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MastahOne
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3,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2015
Irgendwie weiß ich nicht so Recht, was ich von "Fury" halten soll. Auf der einen Seite war der Film recht spannend, gut gespielt und hatte nette Action. Auf der anderen Seite sind manche Szenen dermaßen dümmlich und unrealistisch gezeichnet ( die Schlacht zum Abschluss, die "Vergewaltigungs-Liebe auf den ersten Blick"-Szene..). Herz aus Stahl muss man zugute halten, dass er versucht, auch die Amerikaner ein wenig realistischer zu zeichnen und nicht wie gewohnt, als die Superhelden ohne Fehler. Aber trotz seiner Stärken gibt es in diesem Genre Filme, mit einer ganz anderen Güteklasse.
Der Film ist eine Aneinanderreihung von Klischees des bösen, aber doch völlig unfähigen Deutschen und des technisch unterlegenen aber umso vieles raffinierteren Amerikaners. Filmisch ist er hingegen wirklich gut und realistisch gemacht. Für meinen Geschmack etwas zu realistisch. Man hätte mehr Fokus auf inhaltliche Logik setzen können und dafür weniger auf brutal realistische Kriegsszenen.
Achtung Spoiler: Das dümmste an dem Film ist, daß die letzte Szene völlig sinnlos ist: Ziel ist es die Kreuzung zu halten. Aber die Deutschen interessiert die Kreuzung eigentlich gar nicht. Die Aufopferung der "Helden" bringt also strategisch rein gar nichts. Denn hätte der Panzer dort nicht gestanden, wäre die SS einfach weitermarschiert.
[…]Wie bei seinem sonstigen Steckenpferd, dem Cop-Thriller, beugt und biegt Ayer an der Handlungsdramaturgie, um mit „Fury“ ein bockhartes Erlebnis zu liefern und beleuchtet mit den kettenbetriebenen Kampf- und Abwehrfahrten einer Panzerbesatzung der 2nd Armored Division einen bislang nicht gerade breitgetretenen Abschnitt des weiten WWII-Schlachtfeldes. Ob in den Straßen von Los Angeles oder auf den Pfaden des kriegsgebeutelten Deutschland: bei Ayer geht es rau und unerbittlich zu, in „Fury“ wird nicht edel und heldenmutig gestorben, sondern dreckig und elendig verreckt, die Männer aus dem Panzer sind vom Krieg aufgefressene und ausgespuckte Reste von Menschen, verdorben und verbittert vom Erlebten und dem eigenen Zutun.[…]In dem Sinne, ein Kriegsfilm zu sein und unmöglich ein Antikriegsfilm sein zu können, liefert Ayer für Pathos, Patriotismus und Pflichtergebenheit zumindest einen dämpfenden und kontrastierenden Kontext, der die Figuren in „Fury“ keinesfalls zu schablonierten Erfüllungsgefäßen und Saubersoldaten degradiert, die Glorifizierung von Tat und Ziel als ideologische Selbstverständlichung der absoluten Ausnahmesituation: der Feind wird verbal entmenschlicht, um ihn abschlachten zu können und die Wahrnehmung des Konflikts wird nach den Schemata der Unschuldigsten ausgelegt – nach Kinderlogik. DIE haben angefangen. Wenngleich nicht gegen den Krieg, so ist „Fury“ doch ein Film, der sich der Heroisierung von Tapferkeit und Mord für die gerechte Sache weitenteils entzieht, es ist ein Film der Opfer und Täter, von Schleifern und Fortgerissenen, die sich dem Töten er- und hingeben müssen, um heil aus der Sache raus zu kommen und irgendwie ein Stück Restgewissen zu bewahren versuchen.[…]Krieg macht keinen Spaß und Krieg hinterlässt keine Sieger, das ist keine umwälzende Erkenntnis und nur dafür hätte es David Ayers „Fury“ sicher nicht gebraucht. Mit seinen Setting-Spezifikationen, der puren Erlebnishärte und dem handwerklichen Niveau der Produktion ist es dennoch ein auf Spannungsspitzen zukonstruierter Höllenfilm mit Ayers typischer direkt-in-die-Fresse-Machart, die losgelöst vom WWII-Rahmen keine Hoffnung für den Kampf des Menschen gegen sein eigenes Blut zulässt, egal von welcher Seite aus der Konflikt ausgetragen wird. Die Bösen sterben, aber die Guten werden dabei zerstört. Das bringt Ayer in „Fury“ wie mit einem Hammerschlag auf den Punkt und seine unabstreitbare, aber doch nicht blank unreflektierte Bewunderung für die Uniformierten seines Landes verkommt einmal mehr nicht zum bloßen Loblied, sondern ist eine Studie der Unmenschlichkeit und Unmenschlichwerdung.[…]
Auf dem DVD-Cover steht: "Der beste Kriegsfilm seit der Soldat James Ryan und Platoon". Dem ist nicht so! Einfach mal deshalb, weil er relativ weit weg ist von normalen Kriegsabläufen und Kampfhandlungen. Vielleicht hätte sich David Ayer da ein bisschen mehr in einschlägiger Literatur belesen sollen. Nicht desto Trotz, ist der Film ganz gut gemacht. Na klar sind die Amis die Guten und wir Deutschen die "Deppen". Da kann man sich als Hobbykritiker hier bei Filmstarts aufregen wie man will, daran wird sich auch bei den nächsten 100 Kriegsfilmen nichts ändern, weil- Helden gibt es nun mal nur bei den Siegern. Okay, 5 Mann und ein Panzer gegen 300 Mann von der Waffen-SS ist vielleicht ein "bisschen" hollywoodmäßig übertrieben, aber wie eingangs erwähnt, der Film ist auch nicht mit Klassikern wie "Platoon", "Apocalypse Now" oder "James Ryan" zu vergleichen. Und ja, auch dieser Film ist wieder amerikanische Propagandamaschinerie, weil jeder Kriegsfilm Propaganda ist. Es ist nun mal der systematische Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen. Das das funktioniert, sieht man ja auch an den doch sehr unterschiedlichen Kritiken hier. 70 Jahre nach dem Krieg werden wir halt keine neuen Erkenntnisse bekommen. Schauspielerisch ist das sehr solide, obwohl ich sagen muss, dass Logan Lerman als der Frischling an "Bord" für mich ein wenig hervorsticht, da er auch den interessantesten Part hat. Brad Pitt, Shia LaBeouf und Michael Pena- naja, die können es halt. Da brauch man nicht drüber streiten. 3 Sterne- solide! Einen halben Stern gibt es als Bonus für Brad Pitt, weil er bei einem Einspielergebnis von weit über 200 Millionen $ bestimmt eine ganze Menge von abbekommen hat, und damit so manches Gute tuen kann.
Die ungezügelte Affinität für den Schauwert der Gewalt, die auch etwa in Training Day, Harsh Times oder End of Watch durchdrang, ist auch in Fury allgegenwärtig. Dabei fasst der zwar völlig zusammenhangslos übersetzte Titel Herz aus Stahl die plumpe computerspielhafte Kriegsheroik wohl besser zusammen als der Originaltitel. Das gute Schauspiel kann dabei nicht die Tatsache überdecken, dass der Film wie am Reißbrett entworfen ist und dass kritische Andeutungen über Militärhierarchie und das Erbarmungslose des Krieges lediglich für die mythische Aufwertung der Protagonisten instrumentalisiert werden.
Für mich ist "Fury" (diesen schrecklichen deutschen Titel benutze ich gar nicht erst) zwiegespalten: Einerseits zeigt der Film, dass auch die Amerikaner alles andere als Saubermänner waren. Mir fällt spontan kein Film ein in dem das ähnlich klar gemacht wurde. Und so dreckig wie diese Soldaten sind, ist es auch die Optik, samit der dazugehörigen Brutalität und Action. Das gefällt sehr! Auf der anderen Seite fällt "Fury" aber immer wieder aus dem Rahmen, wenn er a) dämliche Klischees aufkocht, b) die Brutalität durch Computerspiele-artige Szenen unterbricht, c) absolut vorhersehbar verläuft und d) mit diesem dämlichen Finale aufwartet. Und wirklich! Was war das für ein Quatsch?! Dagegen wirkt die Verteidigung bei "Der Soldat James Ryan" geradezu vernünftig-realistisch. Das kostet den Film viel. Da helfen dann auch nicht die sorgsam aufgebauten Figuren, wobei der Film beileibe keine Charakterstudie ist. Neben Pitt gefielen besonders Jon Bernthal und auch Shia LaBeouf. Sehr krass wie der Bursche hier wie ein richtiger Mann rüberkommt! Und das, als hätte er nie was anderes gespielt. Schade nur, dass man nicht genug von ihm sieht bzw. die Figur zu wenig besondere Momente erhält. Fazit: Schön dreckig und ambivalent - das allerdings in positiver wie negativer Hinsicht!
Na ja Ami Helden Epos ,wie es die Amis halt immer denken ...Brad Pitt als Wardaddy kurzzeitig dachte ich er ist Aldo Rain ..ich fand ihn gut mehr aber nicht .. Er ist brutal ja Beine ,Köpfe ,Leichenteile fliegen nur so rum ..shia la ..was auch immer der Vorzeige Jude als Bible bleibt blass , Walking Dead David fand ich gut .. Und Percy Logan lerman Jackson ist gut mehr auch nicht ..und dann kommt die letzte halbe std. Und hier dachte ich ach Gott ach Gott welcher idiot schickt 200 mann gegen nen kaputten Panzer ..hätten drum rum laufen können die hätten ja nix machen können Schwachsinn ..und ich bezweifele das die SS Armee so grottenschlecht war
"Herz aus Stahl" hat mir sehr gut gefallen und konnte meiner Meinung nach durch seine starken Charaktere am meisten Punkten. Die Story handelt von einem kleinen Trupp von Männern die mit ihrem Panzer schon einiges vom Krieg miterlebt haben, als die besten gelten und weiterhin Krieg gegen die Wehrmacht führen ohne ein Ende in Sicht zu sehen. Dabei ist die Truppe mehr als fertig mit den Nerven und versuchen dies irgendwie zu unterdrücken doch ohne Erfolg. Die Leistungen der Schauspieler sind geradezu grandios und machen den Film zu etwas besonderem. Fazit: Ein starker Kriegsfilm der von seinen Charakteren lebt und richtig viel Spaß macht.