Passengers
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Popcornfilme
Popcornfilme

56 Follower 142 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 13. Januar 2017
[...] Fazit: „Passengers“ ist ein unterhaltsamer Film mit überzeugenden Schauspielern. Nur wer einen Actionfilm erwartet, sollte sich eher auf ein romantisches Drama einstellen. Solide, aber auch austauschbar.

Die vollständige Kritik zum Fazit gibt es unter:
Max H.
Max H.

97 Follower 153 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 12. Januar 2017
Vielversprechendes Skript, Regieführung einer oscarnominierten Hand, „DIE“ Schauspieler des (vergangenen) Jahres unter Vertrag….das Wörtchen „Erwartungshaltung“, es ist ein Fluch. Wenn die Sektkorken bei den Produzenten schon knallen, nur weil einer mal das Wort „Oscar“ in den Mund genommen hat. Alles zu viel für einen Film der mit purem Unterhaltungswillen ausgestattet ist, sowohl in seinen besten wie auch schlechtesten Momenten. Morten Tyldum’s „Passengers“ ist der kühne Versuch wieder mit Filmgenres zu jonglieren und ein Beweis unter vielen, dass das nicht wirklich reibungsfrei abläuft.

Der Frage „Klappt eine Romanze im Weltraum?“ fehlt ganz unironisch die Erdung. Oder das ganz große pathetische Drama von seinem offensichtlichen Vorbild „Titanic“, schließlich dauert der Film so ungefähr zwei Minuten ehe das mit einem Asteroidenfeld kollidierende Raumschiff Avalon einen ersten Vergleich mit dem berühmten Passagierschiff bemüht. Viel weniger als man meinen könnte, ist die dahinzuckende Love-Story ein Problem von Buch und Regie. Inmitten der stylischen aber sterilen Umgebung versuchen die Schauspieler Chris Pratt und Jennifer Lawrence immerhin ihr Bestes, um Gefühl über die Leinwand hinweg fließen zu lassen. Mit all seinen Mätzchen und Innovationen bietet die Avalon viel, um seinen beiden Protagonisten eine gute Szenerie anzubieten. Doch ist das nicht gerade zuviel?

Um wieder den Vergleich zu bemühen, „Titanic“ war ein am existenzialistischer Kampf, der nicht zu gewinnen war. Von einem armen Schlucker, der tatsächlich nahezu nichts hatte und sich in der Liebe zu einer Anderen wahrlich aufgab. Der Traum im Albtraum, shakespearsche Dramatik zum Schluss, die nicht aufzuhalten war. Das ganz große Augenrollen bei kalten Realisten. Trotz des Märchenhaften, aber das Gefühl von etwas Echtem. Dem Film dafür 11 Oscars zu geben – geschenkt. Kann man drüber reden.

All das sind Hürden, die die „Passengers“ nicht bewältigen können. Der Touch des Magischen in einer künstlichen Umgebung ist schwer – zugegeben – überraschenderweise aber gelingt er Tyldum in der ersten Hälfte schon. Der Verdacht, etwas Verbotenes getan zu haben, einen kleinen Verrat, tja tatsächlich eine Prise Shakespeare bei Jim’s (Pratt) Aufweckmanöver. Das Realisieren des Endgültigen. Und das Finden eines Neuanfangs in einem Anderen. Gefühlvoll, mit der ein oder anderen altklugen Phrase, aber das passt. Sie steht hier stellvertretend für den Pathos, den „Passengers“ erfreulicherweise trotz des wahrhaft staatstragenden Themas „Zukunft der Menschheit“ jederzeit negiert. Garniert mit optischen Highlights, einem nebendarstellerischen Highlight (Michael Sheen’s Android ist großartig) und einfachen, aber interessanten und nuanciert spielenden Charakteren.

Trotzdem lassen sich Jim’s Sympathien nicht jackisieren (Titanic Wortspiel). Dem Zuschauer fällt es schwer in Anbetracht der staunenswerten Dinge auf der Avalon, Jim zu bedauern, zuletzt dann auf jeden Fall als er die gut betuchte, aber schon von Start an hintergangene Aurora (Lawrence) aufweckt. Das ist nicht romantisch, das ist falsch, selbst bei Dackelblick. Theoretisch aber interessant. Als Mann bleibt man hier eher wach.

Charakterliche Mehrdimenisonalitäten aufzubauen, wäre allerdings unabdingbar gewesen, wenn Tyldum dann in seiner zweiten Filmhälfte Thriller und Action in die wackelige Sci-Fi-Romanze reinwirft. Zumal das wenig funktioniert. Thrillend ist hier wenig, von kaputten Generatoren über einfliegende Splitter, die die Helden verletzen bis hin zu Nahtoderfahrungen, „Passengers“ lässt wohl nur das, Achtung einziger Spoiler, spoiler: „Es war der Roboter“ – Klischee außen vor
. Und danach ist auch die Romantik nur noch graue Theorie. Erst im Hinnehmen des Unausweichlichen fand auch „Titanic“ seinen finalen emotionalen Impact. In „Passengers“ schlägt das oft gescholtene amerikanische Saubermann – Image wieder zu und dem Film auch das Standbein weg.

Fazit: Szenerie, Opferbereitschaft, Hybridgenre – all das sind Gründe, warum die Sci-Fi-Romanze „Passengers“ dann eben doch nicht das nächste taschentuchzückende Drama mit Klassikergarantie wird. Ansonsten aber vor allem in der ersten Hälfte einfach wunderschön gespielt und anzusehen ist. Mit seinem Staunen und Leiden, also durch und durch ein Blockbuster. „Weniger wäre mehr gewesen“ – ein Phrase, zugegeben, aber zu dem Film hätte sie gepasst.
Marcel P.
Marcel P.

133 Follower 251 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2017
Der Film hat meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen können. Darsteller machen ihre Sache gut , Optisch ist Passengers eine Wucht auch wenn mich nach all den Jahren 3D immer noch nicht gepackt hat.
Der Anfang baut eine gute beklemmende Atmosphäre auf und das letzte drittel des Films gibt auch ordentlich Gas. Wenn da nur nicht dieser öde Mittelteil wäre bei dem irgendwie nur geredet wird und nichts passiert....
Daniel P.
Daniel P.

89 Follower 227 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. Februar 2017
Der Film hat eigentlich keine Schwächen. Tolle Kamera, super Set Design und ein klasse Sountrack. Alle (drei) Darsteller könen von hinten bis vorne überzeugen. Morten Tyldum ist meines Erachtens auch der Spagat zwischen Blockbuster und moralischem Beziehungsdrama sehr gut gelungen. Aufgrund der Kosten des Projekts, kann ich Sony verstehen, dass man das Risiko vermeiden wollte. So erreicht man oberflächlich ein breiteres Publikum. In sofern sind es hier also eher die Details auf die man achten sollte. Es ist alles drin.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 9. Januar 2017
Verstehe die Kritik einiger Leute nicht. Nur weil der Trailer mehr verspricht, ist der Film ja nicht schlechter. Man bewertet schließlich den Film, und nicht die Einhaltung des Trailers. Das Setting war super, Animationen sehr beeindruckend, emotionales Dilemma der Personen dramatisch rübergebracht. Ich bin begeistert.
Aufgrund einiger kleiner Logikfehler und meiner Meinung nach noch mehr Potential der Story keine 5 Sterne.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 9. Januar 2017
Ja, war O.K. Tolle Bilder, eine Wahnsinnskullisse können nicht über die magere Lovestory hinwegtrösten. Das Drehbuch hat keine echten Überraschungen. J. Lawrence spielt gewohnt routiniert und nuancenreich. Aber Chris Pratt?!? Ich habe während des Anschauens davon geträumt, dass er mit Fassbinder die Rolle in Assassin's Creed getauscht hat. Hier wären Pratts mageren Schauspielkünste vielleicht nicht aufgefallen - - vielleicht wäre Platz für seinen Schalk gewesen und Fassbinder hätte vielleicht einen würdigen Gegenüber für Lawrence gegeben mit einem feinen, nicht immer durchschaubaren Charakter und echten Emotionen. Aber Patts Hundblick hat keine Tiefendimension - oft nur langweilig bis sentimental. Dafür der Riesenaufwand?
Verschenktes Potential aufgrund eines für ein Kammerspiel zu flachen Hauptdarstellers ohne Ecken und Kanten - sowie ein zu simpel gestricktes Drehbuch. Aber schön anzusehen - immerhin - O.K. halt ...
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 8. Januar 2017
"Passengers" von Morten Tyldum hätte ein spannender Science-Fiction-Thriller mit Robinson-Crusoe-Thematik werden können, doch leider ist nur eine kitschige Liebesschnulze dabei herausgekommen. Dabei ist die erste Hälfte richtig fesselnd; die Situation, in die James Preston da gerät, ist bedrückend und ihrer ganzen Ausweglosigkeit in ausdrucksvolle Bilder gefasst. Man fühlt richtig mit ihm, wie er nach und nach immer mehr vereinsamt, verwahrlost, bis er kurz davor ist, endgültig den Verstand zu verlieren. Auch seine Skrupel und sein letztendlicher Entschluss spoiler: Aurora zu wecken
wirken glaubwürdig und nachvollziehbar. Doch dann beginnt diese Liebesgeschichte, deren Rollenbilder von Mann und Frau glatt aus den 1950er Jahren übernommen zu sein scheint. Sie, das reiche, verwöhnte Frauchen, das ihren Vater vergöttert und bewundert, ihm nacheifern und ihn sogar übertrumpfen will mit ihrem Buchprojekt.

Dabei entblödet sich der Film auch nicht, so einen Unfug zu behaupten wie, man könne nur über großartige Abenteuer schreiben, wenn man sie selbst erlebt hätte. Genau. Und Schauspieler können auch nur das spielen, was sie selbst erlebt haben, ist klar. Das ist ja nicht so, dass in dem Film Schauspieler eine Geschichte im Weltall erzählen, obwohl weder sie selbst noch irgendwer aus der Filmcrew jemals aus einem Kälteschlaf einsam und allein auf einem riesigen Luxusraumschiff aufgewacht sind. Hat derjenige, der hier die Dialoge geschrieben hat, schon einmal etwas von Fantasie gehört? Vorstellungskraft? Neugier? Was-wäre-wenn-Gedankenspiele? DAS ist die Basis einer guten Geschichte. Hinzu kommen dann natürlich noch Sprachgefühl und Talent - man kann noch so tolle Erzählstoffe in seinem Kopf vor dem inneren Auge herumschwirren haben, wenn man nicht schreiben beziehungsweise nicht spielen kann, wird da nichts draus.

Entschuldigt den kleinen Exkurs, wo war ich stehengeblieben? Ach ja, rückständige Geschlechterrollenklischees. Aurora schaut sich dann so ein Abschiedsvideo von ihren Freundinnen an, und die eine wünscht ihr doch allen Ernstes, nicht etwa, dass Aurora glücklich wird, ihre Träume verwirklicht, ihr Herzensprojekt erfüllt ... nein, sie sagt nur, sie hoffe, ihr Freundin fände nun endlich einen Mann. Da weiß man dann als Zuschauerin gleich Bescheid, was im Leben einer Frau wichtig ist, ne? Also, bevor hier noch jemand irgendwelche ehrgeizigen Karrierewünsche plant oder gar so etwas wie - Schockschwerenot!!! - Selbstverwirklichung, bevor man keinen Mann an seiner Seite hat, kann man das alles in die Tonne kloppen. Ach so, und man komme als Dame auch ja nicht auf die absurde Idee, mal den ersten Schritt zu machen, um sich mit einem netten Kerl zu verabreden. Nicht einmal, wenn er der Einzige außer einem selbst ist, der auf so einem riesigen Raumschiff wach ist. Nee, da wartet man hübsch brav, bis er einen zu einem Date einlädt, und dann reibt man ihm das auch noch passiv-aggressiv mit einem "Ich dachte, du fragst nie" unter die Nase, dass er sich dafür so lange Zeit genommen hat. Ich wette, wäre er gleich mit der Tür ins Haus gefallen, hätte das dem werten Frollein auch nicht gepasst. Ärgerlich, sowas.

Und er ist natürlich als Mechaniker handwerklich begabt und träumt davon, seinem Frauchen ein Haus zu bauen. Dabei ist er aber durchaus auch gefühlvoll, also so modern ist der Film dann doch. Allerdings beschränken sich seine Gefühlsregungen auf alberne Slogans und Kalendersprüche, die ihm der Barkeeper-Roboter vorsagt. Die Moral von der Geschicht': Carpe Diem, nutze den Tag, denn ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag, also, wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus, und dabei musst du nur ganz fest an dich glauben, dann schaffst du alles, lebe deine Träume, aber träume nicht dein Leben, blasülz-schnulztröt.

spoiler: Ganz kurz nimmt der Film wieder ein bisschen Fahrt auf, als eine dritte Figur hinzukommt und der Schiffsoffizier Gus aufwacht. Aber er erfüllt nur mal eben schnell seine Funktion, den entscheidenden Hinweis auf die Problemlösung zu geben und seine für die Umsetzung dieser Lösung unverzichtbare ID zu übergeben, dann geht er auch schon wieder hops.


spoiler: Erwartungsgemäß klappt dann auch am Ende alles und es gibt ein vor Kitsch triefendes Happy-End, das mit der Schlussfolgerung endet: "Was für ein cooles Leben *knutschiknutsch*" Tiefere Bedeutung? Perfides Komplott der Herstellerfirma? Irgendetwas anderes Spannendes? Möööp, Fehlanzeige! Es war einfach nur ein Unfall, der das Schiff ramponiert und die Technik beschädigt hat, sie flicken die Löcher wieder und alles ist wieder in Butter.


Fazit: Ach, den Film muss man nicht sehen. "Cast Away" handelt die Robinson-Crusoe-Thematik viel besser ab, "Gravity" fängt die klaustrophobische Weite und Einsamkeit des Weltalls viel fesselnder ein, "iRobot" bietet mehr spannende Hintergrundgeschichte und "Titanic" ist der bessere Liebesfilm. Schade, Chance vertan.
Andreas S.
Andreas S.

12 Follower 193 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 27. August 2022
Laaaaangweilig. Die Geschichte ist belanglos. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptakteuren ist an den Haaren herbeigezogen. Die Science Fiction ist hanebüchen, ein paar Hochglanzaufnahmen von einem Raumschiff reichen nicht, um ein zumindest müdes Interesse zu erzeugen. Alles schon mal und vor allen Dingen besser gesehen. Ich bin tief enttäuscht über diesen Film, vor allen Dingen aber stolz darauf, dass ich bis zum Schluss durchgehalten habe. Das war hart.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2017
Der Film ist extrem langweilig und ist eher eine kitschige SciFi Romanze als ein spannender Actionfilm, wie es im Trailer dargestellt wird! Absolut keine Empfehlung!
Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2017
Nun gut, ein Thriller ist das nicht gerade. Der Film beglückt uns mit hübschen Bildern einer möglichen Zukunft. Die Akteure spielen gut und auch die Logik hängt nirgends (naja, am Ende ein wenig). Wer einen Sci_Fi-Thriller erwartet, der wird massiv enttäuscht werden. Es ist eher ein kurzer Ausflug in die mögliche Zukunft in einem Raumschiff.
Also: NIcht allzuviel Spannung erwarten und Film genießen.
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