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Sebastian Kappert
1 Kritiken
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1,0
Veröffentlicht am 4. Oktober 2026
Wer bei diesem Film einen packenden Thriller, echte Spannung oder auch nur einen Hauch von Logik erwartet, wird bitter enttäuscht. John Wick: Kapitel 2 verlangt vom Zuschauer nicht nur, das Gehirn an der Kinokasse abzugeben – man muss es komplett abschalten, um diesen bodenlosen Unsinn überhaupt zu ertragen. Das Einzige, was dieser Film sein möchte, ist „cool“. Doch was uns hier als meisterhafte Action-Choreografie verkauft wird, ist in Wahrheit die reinste Faulheit der Filmemacher. Die vermeintlichen Elite-Killer und Bodyguards verhalten sich nicht wie trainierte Profis, sondern wie Lemminge mit akutem Todeswunsch. Jede Kampfszene läuft nach demselben, sterbenslangweiligen Fließband-Prinzip ab: 50 Angreifer stehen brav im selben Raum und warten gefühlt mit der Stoppuhr in der Hand, bis sie alle 5 Sekunden einzeln und ohne jede Deckung nacheinander auf die Pistolenmündung zurennen. Das hat nichts mit Kunst oder Kampfkunst zu tun – das ist das filmische Äquivalent zu einer Runde Moorhuhn. Jede perfekt durchgetaktete Szene, in der zehn Kellner gleichzeitig in einem Restaurant das Essen servieren, erfordert logistisch mehr Timing und echte Koordination als dieses stumpfe Takt-Abknallen. Besonders absurd wird es in der Post-9/11-Realität von New York. Mitten in einer vollbesetzten U-Bahn-Station ballern die beiden Kontrahenten aus der Hüfte aufeinander. Und was machen die Passanten? Nichts. Sie laufen einfach weiter, als wäre das ohrenbetäubende Zischen der Hollywood-Schalldämpfer völlig normal. Von der Polizei, die bei so einem Szenario im echten Leben mit SWAT-Teams und Terrorabwehr innerhalb von Minuten die Stadt abriegeln würde, fehlt jede Spur. Hinzu kommen permanente, schlampige Anschlussfehler. Da wird einem Gegner das Messer tief in den Oberschenkel gerammt, nur damit die Hose in der nächsten Einstellung wieder magisch gereinigt und komplett unversehrt ist. Von der absurden Wundheilung des Hauptcharakters, der nach schwersten Verletzungen im Minutentakt wieder wie ein Olympia-Turner herumspringt, fangen wir gar nicht erst an. John Wick 2 nimmt sich selbst viel zu ernst, verherrlicht das massenhafte Abschlachten zu einer moralfreien Popcorn-Fantasie und scheitert kläglich an den simpelsten Gesetzen der Logik und Physik. Wer auf stumpfe Videospiel-Mechaniken steht, bei denen die Computer-Gegner eine fehlerhafte KI haben, mag hier bedient werden. Für jeden, der auch nur einen Funken Anspruch an Realismus und menschliches Verhalten hat, ist dieser Film einfach nur furchtbar und lächerlich. Fazit: Taktischer Quatsch im Metronom-Takt. Pure Zeitverschwendung.
Ach, ich find's irgendwie sehr unterhaltsam, die Kommentare hier zu lesen. Da gibt es doch immer wieder Leute, die sich hier sehr aufregen, über schwache Dialoge, eine unglaubwürdige Story, Logiklöcher und unrealistische Szenarien...
Was soll man dazu sagen? Außer vielleicht: "Fuck, yeah!" Denn dieser Film hat doch nur einzig und allein die Funktion, Keanu so stylisch wie möglich beim Abballern zwielichtiger Ganoven zu inszenieren. Mehr nicht, aber scheiß die Wand an!, auch nicht weniger! Was hier ann sinnbefreiter super durchgestylter Hochglanz-Action abgefeiert wird, haben wir schon lange nicht mehr im Kino gesehen. Keanu ist einfach die ultracoolste Sau von allen, hat die lässigsten Moves, fährt die geilsten Karren und tritt am elegantesten in Ärsche!
Was soll man denn sonst noch dazu sagen? Die hanebüchene Story um einen toten Hund und ein gestohlenes Auto hat doch bestenfalls nur eine Alibifunktion, hier steht Keanu und seine Action im Mittelpunkt - that's it! Wer hier auf die Suche nach Plausibilität, Logik oder Sinnzusammenhängen geht, der wird ganz sicher nicht glücklich werden und sitzt definitiv im falschen Kinosaal.
Dabei bietet der Film natürlich bei genauer Betrachtungsweise kaum etwas, was wir woanders nicht auch schon gesehen haben. Aber schon lange nicht mehr wurde ein so gewaltvoller und bleihaltiger Rachefeldzug so stylisch mit so cooler Mucke in Szene gesetzt. Die Actionszenen sehen halt allesamt ultracool aus, die ganze Atmosphäre des Films ist ultracool und selbst Keanu sieht mit seinen damals 50 Jahren noch ultracool aus! Was aber tatsächlich vielleicht neu ist, ist diese (ebenfalls saucoole) Parallelwelt mitten in New York: Es gibt keine Cops, man bezahlt sich untereinandermit Goldmünzen, man residiert in einem zwielichtigen Hotel mit eigenen Regeln, an die sich alle zu halten haben, usw. Das allein ist ja schon dermaßen over the top, das kann doch nun wirklich kein Mensch ernst nehmen!
FAZIT: Keanu Reeves dreht ob eines toten Hundes völlig frei und mischt die gesamte New Yorker Unterwelt auf. Schon lange wurde Action nicht mehr so elegant und stylisch mit so coolen Beats unterlegt gezeigt. Und wer das Alles hier ernst nimmt, dem ist auch nicht mehr zu helfen! Zurücklehnen, Popcorn raus und einfach Spaß haben! Schurke: "Du wirst erwartet." - John Wick: "Ich weiß."
Wahrscheinlich eine eher unkonventionelle Meinung, doch ich halte es für den besten Action Film aller Zeiten. Die Art, wie alle John Wick fürchten macht ihn zu so einem extrem coolen Charakter, und das zurecht. Als Vigor herausfindet, dass John ihn und seinen Sohn jagt, diese Szene ist unbezahlbar.
"John Wick" gehört zu den besten Actionfilm-Reihen aller Zeiten. Teil 1 war noch nicht so brutal wie die anderen und hatte auch nicht extrem viel Action. Die Story ist eine typische Rachestory. Aber Keanu Reeves ist einfach nur Weltklasse in seiner Rolle. Auch die Nebendarsteller sind super. Die Action ist rau, etwas brutal, schnell und toll gemacht. Es gibt auch coole Sprüche und an sich ist der Film einfach extrem cool. Für mich ist es eine der besten Actionfilme der letzten Jahre und eine der besten Filmreihen. Für mich ist Teil 1 Platz 2 der Reihe.
Insgesamt ist es ein hervorragender Film mit cooler Action, Spannung und einem genialen Keanu Reeves.
GEILE MUCKE GEIL STYLISH DER CLUB FIGHT ANFANG MIT DEMM LICHT UND RYTHMUS UND MUCKE GEILES PASSING KEANU GEILER TYP KAMERA SCHNITT NOCH NICHT SO GUT WIE IN DENN ANDEREN TEILEN GEIL
Sorry, so viel Hirn kann ich nicht abschalten. Klassischer Rache-Thriller mit farblosem Keanu Reeves in endlosen Ballerschleifen. Weder Kampfszenen noch Tempo können auch nur ansatzweise überzeugen. Spannung kommt schlicht und ergreifend vorsichtshalber mal gar nicht auf. Sehr ermüdend und mitunter nervig, hat man alles in anderen Filmen schon erheblich besser gesehen.