gar nicht mit denen identifiziert. Insbesondere bei Jyn Erso ist das der Fall. Sie ist in dem Film erstaunlich passiv und wird nur so nebenbei involviert. Da hätte mehr kommen müssen. So vergleicht man sie quasi automatisch schon mit Rey und Leia, den zwei anderen großen Frauenfiguren, und muss sehen: Da ist einfach nicht viel! Achtung, Spoiler: Vielleicht wäre sogar eine potenzielle Verwertung in Sequels gut gewesen und nicht der Tod der Figuren. So waren diese tatsächlich fast Wegwerf-Waren. "Rogue One" war bei den Figuren immer dann am besten, wenn sie die alten Charaktere herausgehoben hat: Tarkin ist z.B. durchaus intriganter als man denken würde und wurde enorm effektiv eingebunden - genauso Vader, der einen seiner besten Auftritte überhaupt gehabt haben dürfte.
Fazit: "Rogue One" ist für mich ein visuelles und akustisches Meisterwerk, aber tatsächlich nicht mehr als eine Beigabe und Appetithäppchen beim Warten auf Episode 8.
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