Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
TorMarci
34 Follower
148 Kritiken
User folgen
3,5
Veröffentlicht am 22. März 2016
Da ich den Film schon vor längerer Zeit schauen wollte, habe ich das jetzt nachgeholt.
Story: Die Story ist einfach verständlich und baut sich gut auf. Das Ende ist ein bisschen misslungen, aber das schadet der sonst guten Story eher nicht. Klar ist es ein bisschen übertrieben und ziemlich viele Zufälle treten ein, aber hier sollte man einfach mal sein Gehirn ausschalten. Note: 2-
Schauspieler: Viele finden Kenau Reeves wieder richtig stark in dem Film und ja er spielt seine Rolle wirklich gut, aber mehr auch nicht. Die anderen Schauspieler gehen eher unter neben ihm und keiner bleibt einem wirklich im Kopf hängen. Da der Film sich nur um John Wick dreht, kann man das gut verzeihen Note: 2-
Action/Spannung: Da von Anfang an des Films klar ist, wie der Film ausgeht, bleibt die Spannung ein bisschen auf der Strecke. Wenn man aber wie oben schon gesagt sein Gehirn ausstellt und einfach genießt und dann interessiert einen die Spannung nicht wirklich und diese wird zur Nebensache. Dafür bietet der Film unglaublich viel Action und das macht Spaß. Dabei sehen die Kampfszenen durchweg gut aus und es macht wirklich Spaß den Film zu verfolgen. Note: 2+, wenn man von der Spannung absieht, wofür ich aber trotzdem eine Note abziehen muss, ist das ein wirklich guter Actionfilm, den man sich einmal anschauen kann.
Mich überraschen die guten Kritiken für diesen Film. Optik ist einfach nicht alles, man kann damit nicht alles andere entschuldigen, so wie es z.B. bei (dem völlig anders zu verortetenen) Horrorfilm "Suspiria" gerne getan wird. "John Wick" hat wunderbare Actionszenen, krasse Choreografien und tolle Kompromisslosigkeit. Doch das alles wird eben nicht nur in eine lahme, x-mal gesehene Story verpackt, sondern läuft auch - schlimmer noch als bei "Taken" aka "96 Hours" - im Godmode für den titelgebenden Helden ab. Soll heißen: Er rennt einfach durch. Erst Station 1, dann Station 2, dann Station 3. Dazwischen gibt es die übliche "Wir haben ihn doch gefangen, aber er befreit sich keine 2 Minuten später"-Szene. Soll heißen: Es ist einfach langweilig! Man weiß genau wie dieser Film abläuft. Sicherlich muss nicht alles furchtbar innovativ sein, aber selbst so eine Rachegeschichte hätte man noch etwas mehr Würze geben können (mal davon abgesehen, dass mir Protagonisten, die sich so durchkämpfen müssen, wie Indy oder John McClane, eigentlich lieber sind). Diese fehlende Würze liegt eben auch an Keanu Reeves' Figur. Er erfüllt seinen Job zufriedenstellend, aber seine Aura wird eher durch die anderen Personen aufgebaut. Er trauert. Eigentlich ist er doch ein Netter, hat aber eine böse Vergangenheit - auch das kennt man schon. Reeves bleibt einfach zu nett, egal wie übel er sein muss. Seine ganzen Mitschauspieler haben totale Klischeerollen zu betrachten. Im Prinzip funktioniert dieser Film hier wie das Endzeitdrama "The Rover", der mit seinem Vor und Zurück für die Hauptfigur viel spannender und letztlich auch noch bedeutender in er grundlegenden Message war. Fazit: Ein Fast-Food-Film, der durchaus elegant aussieht, aber unglaublich überraschungsarm ist. Man kann jede Szene voraussehen. Mir ist das zu langweilig!
Der Film ist spitzenklasse! Er ist sowohl total actionreich, und voller Spannung, aber bei den Szenen, mit dem süßen Hund Daisy, kommen einem die Tränen. Der Schluss ist auch perfekt gemacht, ich würde den Film auf jeden Fall weiterempfehlen. :)
Vor allem auf der technischen und darstellerischen Seite kann John Wick voll überzeugen. Ja, die Story ist nichts besonders und kommt zunächst langsam in Fahrt und an manchen Stellen gab es noch ungenutztes Potential. Aber dennoch ist John Wick in meinen Augen definitiv einer besten Actio Filme der letzten Jahre und auf jeden Fall eine Empfehlung!
ich schreibe die kritiken hier mehr für mich selbst, damit nicht immer das passiert, was mir auch mit diesem film passiert ist... ich kann mich an den inhalt kaum noch erinnern. ich weiß noch, daß ich einem meiner lieblingsdarsteller keanu reeves, den ich für seine NEO-darstellung in den drei matrixfilmen sehr veehre, es sehr wünschte, mal wieder einen film abzuliefern, der seiner würdig ist.
wäre der film schlecht gewesen, dann würde ich mich eher erinnern. das war er wohl aber nicht! deswegen ist er auch so reibungslos durch mein gedächtnis durchgeflutscht. ich kauf ihn und schau ihn nochmal..;-
Ein bisschen von allem, klassisch angerichtet: "The Raid" trifft auf Hong Kong Actionkino ala John Woo, eine Ladung "Punischer" und Tarantino dazu und zur Garnitur macht Keanu Reeves ein wenig den "Neo". Guter und puristischer Actionfilm. Erheblich über "Taken"-Niveau.