Passengers
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 12. Februar 2017
Der Film bietet keine riesengroße ausschweifende Story sondern ist sehr minimalistisch gehalten. Alles ist sehr auf die Dialoge und die optische Bildgewalt ausgelegt und in der ersten halben Stunde wird der Film von Chris Pratt alleine getragen bis auf die kurzen aber witzigen Gespräche mit dem Barkeeper steht er ganz alleine im Fokus aber mit seiner Situationskomik ist er ein guter "Alleinunterhalter".

Was mir besonders an dem Film gefällt ist die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern die meiner Meinung nach hervorragend zueinander passen als Leinwandpaar und obwohl der Film sehr dialoglastig ist und es erst im letzten Drittel mehr und mehr zur Action kommt wird er niemals langweilig.

Natürlich hat man auch viel Potenzial verschenkt gerade Laurence Fishburne hätte man durchaus ein paar Spielminuten länger einbauen können und das Ende hätte auch etwas länger und ausführlicher sein können aber ich glaube bei so einem Film ist es immer sehr schwierig keine Fehler zu machen.

Fazit: Unterhaltsamer, dialoglastiger und ein optisch sehr ansprechender Film der seine Potenzial nicht ganz auszuschöpfen weis aber dank der beiden Hauptdarsteller und trotz raren Actionszenen niemals langweilig wird.
TorMarci
TorMarci

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3,5
Veröffentlicht am 7. Februar 2017
Da ich die Trailer zu dem Film ziemlich gut fand, wollte ich mir den Film unbedingt im Kino ansehen,

Story: Es geht um Jim Preston und Aurora Lane, welche sich in einem Raumschiff befinden, welches sie zu einem anderen Planeten/Kolonie bringen soll. Diese Reise dauert 120 Jahre, doch Jim Preston wacht 90 Jahre zu früh auf. Dabei steht die Frage im Raum, warum ist er zu früh aufgewacht und wie kommt Aurora mit ins Spiel. Mehr möchte ich zu der Story gar nicht verraten, da es sonst zu viel spoilern würde. Die Story fängt ruhig an und baut sich auch langsam auf. An der ein oder anderen Stelle habe mich mir ein mehr Tempo gewünscht am Anfang, da er sich schon ein bisschen in die Länge gezogen hat am Anfang. Sobald Aurora dazu kommt, wird der Sci-Fi Film zu einer Romanze und es geht um die Lovestory der beiden. Das Ende wiederum hat mich ein bisschen enttäuscht und es kam nicht zu dem Plot Twist den man erwartet. An manchen Stellen im Film wird die Story auch leider ein wenig vorausschaubar, was aber bei einer Romanze nicht so schlimm ist. Der romantische Teil der Story wird auch wirklich gut aufgebaut. Alles in einem war ich von der Story ein bisschen enttäuscht, da war viel mehr drin und man hätte es anders erzählen müssen. An sich ist es eine gute Story für eine Romanze, aber nicht für einen Sci-Fi Film, was dieser auch nicht sein möchte, dass muss einem vorher bewusst sein. Note: 3+ , da mich das Ende enttäuscht hat, es sonst aber einen roten Faden hat und sich gut aufbaut.

Schauspieler: Sowohl Chris Pratt, als auch Jennifer Lawrence sind zwei unglaublich gute Schauspieler. In dem Film finde ich Chris aber schon besser. Er bringt den gewissen Humor mit rein,wobei Jennifer mehr für das Drama zuständig ist. Wie man es von Jennifer Lawrence gewohnt ist, übertreibt sie es an der ein oder anderen Stelle ein bisschen, was ein bisschen zu aufgesetzt wirkt. Chris Pratt ist soweit gut den Film über und man nimmt ihm seine Rolle ab. Note: 2

Drama/Action/Spannung: Da sich der Film am Anfang und zur Mitte hin an manchen Stellen zieht, baut sich die Spannung nicht so gut auf, wie es eigentlich möglich wäre. Man wartet die ganze Zeit auf die Auflösung, warum sie denn nun zu früh aufgewacht sind, wodurch eine Grundspannung aufgebaut wird, aber mehr als die Grundspannung wird auch nicht erzeugt. Wie gesagt für eine Romanze völlig in Ordnung, für mehr aber auch nicht. Die Action die der Film bietet sieht soweit gut aus. Auch die Bilder aus dem Weltall machen wirklich Spaß anzuschauen. Kommen wir zum Drama Aspekt des Film, welcher bei einer Romanze auch im Vordergrund steht und dieser Aspekt ist in dem Film richtig gut. Wie oben schon geschrieben wird das Drama gut aufgebaut und macht wirklich Sinn. Wenn es Jennifer Lawrence nicht an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu sehr übertrieben hätte, wäre das sogar noch besser gewesen. Note: 2+

Gesamtnote: 2

Der Film ist wirklich gut. Wem kann man den FIlm denn nun aber wirklich empfehlen. In erster Linie Leuten, die eine gute Romanze im Weltall sehen wollen. Alle die einen Sci-Fi Film erwarten sind hier leider an der falschen Adresse, da es definitiv kein Sci-Fi Film ist, da der einzige Aspekt eines solchen Films nur durch das Weltall abgedeckt wird. Zum einmal Anschauen definitiv geeignet.
ToKn
ToKn

2.006 Follower 962 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. Februar 2017
Wenn "offizielle" Filmkritiker den Film abwatschen, der Zuschauer den Film aber gut, wenn nicht sogar toll findet, dann fragt man sich doch echt, nach welchen Kriterien so ein Filmkritiker geht. Glücklicherweise gibt es dafür Filmstarts, wo der Zuschauer das Sagen hat. Auch ich kann den Film nur empfehlen. In der ersten Stunde hat er zwar eine Phase der Langatmigkeit, aber ansonsten ist er schon ziemlich fesselnd, was vordergründig dem handwerklichen Geschick zuzuschreiben ist. Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Visuell ist der Film der Hammer. Finde ich sogar ansehnlicher als "Gravity" und "Der Marsianer". Auch die Filmmusik ist top. Über die Handlung kann man jetzt geteilter Meinung sein, aber es ist ja schließlich Sciencefiction. Nichts desto trotz fand ich die Handlung stimmig. Ganz klare Empfehlung meinerseits, wurde positiv überrascht.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2017
Passengers macht vieles richtig: Jennifer Lawrence und Chris Pratt überzeugen, das schicke Setting ist gelungen und der Plot bietet Raum für Tiefgang. Leider kommt dieser im Verlauf der 116 Minuten etwas zu kurz. Trotzdem hat Regisseur Morten Tyldum einen sehenswerten und unterhaltsamen Film geschaffen.

Das Raumschiff Avalon befindet sich mit 5.000 Menschen an Bord auf dem Weg zum alternativen Heimatplanten Homestead II, wo eine neue Zivilisation gegründet werden soll. Um den 120 Jahre dauernden Flug zu überstehen, wurden alle Passagiere in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. Aufwachen sollen sie erst kurz vor der Ankunft. Doch die Schlafkammern von Techniker Jim Preston (Chris Pratt) und Schriftstellerin Aurora Lane (Jennifer Lawrence) öffnen sich außerplanmäßig - gute 90 Jahre zu früh. Sie sind gefangen auf einem Raumschiff dessen Ziel ihr Start in ein neues Leben sein sollte und das sie nun wohl nie mehr verlassen werden. Doch das bleibt nicht ihr einziges Problem an Bord.

Der Film lässt sich gedanklich in drei Abschnitte aufteilen, die jeweils ein eigenes Genre bedienen. Im ersten Akt muss sich Jim ganz alleine mit der Einsamkeit an Bord auseinandersetzen. Nach anfänglichem Optimismus stellt sich recht schnell Verzweiflung und Resignation ein. Mit dem Auftreten von Schriftstellerin Aurora zu Beginn des Mittelteils schöpft er neue Hoffnung. Die Handlung wendet sich hin zu einer Romanze. Nach einem holprigen Start kommen sich die beiden näher und beginnen sich mit ihrem gemeinsamen Schicksal anzufreunden. Doch das Glück ist nicht von langer Dauer. Der wahre Grund für Auroras Erwachen wird enthüllt und das Schiff hat zunehmend mit technischen Problemen zu kämpfen. Ab diesem Punkt entwickelt sich Passengers zu einem Abenteuer mit Action-Einlagen in dem es für beide um das eigene Überleben, aber auch um das der restlichen Passagiere, geht.

Dem aufmerksamen Zuschauer wird nicht entgehen, dass sich der Film einiger Elemente bedient, die wir bereits aus anderen Streifen kennen - sei es nun Cast Away, Der Marsianer oder Gravity. In diesen Szenen hätte man sich etwas mehr Originalität gewünscht. Der Story an sich schadet das aber nicht.

Die Chemie der beiden Hauptdarsteller, die den Film praktisch alleine tragen, stimmt von Anfang an. Beide transportieren die Emotionen ihrer Charaktere in allen Lebenslagen sehr glaubhaft. Wenn Jennifer Lawrence ihr Gegenüber in völliger Verzweiflung anschreit bekommt man im Kinosessel fast ein wenig Angst. Ganz im Gegensatz zu Chris Pratts kumpelhaftem Charakter Jim, der von Anfang an Sympathie versprüht. Einziger Wermutstropfen: Die Dialoge sind an einigen Stellen etwas flach und fast kitschig. Dafür können die Schauspieler aber nichts. Im Gegenteil schaffen sie es sogar, dass man dank ihrer guten Performance wohlwollend darüber hinwegsieht.

Die Sets wurden aufwendig gestaltet und sorgen immer wieder für Aha-Effekte. Das beginnt schon bei der Außenhülle des Schiffs, die nicht viel mit klassischen Raumschiff-Formen gemein hat. Viel mehr schraubt sich die Avalon in Form einer riesigen Spirale durchs All - cool! Die Architektur der Räume im Inneren ist wie zu erwarten modern bis futuristisch. Beeindruckend sind dabei nicht nur die Dimensionen, sondern auch die Lichtkonzepte, viele schicke Design-Elemente und technische Gadgets. Im Mittelpunkt steht immer wieder die große Bar, in der Android-Barkeeper Arthur (Michael Sheen) stets den passenden Drink auf Lager hat. Seine Ratschläge sind zwar nicht immer besonders hilfreich, in jedem Fall aber amüsant. Für wiederkehrende Schmunzler sorgt zudem eine kleine Gruppe umher wuselnder Putz-Roboter.

Der Showdown zum Ende des Films kommt recht plötzlich. Die offenen Handlungsstränge werden zügig und ohne größere Umwege abgearbeitet. Zum Teil sind die Ereignisse auch vorhersehbar. Ein wenig mehr Komplexität wäre hier schön gewesen um dem Rest der Geschichte gerecht zu werden.

Fazit:Passengers bietet knapp zwei Stunden spannendes Unterhaltungskino vor imposanter Kulisse. Der Mix aus Abenteuer und Romantik gelingt nicht zuletzt aufgrund der tollen Leistung von Jennifer Lawrence und Chris Pratt, die kleinere Schwächen im Plot überspielen.
Davki90
Davki90

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3,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2017
Jennifer Lawrence und Chris Pratt geben ein gutes Paar ab. Der Film ist technisch auf einem sehr hohen Niveau. Erzählerisch fängt er gut an, wird aber gegen Ende zu hektisch. Ausserdem geizt er an Überraschungsmomenten. Vielleicht hätte man das Drehbuch nochmals überarbeiten sollen. Einmal anschauen reicht. Also für Heimkino nicht unbedingt zu empfehlen.
Kinobengel
Kinobengel

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3,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2017
Morten Tyldum lässt mit über 5.000 schlafenden Menschen eine Reise durchs Weltall über die Leinwand flimmern. „Passengers“ ist angelaufen.

Die Erde in der Zukunft ist überbevölkert. Das Raumschiff Avalon ist unterwegs in eine neue Welt. Nach einer Kollision mit einem Asteroiden wird durch beginnende Fehlfunktionen Jim Preston (Chris Pratt) aufgeweckt, 90 Jahre vor dem Eintreffen am Zielort. Den Mechaniker quält nach einem Jahr die Einsamkeit. Zudem hat er sich in die noch tief schlafende Schriftstellerin Aurora Lane (Jennifer Lawrence) verliebt.

Ein wuchtiges Design haben die Filmemacher der Avalon verpasst. Das CGI-Gefährt ist außen und innen imposant gestaltet. Für die Sauberkeit sorgen putzige Putzroboter. Die beeindruckenden Aufnahmen des erfahrenen Kameramanns Rodrigo Pietro („Argo“, „Brokeback Mountain“) ziehen das Publikum mit in das Zukunftsszenario.

Aus der Einsamkeit von Jim bastelt der norwegische Regisseur eine Schmunzelphase, bestehend aus Sportbetätigung, Bordkino, Bartwuchs und den ironischen Dialogen mit Barkeeperandroid Arthur (klasse: Michael Sheen). Das ist durchaus unterhaltsam. Geschickt in den Plot untergehoben und spannungserzeugend ist das Anwachsen der Fehlfunktionen auf dem als perfekt angepriesenen Schiff, quasi Titanic in Raten.

Wie schon bei „Imitation Game“ setzt der norwegische Regisseur auch auf Emotionen. ...und verspielt genau hier das meiste Potential des Films. Lawrence‘ Stärken werden kaum genutzt, sondern kurzfristig mit brachialer Gewalt losgelassen, um dann das ganze Filmprojekt möglichst schnell wieder in den Funny-Modus wechseln zu lassen. Mit der genialen Schauspielerin aus Kentucky hätte ein Rosenkrieg problemlos breiter in die Spielzeit integriert werden können. Stattdessen geht es um die Einteilung des Aufenthalts bei Arthur. Das ist zwar irgendwie lustig, passt aber nicht so richtig zusammen. Egal, denn es geht schon über in den total übertriebenen, überbordenden Action-Showdown-Dings, für den ein Mechaniker genau der Richtige ist, um das Raumschiff zu retten. Doch er kann es nicht alleine bewerkstelligen. Und im Finale ist die Zwangs-Lovestory ein wenig berührend.

„Passengers“: Kurzweil, Comedy, Gefühle, von allem ein bisschen. Wer Science Fiction mit starken Bildern, Action und Anspruch in der Kombi sucht, ist mit „Sunshine“ von Danny Boyle (2007) erheblich besser bedient.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 17. Januar 2017
Sehr solider Anfang, der viel Spaß macht, zum Nachdenken anregt und einfach sehr sehr gut aussieht. Leider schafft es der Film nicht, die aufgeworfenen Fragen logisch zu beantworten. Die Geschichte implodiert am Ende regelrecht und alles was bleibt, ist die spießig-langweilige Erkenntnis, dass auch bei Lichtgeschwindigkeit im Weltall eigentlich alle ja nur ein Häuschen bauen, einen Baum pflanzen und zu zweit glücklich werden wollen. Grandioser Absturz einer schönen und anfangs spannenden Geschichte.
Michael F.
Michael F.

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4,5
Veröffentlicht am 14. Januar 2017
Ich komme gerade auch aus dem Kino und muss sagen, mich wundert es nicht, dass der Film bei den Kritikern abgeschmiert ist ... aber ich persönlich fand ihn klasse!

Zur ersten Hälfte kann man nur sagen: Grandios! Ich war von erster Sekunde an richtig gefesselt von dem Film. Auch die 2. Hälfte fand ich super, allerdings wars ein typisches Hollywood Ende. Was man davon hält ist Geschmacksache, für mich kann es deswegen aber leider keine 5 Sterne geben.

Das Erzähltempo ist sehr gemächlich und das Ganze ist definitiv kein Actionfilm, allerdings fand ich die Geschichte relativ interessant, vor allem psychologisch gesehen. Positiv herausheben muss ich hier alle Schauspieler, die einen super Job gemacht haben, allen voran Jennifer Lawrence (die echt heiss aussah) und Chris Pat.
Die Effekte und die Kamera waren ebenfalls 1a
janpeters
janpeters

12 Follower 60 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. Januar 2017
Also Leute, haten einstellen, Logik etwas schleifen lassen und einen tollen, ansatzweise sogar tiefgründigen Film genießen.

Der Film erfindet sich und den Genremix bestimmt nicht neu, sondern liefert ziemlich genau das, was man erwartet. Die Hauptdarsteller spielen emotional und absolut glaubwürdig, die Effekte und Bilder sind klasse, die Musik OK (aber zum Glück kein Hans Zimmer Gedudel) und damit wirds ein solider vier Sterne Film. Lohnt sich!

spoiler: Lediglich ganz zum Schluss kommts schon blöd, das die Eiche im Raumschiff nicht 88 Jahre alt ist, sondern mindestens 200 ;-D
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 14. Januar 2017
Es gibt selten einen Film der mich von Anfang bis Ende so sehr begeistert.
Alles passt, keine übertriebende Action, hier und da Drama und eine berührende Geschichte. Passengers hat meinen Erwartungen übertroffen!
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